Konstruieren mit CAD
Description
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Dieser Lehrgang behandelt die Methodik des parametrisch-historienbasierten Volumenmodellierens im Maschinenbau, das Mechanical CAD oder kurz MCAD. Wie alle großen MCAD-Hersteller folgt auch KOMPAS-3D V12 dieser Methode - und das bedeutet: Nach Abschluss dieses Lehrgangs sind Sie in der Lage, sich kurzfristig jedes Programm dieses Genres anzueignen, ganz gleich ob Pro/Engineer, Inventor oder Alibre.
Zunächst lernen Sie, den Zweck und den geometrischen Aufbau einer vorgelegten Konstruktion zu analysieren. Aus diesen Erkenntnissen erstellen Sie dann den Konstruktionsfahrplan, der Sie mit Hilfe des Programms zur zweckmäßigen MCAD-Konstruktion führt. Neben den Grundlagen lernen Sie aber auch alltägliche Vorgaben wie Dimensionierung, Material und Fertigungsverfahren in Ihre Praxis zu integrieren. Sie erstellen Bauteile, Varianten, Baugruppen und Animationen, bauen effizient Norm- und Zukaufteile aus Online-Katalogen in Ihre Konstruktion ein und erstellen 2D-Zeichnungen und Stücklisten. Am Ende steht die Kaufberatung mit (Soft-)Warenkunde, die Ihnen noch einmal die wesentlichen Fragen für Ihren Händler in den Mund legt.
Trotzdem ist dieses Buch keine Konstruktionslehre im akademischen Sinne - es schlägt vielmehr die Brücke zwischen Konstruktionstheorie und Software-Praxis: Sie werden imstande sein, eine technische Zeichnung, eine Punktwolke oder auch eine physische Vorlage in ein parametrisches MCAD-Modell umzusetzen.
Auf der DVD liegen sämtliche Beispiele in jeweils mehreren Baustadien vor; Sie können also auch mitten in den Text einsteigen, um Einzelfragen zu klären.
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Content
2 - Gebrauchsanleitung [Seite 8]
2.1 - Nomenklatur [Seite 9]
2.2 - Die Deutsche Fassung [Seite 9]
2.3 - Die DVD [Seite 10]
2.4 - Danksagung [Seite 10]
3 - Inhaltsverzeichnis [Seite 12]
4 - 1 Vorschau auf kommende Ereignisse [Seite 18]
4.1 - 1.1 Bevor es losgeht . [Seite 18]
4.2 - 1.2 Fangen wir mit einem Zylinder an [Seite 20]
4.2.1 - 1.2.1 3D, vom mathematischen Standpunkt [Seite 21]
4.2.2 - 1.2.2 Navigation in 3D [Seite 22]
4.2.3 - 1.2.3 Wie gesagt: zuerst die Skizze [Seite 23]
4.2.4 - 1.2.4 Anatomie eines Zylinders [Seite 26]
4.2.5 - 1.2.5 Nie vergessen: Das Speichern [Seite 28]
4.2.6 - 1.2.6 Die Ansichtsmodi [Seite 28]
4.2.7 - 1.2.7 Parametrieren der Skizze [Seite 29]
4.2.8 - 1.2.8 Features benennen [Seite 31]
4.3 - 1.3 Fernsteuern mit Parametern - Canapé in 3D [Seite 32]
4.3.1 - 1.3.1 Variablen (um)benennen [Seite 34]
4.3.2 - 1.3.2 Bauen wir eine Schraube [Seite 34]
4.3.3 - 1.3.3 Den Ursprung verschieben [Seite 37]
4.3.4 - 1.3.4 Ein System der Benennung [Seite 38]
4.4 - 1.4 Unsere Modellierwerkzeuge [Seite 38]
4.4.1 - 1.4.1 Brot und Butter: Der Volumenkörper [Seite 38]
4.4.2 - 1.4.2 Künstlerische Freiheit: Die Oberfläche [Seite 38]
4.4.3 - 1.4.3 Letzte Rettung: Die Raumkurve [Seite 39]
5 - Teil I: Aller Anfang ist die Basis [Seite 40]
5.1 - 2 Extrusion: Alles was recht ist [Seite 42]
5.1.1 - 2.1 Skizze und Basis [Seite 42]
5.1.1.1 - 2.1.1 Zeichnung oder Skizze? [Seite 43]
5.1.1.2 - 2.1.2 Grundrezept: Aufbau und Definition einer Skizze [Seite 43]
5.1.2 - 2.2 Die Methode der Extrusion [Seite 48]
5.1.2.1 - 2.2.1 Festlegen durch gleiche Längen [Seite 49]
5.1.2.2 - 2.2.2 Die virtuelle Batch-Datei [Seite 50]
5.1.2.3 - 2.2.3 Kommunikation zwischen Skizze und Feature [Seite 50]
5.1.2.4 - 2.2.4 Festlegen durch Symmetrie [Seite 53]
5.1.2.5 - 2.2.5 Festlegen durch Ausrichtung [Seite 53]
5.1.2.6 - 2.2.6 Hilfsgeometrie definieren [Seite 54]
5.1.2.7 - 2.2.7 Nichts, was das Auge sieht [Seite 58]
5.1.2.8 - 2.2.8 Skizzenbeziehungen konfigurieren [Seite 63]
5.1.2.9 - 2.2.9 Layer in 3D [Seite 64]
5.1.2.10 - 2.2.10 Die Reihenfolge der Festlegung [Seite 69]
5.2 - 3 Rotation: Alles was rund ist [Seite 74]
5.2.1 - 3.1 Rotierte Primitive [Seite 74]
5.2.1.1 - 3.1.1 Der Zylinder [Seite 74]
5.2.1.2 - 3.1.2 Achtung, Achsen-und-Ebenen-Salat! [Seite 76]
5.2.1.3 - 3.1.3 Der Kegel [Seite 76]
5.2.1.4 - 3.1.4 Der Torus [Seite 78]
5.2.2 - 3.2 Verschiedene Arten, Zylinder zu drehen [Seite 80]
5.2.3 - 3.3 Die einzige Art, eine Kugel zu drehen [Seite 82]
5.2.3.1 - 3.4.1 Arbeiten mit Zeichenraster [Seite 85]
5.2.3.2 - 3.4.2 Die Skizze, exakt [Seite 86]
5.2.3.3 - 3.4.3 Bemaßungen: Von klein nach groß [Seite 87]
5.2.3.4 - 3.4.4 Anders überlegt: Skizzen modifizieren [Seite 91]
5.2.3.5 - 3.4.5 Skizzenobjekte haben Vergangenheit [Seite 92]
5.3 - 4 Austragung: Alles was krumm ist [Seite 98]
5.3.1 - 4.1 Das Einmaleins der Austragung [Seite 98]
5.3.2 - 4.2 Der Torus als Austragung [Seite 104]
5.3.3 - 4.3 Thema mit Variation [Seite 105]
5.4 - 5 Ausformung: Alles was krumm und schief ist [Seite 108]
5.4.1 - 5.1 Gewundene Keile [Seite 108]
5.4.2 - 5.2 Der Rest der Primitive [Seite 112]
5.4.3 - 5.3 Skizzen einfügen, Hierarchien ändern [Seite 113]
5.4.4 - 5.4 Der schiefe Kegel [Seite 114]
5.4.5 - 5.5 Bestandsaufnahme [Seite 115]
5.5 - 6 Die Skizzen-Bibliothek [Seite 116]
5.5.1 - 6.1 Eine neue Symbolleiste [Seite 116]
5.5.2 - 6.2 Parametrische Polygone [Seite 117]
5.5.3 - 6.3 Eine Kugel-Vorlage: Beziehungen im Freistil [Seite 119]
5.5.4 - 6.4 Die Würfelaugen-Vorlage: Fragmente in Fragmenten [Seite 119]
5.5.5 - 6.5 Eine Schablone zum Fräsen [Seite 121]
6 - Teil II: Das Teil als Ganzes [Seite 124]
6.1 - 7 Kombiniere: Mengenlehre in 3D [Seite 126]
6.1.1 - 7.1 Differenz: Der Würfel im Würfel [Seite 127]
6.1.1.1 - 7.1.1 Der Extrudierte Schnitt [Seite 127]
6.1.1.2 - 7.1.2 3D-Muster [Seite 129]
6.1.1.3 - 7.1.3 Die Liste der Gelöschten [Seite 131]
6.1.1.4 - 7.1.4 Feinheiten beim Schneiden [Seite 133]
6.1.2 - 7.2 Differenzen und Summen: Die Inbusschraube [Seite 135]
6.1.2.1 - 7.2.1 Der Subtrahend als solcher [Seite 135]
6.1.2.2 - 7.2.2 Boole'sche Differenz [Seite 139]
6.1.2.3 - 7.2.3 Und nun: Die drei kleinen Schaltflächen [Seite 141]
6.1.2.4 - 7.2.4 Hierarchien, sichtbar gemacht [Seite 143]
6.1.3 - 7.3 Intersektion: Der Rundwürfel [Seite 144]
6.1.3.1 - 7.3.1 Bauteilsätze: Toggle Booleans! [Seite 145]
6.1.3.2 - 7.3.2 Augen-Salat: Räumliche Orientierung [Seite 148]
6.1.4 - 7.4 Design Intent: Bauteile fürs Getriebe [Seite 156]
6.1.4.1 - 7.4.1 Die Lagerdeckel [Seite 156]
6.1.4.2 - 7.4.2 Schnitt-Muster [Seite 161]
6.1.4.3 - 7.4.3 Vorbereiten des Schneckenrades [Seite 166]
6.2 - 8 Starker Tobak! [Seite 168]
6.2.1 - 8.1 Spaltkeil, zweiter Teil [Seite 168]
6.2.1.1 - 8.1.1 Probleme, fasenweise [Seite 170]
6.2.1.2 - 8.1.2 Schneiden mit Oberflächen [Seite 171]
6.2.2 - 8.2 Externe Referenzen und Varianten [Seite 173]
6.2.2.1 - 8.2.1 Die Deckel: Externe Maße [Seite 174]
6.2.2.2 - 8.2.2 Die Dichtung: Externe Modelle [Seite 175]
6.2.2.3 - 8.2.3 Variantenkonstruktion mit externen Tabellen [Seite 178]
6.2.2.4 - 8.2.4 Skizzen in Fragmente kopieren [Seite 179]
6.2.2.5 - 8.2.5 Excel-Gehexe [Seite 181]
6.2.3 - 8.3 Passfedernuten für die Wellen [Seite 182]
6.3 - 9 Der längste Pfad [Seite 186]
6.3.1 - 9.1 Computergestützte Diagnose [Seite 187]
6.3.2 - 9.2 Externe Variable als Referenz [Seite 187]
6.3.3 - 9.3 Bauteile als Externe Referenz [Seite 188]
6.3.4 - 9.4 Zeichnen in der 3D-Ansicht [Seite 189]
6.3.4.1 - 9.4.1 Ansichten definieren [Seite 189]
6.3.4.2 - 9.4.2 Vorarbeit für die korrekte Orientierung [Seite 190]
6.3.5 - 9.5 Der lange Pfad der Ausarbeitung [Seite 193]
6.3.6 - 9.6 Probelauf [Seite 199]
6.3.7 - 9.7 Premiere [Seite 200]
6.3.8 - 9.8 Was die Freien nicht können [Seite 202]
6.3.9 - 9.9 Steuern durch externe Geometrie [Seite 202]
6.4 - 10 Experimente mit f(x) [Seite 204]
6.4.1 - 10.1 Die Körper des Philosophen [Seite 204]
6.4.2 - 10.2 Der Kubus [Seite 205]
6.4.3 - 10.3 Das Tetraeder [Seite 206]
6.4.4 - 10.4 Das Oktaeder [Seite 209]
6.4.5 - 10.5 Das Dodekaeder [Seite 211]
6.4.6 - 10.6 Das Ikosaeder [Seite 216]
6.5 - 11 Modellieren mit Oberflächen [Seite 222]
6.5.1 - 11.1 Kaum abzubilden: Das Oloid [Seite 223]
6.5.2 - 11.2 Konstruieren mit Raumkurven: Die Schneckenwelle [Seite 228]
6.5.2.1 - 11.2.1 Modellieren über Bande [Seite 228]
6.5.2.2 - 11.2.2 Rot-O-Matic: Die beliebige, parametrische Helix [Seite 229]
6.5.2.3 - 11.2.3 Ein Wort an die Designer [Seite 234]
7 - Teil III: Volumenkörper, synchronisiert [Seite 236]
7.1 - 12 Teile und beherrsche! [Seite 238]
7.1.1 - 12.1 Top-Down: Der Konstruktions-Fahrplan [Seite 239]
7.1.1.1 - 12.1.1 Das Konzept [Seite 239]
7.1.1.2 - 12.1.2 Die Skelett-Skizzen [Seite 240]
7.1.1.3 - 12.1.3 Bezeichner in 3D [Seite 241]
7.1.1.4 - 12.1.4 Die erste Erhebung [Seite 244]
7.1.2 - 12.2 Das Modell an sich [Seite 247]
7.2 - 13 Negatives denken, Positives bauen [Seite 252]
7.2.1 - 13.1 Am Sch(n)eideweg: Freie Sicht aufs Unsichtbare [Seite 253]
7.2.2 - 13.2 Die Basis des Nichts [Seite 254]
7.2.3 - 13.3 Die Innenseite der Schneckenlagerung [Seite 255]
7.2.4 - 13.4 Die Dichtfläche [Seite 256]
7.2.5 - 13.5 Die Ösen [Seite 257]
7.2.6 - 13.6 Die Bohrung der Schneckenwelle [Seite 258]
7.2.7 - 13.7 Der Aufsatz für den Druckausgleich [Seite 259]
7.2.8 - 13.8 Ein guter Schnitt [Seite 260]
7.2.9 - 13.9 Die Lagerbuchsen für das Schneckenrad [Seite 261]
7.3 - 14 Bohren, feilen, Gewinde schneiden [Seite 264]
7.3.1 - 14.1 Verrundungen [Seite 265]
7.3.2 - 14.2 Bohrungen und Gewinde [Seite 269]
7.3.2.1 - 14.2.1 Das Gewinde des Ölstopfens [Seite 269]
7.3.2.2 - 14.2.2 Die Durchgangsbohrungen [Seite 270]
7.3.2.3 - 14.2.3 Die Gewinde im Unterteil [Seite 271]
7.3.2.4 - 14.2.4 Die Gewindebohrung für Schauglas und Ablassschraube [Seite 272]
7.3.2.5 - 14.2.5 Die Gewinde für die Lagerdeckel [Seite 273]
7.3.2.6 - 14.2.6 Top-Down, Late Change [Seite 274]
7.3.2.7 - 14.2.7 Die Durchgangsbohrungen im Fuß [Seite 275]
7.4 - 15 Alles zusammen? [Seite 278]
7.4.1 - 15.1 Die Einkaufsliste [Seite 279]
7.4.2 - 15.2 Die Beseitigung von Freiheitsgraden [Seite 279]
7.4.3 - 15.3 Eine späte Änderung [Seite 283]
7.4.4 - 15.4 Das Rezept: Baueinheiten [Seite 286]
7.4.4.1 - 15.4.1 Bauteilbearbeitung im Baugruppenkontext [Seite 286]
7.4.4.2 - 15.4.2 Skizzenbearbeitung im Baugruppenkontext [Seite 286]
7.4.4.3 - 15.4.3 Die Unterbaugruppe des Schneckenrades [Seite 288]
7.4.4.4 - 15.4.4 Definieren der Getriebe-Übersetzung [Seite 291]
7.4.4.5 - 15.4.5 Bauteile im Baugruppenkontext erstellen [Seite 291]
7.4.4.6 - 15.4.6 Materialeigenschaften definieren [Seite 295]
7.4.4.7 - 15.4.7 Letzte Fasen [Seite 299]
7.4.4.8 - 15.4.8 Die Verschraubungen [Seite 300]
7.4.4.9 - 15.4.9 Baugruppen im Baugruppenkontext erstellen [Seite 303]
7.4.5 - 15.5 Ein harter Kampf [Seite 305]
8 - Programmatischer Epilog [Seite 306]
8.1 - Installation und Aktivierung [Seite 306]
8.2 - Kompas-3D von Hand einrichten [Seite 309]
8.3 - Anwenderprofile [Seite 313]
8.4 - 3DConnexion und die Hauptansichten [Seite 314]
9 - Stichwortverzeichnis [Seite 318]
10 - Unbenannt [Seite 1]
2 Extrusion: Alles was recht ist (S. 41-42)
Der Unterschied zwischen CAD und MCAD
Glauben Sie’s oder glauben Sie’s nicht: Abgesehen vom Freiflächenmodellieren beruht jedes noch so komplizierte 3D-Modell auf einem simplen Grundkörper, der Basis. Mit ihr eng verbunden ist die Skizze. Zeichnen ist demnach nicht nur die Grundlage des CAD, sondern auch des MCAD – unter verschärften Bedingungen zwar, aber auch mit ganz anderen Mitteln.
Nach der Vorschau auf künftige Ereignisse möchte ich Ihr Augenmerk nun auf die Details lenken. Die Skizze ist die Grundlage des 3D-Modellierens, das haben Sie gesehen. Doch Skizze und Körper gehören zusammen. Deshalb studieren wir in diesem und den folgenden drei Kapiteln die Grundlagen des Skizzierens zusammen mit den Grundlagen des Modellierens.
2.1 Skizze und Basis
Die einfachsten Körper, die wir kennen, sind Quader, Zylinder, Pyramide, Kegel, Kugel und Torus. Sie werden als Primitive bezeichnet, denn mit ihnen können Sie den Großteil aller Volumenkörper-Modelle aufbauen. Demgegenüber stehen die vier Grundmethoden der Modellierung: Extrusion, Rotation, Pfadaustragung und Ausformung. Als grobe Richtschnur können Sie die passende Methode für Ihr Bauteil wie folgt ermitteln:
- Die Extrusion wenden Sie auf alle orthogonalen Spat- und prismatischen Körper an, also Quader, Zylinder, Profile wie etwa T-Träger und alle Bauteile, die einen konstanten Querschnitt über eine geradlinige Strecke aufweisen, die senkrecht auf diesem Querschnitt steht. Wie die Zahnpasta, die aus der Tube kommt.
- Mit der Rotation modellieren Sie rotationssymmetrische Bauteile, also Wellen, Zylinder, Ellipsoide wie die Kugel sowie den Torus. Dabei können die Bauteile entlang der Rotationsachse beliebig wechselnde Querschnitte aufweisen.
- Die Pfadaustragung oder Pfadextrusion nutzen Sie, um einen konstanten Querschnitt über eine beliebig geneigte und gekrümmte Bahn zu extrudieren. Dies trifft auf nicht orthogonale Spate zu, aber auch auf Kabel, Rohre und Schläuche, auf Gewinde, bestimmte Verzahnungen und Querschnitte, die ein Objekt umlaufen, z. B. die Gummidichtung einer Autotür. Auch den Torus kann man so verstehen.
- Die Ausformung kommt zur Not ganz ohne Pfad aus. Sie kann allein durch die Form mindestens zweier beliebig geneigter Querschnitte definiert werden, denn letztere bestimmen zugleich den Verlauf der Erhebung. Sie kann auf die Primitive Kegel und Pyramide angewandt werden. Diese allgemeinste aller Modelliermethoden ist zugleich die am schwierigsten zu handhabende. Doch fangen wir wie versprochen mit dem Skizzieren an.
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