
Mapping Cities in the MENA Region
Description
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Dieser Band umreißt die Entwicklung von sieben Städten im Nahen Osten und in Nordafrika: Aleppo, Alexandria, Kairo, Casablanca, Dubai, Nouakchott und Shiraz. Osmanische Herrschaft und die französischen oder britischen Kolonialmächte wirkten in diesen Städten auf unterschiedliche Weise und über verschiedene Zeiträume hinweg auf Architektur und Stadtbild ein. Globale Bewegungen wie der Modernismus und der Sozialismus formten die Stadtbilder neu. Anhand von Karten, Skizzen und anderem Bildmaterial wird nachgezeichnet, wie die osmanische Zeit, die Kolonialmächte und die Regierungen nach der Unabhängigkeit diese Städte verändert haben. Klassenunterschiede, informelle Siedlungen und entwertetes bauliches Erbe sind häufige städtische Probleme, mit denen die Städte der MENA-Region auch heute noch konfrontiert sind.
- Konzentriert sich auf die politischen und sozialen Entwicklungen, die die gebaute Umwelt jeder Stadt beeinflussen
- Erörtert alle Arten des baulichen Erbes und Formen der Architektur in den sieben Beispielstädten
- Veranschaulicht die städtische Entwicklung durch viele farbige Karten, Skizzen und Diagramme
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Zeido Zeido ist ein Wissenschaftler, der sich mit dem städtischen Erbe Europas und der MENA-Region beschäftigt. Sein besonderes Interesse gilt dem Kulturerbe im Kontext von Konflikten und Stadtentwicklung. Zeido promovierte mit einer Arbeit zum Erbe der Stadt Aleppo am Lehrstuhl Denkmalpflege der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), wo er weiterhin als assoziierter Wissenschaftler tätig ist. Seine Forschung wurde durch die großzügige Förderung der Gerda Henkel Stiftung unterstützt. Zudem erhielt er Förderung sowohl vom DFG-Graduiertenkolleg 1913 als auch von der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der BTU, um diesen Sammelband zu veröffentlichen.
Suna Çagaptay ist außerordentliche Professorin für Archäologie an der Mugla Sıtkı Koçman Universität in der Türkei. Als ausgebildete Archäologin und Bauforscherin befasst sie sich mit spätbyzantinischer, frühosmanischer, kreuzfahrerzeitlicher und beylikzeitlicher Architektur sowie Stadtentwicklungspraktiken im östlichen Mittelmeerraum und dem Nachleben antiker Städte. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, Feldforschungs- und Forschungsförderungen, unter anderem von Dumbarton Oaks, dem Aga Khan-Programm für islamische Kunst und Architektur am MIT, ANAMED und der Barakat Foundation an der Universität Oxford.
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