
.NET kompakt
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
- prozessorunabhängige Codeerzeugung
- sprachunabhängigen Komponententechnologie
- eine umfassende, plattformunabhängige Objektbibliothek
- Dienstleistungskomponenten im Internet
- Serverprodukte für Datenbanken und EDI
- non-PC-Devices.
Microsoft .NET ist nicht nur eine neue Softwarekomponente, die versucht ein Teilproblem in der Programmierung zu lösen. Vielmehr bietet .NET eine breite und weit vorausschauende Vision davon, wie Software in der nächsten Zukunft funktionieren und aussehen wird.
Vor allem aber ist.NET nicht nur eine Vision, sondern schon jetzt greifbare Realität in Form einer neuen Generation von Werkzeugen für eine Welt, in der nicht mehr nur lokale Netzwerke und PCs auf Schreibtischen, sondern PDAs, Smart Phones, eingebettene Computer, Wireless Networks und das Internet die IT- und Kommunikationsinfrastruktur darstellen. .NET kompakt führt Sie in die wichtigsten Aspekte der Microsoft .NET Plattform ein. Dabei steht die Vermittlung des big picture im Vordergrund, um Ihnen die wesentlichen, evolutionären, aber auch revolutionären Neuerungen nahe zu bringen. .NET kompakt hilft Ihnen einzuschätzen, welchen Einfluss Microsoft .NET auf Ihre Projekte heute und in Zukunft haben wird - unabhängig davon, ob Sie sich derzeit in der
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Content
2 - Inhalt [Seite 8]
3 - .NET ist die Antwort. Aber wie lautet die Frage? [Seite 10]
3.1 - Ein Blick zurück [Seite 12]
3.2 - Ein Blick auf heute [Seite 13]
3.3 - Ein Blick nach vorn [Seite 17]
3.4 - Die ultimative Frage hinter .NET [Seite 19]
4 - Warum ist .NET so wie es ist? [Seite 24]
4.1 - XML: Wie ist Interoperabilität zwischen Plattformen möglich? [Seite 24]
4.2 - XML WebServices & SOAP: Wie sollen Internet-Dienstleistungen miteinander kommunizieren? [Seite 29]
4.3 - WSDL & UDDI: Wie lassen sich WebServices beschreiben und finden? [Seite 40]
4.4 - CLR: Wie stattet man viele Plattformen mit einer einheitlichen Programmierschnittstelle aus? [Seite 45]
4.5 - MSIL: Wie sollte plattformunabhängiger Code aussehen? [Seite 50]
4.6 - CTS: Wie kann Interoperabilität zwischen Programmiersprachen erreicht werden? [Seite 55]
4.7 - Assemblies: Wie kann die Installation von Software so einfach wie möglich gemacht werden? [Seite 70]
4.8 - Reflection: Gibt es ein Mittel gegen Interface-Versionskonflikte? [Seite 80]
4.9 - Ausnahmebehandlung: Was tun, wenn Fehler auftreten? [Seite 84]
4.10 - Garbage Collection: Wie können die häufigen Probleme mit eigenhändiger Speicherverwaltung beseitigt werden? [Seite 86]
4.11 - Sicherheit: Wie schützt man Rechner vor schädlichem Code? [Seite 90]
4.12 - Attribute: Ist objektorientierte Programmierung genug? [Seite 94]
4.13 - Remoting: Wie kann man Funktionalität möglichst leicht auf Prozesse und Rechner verteilen? [Seite 99]
4.14 - Basisklassenbibliothek: Was sollte der Werkzeugkasten eines Entwicklers enthalten? [Seite 109]
4.15 - COM-Interop: Müssen bisherige Investitionen zum alten Eisen gehören? [Seite 113]
4.16 - Warum .NET so ist, wie es ist [Seite 122]
5 - Weiterführende Informationen [Seite 152]
5.1 - Literatur [Seite 152]
5.2 - Links [Seite 153]
6 - Die vier Säulen von .NET [Seite 125]
6.1 - .NET Framework [Seite 125]
6.2 - .NET Enterprise Servers [Seite 143]
6.3 - .NET My Services [Seite 145]
6.4 - .NET Devices [Seite 147]
7 - Ausblick [Seite 149]
8 - Weiterführende Informationen [Seite 152]
9 - Index [Seite 155]
10 - Mehr eBooks bei www.ciando.com [Seite 0]
Nach einem Ausflug in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist es an der Zeit, das Gesamtbild in den Blick zu nehmen: Seit Mitte der 90er Jahre ist die Hard- & Softwarewelt stark im Umbruch. Die für Microsoft vertraute Welt verwandelt sich. Zentrale Phänomene sind die durchgängige Vernetzung aller Computer und eine sprunghaft gestiegene Vielfalt von Hardwareplattformen.
Aus diesem Bild lässt sich nun die ultimative Frage hinter .NET relativ leicht ableiten:
Wie müssen Technologien, Produkte und Strategie aussehen, um in einer vernetzten, heterogenen Hard- & Softwarewelt langfristig erfolgreich zu sein?
Und eine zweite Frage schließt sich daran an: Sind vorhandene Microsoft Technologien und Produkte fähig (hinsichtlich Funktionalität, Form, Flexibilität usw.), die Herausforderung anzunehmen?
Eine durchgängig vernetzte, sehr heterogene Hardwarewelt bedroht die Grundfesten von Microsofts Geschäftsmodell! Dieses war darauf ausgerichtet, Softwarepakete für eine sehr kleine Hardware- Bandbreite zu verkaufen. Wie gut es in der Vergangenheit funktioniert hat, beweist der bisherige Erfolg von Microsoft. Ist es jedoch auch geeignet für die Zukunft? Das bezweifelt Microsoft und sah sich gezwungen, seine .NET Strategie aufzulegen. Bevor ich Sie im folgenden Kapitel schrittweise in die Grundlagen und Bausteine von .NET einführe, würde ich noch gern einen Moment innehalten, um aus der ultimativen Frage einige Eckpunkte für die .NET Antwort abzuleiten. Damit bekommen Sie eine Erwartungshaltung für das, was .NET bietet, und können die einzelnen Facetten vielleicht ein wenig leichter einordnen.
Eckpunkte der .NET Antwort auf Microsofts ultimative Frage
Die bisherigen Formulierungen für die .NET Frage und das Microsoft Geschäftsmodell enthalten einige entscheidende Punkte, die die .NET Antwort aufgreifen muss:
"... in einer vernetzten ... Hard- & Softwarewelt ...": Microsoft hat selbstverständlich schon lange Produkte und Technologien für den Einsatz in Netzwerken angeboten. Dennoch stellt die zukünftige allgegenwärtige Verfügbarkeit des Internet neue Anforderungen. Wenn davon ausgegangen werden kann, dass Computer ständig Zugriff auf weltweit unzählige Ressourcen (konkreter: Server) haben, ergibt sich die Möglichkeit des Aufbaus einer "Komponenten-Dienstleistungsgesellschaft". Eine andere Art der "Dienstleistungsgesellschaft" bietet das Web zwar schon heute in Form von HTML-basierten Internetpräsenzen, doch die sind nur für die Nutzung durch Menschen bestimmt.
Dass Programme (z.B. eine Buchhaltungssoftware) über das Internet auf Dienstleistungen anderer Programme (z.B. eine Wechselkursberechnung) zugreifen, war bisher die Ausnahme. Die zu erwartende Verfügbarkeit eines Internetzugangs auf einem Anwenderrechner war einfach zu gering. Da sich diese Situation nun zügig ändert, kann morgige Software weniger monolithisch sein. Statt alle Funktionen auf einem Rechner oder in einem lokalen Netzwerk zu installieren, wird sie Dienstleistungen in Form von Software-Komponenten nutzen, die an beliebigen Orten der Welt auf Internet-Servern zur Verfügung stehen. Man kann dies als eine Art Outsourcing von Funktionalität verstehen.
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