
Hegel
Description
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Nach Kindheit und Jugend in Stuttgart und Studium im benachbarten Tübingen ging der junge Philosoph zunächst als Hofmeister nach Bern und nach Frankfurt am Main. Die akademische Laufbahn begann mit einer Privatdozentur in Jena, wo Hegel eng mit dem einstigen Tübinger Kommilitonen Schelling zusammenarbeitete. Erst nach zwei Stationen in Franken ereilte ihn der Ruf nach Heidelberg. 1818 schließlich wurde Hegel Nachfolger auf dem Lehrstuhl von Johann Gottlieb Fichte im königlich-preußischen "Mittelpunkt" Berlin, wo er zum herausragenden Philosophen des Zeitalters aufstieg.
Der in Jena lehrende Philosoph Klaus Vieweg zeichnet in dieser Leben und Werk Hegels gleichermaßen würdigenden großen Biographie ein neues Bild des bedeutendsten Vertreters des deutschen Idealismus.
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Content
- Cover
- Titel
- Widmung
- Motto
- Impressum
- Inhalt
- Philosophieren heißt frei denken und frei leben zu lernen
- 1. Lebenslauf nach aufsteigender Linie - Der
- 2. Der sehende Maulwurf und die geheime Polizei
- I. Die
- Kindheit und Jugend in Stuttgart (1770-1788) - 1. «Freunde, die dir nicht nach dem Munde reden, halte fest» - Der Stuttgarter Freundeskreis
- 2. Das Gymnasium Illustre - Eintritt in die intellektuelle Welt
- 3. Herantasten an die Wissenschaft und die Philosophie
- 4. Gesunder Menschenverstand und Wunderglauben - Hegels Lehrer Jakob Friedrich Abel
- 5. Antike und moderne Dichter - Kunst und Freiheit
- 6. Das
der Welt - Rousseau und Schiller - II.
- Hegels Studienjahrein Tübingen (1788-1793) - 1. Das Tübinger Stift - Geist und Galeere
- Ein langer Tag im Stipendium Theologicum
- 2. Französische Revolution als Morgenröte - Revolutionsbegeisterung im Stift
- 3. Das Studium der Theologie und Philosophie
- 4.
- Bildung und Volkserziehung - 5. Der
und die ersten intellektuellen Herausforderungen - 6. Grundzüge der intellektuellen Erkundungsgänge
- 1. Christentum und Volksreligion
- 2.
: Moralität - Natur - Monismus - 3. Die
und das - 4. Recht und Staat - Die
- 5. Logik - Metaphysik - Epistemologie - philosophische Psychologie
- 7. Ins
- Vor dem Wechsel zur Hofmeisterstelle nach Bern - III. Hofmeister in einer Berner Patrizierfamilie - Hegel in der Schweiz (1793-1796)
- 1. Die Entstehung des Deutschen Idealismus
- Ein Sommerabend in Tschugg
- 2. Eine mühsame und riskante philosophische Bergtour
- 1. Religionsbegriffe
- 2. Die Natur und das «Eine» Prinzip
- 3.
- Schiller contra Kant - 4. Fichtes Freiheitsgedanke und Hegels erstes systematisch-philosophisches Fragment
- 5. Schellings Ich-Philosophie und Hölderlin
- 6. Die Schweizer Gründe und Abgründe des Zweifels - Die Dämonen und Gespenster des Skeptizismus
- 7. Staatsverfassung, Ökonomik und Republikanismus - Hegels Übersetzung einer girondistischen Kampfschrift
- 8. Absolutes und empirisches Ich
- 3. Eine veritable Lebenskrise
- 4. Neue Hoffnung - Auf dem Weg nach Frankfurt
- IV.
- Hegels Frankfurt-Homburger Gang vom Fragmentenmosaik zu den Bausteinen des Systems (1797-1800) - 1. Die freie Reichsstadt Frankfurt
- 2. Hauslehrer bei der Familie Gogel
- 3. Die
- Der idealistische Monismus - 4. Ein Bund enthusiastischer und skeptischer Geister - Hölderlin, Sinclair, Zwilling und Hegel
über ein denkwürdiges Treffen in Frankfurt anno 1797 - 5. Eine idealistisch-monistische Konzeption der Vereinigung und des Lebens
- 1. Die Vereinigung freier Staatsbürger - Philosophieren und Politisieren
- 2. Gott - Ein Lebendiges, dessen Wesen Vereinigung ist
- 3. Julia und Romeo - Liebe als Anerkennungsform
- 4. Lebendige Wesen statt Pflichtlinge - Gegen Kant
- 5.
- Die Einheit von Vereinigung und Entzweiung - 6. Schelling und der absolute Idealismus
- 7. Frankfurter Bilanz und der Abschied vom Main
- V. Hegels Jenaer Entdeckungsreise ins Wissen - Die Entstehung des Grundgedankens des absoluten Idealismus (1801-1807)
- 1. In der Hauptstadt der Philosophie
- 1. Hegel als Paradiesvogel - Die Gartenwohnung
- 2.
- Hegels zweite Wohnung - 3.
- Hegel und seine Jenaer Freundeskreise - 2. Die Revolution im Ideensystem - Die erste Jenaer Phase
- 1. Das
- Die Differenzschrift - 2. Der neue Monismus
- 3. Gegen die
- Philosophie als Wissenschaft - 4. Denken der Freiheit - Fichte
- 5. Die Habilitation und die Empörung der Sternengucker über die Planetenschrift
- 6. Logik und Metaphysik - Erste Lehrversuche
- 7. Das hochkarätigste Seminar der Philosophiegeschichte - Das Disputatorium von Schelling und Hegel
- 3. Der
der verrufenen - Das Kritische Journal von Schelling und Hegel - 1. Die Fünf Tropen des Agrippa und der Zentralgedanke des absoluten Idealismus
- 2. Der Aufsatz Glauben und Wissen - Gegen das Grundmusterder Reflexionsphilosophie
- 3. Idealismus und Freiheit
- 4. Der Verfassungsentwurf für Deutschland
- 5.
- Die zweite Jenaer Phase - 1. Der Geistbegriff
- 2. Die Wege von Hegel und Schelling trennen sich
- 3. Auf dem Weg zum Olymp des Denkens - Die Jenaer Systementwürfe
- 4. Zwei Weltseelen in Jena - Hegel und Napoleon
- 6. Die Phänomenologie des Geistes (1807) - Ein Jahrtausendwerk der Philosophie
- 1. Die vielköpfige Hydra der Bewusstseinsphilosophie
- 2. Das Anliegen der Phänomenologie
- 3. Die Struktur des Bewusstseins
- 4. Der Zusammenhang der Dimensionen des Programms
- 5. Die Selbstprüfung des Bewusstseins
- 6. Zur Kartographie des phänomenologischen Weges
- 1. Die Anfangsgestalt - Sinnliche Gewissheit und das Meinen
- 2. Vom Bewusstsein zum Selbstbewusstsein
- 3. Skeptisches Selbstbewusstsein - Hegels Rochade
- 4. Der Übergang zur Vernunft, zur Geiststruktur
- 5. Der Geist auf dem Weg zum begreifenden Denken
- 6. Der seiner selbst gewisse Geist - Die Moralität
- 7. A long and winding road - Im Labyrinth des Geistes
- 8. Vorstellung und Begriff - Übersetzung als notwendige <Änderung der Mitteilungsart>
- 9. Die Religion
- 7. Das absolute Wissen als begreifendes Denken
- VI. Der neue Bamberger Reiter in der Zeitungsstube - Hegel als politischer Journalist (1807-1808)
- 1. Aus Saale-Athen ins kleine fränkische Rom
- 2. Die Phänomenologie des Geistes erblickt die Welt
- 3. Hegel als Redakteur der Bamberger Zeitung
- 4. Das Problem der Verständlichkeit von Philosophie
- 5.
- Hegels Gesprächskreise - 6. Vom katholischen ins protestantische Franken
- VII. Nürnberg - Das erste humanistische Gymnasium, die große Logik und die kleine Familie (1808-1816)
- 1. In der Stadt des Meistermalers und der Meistersinger
- 2. Der
? - Hegel als Rektor des ersten humanistischen Gymnasiums in Deutschland - 1. Hegel und sein bester Freund Niethammer
- 2.
- 3. Wie lernt man denken? - Hegel als Philosophielehrer
- 3. «Dieser schönen Zeit ich immer mit Freude gedenke»
- 1. Der Vertraute Paul Wolfgang Merkel
- 2. Die intellektuelle Szene in Nürnberg
- 3. Dienst am Gemeinwohl und die aufkommende industrielle Welt
- 4. Die Heirat mit Marie von Tucher und die Geburt der Söhne Karl und Immanuel
- 5. Schwester Christiane und der Jenaer Sohn Ludwig
- 6. Im Vorfeld der Heidelberger Ästhetik - Hegel und die Kunstschätze Nürnbergs
- 7. Die drei Napoleon-Briefe Hegels an Niethammer
- 8. Die Wissenschaft der Logik - Hegels Hauptwerk
- 1. Die Wissenschaft der Logik - Der Grundstein des Hegelschen Systems und Grundlinien des Systems der Begriffsbestimmungen
- 2. Methode und Grundmuster der Hegelschen Logik
- 3. Sein - Wesen - Begriff : Eine Skizze der drei Stadien im Selbstbestimmen des Begriffs
- 4. Womit muss der Anfang der Wissenschaft gemacht werden?
- 5. Erster Teil: Die Lehre vom Sein
- 6. Zweiter Teil: Die Lehre vom Wesen
- 1. Der
- Der Satz der Identität und der Satz vom Widerspruch als aufzuhebende Prinzipien der alten Logik - 2. Die Einheit des Gegensatzes
- 7. Dritter Teil: Die Lehre vom Begriff
- 8. Die logische Idee als absolute Einheit von Subjektivität und Objektivität
- 9. Der Fortgang von der Logik zur Naturphilosophie
- 9. Die Befreiung von «Schulplunderwesen» und «Katzenjammer» - Auf dem Weg zur akademischen Laufbahn
- VIII. Hegel auf dem Heidelberger Philosophenweg - Die Eule der Minerva am Neckar (1816-1818)
- 1. Familienleben bei Hegels in Heidelberg
- 2. William Turners malerisch-romantische Neckarlandschaft
- 3. Der erste Philosoph in Heidelberg
- 4. «Alles athmet hier einen freyen, heiteren Geist»
- 5. Die Boisserée-Sammlung, Creuzer und Jean Paul
- 6. Der Württemberger Verfassungsstreit - Der
Paulus bricht mit Hegel - 7. Das illustre Völkchen der Hörer und Schüler
- 8. Hegel und die Heidelberger Burschenschaft
- 9. Die
- Hegels Heidelberger Enzyklopädie - IX. Berlin - Der
und Hegels Aufstieg zu Weltgeltung (1818-1831) - 1. Erste Eindrücke vom Leben in der preußischen Metropole - November 1818 bis Herbst 1819
- 2. Hegels erste Monate in der Leipziger Straße
- 3. Die Karlsbader Beschlüsse
- 4. Drei Thüringer Hegel-Anhänger in Berlin - Gustav Asverus, Friedrich Förster und Leopold von Henning
- 5. Hegels Rechtsphilosophie als Philosophie der Freiheit und Gerechtigkeit
- 1. Der verfemte Doppelsatz
- 2. Die Eule der Minerva
- 3. Das praktische Universum
- 4. Erster Teil: Das abstrakte Recht und die Freiheit der Person
- 5. Zweiter Teil: Die Moralität - Die Freiheit des moralischen Subjekts
- 1. Absichten und Resultate des Handelns - Deontologie und Konsequentialismus als zwei einseitige ethische Standpunkte
- 2. Kants kategorischer Imperativ und Hegels Kritik an der moralischen Weltauffassung
- 6. Dritter Teil: Die Sittlichkeit - Die Theorie der sozialen und politischen Selbstbestimmung
- 1. Die Einheit des objektiv und des subjektiv Sittlichen - Sittliche Institutionen und sittliches Selbstbewusstsein
- 2. Die erste Stufe der Sittlichkeit: Die Familie
- 3. Die zweite Stufe der Sittlichkeit: Die bürgerliche Gesellschaft - Die
- Das System der Bedürfnisse - Die industrielle Marktordnung
- Die zweite Stufe der bürgerlichen Gesellschaft: Die Rechtsordnung
- Die dritte Stufe der bürgerlichen Gesellschaft: Steuerung und Regulierung
- 4. Die dritte Stufe der Sittlichkeit: Staat und Freiheit - Die
als moderne Theorie der Freiheit und Gerechtigkeit - Der Staat als die Wirklichkeit der sittlichen Idee - oder
- Der Staat als Ganzes von drei Schlüssen
- Gegen den Polizeistaat
- Staat - Religion - Wissenschaft
- 6. Spuren langer und anstrengender Beschäftigung - Konzentration auf den Gravitationspunkt Berlin
- 7. Neue Ausblicke vom Kupfergraben und neue Sorgen
- 8.
- Goethe und der Berliner Hegel - 9. Hegel und die Berliner Kunstszene
- 1. Das Theater als heilige Stätte
- 2. Die Berliner Literaturszene - Hegel, Heine und das Junge Deutschland
- 3. Von Zelter bis Mendelssohn Bartholdy, von Mozart bis Rossini
- 4. Die bildende Kunst und die Berliner Schule der Kunstgeschichte
- 10. Hegels europäische Streifzüge
- 1. Dresden
- 2. Aufbruch ins Ausland - Die Reise in die Niederlande (1822)
- 3. Das
- Prag und die Habsburger Metropole Wien (1824) - 4. Auf dem Esel zu Rousseau - 1827 in Paris
- 5. Die letzte Auslandsreise nach Teplitz, Prag und Karlsbad - Zur Erholung und zu Schelling
- 11.
- Hegel als Berliner Professor - 12. Die Berliner Enzyklopädie und die legendären Berliner Vorlesungszyklen
- 1. Erster Teil: Die Logik als Wissenschaft der Idee an und für sich
- 2. Zweiter Teil: Die Philosophie der Natur
- 1. Natürlicher Raum und natürliche Zeit
- 2. Die Wahlverwandtschaft
- 3. Der Zweck oder die Teleologie
- 4. Der Klang oder der Ton
- 3. Dritter Teil: Die Philosophie des Geistes - Das geistige Universum
- 1. Die Lehre vom subjektiven Geist
- Der Übergang vom subjektiven zum objektiven Geist - Der freie Geist und der vernünftige Wille
- 2. Die Lehre vom objektiven Geist - Die enzyklopädische Rechtsphilosophie
- El gran teatro del mundo - Hegels Philosophie der Weltgeschichte als denkende Betrachtung des menschlichen Geschehens in freiheitlicher Absicht
- Die orientalische Welt als Anfang der Geschichte
- Die moderne Welt und das Ende der Geschichte
- 3. Die Lehre vom absoluten Geist: Kunst - Religion - Philosophie
- Die Philosophie der Kunst - die Ästhetik
- Die Philosophie der Religion
- Die Philosophie als Wissenschaft und ihre Geschichte
- 13. Die Hegel-Zeitung - Die ersten Jahrgänge des Jahrbuchs für wissenschaftliche Kritik
- 14. Die letzten Monate - Das Rektorat und die dritte Enzyklopädie
- 1.
- 2. Monte Croce - Das
- Nachrufe
- Dank
- Anhang
- Verwendete Abkürzungen
- Anmerkungen
- Bibliographie
- Bildnachweis
- Personenregister
- Farbabbildung: Jena, Promenade auf der Ostseite des Stadtgrabens
- Farbabbildung: Gebäude der Berliner Universität (Humboldt-Universität)
- Zum Buch
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