
Scriptura loquens
Description
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[Scriptura loquens. Contributions to Church History and the History of Theology of the Late Middle Ages and the Reformation]
The present volume contains reflections on the methodology of church history and contributions on the topic of the reception of the Patristic heritage and the theological tradition of the Middle Ages in Martin Luther's Reformation theology in continuity and competition with the tradition of the church.
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Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Scriptura loquens: Eine Einleitung
- A Überlegungen zur historiographischen Methode
- I. Einheit in der Vielfalt. Die weltweite Inanspruchnahme des Christlichen als Gegenstand der theologisch verantworteten Geschichtsschreibung (2015)
- 1. Theoretische Reflexion: Theologische Wissenschaft als diskursive Wissenschaft
- 2. Auf der Suche nach Gemeinsamkeit: Positionalität und Universalität
- 3. Zur Topographie der globalen Christentumsgeschichte
- 4. Ausblick: Einheit und Vielfalt als Paradigmata der globalen Christentumsgeschichte
- II. Wissenschaft aus dem Geist der Kontroverse. Kirchenhistorische Anmerkungen zum Diskursraum »Theologie« (2016)
- 1. Einleitung
- 2. Terminologische Klärungen
- 2.1. Geschichte
- 3. Komposita mit -geschichte
- 3.1. Kirchen- oder Christentumsgeschichte
- 3.2. Dogmen- und Theologiegeschichte
- 3.3. Abgrenzungen
- 3.4. Die Inanspruchnahme des Christlichen als Gegenstand theologischer Selbstvergewisserung
- 4. Diachrone Befunderhebung
- Exkurs: Zur Problematik des Innovations- und Progressionsparadigmas in der modernen Reformationsgeschichtsforschung
- 5. Was ist Theologie?
- 6. Theologie als Wissenschaft - in kirchen- und theologiehistorischer Perspektive
- 7. Diskursraum Theologie
- III. Christliche Netzwerke in der Fru¨hen Neuzeit (2011)
- 1. Einleitung
- 2. Gelehrtennetzwerke
- 3. Humanismus - Humanistische Sodalitates
- 4. Orden - religiöse Gemeinschaften
- 5. Nonkonformisten - Dissidenten
- 6. Jansenismus
- 7. Schluss
- B Rezeptionsgeschichte
- I. Via Augustini - Ausprägungen des spätmittelalterlichen Augustinismus in der observanten Kongregation der Augustinereremiten (2007)
- 1. Der spätmittelalterliche Augustinismus
- 1.1. Personen und Institutionen
- 1.1.1. Petrus Lombardus
- 1.1.2. Decretum Gratiani
- 1.1.3. Tischlesungen
- 1.2. Welcher Augustin?
- 1.2.1. Theologiegeschichtliche Rezeptionsästhetik
- 1.2.2. Augustin als Garant katholischer Orthodoxie
- 1.3. Zitation, Paraphrase, Motive
- 1.4. Methode und Hermeneutik
- 2. Gibt es eine Theologie der Augustiner im Spätmittelalter?
- 2.1. Gregor von Rimini
- 2.2. Theologen nach Gregor von Rimini
- 2.3. Augustinus praeceptor noster - Jordan von Sachsen
- 2.4. Tuus sum salvum me fac - Johann von Staupitz
- 3. Ausblick: Martin Luther und der Augustinismus des Spätmittelalters
- II. Produktives Missverständnis? Zur Rezeption der Theologie des lateinischen Kirchenvaters Augustinus im Werk Martin Luthers (2009)
- 1. Einleitung
- 2. Der spätmittelalterliche Augustinismus
- 3. Luther und Augustinus
- 4. Luthers Verständnis der Tradition
- 5. Zusammenfassung und Ausblick
- III. Martin Luther und die Mystik (2001)
- 1. Einleitung: Luther und die Mystik - eine unendliche Geschichte
- 1.1. Stand der Forschung
- 2. Mystik - was ist das?
- 2.1. Probleme einer Mystikdefinition
- 2.2. Methodische Probleme
- 3. Annäherung an ein Problem der Lutherforschung
- 3.1. Direkte Mystikrezeption bei Luther
- 3.1.1. Autoren und Schriften
- 3.1.2. Motive
- 3.2. Vermittelte Mystikrezeption
- 3.3. Was interessiert Luther an der Mystik?
- 4. Luther und die Mystik - eine falsch gestellte Frage
- IV. Schrift und Tradition. Die Bedeutung des Ru¨ckbezugs auf die altkirchlichen Autoritäten in Philipp Melanchthons Schriften zum Verständnis des Abendmahls (2005)
- 1. Einleitung
- 2. Der Traditionalismus Melanchthons
- 3. Die kirchliche Tradition im Urteil der Schrift
- 4. Zusammenfassung
- 5. Fragen und Probleme
- 6. Ausblick
- V. Zur Bedeutung der seelsorgerlichen Theologie Johanns von Staupitz fu¨r den jungen Martin Luther (1991)
- 1. Einfu¨hrung
- 2. Staupitz im Urteil Luthers
- 3. Der Trost des Angefochtenen - Die seelsorgerliche Ausrichtung der Gnaden- und Erwählungslehre bei Johann von Staupitz
- 3.1. Staupitz als Prediger der ewigen Prädestination
- 3.2. Gnade und Erwählung
- 3.3. Prädestinationsanfechtung und Heilsgewissheit
- 4. Anfechtung und Zuversicht - Luthers Ringen um die Lehre von der ewigen Prädestination
- 4.1. Die Gnaden- und Erwählungslehre des jungen Luther
- 4.2. Prädestinationsanfechtung und Heilsgewissheit
- 4.3. Die seelsorgerliche Dimension der Prädestinationslehre
- 5. Johann von Staupitz als Wegbereiter einer seelsorgerlichen Theologie
- 5.1. Seelsorgerliche Theologie?
- 5.2. Aspekte einer seelsorgerlichen Theologie bei Johann von Staupitz
- C Auslegung und Verku¨ndigung
- I. Biblische Predigt fu¨rs Volk - Beobachtungen zu Predigten des Spätmittelalters und zu ihrer Bedeutung fu¨r die Reformation (2011)
- 1. Spätmittelalterliche Predigt im Schlagschatten der Reformation
- 2. Die spätmittelalterliche Predigt
- 3. Biblisch orientierte Predigt am Vorabend der Reformation
- 3.1. Geiler von Kaysersberg
- 3.2. Johann von Staupitz
- 4. Zum Problem der volkssprachlichen Predigt
- 5. Ausblick
- II. nisi scripturae dederimus principem locum - Zur Hermeneutik des Alten Testaments bei Martin Luther und im Zeitalter der Reformation (2017)
- 1. Einfu¨hrung
- 2. Aspekte einer Hermeneutik des Alten Testaments im Werk Martin Luthers
- 2.1. Das Alte Testament als Schriftbeleg und Illustration
- 2.2. Der Unterschied vom Alten zum Neuen Testament in der Spannung von Gesetz und Evangelium
- 3. Ausblick und Gegenwartsanwendung
- III. Allegoria nomen Zion speculum significant - Zionsvorstellungen im Mittelalter und deren Rezeption im Werk Martin Luthers (2013)
- 1. Der irritierende lexikalische und bibliographische Befund
- 2. Allegorische Schriftauslegung im Mittelalter - der vierfache Schriftsinn
- 3. Luther und die Allegorese des Spätmittelalters
- 4. Luthers Zionsvorstellungen
- 4.1. Zion = Jerusalem, der geographische und historische Ort
- 4.2. Die klassische Rhetorik als Bindeglied zwischen philologisch-historischer und theologischer Auslegung des Textes
- 4.3. Zion - Volk der Erwählten, die heilige Christenheit
- 4.4. Zion - Berg der Gerechtigkeit
- 5. Luthers existentielle Zion-Interpretation
- D »Das heisst eine neue Kirche bauen«
- I. Founding a New Church? The Early Ecclesiology of Martin Luther in the Light of the Debate about Confessionalization (2004)
- 1. Introduction
- 2. Confessionalization as paradigm for a new epoch
- 3. Luther's ecclesiology as dawn of a new epoch?
- II. Call and Ordination. A Look at Luther and the Ministry (2002)
- 1. Introduction
- 2. Luther's understanding of the Ministry
- 3. Luther and the Priesthood of all Believers
- 4. The Need for a - special - Ministery
- 5. Vocation and Ordination
- 6. No character indelibilis
- 7. The duties of a Minister
- 8. Outlook
- III. Von geistlicher Gemeindeleitung und bischöflicher Administration - Ein diachroner Überblick zum Wandel evangelischer Vorstellungen zu kirchenleitenden Ämtern bis zum 17. Jahrhundert (2018)
- 1. Einleitung
- 1.1. Protestantische Ekklesiologie?
- 1.2. Das funktionale Amtsverständnis der Reformation
- 1.3. Priestertum aller Gläubigen
- 1.4. Luther und die Reformation
- 2. Bischof oder Superintendent
- 2.1. Luthers Verständnis des Bischofsamtes
- 2.2. Kirchenleitung zwischen und am Ende der Zeiten
- 3. Das landesherrliche Kirchenregiment
- 3.1. Das Notbischofsamt
- 3.2. Episkopale oder synodale Kirchenleitung
- 3.3. Kirchenleitendes Handeln zwischen Obrigkeit und geistlichem Amt
- 4. Zusammenfassung und Ausblick
- IV. »Die Sicht des Anderen« - Luthers Verständnis des »Tu¨rken« als »Zuchtrute Gottes« und »Geissel der Endzeit« (2010)
- 1. Einleitung
- 2. Das erkenntnisleitende Interesse einer neuerlichen Beschäftigung mit Luthers Tu¨rkenschriften
- 3. Der theologische Tenor der Tu¨rkenschriften Luthers und seine Entwicklung
- 3.1. Der Tu¨rke und der Antichrist
- 3.2. Der Tu¨rke als Strafe Gottes
- 3.3. Das falsche Verständnis von Amt und Beruf
- 3.4. Gegenwartsinterpretation im Licht der Schrift
- 3.5. Apokalyptik und Eschatologie
- 4. Zusammenfassung und Ausblick
- E Auswirkungen
- I. Theologische Innovation und konservatives Beharren bei Martin Luther und Philipp Melanchthon (2010)
- 1. Einleitung
- 2. »Das heisst eine neue Kirche bauen«: Martin Luthers reformatorische Ekklesiologie im Spannungsfeld von methodischer Innovation und theologischem Beharren
- 3. »Unsere Kirche ist ein wahres Glied der katholischen Kirche Jesu Christi« - Melanchthons Verständnis der Lehrkontinuität und ihre Bedeutung fu¨r seine Ekklesiologie
- 3.1. Wort und Lehre
- 3.2. Lehramt und Lehrautorität der Kirche
- 3.3. Die Unterscheidung von wahrer und falscher Kirche
- 4. Zusammenfassung und Ausblick
- II. Kontinuität und Konkurrenz, oder: Wie macht man eine Reformation? (2018)
- 1. Einleitung
- 2. Neuere kirchen- und theologiegeschichtliche Reformationstheorien
- 3. Kontinuität und Konkurrenz - Die Reformation als Epochengrenze
- 3.1. Bernd Moeller - Die Rezeption Luthers in der fru¨hen Reformation
- 3.2. Berndt Hamm - das grundlegend Systemsprengende der Reformation
- 3.3. Dorothea Wendebourg
- 3.4. Volker Leppin - Wie reformatorisch war die Reformation?
- 3.5. Thomas Kaufmann - »Theologie der Reformatoren« versus »Reformation«
- 3.6. Kritik
- 4. Das Konzept der Konfessionalisierung - ein interdisziplinärer Versuch zur Überwindung des theologischen Theoriedilemmas in der Reformationsgeschichtsschreibung
- 4.1. Wolfgang Reinhard und Heinz Schilling - Das Konzept der Konfessionalisierung
- 4.2. Kritik
- 5. Europäische Reformationen - Versuch einer Typologie
- 5.1. Reformation von oben - die sogenannte »Fu¨rstenreformation«
- 5.2. Obrigkeitliche Maßnahmen zur Einfu¨hrung der Reformation
- 5.3. Reformation von unten
- 5.4. Reformation in der Stadt
- 5.5. Reformation auf dem Land
- 5.6. Reformationen und Reform
- 5.7. Klerusreform und Reformation
- 5.8. Gescheiterte Reformationen
- 6. Zusammenfassung und Ausblick
- III. Die Hammerschläge von Wittenberg und ihr Widerhall in den deutschen Landen. Zur konfessionskulturellen Inanspruchnahme Luthers in den Gebieten der Wittenberger Reformation (2017)
- 1. Einleitung - zur Klärung der Arbeitsaufgabe
- 1.1. Konfessionskultur
- 1.2. Luther
- 1.3. Selbststilisierung - Inanspruchnahmen - Inszenierung
- 2. Der konfessionskulturelle Niederschlag der Inanspruchnahme Luthers
- 2.1. Normative Quellen: Kirchenordnungen und alltagstaugliche Normierungen in identitätsbildender Abzweckung
- 2.2. Postillen
- 2.3. Alltagserfahrungen
- 3. Identitätsbildende Faktoren der Wittenberger Reformation im 16. und 17. Jahrhundert
- 4. Zusammenfassung
- IV. Bildungslandschaften zwischen Späthumanismus und Reformation. Evangelische Universitäten als Zentren der Entstehung protestantischer Konfessionskulturen. Eine Forschungsskizze (2015)
- 1. Einleitung und Begriffsklärung
- 2. Universitäten als Zentren der Entstehung einer akademischen Konfessionskultur
- 3. Fazit und Perspektiven
- Bibliographie Markus Wriedt (1984-2017), bearbeitet von Ann-Kathrin Schu¨ssler
- Register
- 1. Personen
- 2. Autoren
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