
Religion und Lebensform
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Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- EINLEITUNG: RELIGION UND LEBENSFORM
- 1. Religion und Lebensform
- 1.1 Ein kurzer Blick in die theologische Habermas-Rezeption
- 1.2 Der Argumentationsgang
- ZWEI BEOBACHTUNGEN: INDIVIDUALISIERUNG UND SÄKULARISIERUNG
- 2. Die Individualisierung vor dem Hintergrund der Wende zum Subjekt
- 2.1 Die Wende zum Subjekt aus ontologischer, epistemologischer und existenzphilosophischer Perspektive
- 2.2 Das Selbst vor dem Anderen als existenzphilosophischer Diskurs
- 2.2.1 Die Weichenstellung in der Romantik
- (a) Egologische versus nicht-egologische Theorien des Selbst-bewusstseins
- (b) Fichte und Hölderlin
- (c) Eine theologische Wendung bei Friedrich Schleiermacher
- 2.2.2 Von der Romantik zur Existenzphilosophie
- (a) Religiöse Deutung: Søren Kierkegaard
- (i) Subjektbegriff: Die Dialektik von Selbst und Anderem
- (ii) Religiöse Deutung: Das Andere als Gott
- (b) Atheistische Deutung: Jean-Paul Sartre
- (i) Subjektbegriff: Das präreflexive Cogito
- (ii) Atheistische Deutung: Gott und die Freiheit des Menschen
- 3. Die Säkularisierung als Transformation der Religion
- 3.1 Die Säkularisierungsdebatte als ein spätmoderner Transformationsprozess der Religion
- 3.2 Jürgen Habermas und sein Weg von der Säkularisierungsthese zur postsäkularen Gesellschaft
- 3.2.1 Station I: Ersetzung
- (a) Öffentlichkeit als Kategorie
- (b) Versprachlichung des Sakralen
- 3.2.2 Station II: Koexistenz
- (a) Über zwei Formen der Transzendenz
- (b) Über fehlende Zeitempfindlichkeit
- (c) Über die Reich-Gottes-Botschaft
- 3.2.3 Station III: Kooperation
- (a) Die gemeinsame Frage nach der menschlichen Natur
- (b) Die postsäkulare Gesellschaft als Transformation der Religion
- KONTUREN EINER RELIGIÖSEN EPISTEMOLOGIE: IM GESPRÄCH MIT JÜRGEN HABERMAS
- 4. Religiöse Epistemologie als Paradigma einer nachmetaphysischen Glaubensbegründung?
- 4.1 Wissen als Paradigma für eine öffentliche Rechtfertigung
- 4.1.1 Die JTB-Bestimmungen für Wissen
- (a) Bedingung I: Überzeugung
- (b) Bedingung II: Wahrheit
- (c) Bedingung III: Rechtfertigung
- 4.1.2 Das Gettier-Problem und das Ende des traditionellen Wissensbegriffs
- 4.2 Religiöse Überzeugungen und Rechtfertigung
- 4.2.1 Externalistische Modelle Religiöser Epistemologie
- (a) Rechtfertigung mittels Verifikation
- (b) Rechtfertigung mittels Falsifikation
- (c) Rechtfertigung mittels Evidentialismus
- 4.2.2 Internalistische Formen der Rechtfertigung
- (a) Die Rechtfertigung religiöser Überzeugungen im Anschluss an Wittgenstein
- (b) Ein Neuansatz: Religiöse Epistemologie im Anschluss an Jürgen Habermas
- 5. Die Verhältnisbestimmung von Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken bei Jürgen Habermas
- 5.1 Theoretische Perspektivierung: Die Diskurstheorie als Resultat der nachmetaphysischen Wende
- 5.1.1 Die Rolle der Interessen im Erkenntnisprozess
- (a) Die Krise der Erkenntniskritik
- (b) Alternativen zum Positivismus und Historismus
- (c) Die Kritische Theorie als Einheit von Erkenntnis und Interesse
- 5.1.2 Die kommunikative Wende
- (a) Die Struktur der Argumentation nach The Uses of Argument (1964) von Stephen Toulmin
- (b) Die Entwicklung der Diskurstheorie von Jürgen Habermas im Anschluss an die Argumentationstheorie von Stephen Toulmin
- 5.2 Historische Rekonstruktion: Das nachmetaphysische Denken als Resultat historischer Lernprozesse
- 5.2.1 Der Eintritt ins nachmetaphysische Denken als historischer Lernprozess der Spätmoderne
- 5.2.2 Der gemeinsame Ursprung von Glauben und Wissen in der Weltbildrevolution der Achsenzeit
- (a) Lernprozess I: Die Weltbildrevolution
- (b) Lernprozess II: Die Säkularisierung
- (c) Lernprozess III: Das nachmetaphysische Denken
- 6. Die Rolle der Religion im nachmetaphysischen Denken am Beispiel der katholischen Eucharistie
- 6.1 Die Verankerung von Religion im objektiven Geist infolge der Weltbildrevolution
- 6.1.1 Ein Blick nach vorne: Religion als Weltbild
- (a) Das Konzept "Weltbild"
- (b) Das Christentum als Weltbild
- 6.1.2 Ein Blick zurück: Die genetische Vorstufe von Religion in Mythos und Ritus
- (a) Die Rolle der Sprache
- (b) Die kommunikative Grundstruktur des Ritus
- 6.2 Exkurs: Die bleibende Rolle des Ritus für das nachmetaphysische Denken am Beispiel der katholischen Eucharistie
- 6.2.1 Etische Außenperspektive: Eine Ethnologie der Eucharistie
- 6.2.2 Emische Innenperspektive: Eine Theologie der Eucharistie
- (a) Die Mahlgemeinschaft als Trennungsritus
- (b) Das Realsymbol als Umwandlungsritus
- (c) Die Anamnese als Angliederungsritus
- SYSTEMATISCHE SCHLUSSREFLEXION: VOM WELTBILD ZUR LEBENSFORM
- 7. Die Transformation der Religion: Vom Weltbild zur Lebensform
- 7.1 Die veränderte Rolle der Religion in einer postsäkularen Gesellschaft
- 7.1.1 Die Transformation von Individualisierung und Säkularisierung in der postsäkularen Gesellschaft
- (a) Problem I: Individualisierung
- (b) Problem II: Säkularisierung
- (c) Die Dialektik der Säkularisierung
- 7.1.2 Die Transformation der Religion vom Weltbild zur Lebensform
- (a) Das Weltbild als Träger religiöser Überzeugungen
- (i) Was ist ein Weltbild?
- (ii) Religion und Weltbild
- (b) Die Lebensform als Träger religiöser Überzeugungen
- (i) Was ist eine Lebensform?
- (ii) Religion und Lebensform
- (c) Die Antwort von Habermas: Die postsäkulare Gesellschaft
- 7.2 Auf dem Weg zu einer Zwei-Ebenen-Epistemologie
- 7.2.1 Religiöse Epistemologie im Anschluss an Jürgen Habermas
- (a) Das Modell der Übersetzung
- (i) Zwischen Internalismus und Externalismus
- (ii) Von der Deutung zur Übersetzung religiöser Geltungsansprüche
- (b) Die Moral/Ethik-Unterscheidung bei Jürgen Habermas
- (i) Vom pragmatischen, ethischen und moralischen Gebrauch der praktischen Vernunft
- (ii) Die Neuordnung von Ethik, Lebensform und Religion
- (iii) Vom ethischen und religiösen Agnostizismus einer postsäkularen Gesellschaft
- (iv) Theologie als Ethik der Religion
- (c) Die Gefahr der Diskursgläubigkeit: Vordiskursive Machtmechanismen und Subjektivation von Gläubigen als Problemanzeige eines zu "engen" Rationalitätsverständnisses von Habermas
- (i) Über vordiskursive Machtmechanismen
- (ii) Über die Subjektivierung von Gläubigen
- 7.2.2 Religion als Lebensform? Ein Antwortversuch
- (a) Warum müssen religiöse Überzeugungen gerechtfertigt werden?
- (b) Was sind religiöse Überzeugungen?
- (c) Wie lassen sich religiöse Überzeugungen rechtfertigen?
- Sigel
- Schriften von Jürgen Habermas
- Forschungsliteratur
- Weitere Veröffentlichungen
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