
Das Aktiendarlehen
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Content
- Cover
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Einleitung und begriffliche Abgrenzung
- § 1 Einleitung
- A. Gegenstand der Arbeit und Gang der Untersuchung
- B. Das Aktiendarlehen als Form der mittelbaren Beteiligung
- § 2 Begriffliche Abgrenzung und alternative Gestaltungen
- A. Wertpapierdarlehen, Wertpapierpensionsgeschäfte und verwandte Transaktionen
- I. Grundlagen
- II. Abgrenzung zu Pensionsgeschäften
- III. Verwandte Transaktionen
- B. Unregelmäßige Verwahrung
- C. Treuhand
- D. Nießbrauch
- Kapitel 2: Grundlagen
- § 3 Erscheinungsformen des Wertpapierdarlehens
- A. Das Zustandekommen von Darlehensverträgen
- I. Beteiligte
- II. Geschäftsarten
- 1. Grundlagen
- a) Differenzierung zwischen Direkt- und Kommissionsgeschäft
- b) Anknüpfung an die aufsichtsrechtliche Einordnung
- 2. Handeln in eigenem Namen und für eigene Rechnung
- a) Unmittelbarer Vertragsschluss zwischen Darlehensgeber und -nehmer
- b) Direktgeschäfte als Dienstleistung für einen Kunden
- 3. Handeln in fremdem Namen für fremde Rechnung
- 4. Handeln in eigenem Namen für fremde Rechnung
- III. Organisierte Wertpapierdarlehenssysteme
- 1. Allgemeines
- 2. Das Wertpapierdarlehenssystem der Clearstream Banking AG
- IV. Gelegentliche und automatisierte Wertpapierdarlehen
- B. Typische Vertragsgestaltungen
- I. Standardisierung durch Musterverträge
- 1. Der Rahmenvertrag für Wertpapierdarlehen des BdB
- 2. Das European Master Agreement for Financial Transactions
- 3. Das Global Master Securities Lending Agreement
- 4. Das Master Securities Loan Agreement
- II. Die Verwendung von Rahmenverträgen
- 1. Grundlagen und dogmatische Einordnung
- 2. Mit der Verwendung von Rahmenverträgen verfolgte Zwecke
- a) Die verschiedenen Formen des Netting
- aa) Zahlungsnetting
- bb) Novationsnetting
- cc) Liquidationsnetting
- b) Der insolvenz- und bankaufsichtsrechtliche Hintergrund
- aa) Insolvenzrechtliche Behandlung des Liquidationsnettings
- bb) Bankaufsichtsrechtliche Behandlung des Liquidationsnettings
- c) Nettingklauseln in den Musterverträgen
- aa) Rahmenvertrag des BdB
- bb) EMA
- cc) Weitere Rahmenverträge
- III. Unterscheidung nach der Art der bestellten Sicherheit
- § 4 Einsatzzwecke und Interessen der Beteiligten
- A. Vom Darlehensnehmer verfolgte Zwecke
- I. Darlehensaufnahme zur Erfüllung von Lieferverpflichtungen aus dem Verkauf von Wertpapieren
- 1. Überbrückung von Verzögerungen bei der Erfüllung
- 2. Finanzierung von Leerverkäufen
- a) Funktionsweise und Einsatzzwecke von Derivaten im Überblick
- aa) Funktionsweise und Charakteristika
- bb) Von den Teilnehmern an derivativen Märkten verfolgte Ziele
- b) Einsatzmöglichkeiten von Leerverkäufen
- 3. Market Making
- II. Strategische Darlehensaufnahme zur Erlangung des Stimmrechts
- III. Sonstige mit der Darlehensaufnahme verfolgte Zwecke
- 1. Kurspflegemaßnahmen nach der Emission von Wertpapieren
- 2. Liquiditätsbeschaffung
- B. Vom Darlehensgeber verfolgte Zwecke
- I. Renditesteigerung
- II. Darlehen mit Finanzierungsfunktion
- III. Umgehung von Meldepflichten
- C. Gestaltungen zum Nutzen von Darlehensgeber und -nehmer
- § 5 Wirtschaftlicher Hintergrund
- A. Die historische Entwicklung
- B. Darlehenskonditionen
- C. Wirtschaftliche Bedeutung
- § 6 Ökonomische Analyse
- A. Die Bedeutung von Wertpapierdarlehen für die Marktliquidität
- I. Definition und Bedeutung von Marktliquidität
- 1. Der volkswirtschaftliche Nutzen von liquiden Märkten
- 2. Die Bedeutung der Mikrostruktur eines Marktes für dessen Liquidität
- 3. Dimensionen der Marktliquidität
- II. Finanzierungsfunktion von Wertpapierdarlehen
- B. Volkswirtschaftliche Bewertung von Leerverkäufen
- I. Unterscheidung zwischen gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen
- II. Auswirkungen von Leerverkäufen auf die Marktliquidität
- 1. Steigerung der Liquidität auf den Kassamärkten
- 2. Bedeutung von Leerverkäufen für die Liquidität von Terminmärkten
- III. Die Auswirkung von Leerverkäufen auf die Markteffizienz
- 1. Die Bedeutung der Informationseffizienz für die Markteffizienz
- 2. Die Modelle von Miller und Diamond/Verrecchia
- 3. Empirische Studien zum Einfluss von Leerverkäufen auf die Markteffizienz
- 4. Empirische Daten aus der Zeit der Finanzkrise
- a) Die Studie von Beber/Pagano: Untersuchung der Leerverkaufbeschränkungen in 30 Staaten weltweit
- b) Die Studie von Boehmer/Jones/Zhang: Beurteilung der Maßnahmen der SEC
- c) Die Studie von Herinckx/Szafarz: Die Lage in Europa
- 5. Nachteilige Effekte von Leerverkäufen
- IV. Missbrauchsgefahren
- C. Empty Voting
- I. Die Entkopplung von Stimmrecht und wirtschaftlichem Interesse
- 1. Grundlagen
- a) Von Hu und Black verwendete Definitionen
- b) Vom positiven zum negativen wirtschaftlichen Interesse
- 2. Der Einsatz von Aktiendarlehen
- 3. Weitere Entkopplungstechniken
- 4. Das Ausnutzen des risikoentleerten Stimmrechts
- a) Empty Voting bei positivem wirtschaftlichen Interesse
- b) Empty Voting bei negativem wirtschaftlichen Interesse
- II. Die ökonomische Rechtfertigung des one-share-one-vote-Prinzips
- 1. Der klassische Begründungsansatz: Aktionäre als Inhaber des Residualanspruchs
- a) Rechtfertigung des Aktionärstimmrechts
- b) Rechtfertigung des Proportionalitätsprinzips
- c) Die Homogenität der Aktionärsinteressen
- aa) Heterogenität durch risikoentleerte Stimmrechte
- bb) Weitere Fallgruppen der Heterogenität
- 2. Einwände gegen die Betrachtung von Aktionären als Restbetragsbeteiligte
- 3. Der Begründungsansatz von Thompson und Edelman: Fehlerkorrektur durch die Aktionäre
- III. Parallelen zu politischen Wahlen
- IV. Die volkswirtschaftliche Beurteilung von Empty Voting und New Vote Buying
- 1. Nachteilige Wirkungen eines Handels mit entkoppelten Stimmrechten
- a) Beeinträchtigung der ökonomischen Funktion des Stimmrechts
- b) Hindernisse für einen funktionierenden Wettbewerb auf einem Markt für Stimmrechte
- c) Gefahr der adversen Selektion
- 2. Mögliche Effizienzvorteile eines Handels mit entkoppelten Stimmrechten
- a) Insider Decoupling: Ausgleich unterschiedlicher Risikopräferenzen von Insidern und diversifizierten Aktionären
- b) Effizienzsteigernde Wirkung des Stimmenhandels in Übernahmesituationen
- c) Stimmenkauf durch besser informierte Aktionäre bei asymmetrischen Informationen
- D. Folgerungen für die Regulierung von Aktiendarlehen
- I. Bewertung von Leerverkäufen
- II. Bewertung des Empty Voting
- Kapitel 3: Zivilrechtliche Behandlung der darlehensweisen Überlassung von Aktien
- § 7 Aktiendarlehen als Sachdarlehen
- A. Die dogmatische Einordnung des Sachdarlehens
- I. Das Sachdarlehen als Gebrauchsüberlassungsvertrag im weiteren Sinne
- 1. Die Überlassung eines Wertquantums auf Zeit als Geschäftszweck des Gelddarlehens
- 2. Umdeutung des Darlehens in ein kaufähnliches Geschäft?
- 3. Das Gelddarlehen als Gebrauchsüberlassungsvertrag im weiteren Sinne
- 4. Einordnung des Sachdarlehens
- II. Die Geltung gemeinsamer Grundsätze des Darlehensrechts
- B. Typusmerkmale des Sachdarlehens
- I. Überlassung des Darlehensgegenstands
- 1. Pflicht zur Eigentumsverschaffung
- 2. Pflicht zur Belassung des Darlehensgegenstands
- a) Die Belassungspflicht des Gelddarlehensgebers
- aa) Schutzbedürfnis des Darlehensnehmers beim »entmaterialisierten« Darlehen
- bb) Die Belassungspflicht als Folge der dogmatischen Einordnung des Darlehens
- cc) Gesetzliche Anerkennung der Belassungspflicht durch § 108 Abs. 2 InsO?
- dd) Folgerungen für das Gelddarlehen
- b) Die Belassungspflicht des Sachdarlehensgebers
- II. Vertretbare Sachen als Darlehensgegenstand
- III. Rückerstattung von Sachen gleicher Art, Güte und Menge
- 1. Die Pflicht zur Rückerstattung
- 2. Identität von Art, Güte und Menge
- IV. Zahlung eines Darlehensentgelts
- 1. Das Darlehensentgelt als Zins
- a) Zinsen als Entgelt für die Kapitalnutzungsmöglichkeit
- b) Keine Gattungsgleichheit von Zinsen und Kapital
- c) Folgerung für das Sachdarlehen
- 2. Das zinsrechtliche Akzessorietätsprinzip
- a) Die Sicht der Verfasser des BGB
- b) Vereinbarkeit von Akzessorietätsprinzip und Konsensualvertragstheorie
- c) Vereinbarkeit von Akzessorietätsprinzip und Rechtsnatur des Darlehensvertrags
- d) Vereinbarkeit von Akzessorietätsprinzip und darlehensvertraglichem Synallagma
- 3. Geltung des Akzessorietätsprinzips für das Sachdarlehen
- C. Synallagmatische Pflichten der Parteien
- I. Das entgeltliche Darlehen als gegenseitiger Vertrag
- II. Die mit der Zinszahlungspflicht des Darlehensnehmers im Synallagma stehenden Pflichten des Darlehensgebers
- 1. Meinungsstand
- 2. Die Auswirkungen des zinsrechtlichen Akzessorietätsprinzips
- 3. Vereinbarkeit mit dem Darlehensrecht der Schuldrechtsreform
- D. Der Dauerschuldcharakter des Sachdarlehens
- E. Abgrenzung zu den Gebrauchsüberlassungsverträgen i. e. S
- F. Das Sachdarlehen als Verbraucherdarlehen
- § 8 Gegenstand des Aktiendarlehens
- A. Die Sachqualität der verbrieften Mitgliedschaft
- I. Grundlagen
- 1. Der Wertpapierbegriff des Wertpapierrechts
- 2. Der Wertpapierbegriff des Kapitalmarktrechts
- 3. Der Funktionsverlust von Wertpapierurkunden
- II. Die Sachqualität von girosammelverwahrten Aktien
- 1. Die Bedeutung der rechtspolitischen Diskussion
- 2. Miteigentum als vollwertiges Sacheigentum
- 3. Die Besitzposition des Aktionärs
- a) Relevanz für die Einordnung des Aktiendarlehens
- b) Die Voraussetzungen des mittelbaren Besitzes
- aa) Besitzmittlungsverhältnis
- bb) Besitzmittlungswille
- cc) Folgerung
- 4. Ergebnis
- B. Die Vertretbarkeit von Aktien
- I. Voraussetzungen
- II. Die Vertretbarkeit von Inhaber- und Namensaktien
- III. Die Vertretbarkeit von vinkulierten Namensaktien
- C. Wertrechte als Sonderfall
- § 9 Formerfordernisse
- A. § 15 Abs. 3 i. V. m. § 15 Abs. 2 DepotG
- I. Regelungszweck
- II. Ausnahme für weniger schutzbedürftige Darlehensgeber
- III. Anwendung der § § 13, 15 DepotG auf Verleihaufträge
- B. § 34a Abs. 4 WpHG
- § 10 Die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen aus Aktiendarlehen mit Spekulationscharakter
- A. Grundlagen
- I. Gesetzliche Entwicklung
- 1. Die zivilrechtliche Sichtweise: Der Spiel- und Differenzeinwand
- 2. Die kapitalmarktrechtliche Sichtweise: Schaffung und Erweiterung von Ausnahmetatbeständen
- II. Regelungszwecke des geltenden kapitalmarktrechtlichen Regimes
- 1. Effiziente Risikoallokation
- 2. Verbesserung der Preisqualität durch Informationsarbitrage
- 3. Fokussierung auf den Anlegerschutz durch Information
- III. Termingeschäfte als Spiel i. S. d. § 762 BGB
- 1. Der Regelungszweck des Spieleinwands
- 2. Der Tatbestand des § 762 BGB
- a) Objektiver Tatbestand
- b) Subjektiver Tatbestand: Beidseitige Spielabsicht
- c) Das Abgrenzungsmerkmal des wirtschaftlichen oder sonst anerkennenswerten Zwecks
- d) Zwischenergebnis
- 3. Die Rechtsfolge des § 762 BGB
- IV. Der Ausschluss des Termineinwands nach § 37e WpHG
- B. Die Anwendbarkeit des § 762 BGB auf synthetische Termingeschäfte
- I. Rechtslage vor Inkrafttreten des 4. FMFG
- II. Geltendes Recht
- 1. Fortdauernde Relevanz der Einordnung synthetischer Termingeschäfte als Differenzgeschäfte
- 2. Objektive Voraussetzungen des § 762 BGB
- 3. Subjektive Voraussetzungen des § 762 BGB
- C. Die Bedeutung des § 37e WpHG für synthetische Termingeschäfte
- D. Verbotene Finanztermingeschäfte
- § 11 Pflichten der Parteien
- A. Pflichten des Darlehensnehmers
- I. Die Vertragspraxis
- 1. Pflicht zur Zinszahlung
- 2. Pflicht zur Bestellung von Sicherheiten
- 3. Rückerstattungspflicht
- II. Zahlung des Darlehenszinses
- 1. Das Darlehensentgelt als Zins
- 2. Fälligkeit des Zinsanspruches
- a) § 609 BGB als dispositive Regelung
- b) Das Verhältnis von § 609 BGB und § 271 BGB
- III. Bestellung von Sicherheiten
- IV. Rückerstattung der Aktien
- B. Pflichten des Darlehensgebers
- I. Die Vertragspraxis
- II. Übereignung der Aktien durch den Darlehensgeber
- 1. Der Aktionär als unmittelbarer Besitzer der Aktienurkunden
- 2. Aktien in Sonderverwahrung
- 3. Aktien in Sammelverwahrung
- C. Leistungsstörungen
- I. Die Vertragspraxis
- 1. Rahmenvertrag BdB
- 2. European Master Agreement
- 3. Ausschluss des dispositiven Gesetzesrechts
- II. Die Haftung für Mängel der Aktien
- 1. Anwendbarkeit der § § 434ff. BGB auf Sachdarlehen
- 2. Bedeutung für das Aktiendarlehen
- a) Rechtsmängel
- b) Sachmängel
- aa) Die Urkunde betreffende Sachmängel
- bb) Das Unternehmen betreffende Sachmängel
- III. Sonstige Ansprüche
- 1. Allgemeines
- 2. Die Auswirkung von gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen
- § 12 Die zivilrechtliche Zuordnung der Aktionärsrechte
- A. Die Vertragspraxis
- B. Die Zuordnung der Vermögensrechte
- C. Die Zuordnung der Verwaltungsrechte
- I. Grundlagen
- 1. Das Abspaltungsverbot als gesellschaftsrechtliche Vorgabe
- 2. Die Stimmrechtsausübung durch den Darlehensnehmer als zivilrechtliches Regelungsproblem
- a) Die mögliche Beeinträchtigung der Position des Darlehensgebers
- b) Beispiele für eine Beeinträchtigung
- c) Das Verhältnis von möglichen gesellschaftsrechtlichen und zivilrechtlichen Schranken der Stimmrechtsausübung
- d) Folgerungen
- II. Gesetzliche Vorgaben
- 1. Meinungsstand
- a) Ermächtigung durch den Darlehensgeber
- b) Freie Stimmrechtsausübung durch den Darlehensnehmer
- 2. Folgerungen aus dem Vertragszweck des Aktiendarlehens
- 3. Die Leistungstreuepflicht des Darlehensnehmers
- a) Inhalt der Leistungstreuepflicht
- b) Begründung einer Leistungstreuepflicht aus der Zuordnung der Vermögensrechte zum Darlehensgeber
- c) Begründung einer Leistungstreuepflicht aus der Rechtsnatur des Aktiendarlehens
- aa) Ausgangspunkt: Das Aktiendarlehen als Gebrauchsüberlassungsvertrag i. w. S
- bb) Pflichten des Darlehensnehmers hinsichtlich der gesamten Gattung
- cc) Vergleich von Aktiendarlehen und Aktiennießbrauch
- d) Folgerungen
- aa) Interessenlage
- bb) Unterlassungspflicht des Darlehensnehmers
- cc) Abgrenzung zur Treuhand
- e) Rechtsfolgen eines Verstoßes
- 4. Die Weiterveräußerung der Aktien durch den Darlehensnehmer
- III. Privatautonome Gestaltung
- § 13 Vertragsbeendigung
- A. Die Vertragspraxis
- B. Die gesetzliche Regelung des Kündigungsrechts
- Kapitel 4: Kapitalmarktrechtliche Behandlung der darlehensweisen Überlassung von Aktien
- § 14 Grundlagen
- A. Der aufsichtsrechtliche Rahmen für Aktiendarlehen
- I. Kapitalmarktrecht
- 1. Funktionen des Kapitalmarktrechts
- 2. Abschluss und Vermittlung von Aktiendarlehen als Wertpapierdienstleistung im Sinne des WpHG
- 3. Das Pflichtenprogramm von Marktintermediären
- 4. Kapitalmarktrechtliche Vorschriften über die Zuordnung von Aktionärsrechten
- II. Bankaufsichtsrecht
- 1. Abschluss und Vermittlung von Aktiendarlehen als Bankgeschäft oder Finanzdienstleistung im Sinne des KWG
- a) Einlagen-, Kredit- und Depotgeschäft
- b) Finanzkommissionsgeschäft, Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung und Eigenhandel
- 2. Bankaufsichtrechtliche Pflichten
- a) Wertpapierdarlehen als Kredite im Sinne des § 19 KWG
- b) Anzeigepflicht nach § 24 Abs. 1 Nr. 11 KWG
- c) Mindestanforderungen an das Risikomanagement
- 3. Verbot der Kreditgewährung zum Kauf von Wertpapieren
- III. Investmentrecht
- 1. Geltung der für Wertpapierdienstleistungsunternehmen bestehenden Pflichten
- a) Erbringung von Wertpapierdienstleistungen
- b) Voraussetzungen des § 2 Abs. 4 WpHG
- c) Entsprechende Geltung der Wohlverhaltenspflichten der § § 31 ff. WpHG
- 2. Anforderungen an Darlehensgeschäfte
- a) Beschränkungen für die Darlehensvergabe
- b) Vorgaben zur Vertragsbeendigung
- c) Vorgaben zur Sicherheitenbestellung
- aa) Zulässige Sicherheiten
- bb) Umfang der Sicherheitsleistung
- d) Weitere Vorgaben zum Inhalt von Darlehensverträgen
- e) Organisierte Wertpapier-Darlehenssysteme
- B. Die Regulierung von Leerverkäufen
- I. Allgemeinverfügungen der BaFin in den Jahren 2008-2010
- 1. Leerverkaufsverbote
- 2. Offenlegung von Netto-Leerverkaufspositionen
- II. § § 30h, 30i WpHG a. F
- III. Leerverkaufsverordnung
- IV. Bedeutung für Aktiendarlehen
- § 15 Die kapitalmarktrechtliche Zuordnung der Aktionärsrechte
- A. Die Beteiligungspublizität nach den § § 21ff. WpHG
- I. Überblick
- 1. Erfasste Aktionärsrechte
- a) Herkunftsstaatsprinzip
- b) Beschränkung auf Aktienemittenten
- c) Zulassung der Aktien zum Handel an einem organisierten Markt
- 2. Der Stimmrechtsanteil
- a) Allgemeines
- b) Abstrakte Berechnung der Stimmrechte
- 3. Die Zurechnung von Stimmrechten nach § 22 WpHG
- II. Gemeinschaftsrechtlicher Hintergrund
- III. Regelungszweck
- B. Die Meldepflichten des Darlehensnehmers gemäß § § 21, 22 WpHG
- C. Die Meldepflichten des Darlehensgebers gemäß § § 21, 22 WpHG
- I. Ausgangspunkt
- II. Die Zurechnung der Stimmrechte des Darlehensnehmers
- 1. Meinungsstand
- a) Rechtsprechung
- b) Verwaltungspraxis der BaFin
- c) Literatur
- 2. Die Zurechnung nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 WpHG
- a) Wirtschaftliche Zuordnung der Aktien zum Meldepflichtigen
- b) Stimmrechtseinfluss des Meldepflichtigen
- c) Weiterübertragung der Aktien durch den Darlehensnehmer
- aa) Zurechnung bei Kettendarlehen
- bb) Auf die Beteiligungstransparenz bezogene Informationspflichten des Darlehensnehmers
- cc) Ergebnis
- 3. Die Zurechnung nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 WpHG
- 4. Der Grundsatz der doppelten Meldepflicht
- D. Die Meldepflichten des Darlehensgebers gemäß § 25 WpHG
- I. Überblick und Regelungszweck
- II. Tatbestand
- 1. Finanzinstrumente
- a) Erfassung außerbörslicher Geschäfte
- b) Kein Verbriefungs- oder Fungibilitätserfordernis
- c) Termingeschäftseigenschaft
- 2. Sonstige Instrumente
- 3. Einseitige Erwerbsmöglichkeit
- 4. Hypothetische Schwellenberührung
- III. Zusammenrechnung mit nach § § 21, 22 WpHG zu meldenden Stimmrechten
- IV. Inhalt der Mitteilung
- E. Keine Meldepflicht des Darlehensgebers gemäß § 25a WpHG
- F. Die Verpflichtung zur Abgabe eines Übernahmeangebots nach § 35 WpÜG
- I. Ausgangspunkt
- II. Die Zurechnung der Stimmrechte des Darlehensnehmers
- 1. Einheitliche Auslegung von § 22 WpHG und § 30 WpÜG
- 2. Die Zurechnung nach § 30 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 und Nr. 5 WpÜG
- III. Befreiungsmöglichkeit nach § 37 Abs. 1 WpÜG
- 1. Befreiung des Darlehensnehmers
- 2. Befreiung des Darlehensgebers
- § 16 Weitere kapitalmarktrechtliche Verhaltenspflichten
- A. Das Insiderhandelsverbot und das Verbot der Marktmanipulation
- I. § 14 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
- II. § 20a Abs. 1 S. 1 Nr. 2 WpHG
- B. Nutzung der für Kunden gehaltenen Aktien für Darlehensgeschäfte
- C. Meldepflichten nach § 9 WpHG
- D. Aufzeichnungspflichten
- Kapitel 5: Gesellschaftsrechtliche Behandlung der darlehensweisen Überlassung von Aktien
- § 17 Die gesellschaftsrechtliche Zuordnung der Aktionärsrechte
- A. Die gesellschaftsrechtliche Zuordnung der Vermögensrechte
- B. Die gesellschaftsrechtliche Zuordnung der Verwaltungsrechte
- I. Grundlagen
- 1. Der Darlehensnehmer als Aktionär
- 2. Empty Voting als gesellschaftsrechtliches Regelungsproblem
- a) Die Stimmrechtsausübung durch den Darlehensnehmer als Empty Voting
- b) Die Ergebnisse der ökonomischen Analyse
- 3. Regelungen, die heterogene Aktionärsinteressen erfassen sollen.
- a) Schranken für die Stimmrechtsausübung bei Interessenkonflikten
- b) Der Stimmenkauf als Ordnungswidrigkeit nach § 405 AktG
- c) Konzernrecht
- 4. Regelungen, die ein Auseinanderfallen von wirtschaftlichem Interesse und Stimmrecht erfassen sollen
- a) Das aktienrechtliche Proportionalitätsprinzip
- b) Die Regulierung des Depotstimmrechts
- c) Die Bedeutung des Abspaltungsverbots für die Behandlung des Empty Voting
- II. Schranken für die Stimmrechtsausübung im Innenverhältnis
- 1. Die Bedeutung einer Bindung im Innenverhältnis für das gesellschaftsrechtliche Regelungsproblem
- 2. Vergleich mit der Stimmrechtsausübung durch einen Treuhänder
- 3. Folgerungen für das Aktiendarlehen
- III. Die Behandlung atypischer Darlehensverträge
- 1. § 405 Abs. 3 Nr. 2 und 3 AktG als Ergänzung des Verbots des Stimmenkaufs
- 2. Das Tatbestandsmerkmal des »Verschaffens«
- 3. Das Tatbestandsmerkmal »Aktien eines anderen«
- a) Entstehungsgeschichte
- aa) Art. 249f S. 2 ADHGB (1884)
- bb) § 318 S. 2 HGB (1897)
- cc) § 300 Nr. 2 AktG (1937)
- dd) § 405 Abs. 3 Nr. 2 und 3 AktG (1965)
- b) Der Regelungszweck von § 405 Abs. 3 Nr. 2 und 3 AktG
- aa) Der Schutz der Willensbildung in der Hauptversammlung
- bb) Die Folgen des Funktionsverlusts von Wertpapierurkunden für den Anwendungsbereich der Norm
- c) Die Wortlautgrenze der Auslegung
- 4. Ergebnis
- IV. Schranken für die Stimmrechtsausübung im Außenverhältnis
- 1. Unwirksamkeit der Stimmrechtsausübung wegen Pflichtverletzung gegenüber dem Darlehensgeber?
- 2. Aus der Mitgliedschaft abzuleitende Stimmrechtsschranken
- a) Grundlagen
- b) Schranken für die Stimmrechtsausübung beim Aktiendarlehen
- c) Rechtsfolgen pflichtwidriger Stimmabgabe
- 3. Die Stimmrechtsausübung durch den Darlehensnehmer als Rechtsmissbrauch
- a) Abgrenzung von individuellem und institutionellem Rechtsmissbrauch
- b) Der Zweck des Aktionärsstimmrechts
- c) Folgerungen
- 4. Der Einsatz von Aktiendarlehen zur Erreichung eines Quorums
- a) Das Lindner-Urteil des BGH
- b) Meinungsstand
- c) Grundsatz: Stimmrechtsausübung durch den Darlehensnehmer als Rechtsmissbrauch
- d) Sonderfall: Das treuhänderische Aktiendarlehen
- 5. Ergebnis
- C. Die Emittentin als Partei eines Aktiendarlehens
- I. Die Emittentin als Darlehensgeberin
- II. Die Emittentin als Darlehensnehmerin
- § 18 Aktienrechtliche Zurechnungsvorschriften
- A. Die Mitteilungspflichten nach § § 20, 21 AktG
- I. Anwendungsbereich
- II. Mitteilungspflichten nach § § 20, 21 AktG
- III. Regelungszweck
- B. Die Zurechnung nach § 16 Abs. 4 AktG
- C. Die Zurechnung nach § 20 Abs. 2 AktG
- Kapitel 6: Das Aktiendarlehen de lege ferenda
- § 19 Rechtspolitische Vorschläge und Gesetzgebungsvorhaben
- A. Einführung
- B. Optionen für die Regulierung
- I. Vorschläge zur Regulierung von Hidden Ownership
- II. Vorschläge zur Regulierung von Empty Voting
- C. Gesetzesvorhaben
- § 20 Bewertung
- A. Der strategische Einsatz von Aktiendarlehen als alleiniges Regelungsproblem
- B. Der Erkenntniswert einer auf Aktiendarlehen beschränkten Bewertung
- C. Die praktische Bedeutung eines strategischen Einsatzes von Aktiendarlehen
- I. Verhalten des Darlehensgebers
- II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
- III. Folgerungen
- D. Aktiendarlehen und kapitalmarktrechtliche Beteiligungstransparenz de lege ferenda
- E. Aktiendarlehen und Stimmrechtsausübung de lege ferenda
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Register
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