
Handbuch der Umweltmedizin
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Das Standardwerk der Umweltmedizin, eine Fakten- und Wissensammlung, die ihresgleichen sucht
Die neue Ausgabe des Handbuchs der Umweltmedizin liefert Ihnen nahezu das gesamte derzeit gesicherte Wissen über dieses umfangreiche Themengebiet. Mehr als 300 Fachautoren verschaffen Ihnen Einblick in die Zusammenhänge. Sie erfahren nicht nur, ob und wo ein Umweltschadstoff anzutreffen ist. Sondern auch, wieviel davon auf welchen Wegen in den menschlichen Körper gelangen kann, was die Wirkungen auf Organe und die Schädigungsmechanismen sind, welche Dosis-Wirkungs-Beziehungen als gesichert gelten können und welche Bedeutung der Schadstoff in umweltrelevanten Konzentrationen für den Menschen tatsächlich hat.
Im Arbeitsordner finden Sie die essenziellen Kapitel und die topaktuellen Themen. Online darüber hinaus mehr als 150 weitere Beiträge, die das weite Feld der Umweltmedizin ausleuchten: Von der Diagnostik über die Belastung der Umweltmedien, Wirkungen auf Organe, Umweltschadstoffe bis hin zu den Belastungsquellen.
Wissenschaftlich fundiert und gut geschrieben – mit Grafiken, tabellarischen Übersichten und Literaturangaben. Außerdem: Prägnante Zusammenfassungen zu Methodik, Diagnostik, Wirkungen, Schadstoffprofile, Belastungsquellen sowie erprobte Präventionsstrategien und Konzepte für die Risikominimierung.
Topaktuelle Beiträge versorgen Sie mit hochkarätiger Expertise:
- Klimawandel und Gesundheit
- Sick Building Syndrom
- Gesundheitliche Auswirkungen von künstlichem Licht
- Innenraumluftqualität in Verkehrsflugzeugen
- Umweltzonen
- Strahlenexposition in Deutschland
- Gesundheitliche Auswirkungen der Energiewende ...und, und, und!

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Autoren
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. H.-Erich Wichmann wurde 1946 in Elmshorn geboren. Nach dem Studium der Physik und der Medizin in Köln habilitierte er sich 1983 in Biomathematik, Medizinischer Dokumentation und Statistik. 1983 bis 1988 war er Abteilungsleiter für Biostatistik am Medizinischen Institut für Umwelthygiene, Düsseldorf, dann bis 1995 als Direktor und Leiter des Fachgebiets Arbeitssicherheit und Umweltmedizin an der Universität Wuppertal tätig. 1990 kam er an das jetzige Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (damals GSF), wo er bis 2011 Direktor des Instituts für Epidemiologie mit mehr als 100 Mitarbeitern war. Von 1995 bis 2011 war er zusätzlich C4-Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Epidemiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Prof. Wichmann ist Preisträger mehrerer Auszeichnungen wie der Ludwig Heilmeyer-Medaille in Silber, der Bayerischen Staatsmedaille für Umwelt und Gesundheit und erhielt 2018 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Er war Präsident und Vorstandsmitglied mehrerer Fachgesellschaften sowie Mitglied wichtiger wissenschaftlicher Beratungsgremien der Weltgesundheitsorganisation, der MAK-Kommission und der Strahlenschutzkommission. Ferner war er Leiter der KORA-Kohorte (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg) und hat maßgeblich an der Vorbereitung der Nationalen Kohorte (NAKO) mitgewirkt. Seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte lagen im Bereich der Epidemiologie, die sich mit der Verteilung von Krankheiten in der Bevölkerung und den Risikofaktoren dieser Krankheiten beschäftigt. Spezieller Schwerpunkt waren die umweltmedizinische und die genetische Forschung. Insgesamt hat Prof. Wichmann über 800 wissenschaftliche Arbeiten publiziert.
Im Bereich der Umweltmedizin hat sich Prof. Wichmann intensiv mit den Gesundheitsrisiken vor allem durch Feinstaub und ultrafeine Partikel sowie durch Radon befasst und ihre Auswirkungen auf Allergien, Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs untersucht. Seit 2003 liegt ein weiterer Schwerpunkt in der genetischen Epidemiologie, und seit 2005 ist er im Bereich des Biobanking aktiv.
Prof. Dr. med. Hermann Fromme, Jahrgang 1956, war nach dem Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freien Universität Berlin mehrere Jahre in der stationären Inneren Medizin tätig, danach in verschiedenen Aufgabenbereichen eines Gesundheitsamtes eingesetzt und einige Jahre Referatsleiter in der Abteilung Umweltmedizin der Senatsgesundheitsverwaltung in Berlin. Von 1995 bis 2000 Geschäftsbereichsleiter des Instituts für Umweltanalytik und Humantoxikologie (ITox) in Berlin.
Ab 2003 leitete er das Sachgebiet Umweltmedizin und von 2010 bis 2019 das Sachgebiet Chemikaliensicherheit und Toxikologie im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Arbeitsschwerpunkte waren die Ermittlung der arbeitsplatz- und umweltbezogenen äußeren und internen Exposition gegenüber chemischen Substanzen und ihre gesundheitliche Bewertung. Teil des Sachgebietes war ein Labor, in dem insbesondere Innenraumluftanalytik und Messungen in menschlichen Untersuchungsmaterialien (Human-Biomonitoring) durchgeführt wurden. Aktuell ist er als Referatsleiter beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege tätig.
Er besitzt die Anerkennung zum Führen der Facharztbezeichnung Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen und der Zusatzbezeichnung Umweltmedizin Er ist Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leibniz - Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Bremen