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Pädagogenprofile
Schäuble (Publisher)
Published in 1999
Other
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VI, 64 pages
978-3-87718-095-2 (ISBN)
Description
Wer war Peter Petersen, der Urheber dieses Jena-Plans, von dem manche Schule sich heute eine Orientierungshilfe zu erhoffen scheint? Er hat in drei Gesellschaftssystemen gewirkt, zwei - NS und DDR - haben ihn zuletzt abgelehnt. Die Bonner Fortsetzer Weimars haben ihm begrifflich unscharfe Formulierungen angelastet. Doch kann man ihn nicht verstehen, ohne sich den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergrund des Jena-Plans in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg zu vergegenwärtigen. Trägt man den Zeitumständen Rechnung, so darf gewiß Peter Petersen als der Systematiker gelten, der anregte, von den Reformansätzen der Jahrhundertwende eine Reform des Schulsystems überhaupt abzuleiten.
Dieselbe Standortbestimmung gilt auch für Johannes Riedel, den "beratenden Ingenieur", der zur Schulreform im gesellschaftlichen Wandel, speziell zur Haupt- und Gewerbeschule, Innovationen anregte, ohne jemals Berufs-pädagoge werden zu wollen. Es muß auffallen, daß die Bemühungen um einen Paradigmenwechsel von der Reformpädagogik zur Pädagogikreform in den 50er und 60er Jahren sich zahlreiche Einsichten zunutze machten, die vor der Zäsur von 1933 gewonnen worden waren.
Gestern mit Heute verbindet in diesem Band kein Pädagoge, sondern der Soziologe Hans Wenke; er arbeitete, weit voraussehend, die grundlegenden Voraussetzungen heraus, unter welchen ein den modernen Anforderungen genügendes Unterrichts- und Ausbildungswesen - von der Haupt- bis zur Hochschule - zu geistiger Leistung anleiten sollte. Er legt der Schule nahe, sich auf die Grundfächer zurückzubesinnen und den Leistungswillen in der Wettbewerbsgesellschaft anzuspornen.
Aus dem Inhalt: Hanjörg Neubert. Peter Petersen: Erziehung und Führung - Johannes Riedel: Arbeiten und Lernen als Aufgaben des Menschen - Hans Wenke. Über das Wesen der geistigen Leistungskraft: Von der Reformschule zur Schulreform.
Dieselbe Standortbestimmung gilt auch für Johannes Riedel, den "beratenden Ingenieur", der zur Schulreform im gesellschaftlichen Wandel, speziell zur Haupt- und Gewerbeschule, Innovationen anregte, ohne jemals Berufs-pädagoge werden zu wollen. Es muß auffallen, daß die Bemühungen um einen Paradigmenwechsel von der Reformpädagogik zur Pädagogikreform in den 50er und 60er Jahren sich zahlreiche Einsichten zunutze machten, die vor der Zäsur von 1933 gewonnen worden waren.
Gestern mit Heute verbindet in diesem Band kein Pädagoge, sondern der Soziologe Hans Wenke; er arbeitete, weit voraussehend, die grundlegenden Voraussetzungen heraus, unter welchen ein den modernen Anforderungen genügendes Unterrichts- und Ausbildungswesen - von der Haupt- bis zur Hochschule - zu geistiger Leistung anleiten sollte. Er legt der Schule nahe, sich auf die Grundfächer zurückzubesinnen und den Leistungswillen in der Wettbewerbsgesellschaft anzuspornen.
Aus dem Inhalt: Hanjörg Neubert. Peter Petersen: Erziehung und Führung - Johannes Riedel: Arbeiten und Lernen als Aufgaben des Menschen - Hans Wenke. Über das Wesen der geistigen Leistungskraft: Von der Reformschule zur Schulreform.
More details
Series
Language
German
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.5 cm
ISBN-13
978-3-87718-095-2 (9783877180952)