
Andere Räume
Description
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»Ein exzellentes Buch an der Schnittstelle von Raum, Geschlecht und Sexualität, das insbesondere HumangeographInnen mit Gewinn lesen werden.«More details
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Person
Nina Schuster, Technische Universität Dortmund, Deutschland
Nina Schuster (Dr. phil.) ist Soziologin. Sie forscht und lehrt an der Technischen Universität Dortmund zu stadt- und kultursoziologischen Fragen, sozialer Ungleichheit und Differenz, sozialen Konflikten und Praktiken, Feministischer und Queerer Theorie sowie qualitativen Methoden empirischer Sozialforschung. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied im Redaktionskollektiv von sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung. 2022 war sie Gastprofessorin an der Technischen Universität Wien.
ISNI: 0000 0000 9861 7535
Content
- Cover Andere Räume
- Inhalt
- Einleitung
- I. DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT GESELLSCHAFTLICHER WIRKLICHKEIT: SOZIALE PRAKTIKEN UND RAUM, GESCHLECHT UND SEXUALITÄT
- 1. Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit
- 2. Raum und Raumproduktion
- 2.1 Sozialer Raum
- 2.2 Die gesellschaftliche Produktion von Raum
- 2.3 Resümee: Raumproduktion und die Rolle sozialer Praktiken
- 3. Die Denaturalisierung von Geschlecht und Sexualität und die Rolle des Körpers als Träger des Sozialen
- 3.1 Doing gender und im Habitus inkorporierte Geschlechterhierarchie
- 3.2 Die performative Herstellung von Geschlecht und Sexualität und deren normativer gesellschaftlicher Rahmen
- 3.3 Resümee: Die Denaturalisierung von Geschlecht und Sexualität und die Rolle des Körpers
- 4. Heteronormativität und Raum
- 4.1 Natürlich heterosexuell: Sex is not private!
- 4.2 Raumproduktion und Sichtbarkeit
- 4.3 Transgender in queeren Räumen?
- 4.4 Sex in der Öffentlichkeit: Die Bedeutung öffentlicher Räume für gesellschaftliche Veränderungen und die queere Kultur
- 4.5 Gegenöffentliche queere Räume
- 4.6 Ambivalente Sichtbarkeitspolitiken
- 4.7 Resümee: Strategien queeren Raumnehmens
- 5. Zwischenergebnisse
- 6. Zur Methode
- 6.1 Ethnographie als soziologische Forschungsmethode
- 6.2 Feldzugänge dieser Studie, Begründung und Vorstellung der Fallbeispiele
- 6.3 Forschungsphasen
- 6.4 Reflexion der Methode
- II. ZUHAUSE ZU BESUCH: SCHAUPLÄTZE DER RAUMPRODUKTION VON DRAG KINGS UND TRANSGENDER
- 1. Einleitung
- 2. Zuhause im Kiez: der Transgeniale CSD in Berlin Kreuzberg
- 2.1 Routen und Routinen einer temporären Veranstaltung
- 2.2 Der Kiez als Bühne und als Bezugspunkt: Kreuzberg und Neukölln
- 2.3 Temporär oder etabliert? Raumproduktion auf Strassen und Plätzen
- 3. Zuhause in der Szene: die linke Polit-Szene, die politische LGBT-Szene und die Kunst- und Theaterszene
- 3.1 Dagegen sein: Schauplätze der linken politischen Szene
- 3.2 Anders sein: Schauplätze der politischen LGBT-Szene
- 3.3 Kreativ sein: Schauplätze der Kunst- und Theaterszene
- 3.4 Dagegen, anders und kreativ: die Drag King- und Transgender-Szene
- 4. Zuhause zu Besuch: Schauplätze der Raumproduktion von Drag Kings und Transgender
- III. SOZIALE PRAKTIKEN DER RAUMPRODUKTION
- 1. Einleitung
- 2. Reflektierende Praxen der Geschlechtskonstruktion und -verkörperung
- 2.1 Techniken der Herstellung von Geschlecht
- 2.2 Räume der Auseinandersetzung mit der Realität: Heterotopien
- 2.3 Intersektionale und Realitäts-Überschreitungen in der Heterotopie: ein Königreich der Jungs, Cowboys, Könige, Diven und Turnhosenträger
- 3. Materialität einer gesellschaftlich marginalisierten Raumproduktion
- 3.1 Improvisation: Der soziale Umgang mit materiellen Rahmenbedingungen
- 3.2 Vom Mangel zur Selbstdefinition
- 3.3 Materielles als Träger des Sozialen
- 4. Normen und Raumproduktion
- 4.1 Szenespezifisches Normenwissen
- 4.2 Auseinandersetzungen um queere Räume
- 4.3 Zwischenfazit: Szenestabilisierung durch Ausschluss?
- 5. Soziale Praktiken der Produktion einer Heterotopie
- Von der Schwierigkeit, einen queeren Raum zu produzieren - Fazit und Ausblick
- Literatur und Quellennachweise
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