
SQL für Dummies
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Über den Autor 9
Einleitung 25
Teil I: Grundbegriffe 29
Kapitel 1: Grundlagen relationaler Datenbanken 31
Kapitel 2: SQL-Grundlagen 45
Kapitel 3: Die Komponenten von SQL 77
Teil II: Datenbanken mit SQL erstellen 105
Kapitel 4: Eine einfache Datenbankstruktur erstellen und verwalten 107
Kapitel 5: Eine relationale Datenbank mit mehreren Tabellen erstellen 131
Teil III: Daten speichern und abrufen 163
Kapitel 6: Daten einer Datenbank bearbeiten 165
Kapitel 7: Temporale Daten verarbeiten 183
Kapitel 8: Das Angeben von Datenwerten 197
Kapitel 9: SQL-Wertausdrücke - fortgeschrittener Teil 225
Kapitel 10: Daten zielsicher finden 237
Kapitel 11: Relationale Operatoren 267
Kapitel 12: Mit verschachtelten Abfragen tief schürfen 289
Kapitel 13: Rekursive Abfragen 307
Teil IV: Kontrollmechanismen 317
Kapitel 14: Datenbanken schützen 319
Kapitel 15: Daten schützen 335
Kapitel 16: SQL in Anwendungen nutzen 355
Teil V: SQL in der Praxis 369
Kapitel 17: Datenzugriffe mit ODBC und JDBC 371
Kapitel 18: SQL und XML 381
Teil VI: SQL für Fortgeschrittene 401
Kapitel 19: Cursor 403
Kapitel 20: Prozedurale Möglichkeiten mit dauerhaft gespeicherten Modulen schaffen 413
Kapitel 21: Fehlerbehandlung 431
Kapitel 22: Trigger 443
Teil VII: Der Top-Ten-Teil 449
Kapitel 23: Zehn häufige Fehler 451
Kapitel 24: Zehn Tipps für Abfragen 455
Anhang A: Wie kommt man zu einer Datenbankumgebung? 459
Anhang B: SQL: Reservierte Wörter 465
Abbildungsverzeichnis 467
Stichwortverzeichnis 471
SQL für Dummies
Schummelseite
SQL-KRITERIEN FÜR NORMALFORMEN
Damit Datenbanktabellen Ihre Daten zuverlässig speichern, müssen sie so entworfen werden, dass keine Änderungsanomalien auftreten können. Zu diesem Zweck müssen sie normalisiert werden. Vergleichen Sie die SQL-Kriterien in der folgenden Liste mit den Tabellen in Ihrer Datenbank, um die Stellen zu entdecken, an denen Anomalien auftreten könnten und die gegebenenfalls weiter normalisiert werden müssen.
Erste Normalform (1NF)
- Die Tabelle muss zweidimensional sein und Zeilen und Spalten enthalten.
- Jede Zeile enthält Daten, die zu einem Objekt oder einem Teil des Objekts gehören.
- Jede Spalte enthält Daten für ein einzelnes Attribut des beschriebenen Objekts.
- Jede Zelle (Schnittpunkt einer Zeile und Spalte) einer Tabelle enthält einen einzigen Wert.
- Alle Einträge in einer Spalte müssen vom selben Typ sein.
- Jede Spalte hat einen eindeutigen Namen.
- Keine zwei Zeilen sind identisch.
- Die Reihenfolge der Spalten und Zeilen spielt keine Rolle.
Zweite Normalform (2NF)
- Die Tabelle muss in der ersten Normalform (1NF) vorliegen.
- Alle Nicht-Schlüssel-Attribute (Spalten) sind vom gesamten Schlüssel abhängig.
Dritte Normalform (3NF)
- Die Tabelle muss in der zweiten Normalform (2NF) vorliegen.
- Die Tabelle enthält keine transitiven Abhängigkeiten.
Wertebereich-/Schlüssel-Normalform (DKNF, Domain Key Normal Form)
- Jede Einschränkung der Tabelle ist eine logische Folge der Definition von Schlüsseln und Wertebereichen (Domänen).
SQL-DATENTYPEN
Genaue Zahlen
Die folgende Liste enthält alle formalen Datentypen in ISO/IEC-Standard-SQL. Zusätzlich zu diesen Typen können Sie weitere Datentypen definieren, die von diesen Typen abgeleitet sind.
INTEGER
SMALLINT
BIGINT
NUMERIC
DECIMAL
Näherungsweise genaue Zahlen
REAL
DOUBLE PRECISION
FLOAT
Binärstrings
BINARY
BINARY VARYING
BINARY LARGE OBJECT
Boolesche Werte
BOOLEAN
Zeichenfolgen
CHARACTER
CHARACTER VARYING (VARCHAR)
CHARACTER LARGE OBJECT
NATIONAL CHARACTER
NATIONAL CHARACTER VARYING
NATIONAL CHARACTER LARGE OBJECT
Datums- und Zeit-Werte
DATE
TIME WITHOUT TIMEZONE
TIMESTAMP WITHOUT TIMEZONE
TIME WITH TIMEZONE
TIMESTAMP WITH TIMEZONE
Intervalle
INTERVAL DAY
INTERVAL YEAR
Collection-Typen
ARRAY
MULTISET
Andere Typen
JSON
ROW
XML
SQL-WERTEFUNKTIONEN
Die folgenden SQL-Wertefunktionen verändern Daten. Daten können auf vielerlei Arten verändert werden; die hier genannten Funktionen führen einige der am häufigsten benötigen Operationen aus.
Zeichenfolgenfunktionen
Beschreibung
SUBSTRING
Extrahiert eine Teilzeichenfolge aus einer Quellzeichenfolge
SUBSTRING SIMILAR
Extrahiert eine Teilzeichenfolge mithilfe eines POSIX-basierten regulären Ausdrucks aus einer Quellzeichenfolge
SUBSTRING_REGEX
Extrahiert das erste oder jedes Auftreten eines regulären XQuery-Ausdrucks aus einer Quellzeichenfolge und gibt den Teilstring zurück
TRANSLATE_REGEX
Extrahiert das erste oder jedes Auftreten eines regulären XQuery-Ausdrucks aus einer Quellzeichenfolge und ersetzt den Teilstring durch einen XQuery-Ersetzungsstring
UPPER
Konvertiert eine Zeichenfolge in Großbuchstaben
LOWER
Konvertiert eine Zeichenfolge in Kleinbuchstaben
TRIM
Schneidet Leerzeichen am Anfang und am Ende einer Zeichenfolge ab
TRANSLATE
Wandelt den Zeichensatz einer Zeichenfolge in einen anderen Zeichensatz um
CONVERT
Konvertiert den Zeichensatz einer Zeichenfolge in einen anderen Zeichensatz
Numerische Funktionen
Beschreibung
POSITION
Gibt die Startposition einer Zielzeichenfolge innerhalb einer Quellzeichenfolge zurück
CHARACTER_LENGTH
Gibt die Anzahl der Zeichen in einer Zeichenfolge zurück
OCTET_LENGTH
Gibt die Anzahl der Achtbitzeichen (= Bytes) innerhalb einer Zeichenfolge zurück
EXTRACT
Extrahiert ein einzelnes Feld aus einem Datumswert oder Intervall
Datums- und Zeitfunktionen
Beschreibung
CURRENT_DATE
Gibt das aktuelle Datum zurück
CURRENT_TIME(p)
Gibt die aktuelle Zeit zurück; (p) gibt die Genauigkeit der Sekundenbruchteile an
CURRENT_TIMESTAMP(p)
Gibt das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit zurück; (p) ist die Genauigkeit der Sekundenbruchteile
MENGENFUNKTIONEN
Die SQL-Mengenfunktionen liefern schnelle Antworten auf Fragen, die die Eigenschaften der Daten insgesamt betreffen. Wie viele Zeilen sind in einer Tabelle enthalten? Was ist der größte oder kleinste Wert in einer Spalte? Solche Fragen werden mit den SQL-Mengenfunktionen beantwortet.
COUNT
Gibt die Anzahl der Zeilen in der durch die WHERE-Klausel spezifizierten Datenmenge zurück
MAX
Gibt den größten Wert in der durch die WHERE-Klausel spezifizierten Datenmenge zurück
MIN
Gibt den kleinsten Wert in der durch die WHERE-Klausel spezifizierten Datenmenge zurück
SUM
Addiert die Werte in der durch die WHERE-Klausel spezifizierten Datenmenge
AVG
Gibt den Durchschnittswert aller Werte in der durch die WHERE-Klausel spezifizierten Datenmenge zurück
PRÄDIKATE DER WHERE-KLAUSEL
Prädikate haben einen der beiden booleschen Werte TRUE oder FALSE. Mit WHERE-Klauseln können Sie unerwünschte Zeilen aus dem Ergebnis einer SQL-Abfrage herausfiltern.
Vergleichsprädikate
= Gleich
<> Ungleich
< Kleiner als
<= Kleiner als oder gleich
> Größer als
>= Größer als oder gleich
Andere Prädikate
ALL
BETWEEN
DISTINCT
EXISTS
IN
LIKE
MATCH
NOT IN
NOT LIKE
NULL
OVERLAPS
SIMILAR
SOME,...
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