
Wohin ist Gott?
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Content
- Wohin ist Gott?
- Inhalt
- Joachim Söder / Hubertus Schönemann - Säkularität als Bedingung des Religiösen in den west- und mitteleuropäischen Gesellschaften der entfalteten Moderne
- Joachim Söder (Aachen) - Säkularisierung als Herausforderung
- I. Weltlichkeit im westlichen Christentums - eine Rückbesinnung
- II. Alter und Neuer Säkularismus
- III. Durkheims Glaubenswelten
- IV. Die anthropologische Herausforderung: Menschsein in Fülle
- V. Die theologische Herausforderung: Transzendenzerfahrung in einer weltlichen Welt
- Ludger Honnefelder (Berlin): Religion in der Moderne
- I.
- II.
- III.
- IV.
- Michael Hochschild (Paris): Der Flug durch die Wolken - Von Religion in postmoderner Gesellschaft
- Religion ist eine Baustelle - aber wofür?
- Die Wahrheit der Krise - aber welcher?
- Zwischen Anpassungskrise und Systemkrise
- Symptome der kirchlichen Systemkrise
- Konsequenzen der Systemkrise: Der Flug durch die Wolken
- An den Belastungsgrenzen der modernen Gesellschaft - und darüber hinaus!
- Auf dem Weg in die postmoderne Gesellschaft
- Postmodernisierung 1: Vom Entweder-Oder zum Sowohl-als-auch
- Postmodernisierung 2: Nicht entweder Religion oder Gesellschaft, sondern sowohl Religion als auch Gesellschaft
- Woran erkennt man Religion? Zwischen Gestern und Morgen
- Was heißt das für Neuevangelisierung?
- Matthias Sellmann (Bochum): Säkularität: Die große Chance modernen Christseins
- 1. Säkularität als Prozess der Enteignung im Nullsummenspiel
- 2. Systemtheoretische Sonde: Vom Nutzen des Säkularitätsbegriffes für die Religion
- 3. Offenbarungstheologische Sonde: Säkularität als "echt christliches Recht" (Rahner)
- 4. Säkularität als ekklesiologische Chance
- 5. Chancen eines Christseins innerhalb säkularer Kultur: konkret
- Guido Bausenhart (Hildesheim): "Der neue Mensch" - Perspektiven Josef Kentenichs
- 1. "Der neue Mensch"
- 2. 1912 im Blick auf die "entfaltete Moderne": das Motiv der Freiheit
- 3. Kultivierte Existenz - oder: pluralismusfähiger Glaube/Persönliches Ideal
- Freiheit und Bindung
- Die Form: Ausdruck, Mittel, Schutz des Geistes
- Formen auf dem Prüfstand
- Werte und Ideale
- 4. Ganzheitliche Existenz - oder: vitaler Glaube / praeambula fidei irrationabilia
- Vernünftiger Glaube
- Lieben "mit allen Kräften ."
- "Unterbewusstes Seelenleben" (Josef Kentenich)
- 'Praeambula fidei'
- 5. 'Dachaufähige' Existenz - oder: erlösender Glaube / Blankovollmacht
- "Mystiker" (Karl Rahner)
- Zwei 'Dogmen' der Gotteserfahrung
- Religiöse Identität
- Liebesbündnis
- Bindung erlaubt Einfluss
- 'Enttaufung'
- Erlösung in der Gottesherrschaft
- 6. Schöpferische Existenz - oder: kreativer Glaube / Werkzeuglichkeit
- Handeln Gottes?
- 'Werkzeug'
- Jesus von Nazareth - 'Werkzeug des Vaters'
- 7. Schluss
- Hubertus Schönemann (Erfurt): Der Ruf und sein Echo. Zur Hermeneutik des Evangeliums nach dem "linguistic turn"
- Vorbemerkungen
- 1. Das "Evangelium" in seiner biblischen Verwendung
- 1.1. Vorbereitungen
- 1.2. Paulinisches und deuteropaulinisches Schrifttum
- 1.3. Das "Evangelium" in den Evangelien und anderen neutestamentlichen Schriften
- 1.4. Fazit
- 2. Zur Hermeneutik des "linguistic turn"
- 2.1. Die Sprachbezogene Wende in der Analytischen Philosophie es 20. Jahrhunderts
- 2.2. Sprechakttheorie
- 2.3. Rezeptionsästhetik
- 3. Auswirkungen für den Begriff und die Praxis der Evangelisierung
- 3.1. Kontextualität des Evangeliums beim Einzelnen
- 3.2. Evangelisierung und Kirche
- 3.3. Inkulturation als missionstheologische Zentralkategorie
- 4. Schluss: Ein neues Verstehen - Pfingsten als Übersetzungsgeschehen des Evangeliums
- Maria Widl (Erfurt): Pastoraltheologie für säkulare Zeitgenossen - Eine praktisch-theologische Herausforderung
- Die Kernthese: Wir brauchen heute eine Pastoraltheologie angesichts der Religiosität der säkularen Zeitgenossen - die wir auch selber sind.
- Die theologische Basis - Evangelisierung
- Säkularität und Religiosität - nach dem Monopol der Kirchen
- These 1: Es ist an der Zeit, Gläubigkeit und Religiosität zu unterscheiden.
- These 2: Der Mensch ist von Grund auf religiös. Wer in seiner Lebensgrundausrichtigung nicht gläubig ist, gestaltet diese religionsanalog. Es gibt im Menschen also kein Vakuum, mit dem er auf Evangelisierung wartet.
- These 3: Evangelisierung geschieht überall dort, wo wir als Christen und Kirche unsere Lebensgrundausrichtung im Sinne funktionaler Religiosität gestalten, reflektieren und bezeugen.
- Lebenshilfe
- Verheißung
- Berufung
- Hubertus Brantzen (Mainz): Der Gott des Lebens - Eine Spurensuche
- 1. Die Fragestellung
- 2. Beobachtungsfelder gegenwärtiger Religiosität
- 2.1 Plausibilität des Gottesglaubens in unserer Gesellschaft
- 2.2 Gottesglaube im privaten Lebensraum
- 2.3 Gottesglaube im innerkirchlichen Bereich
- 2.4 Gleichzeitig spirituelle Bedürfnisse
- 2.5 Fazit und Aufgabenstellung
- 3. Ansatz für die Ahnung von Transzendenz
- 3.1 Wie die Menschen leben
- 3.2 Theologische Grundlegung einer Gott-des-Lebens-Theologie
- 3.3 Der Zugang zu dieser Wirklichkeit geht über die Erfahrung
- 3.4 Exemplarische Erfahrung: Geburt eines Kindes
- 4. Semiotik der Glaubenserfahrung
- 4.1 Glaubenserfahrungen in einer Deutegemeinschaft
- 4.2 Unterscheidung der Geister
- 4.3 Die Wahrheitsfrage
- 4.4. Dominanz der Erfahrung
- 4.5 Vergewisserung der analogen Rede über die Erfahrung Gottes
- 5. "Spurensuche" als Einübung in die Gottessuche
- 5.1 Geschenkcharakter der Gottesahnung
- 5.2 Konsequenter Ansatz: "praktischer Vorsehungsglaube"
- 5.3 "Gesetz der geöffneten Tür"
- 5.4 "Spurensuche" konkret
- 5.5 "Spurensuche" in den verschiedenen Lebensbereichen
- 5.6 Umgang mit Leiderfahrung
- 6. Zusammenfassung und Ausblick
- Hans-Joachim Sander (Salzburg): Jenseits des Gottes der Oblaten und diesseits eines überraschenden Gottes. Loci theologici an den Andersorten säkularer Rationalität
- 1. Eine säkulare Epoche und ihre Leitfrage - Gottes Wohin
- 2. Das Obergeschoß am Marktplatz - der befremdliche Ort der Postmetropolis
- 3. Der Gott der Oblaten - die Fokussierung auf den zentralen Stadtgott
- 4. Evangelisierung jenseits von Zentrum und Oblatenhabitus - die abduktive Rationalität säkularer Heterotopien
- Lothar Penners (Vallendar): Die Kunst, im Diesseits zu glauben. Grundlinien einer psychologisch reflektierten Theologie
- Geistesgeschichtliche Ikonostase
- Psychologisch reflektierte Theologie? - Zwischen Bauplätzen und Handschriften, Disziplinen und "Gurus"
- "100 Anläufe ergeben noch keinen Prägstock"
- Andersorte der Ratio theologica - Charisma und Professionalität
- Das "Deus et anima" bei Josef Kentenich
- Mehrdimensionale Denkweise
- Sein - SEELE - Zeit als Erkenntnisquellen der Führung Gottes
- Ein Prägstock
- Ineinander von welthaften und transzendenten Bindungen
- Der Mensch - ein nestgebundenes Wesen - oder: ein Ensemble von personalen, lokalen und ideellen Bindungen
- Analogia entis - "Analogia psychologica"
- Neuevangelisierung als psychologisches Problem
- Die Entsprechung von "natürlichem und übernatürlichem Bindungsorganismus" - Ferment der Vermittlung zur Neuevangelisierung einer säkularen Kultur
- Maria - nicht ohne Israel
- eine Neuverbindung von Evangelium und Kultur - nicht ohne Maria
- Magnus Striet, Freiburg: Kommen wir zur Sache! Glauben in einer entsicherten Welt
- 1
- 2
- 3
- Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg): Gott erfahren in einer säkularen Welt
- 1 Herausforderungen
- 1.1 "Gott war nicht geladen"
- 1.2 "Der gefühlte Glaube"
- 1.3 "Nein, normal!"
- 2 Warum Erfahrung? Die veränderte Gestalt der Gottesfrage
- 2.1 Ein grundständiger Pluralismus in einem säkularen Zeitalter
- 2.2 Affektive Grenzen denkerischer Vergewisserung
- 2.3 Die neue Bedeutung der Dimension der Erfahrung
- 3 Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes - Grundlagen
- 3.1 Erlebnis und Erfahrung
- 3.2 Bildung und Wirklichkeit
- 3.3 Nicht begreifen, sondern ergriffen werden
- 4. Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes - Perspektiven
- 4.1 Säkularität als Normalfall? Eine Anfrage
- 4.2 Mut zu den Grunderfahrungen des Menschlichen
- 4.3 Für eine "Kultur der Kontemplation"
- 4.4 Fest und Feier: Liturgie als Raum der Gotteserfahrung
- 4.5 Christliche Kernkompetenz: Der Umgang mit Leid und Finsternis
- 4.6 Die Deutekraft der Schrift: Die "Unterscheidung der Geister" als konkrete Mystik
- 4.7 Der Gott des Lebens
- 5. Mut zum Lernen und Einüben
- 5.1 Mut zu Gestalt und Form
- 5.2 Lernen in der Gemeinschaft des Glaubens
- 5.3 Spiritualität des Alltags
- Autorenverzeichnis
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