Die Rose, Gedichte von Ruth Schaumann
Sauersches Malerbuch
Künstlerbuch (Publisher)
1st Edition
Published on 28. January 2013
Software
Digital media
62 pages
978-3-943939-50-7 (ISBN)
Description
Das Sauersche Malerbuchunikat ist ein Block von fast 120 Unikaten. Diese "Passage", Die Rose, von Ruth Schaumann, bringt es auf den Punkt: Da hat es bum gemacht,-. nur einmal.
Dieses in vielfachem Sinne Unikat, dieses Ausnahmewerk aus der "Rubrik" meiner Malerbücher, die gleichzeitig auch Künstlerbücher sind, ist meines Wissens prägend in Substanz, Haltung und Sujet, ein wissenschaftliches Werk eines bildenden Künstlers, der weiß wovon er handelt, und nicht nur seine Dinge auf den Punkt bringt.
Zu diesem vorbildlichem Werk gibt es eine Postkarte, die allerdings wegen des bestehenden Urheberrechtsschutzes, geschwärzt und mit einer speziellen Stempelung versehen zu erwerben ist auf Nachfrage. Geschwärzte Abbildung hier ohne Stempelung.
Dieses in vielfachem Sinne Unikat, dieses Ausnahmewerk aus der "Rubrik" meiner Malerbücher, die gleichzeitig auch Künstlerbücher sind, ist meines Wissens prägend in Substanz, Haltung und Sujet, ein wissenschaftliches Werk eines bildenden Künstlers, der weiß wovon er handelt, und nicht nur seine Dinge auf den Punkt bringt.
Zu diesem vorbildlichem Werk gibt es eine Postkarte, die allerdings wegen des bestehenden Urheberrechtsschutzes, geschwärzt und mit einer speziellen Stempelung versehen zu erwerben ist auf Nachfrage. Geschwärzte Abbildung hier ohne Stempelung.
More details
Edition
1., Sauersches Malerbuch
Language
German
Target group
Young adult
College/higher education
Professional and scholarly
Das Sauersche Malerbuch ist eines der wichtigen Projekte des 20. und 21. Jahrhunderts. Bei dem Sauerschen Malerbuch handelt es sich fast ausschließlich um ein Unikat. Um dieses der Öffentlichkeit kostengüntig zur Verfügung zu stellen, wird es auf CD-ROM herausgegeben.
Dimensions
Height: 5 cm
Width: 14 cm
Weight
150 gr
ISBN-13
978-3-943939-50-7 (9783943939507)
Schweitzer Classification
Persons
Dieses Sauersche Malerbuch auf CD-ROM, gibt es auch als Künstlerbuch in einer Auflage von nur 75 Exemplaren zum Preis von 199,00 ?
Leben
S. verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Hagenau (Elsaß), bei den Großeltern in Uelzen und - getrennt von der Familie - in Hamburg und Lahr. 1905 verlor sie infolge einer Scharlacherkrankung das Gehör. 1917 zog sie, begleitet von ihrer Erzieherin, nach München, wo sie 1918 an der Staatl. Kunstgewerbeschule studierte und Meisterschülerin von Josef Wackerle (1880-1959) wurde. Zu ihren Münchner Förderern zählten die Priester und Schriftsteller Alois Wurm (1874-1968) und Peter Dörfler (1878-1955) sowie der Germanist Fritz Strich (1882-1963). S., die schon als Kind zu dichten begonnen hatte, veröffentlichte 1920 den religiös-leidenschaftlichen Gedichtband "Die Kathedrale" in der expressionistischen Reihe "Der jüngste Tag" (Nachdr. in: O. Schürer, Versöhnung, 1981). Ein Aufsatz von Friedrich Fuchs in "Hochland" machte sie 1923 bekannt. Neben weiteren Gedichtbänden publizierte S. szenische Spiele (seit 1924), Erzählungen (seit 1929), Romane (seit 1933) sowie Märchen, Legenden und Jugendbücher. 1931 wurde sie als erste Frau mit dem Dichterpreis der Stadt München ausgezeichnet. Nach Entlassung (1935) und Tod (1948) ihres Mannes ernährte sie mit ihrer Dichtung und Kunst die Familie.
Mit ihrem plastischen und graphischen Werk galt S. als Erneuerin christlicher Kunst. Neben Figuren (Verkündigung, 1921, City Art Mus., St. Louis, USA; Pietà, 1929, Krypta d. Frauenfriedenskirche, Frankfurt/M.), Reliefs aus Bronze und Holz sowie Entwürfen für die Berliner Porzellanmanufaktur schuf sie Zeichnungen, Holzschnitte, Scherenschnitte, Gemälde, Mosaike und Glasfenster (Heiliggeistkirche, Landstuhl, Pfalz, 1955), illustrierte eigene und fremde Werke. Die Fülle ihrer - dem Zeitgeschmack der 1950er und 1960er Jahre nicht mehr entsprechenden - Graphik und Poesie verstellte den Blick auf die kreative Energie und Sensibilität ihres bildnerischen Ouvres.
Die seit Ende der 20er Jahre über eine christliche Lesergemeinde hinaus prominente, populäre und äußerst produktive Dichterin verdient als Repräsentantin literarischer Kontinuität über 1933 und 1945 hinweg Beachtung. Stofflich greift die christlich-religiös fundierte Produktion auch ins Historische, Exotische, Idyllische und Schicksalhafte. Die Einfachheit und Innigkeit ihrer Sprache konzentriert sich in der Musikalität der Lyrik; in der Prosa finden sich sowohl vereinfachende Stilisiertheit als auch poetisch eigensinnige Wörtlichkeit und variierende Beziehungsspiele. Die zentralen thematischen Konstanten ihres Werks, Kindlichkeit und Mütterlichkeit, prägen auch ihr erfolgreichstes Buch, den autobiographischen Roman "Amei, Eine Kindheit" (1932, Neudr. 91958). - BVK I. Kl. (1959); Kogge-Ring d. Stadt Minden (1960); Bayer. Verdienstorden (1964); Ruth-Schaumann-Schule f. Gehörlose u. Schwerhörige in Lebach (Saarland) (seit 2004).
Betz, Thomas; Fuchs, Peter, "Schaumann, Ruth", in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 591-593 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118754173.html
Leben
S. verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Hagenau (Elsaß), bei den Großeltern in Uelzen und - getrennt von der Familie - in Hamburg und Lahr. 1905 verlor sie infolge einer Scharlacherkrankung das Gehör. 1917 zog sie, begleitet von ihrer Erzieherin, nach München, wo sie 1918 an der Staatl. Kunstgewerbeschule studierte und Meisterschülerin von Josef Wackerle (1880-1959) wurde. Zu ihren Münchner Förderern zählten die Priester und Schriftsteller Alois Wurm (1874-1968) und Peter Dörfler (1878-1955) sowie der Germanist Fritz Strich (1882-1963). S., die schon als Kind zu dichten begonnen hatte, veröffentlichte 1920 den religiös-leidenschaftlichen Gedichtband "Die Kathedrale" in der expressionistischen Reihe "Der jüngste Tag" (Nachdr. in: O. Schürer, Versöhnung, 1981). Ein Aufsatz von Friedrich Fuchs in "Hochland" machte sie 1923 bekannt. Neben weiteren Gedichtbänden publizierte S. szenische Spiele (seit 1924), Erzählungen (seit 1929), Romane (seit 1933) sowie Märchen, Legenden und Jugendbücher. 1931 wurde sie als erste Frau mit dem Dichterpreis der Stadt München ausgezeichnet. Nach Entlassung (1935) und Tod (1948) ihres Mannes ernährte sie mit ihrer Dichtung und Kunst die Familie.
Mit ihrem plastischen und graphischen Werk galt S. als Erneuerin christlicher Kunst. Neben Figuren (Verkündigung, 1921, City Art Mus., St. Louis, USA; Pietà, 1929, Krypta d. Frauenfriedenskirche, Frankfurt/M.), Reliefs aus Bronze und Holz sowie Entwürfen für die Berliner Porzellanmanufaktur schuf sie Zeichnungen, Holzschnitte, Scherenschnitte, Gemälde, Mosaike und Glasfenster (Heiliggeistkirche, Landstuhl, Pfalz, 1955), illustrierte eigene und fremde Werke. Die Fülle ihrer - dem Zeitgeschmack der 1950er und 1960er Jahre nicht mehr entsprechenden - Graphik und Poesie verstellte den Blick auf die kreative Energie und Sensibilität ihres bildnerischen Ouvres.
Die seit Ende der 20er Jahre über eine christliche Lesergemeinde hinaus prominente, populäre und äußerst produktive Dichterin verdient als Repräsentantin literarischer Kontinuität über 1933 und 1945 hinweg Beachtung. Stofflich greift die christlich-religiös fundierte Produktion auch ins Historische, Exotische, Idyllische und Schicksalhafte. Die Einfachheit und Innigkeit ihrer Sprache konzentriert sich in der Musikalität der Lyrik; in der Prosa finden sich sowohl vereinfachende Stilisiertheit als auch poetisch eigensinnige Wörtlichkeit und variierende Beziehungsspiele. Die zentralen thematischen Konstanten ihres Werks, Kindlichkeit und Mütterlichkeit, prägen auch ihr erfolgreichstes Buch, den autobiographischen Roman "Amei, Eine Kindheit" (1932, Neudr. 91958). - BVK I. Kl. (1959); Kogge-Ring d. Stadt Minden (1960); Bayer. Verdienstorden (1964); Ruth-Schaumann-Schule f. Gehörlose u. Schwerhörige in Lebach (Saarland) (seit 2004).
Betz, Thomas; Fuchs, Peter, "Schaumann, Ruth", in: Neue Deutsche Biographie 22 (2005), S. 591-593 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118754173.html
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