
Kirche, wo Not ist - wo Kirche not ist
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Notfall-Seelsorge leistet Beistand in akuter Not. Sie ergibt sich aus der gemeindlichen Seelsorge vor Ort und mündet in diese. Durch die Notfall-Seelsorge sind Seelsorger der Kirche an den Schnittstellen des Lebens von jetzt auf gleich erreichbar und suchen Menschen in ihrem Lebenskontext und sozialen Umfeld auf. Durch ihre Offenheit, Präsenz und Zuständigkeit verkörpern sie in der seelsorgerlichen Begleitung die Relevanz des christlichen Glaubens. Als diakonisch-religiöse Kommunikation des Evangeliums versteht sich Notfall-Seelsorge als die solidarisch-helfende Zuwendung unter dem Blickwinkel eines bestimmten Wirklichkeitsverständnisses. Sie verhält sich nicht weltanschaulich neutral, sondern ist immer schon inhaltlich qualifiziert.
More details
Other editions
Additional editions

Person
Content
- Cover
- Impressum
- Inhalt
- I. Zur Fragestellung der Arbeit
- 1. Genese und Struktur
- 2. Mehrdimensionale Institutionalisierung der Notfall-Seelsorge
- 3. Notfall-Seelsorge aus der Parochie für die Region
- II. Geschichte der Notfall-Seelsorge
- 1. Seelsorge in der theologischen Familie
- 2. Der Dienst am Nächsten als konstitutiv christliche Aufgabe
- 3. Miteinander und Gegenüber in der Sorge um Verletzte
- 4. Differenzierung der Hilfe im 20. Jahrhundert
- 4.1 Die EKD-Schrift »Kirchliches Handeln bei Unglücksfällen und Katastrophen«
- 4.2 Der Unfall-Folgedienst (UFD)
- 5. Pionierarbeit in den späten Achtziger Jahren
- 5.1 Die Kasseler Thesen
- 5.2 Entstehung und Einordnung
- 5.3 Kritik
- 6. Von der Initiative zur Institution
- 6.1 Begriffsklärungen
- 6.1.1 Kirchliche Notfall-Seelsorge (NFS)
- 6.1.2 Krisenintervention der Rettungsdienste (Kriseninterventionsteams [KIT] oder -dienste [KID])
- 6.1.3 Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE®)
- 6.1.4 Psychosoziale Unterstützung (PSU) bzw. Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)
- 6.1.5 Seelsorge in Rettungsdienst und Feuerwehr
- 6.2 Aus-, Fort- und Weiterbildung
- 6.3 Prinzipien und Organisationsformen (Modelle) notfall-seelsorgerlicher Arbeit
- 6.3.1 Das Konfessionsmodell
- 6.3.2 Das Kooperationsmodell
- 6.3.3 Das Vereinsmodell
- 6.3.4 Das Institutionsmodell
- 7. Der Status quo der Arbeit
- 7.1 Die Hamburger Thesen
- 7.2 Entstehung, Einordnung und Vergleich der Kasseler und Hamburger Thesen
- 7.3 Botschafter des Lebens an der Grenze des Todes
- 7.4 Problematik der Thesen
- 8. Ausblick und Auftrag: Sensible Seelsorge in der Gemeinde
- III. Notfall-Seelsorge als pfarramtlicher Auftrag
- 1. Notfall-Seelsorge im innerhäuslichen Bereich
- 2. Ein Beispiel
- 2.1 Mitten aus seinem Leben heraus
- 2.2 Es kommt dann, wenn man nicht damit rechnet
- 3. Phänomenologie einer Krise
- 3.1 Lebensbedingungen: Differenzierung und Vereinfachung
- 3.2 Folge: Verdrängung
- 4. Der Pfarrer als Seelsorger
- 5. Stationen kirchlicher Seelsorge
- 5.1 Das hereinbrechende Ereignis
- 5.1.1 Grundsätzliche Überlegungen zum Umfang der Hilfe
- 5.1.1.1 Aus dem Alltag der Gemeinde heraus
- 5.1.1.2 In zeitlicher Nähe zum Geschehen
- 5.1.1.3 Konkrete Hilfe
- 5.2 Der Trauerbesuch
- 5.3 Die Trauerfeier
- 5.4 Die Aufnahme in die Fürbitte
- 5.5 Einige Wochen danach
- 5.6 Ewigkeitssonntag
- 6. Dimensionen kirchlicher Seelsorge als Wegbegleitung
- 6.1 Seelsorge als Diakonia
- 6.2 Seelsorge als Koinonia
- 6.3 Seelsorge als Martyria
- 6.4 Seelsorge als Leiturgia
- 6.5 Bewertung und Verortung
- 7. Klärungen
- 7.1 Der soziale Aspekt
- 7.1.1 Diakonie bei John N. Collins
- 7.1.2 Würdigung
- 7.2 Der körperliche Aspekt: Bleiben
- 7.3 Der psychische Aspekt: Loslassen
- 7.4 Der bezeugende Aspekt
- 7.4.1 Martin Luthers Seelsorge des Trostes
- 7.4.2 Würdigung: »Wir sollen menschen und nicht Gott sein. Das ist die Summa.«
- 7.5 Der spirituelle Aspekt: Von der Kraft der Rituale
- 8. Notfall-Seelsorgerlicher Dienst als pfarramtlicher Auftrag
- 8.1 Vor Ort
- 8.2 Verantwortung
- 8.3 Präsenz
- 8.4 Kirche ist dort, wo sie gebraucht wird
- IV. Poimenik eines Notfalls
- 1. Komm zu uns, zögere nicht
- 2. Und hätte die Liebe nicht . Notfall-Seelsorge als diakonisch-religiöse Kommunikation des Evangeliums
- 3. Die Liebe ist langmütig und freundlich
- 3.1 Das Evangelium finden - Liebe üben
- 3.2 Das Evangelium formen - beten
- 3.3 Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles und duldet alles . Von den Zumutungen und Wundern der Liebe
- 4. Die Liebe hört niemals auf . Vom Not-Fall zum Normal-Fall
- 5. Das Evangelium verantworten - Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen
- V. Notfall-Seelsorge als parochiale Aufgabe
- 1. Notfall-Seelsorge im Miteinander der Hilfsdienste
- 1.1 Einsatzkräftegottesdienste im Schwalm-Eder-Kreis
- 1.1.1 Geschichtlicher Einblick
- 1.1.2 Aktives Vertrauen gründen und pflegen
- 1.2 Einsatzkräftegottesdienst 2009 in Melsungen
- 1.2.1 Vorbereitungen
- 1.2.2 Verlauf
- 1.2.3 Predigt
- 1.2.4 Rückblick und Nachwirkungen
- 1.2.4.1 Gemeinde und Einsatzkräfte
- 1.2.4.2 Stärkung des Gottesdienstes jenseits der Kerngemeinde
- 1.2.4.3 Verstärkte Zusammenarbeit
- 2. Notfall-Seelsorge im Lebensvollzug der Gemeinde
- 2.1 Gemeindediakonischer Dienst
- 2.2 Der Notfall als Kommunikations- und Vermittlungsgeschehen
- 2.3 Präsenz und Fortbildung
- 2.4 Geistliche und organisatorische Hilfen
- 2.5 Seelsorgerlich motivierte Kasualien
- 3. Notfall-Seelsorge im Alltag der Familie
- 3.1 Veränderte Wochen- und Tagesplanung
- 3.2 Veränderte Lebensgewohnheiten
- 3.3 Veränderte Dienstgewohnheiten
- 3.4 Freie Zeit
- 4. Notfall-Seelsorge im Miteinander der Kollegen
- 4.1 Dienstplangestaltung
- 4.2 Wochenbereitschaftsdienst mit kollegialen Absprachen
- 4.3 Übergabe
- 4.4 Erreichbarkeit
- VI. Die Not der Notfall-Seelsorge
- 1. Die Fülle von Material und Schriften durch konsequente Praxisorientierung
- 2. Das Auf und Ab der (notwendigen) Kooperationsbemühungen
- 3. Seelsorge in der Volkskirche
- VII. Liturgie-Anhang
- 1. Liturgie zum Gottesdienst für Einsatzkräfte Gott sei Dank! - Einsatzkräfte
- 2. Predigt über 1 Kor 12,12-27
- VIII. Verzeichnis der verwendeten Literatur
- 1. Quellen
- 2. Lexikonartikel
- 3. Monographien und Aufsatzsammlungen
- 4. Aufsätze
- 5. Internet
- 6. Handreichungen, Themenhefte, Broschüren, Zeitschriften
- 7. Hilfsmittel, Berichte in Broschüren, Zeitschriften und Zeitungen sowie sonstige Veröffentlichungen
- 8. Thematische Schriften zur Notfallseelsorge mit hohem Bekanntheitsgrad
- 9. Buchbesprechungen des Autors
- 10. Bundeskongresse für Notfallseelsorge
- Abkürzungen
- Weitere Abkürzungen
- Weitere Hinweise
System requirements
File format: PDF
Copy protection: Watermark-DRM (Digital Rights Management)
System requirements:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Use the free software Adobe Reader, Adobe Digital Editions, or any other PDF viewer of your choice (see eBook Help).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or another reading app for eBooks, e.g., PocketBook (see eBook Help).
- E-reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino and many more (only limited: Kindle).
The file format PDF always displays a book page identically on any hardware. This makes PDF suitable for complex layouts such as those used in textbooks and reference books (images, tables, columns, footnotes). Unfortunately, on the small screens of e-readers or smartphones, PDFs are rather annoying, requiring too much scrolling.
This eBook uses Watermark-DRM, a „soft” copy protection. This means that there are no technical restrictions to prevent illegal distribution. However, there is a personalised watermark embedded in the eBook that can be used to identify the purchaser of the eBook in the event of misuse and to provide evidence for legal purposes.
For more information, see our eBook Help page.