
Metallographie
Description
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In diesem Band der Materialkundlich-Technischen Reihe wird auf moderne und kompakte Weise das für die Werkstoffherstellung, -verarbeitung und -prüfung erforderliche Wissen über die Präparation von Metallproben für Gefügeuntersuchungen dargestellt. Wichtige makroskopische und mikroskopische Untersuchungsverfahren von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen werden eingehend erklärt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in charakteristischen Gefügebildern präsentiert. Die Zusammenhänge zwischen diesen Gefügebildern und der Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits werden erläutert. Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die aus dem Gefügeaufbau resultieren und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben. In dieser 2. durchgesehenen und korrigierten Aufl age wurden zahlreiche kleinere Fehler korrigiert, welche dem Verlag durch Autor und Leser mitgeteilt wurden. Das Buch wendet sich vornehmlich an angehende Werkstoffprüfer, Metallographen und Studierende der Werkstoffwissenschaft aber auch des allgemeinen Maschinenbaues bzw. der Mechatronik. Nicht zuletzt kann es als Nachschlagewerk von praktizierenden Werkstofffachleuten genutzt werden.
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<p> In diesem Band der Materialkundlich-Technischen Reihe wird auf moderne und kompakte Weise das für die Werkstoffherstellung, -Verarbeitung und -prüfung erforderliche Wissen über die Präparation von Metallproben für Gefügeuntersuchungen dargestellt. Wichtige makroskopische und mikroskopische Untersuchungsverfahren von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen werden eingehend erklärt.<br/> Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in charakteristischen Gefügebildern präsentiert. Die Zusammenhänge zwischen diesen Gefügebildern und der Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits werden erläutert.<br/> Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die aus dem Gefügeaufbau resultieren und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben.<br/> In dieser 2. durchgesehenen und korrigierten Auflage wurden zahlreiche kleinere Fehler korrigiert, welche dem Verlag durch Autor und Leser mitgeteilt wurden.<br/> Das Buch wendet sich vornehmlich an angehende Werkstoffprüfer, Metallographen und Studierende der Werkstoffwissenschaft aber auch des allgemeinen Maschinenbaues bzw. der Mechatronik. Nicht zuletzt kann es praktizierenden Werkstofffachleuten als Nachschlagewerk empfohlen werden. </p> <p> GIESSEREI RUNDSCHAU 63 (2016) </p><p> Die Metallographie befasst sich mit der makroskopischen und mikroskopischen Gefügeuntersuchung metallischer Werkstoffe. Als wichtiger Teilbereich der Werkstofftechnik hat sie einen hohen Stellenwert, sowohl in der Ausbildung von Werkstofffachleuten als auch in der Praxis der Werkstoffherstellung, -verarbeitung und —prüfung. Das Buch beschreibt wichtige makroskopische und mikroskopische Verfahren für die Untersuchung von Eisenwerkstoffen und Nichteisenmetallen wie Kupfer-‚ Aluminium— und Titanlegierungen. Anhand charakteristischer Gefügebilder werden Zusammenhänge zwischen Gefüge und Materialzusammensetzung einerseits sowie der technologischen Behandlung des Materials andererseits erläutert. Die vorgestellten Gefügebilder können vom Leser als Muster für die Interpretation eigener Gefüge benutzt werden. Der Vergleich von Gefügebildern untereinander lässt den Einfluss der Materialbehandlung auf die Gefügeausbildung erkennen. Die Ausbildung der Primärgefüge während der Erstarrung und die Gefügeumwandlungen bei der Abkühlung aller verwendeten Legierungen werden mit Hilfe von Zustandsdiagrammen diskutiert.<br/> Für eine Vielzahl behandelter Eisenwerkstoffe und Nichteisenmetalle werden die Zugfestigkeit sowie andere Gebrauchseigenschaften, die eine Folge des Gefügeaufbaus sind und die Anwendung der Werkstoffe bestimmen, angegeben.<br/> Jedes Kapitel schließt mit einem praktischen Teil. Darin werden Übungen vorgeschlagen, die die theoretischen Grundlagen des Lernenden festigen und seine praktischen Kenntnisse bezüglich der Gefügedeutung und der Laborfertigkeit verbessern sollen. </p> <p> Giesserei 103 / Juli 2016 </p>
<p> Grundlegende Kenntnisse über den Werkstoffzustand und die sich daraus ergebenden Werkstoffeigenschaften vermittelt auch in der heutigen Zeit der Simulationsverfahren das reale reale Werkstoffgefüge. Grund genug, diesem Thema einen speziellen Band zu widmen, der sich dem Zusammenhang Gefüge - Eigenschaften in gut einprägsamer Form widmet. Der Leser erhält hier nicht nur das notwendige Wissen zur eigentlichen Schliffherstellung und Schliffuntersuchung, der Band bietet viel mehr: Er zeigt auf, wie sich ein spezielles Gefüge ergibt und erklärt, worauf bei der Präparation und Untersuchung besonders zu achten ist. Wie sieht z.B. das Gefüge der einzelnen Anlassstufen aus? Wie verhalten sich Bronzen nach unterschiedlichen Abkühlungsgeschwindigkeiten, wie sieht das Gefüge nach Umformung und Rekristallisation aus? Für verschiedene Werkstoffe werden Fragen wie diese mit Hilfe charakteristischer Gefügetypen an hervorragenden Fotos diskutiert. Werkstoffkundliches Grundwissen (z.B. Zwillingsgrenzen, Zustandsdiagramme) wird auf gut nachvollziehbare Weise vertieft. Zudem finden sich wichtige Werkstoffkennwerte. Mit seiner Themenfülle geht das Buch weit über eine Anleitung zur Schliffherstellung hinaus und gewinnt durch seine verständliche und anschauliche Darstellung gerade für den Praktiker einen hohen Wert. </p> <p> METALL 70. Jg., 9/2016, Seite 357 </p>
Das Buch ist übersichtlich und systematisch aufgebaut und inhaltlich sehr gut für alle im metallographischen Labor Tätigen geeignet. Insbesondere für Anfänger und Quereinsteiger ist es ein guter Leitfaden für die Praxis, u.a. auch weil einfache Ätzungen und Aufnahmetechniken empfohlen werden, was in der Regel im täglichen Arbeitsalltag für eine einfache Gefügebeurteilung am Lichtmikroskop ausreicht. Im Kapitel „Stahl“ werden die wichtigen Gefüge von Stahllegierungen gezeigt und gut erklärt, so dass auch ein Anfänger mithilfe des Buches seine Gefüge beurteilen kann. Die Auswahl der Stahl-Legierungen ist für die meisten Anwendungen ausreichend. Bei den Kupferlegierungen werden gängige Legierungen und Gefügezustände gezeigt. Bei Messing, Aluminiumbronzen und Titan sind sehr viele unterschiedliche, teilweise auch technisch eher unübliche Wärmebehandlungszustände aufgeführt. Man kann dieses praktische, solide kleine Buch als nützlichen und leicht zu lesenden Ratgeber für den Einsteiger und Quereinsteiger empfehlen, um sich die wichtigsten Grundlagen der Metallographie und der Gefügedeutung anzueignen. Gaby Ketzer-Raichle, im Juli 2018, Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft, Institut für Materialforschung
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Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- 1 Die Schliffherstellung
- 1.1 Begriffe: Schliff, Gefüge
- 1.2 Die Schliffpräparation
- 1.2.1 Probenahme
- 1.2.2 Schleifen der ausgewählten Schlifffläche
- 1.2.3 Polieren der geschliffenen Oberfläche
- 1.2.3.1 Maschinelles Polieren
- 1.2.3.2 Elektrolytisches Polieren
- 1.2.4 Anwendung polierter Schliffe
- 1.2.4.1 Schliffbilder ungeätzter Metallproben
- 1.2.5 Ätzen der polierten Schliffoberfläche
- 1.2.5.1 Gefügeentwicklung
- 1.3 Praktische Übungen
- 2 Makroskopische Untersuchungen
- 2.1 Anwendungsbereich
- 2.2 Einteilung makroskopischer Verfahren
- 2.2.1 Flachätzverfahren
- 2.2.1.1 Das Heyn'sche Verfahren
- 2.2.1.2 Das Oberhoffer-Verfahren
- 2.2.1.3 Makroätzung mit alkoholischer Salpetersäure
- 2.2.1.4 Makroätzung nach Adler
- 2.2.1.5 Makroätzung von Aluminium
- 2.2.2 Tiefätzverfahren
- 2.2.3 Abdruckverfahren
- 2.3 Praktische Übungen
- 3 Gefüge unlegierter Eisen-Kohlenstoff-Werkstoffe
- 3.1 Der Kohlenstoff als Zementit
- Gefüge des metastabilen Fe-C-Systems
- 3.1.1 Gefüge des metastabilen Systems im Stahlbereich
- 3.1.1.1 Gefüge untereutektoider Stähle
- 3.1.1.1.1 Grobkorngefüge und nadeliges Umwandlungsgefüge
- 3.1.1.1.2 Entartetes Gefüge
- 3.1.1.1.3 Gefügezeiligkeit
- 3.1.1.1.4 Schweißnahtgefüge
- 3.1.1.2 Gefüge eutektoider Stähle
- 3.1.1.3 Gefüge übereutektoider Stähle
- 3.1.2 Gefüge des metastabilen Systems im Gusseisenbereich
- 3.1.2.1 Gefüge untereutektischer weißer Gusseisen
- 3.1.2.2 Gefüge eutektischer weißer Gusseisen
- 3.1.2.3 Gefüge übereutektischer weißer Gusseisen
- 3.2 Der Kohlenstoff als Graphit
- Gefüge des stabilen Fe-C-Systems
- 3.2.1 Die häufigsten geometrischen Formen des Graphits
- 3.2.1.1 Die Lamellenform
- 3.2.1.2 Die Kugelform
- 3.2.1.3 Kompaktgraphit und Graupelgraphit
- 3.2.1.4 Die Flockenform
- 3.2.2 Schalenhartguss und meliertes Gusseisen
- 3.3 Der im Eisengitter gelöste Kohlenstoff
- 3.3.1 Zerfall des unterkühlten Austenits
- 3.3.1.1 Das Härtegefüge
- 3.3.1.2 Das Zwischenstufengefüge
- 3.3.1.3 Die Perlitbildung
- 3.3.2 Anlassgefüge
- 3.3.2.1 Gefüge nach niedrigem Anlassen
- 3.3.2.2 Gefüge nach mittlerem Anlassen
- 3.3.2.3 Gefüge eines hoch angelassenen Stahls
- 3.4 Praktische Übungen
- 4 Gefüge ausgewählter Nichteisenmetalle
- 4.1 Kupferlegierungen
- 4.1.1 Cu-Sn-Legierungen
- Zinnbronzen
- 4.1.1.1 Cu-Sn-Knetlegierungen
- 4.1.1.2 Cu-Sn-Gusslegierungen
- 4.1.1.3 Cu-Sn-Sinterlegierungen
- 4.1.2 Mehrstoff-Bronzen
- 4.1.2.1 Mehrstoff-Knetbronzen
- 4.1.2.2 Mehrstoff-Gussbronzen
- 4.1.3 Spezialbronzen
- 4.1.3.1 Aluminiumbronzen
- 4.1.3.1.1 Erstarrungsgefüge von Aluminiumbronzen
- 4.1.3.1.2 Gefügeveränderungen von Aluminiumbronzen beim Abkühlen im festen Zustand
- 4.1.3.2 Berylliumbronzen
- 4.1.3.3 Bleibronzen
- 4.1.4 Cu-Zn-Legierungen (Messing)
- 4.1.4.1 Cu-Zn-Knetlegierungen
- 4.1.4.1.1 Einphasige Cu-Zn-Knetlegierungen
- 4.1.4.1.2 Zweiphasige Cu-Zn-Knetlegierungen
- 4.1.4.2 Cu-Zn-Gusslegierungen
- 4.1.5 Kupfer-Nickel-Legierungen
- 4.2 Aluminiumlegierungen
- 4.2.1 Al-Knetlegierungen
- 4.2.1.1 Nicht aushärtbare Al-Knetlegierungen
- 4.2.1.2 Aushärtbare Al-Knetlegierungen
- 4.2.2 Typische Al-Gusslegierungen
- 4.2.3 Al-Sinterlegierungen
- 4.3 Titanlegierungen
- 4.3.1 Einphasige a-Legierungen
- 4.3.2 Einphasige ß-Legierungen
- 4.3.3 Zweiphasige (a+ß)-Legierungen
- 4.4 Praktische Übungen
- Literaturverzeichnis
- Sachwortverzeichnis
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