
Transformationen der Zeugenschaft
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»die Lektüre (lohnt sich) für Leser:innen unterschiedlicher disziplinärer Herkünfte: für Oral Historians (...) und für Historiker:innen (...), aber auch für Interessierte aus der Traumaforschung und multidisziplinären Projekten.« (Linde Apel, H-Soz-Kult, 12.04.2022) »Mit seiner Studie leistet Daniel Schuch einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Zeugenschaft des Holocaust.« »Markus Roth, Einsicht, Bulletin des Fritz Bauer Institut, 2022)More details
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Content
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort von Jens-Christian Wagner
- Einleitung
- Konjunkturen von Zeugenschaft des Holocaust
- Stand der Forschung und Quellengrundlage der Arbeit
- Erinnerungsinterviews als Zeugnis, Quelle und Artefakt
- Von den Grenzen der Sprache zur »Botschaft der Überlebenden«
- Aufbau der Arbeit
- I David P. Boders Interviewprojekt mit Displaced Persons: Konflikthafte Zeugenschaft im Wandel
- 1. Boders Erkenntnisinteressen, Ziele und Methodik
- Anstelle von Gräuelbildern aus den befreiten Konzentrationslagern: »In their own voices«
- »Displaced People of Europe«: Boders Expedition im Sommer und Herbst 1946
- Audiointerviews als Forschungsmaterial: Sprache, Persönlichkeit und Trauma
- Zwischenfazit
- 2. Erzählen, um die »Katastrophe« zu begreifen: Ju¨dische Überlebende befragt
- »Das, was mit mir passiert ist, ist einem jeden Juden passiert« (Izrael Unikowski)
- »Es ist unmöglich zu beschreiben« (Janina Binder)
- »Wir wussten nichts von kein Auschwitz« (Adolf Heisler)
- »Wir wurden selbstverständlich stark geschlagen« (Gert Silberbard)
- »Später hat man erst gewusst, was das eigentlich ist« (Ju¨rgen Bassfreund)
- Zwischenfazit
- 3. Boders ambivalente wissenschaftliche Verortung und Rezeption
- Verwissenschaftlichung der Katastrophe: Boders Disaster Studies
- Paradoxer Wendepunkt 1961: (k)ein Auftakt zur »Ära des Zeugen«
- »Wiederentdeckt«: Von antiquierten Drahtspulen zu digitalen Voices of the Holocaust
- Zwischenfazit
- II Wiederbefragt im Zeitalter der Zeugenschaft
- 1. Holocaust Testimony als Genre: Methodik und Ziele der institutionellen Video-Produktion
- Moralische Lektionen der USC Shoah Foundation
- Erziehung zur Toleranz im Jewish Holocaust Centre
- Von »moral lessons« zu »primary sources«: Das Boder-Projekt am United States Holocaust Memorial Museum
- Zwischenfazit
- 2. Wiedererzählen: Zwischen moralischen Erwartungshaltungen und Eigensinn der Überlebenden
- »I cannot give advice« (Jack Unikoski, geb. Unikowski)
- »I don't want to consider myself a victim« (Janine Oberrotman, geb. Binder)
- »You can't hate the rest of your life« (Alan Kalish, geb. Heisler)
- »I really don't know how to answer that« (Gert Silver, geb. Silberbard)
- »I still cannot understand it here today« (Jack Bass, geb. Bassfreund)
- Zwischenfazit
- Schluss: Zeugenschaft des Holocaust jenseits moralischer Sinngebungen
- Anhang
- Abkürzungsverzeichnis
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Dank
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