
Online-Schülerzeitungen
Description
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Während Medien- und Nachrichtenkompetenz als Schlüsselqualifikationen in demokratischen Gesellschaften gelten und gefördert werden sollen, weiß die Forschung nur wenig über Schülerzeitungen als Labor praktischer Medienbildung. Schülerzeitungen wurden wissenschaftlich lange vernachlässigt, der gegenwärtige Zustand der Schülerpresse ist weitgehend unbekannt. Gerade die digitalen Formate und Angebote, die in den vergangenen Jahren neben Printausgaben getreten sind, haben wissenschaftlich kaum Beachtung gefunden: multimediale Websites, Podcasts und Bewegtbild ebenso wie Inhalte für soziale Medien. Susanne Vollstädt untersucht die digitale Schülerpresse aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive und rückt dabei die Frage der journalistischen Qualität von Online-Schülerzeitungen in den Fokus. Einem integrativen Qualitätsverständnis folgend wird hierfür auch die Perspektive der Rezipienten abgebildet. Mit einem triangulativen Forschungsdesign, das qualitative und quantitative Ansätze verbindet, fokussiert die Studie zudem die Frage, welche Ansprüche die Schülerredakteure selbst ihrer Arbeit zugrunde legen, sowie den Beitrag, den die digitale Schülerpresse zur Medien- und Demokratiebildung von Jugendlichen leistet. Der vorliegende Band liefert neben empirisch-analytischen Grundlagen auch Hinweise für die medienpädagogische Praxis.
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Person
Susanne Vollstädt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Ihe Forschungsschwerpunkte sind digitaler Journalismus, media literacy, Medien- und Demokratiebildung.
Content
1. Relevanz des Themas und Aufbau der Untersuchung.- 2. Was wir über (Online-) Schülerzeitungen wissen.- 3. Erster Empirischer Schritt: Schülerzeitungen in der Gegenwart.- 4. Zweiter empirischer Schritt: Inhaltsanalyse.- 5. Dritter Empirischer Schritt: Fallstudien.- 6. Triangulation, Fazit und Ausblick.
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