
Rucksack
Empirische Befunde und theoretische Einordnungen zu einem Elternbildungsprogramm für mehrsprachige Familien
Waxmann Verlag GmbH
1st Edition
Published on 1. October 2015
304 pages
978-3-8309-8305-7 (ISBN)
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RUCKSACK ist ein Bildungsprogramm, das sich an mehrsprachige Familien wendet. Zielgruppe sind Eltern, die die zweisprachige Entwicklung ihrer Kinder während der Zeit im Kindergarten oder in der Grundschule unterstützen möchten, indem sie zu regelmäßigen sprachlichen Bildungsaktivitäten in der Herkunftssprache angeleitet werden. Das Programm ist als Bildungskette konzipiert: Pädagoginnen und Pädagogen bilden meist Mütter zu Multiplikatorinnen aus, die in wöchentlichen Treffen in den Elterngruppen Fragen zur mehrsprachigen Bildung in der Familie besprechen und Anregungen geben. Die Inhalte sind curricular an Themen aus der Bildungsarbeit in der Kita bzw. dem Unterricht der Grundschule orientiert. Sie sollen in der Abfolge mit dem jeweiligen Vorgehen in den Bildungsinstitutionen abgestimmt werden und auf diese Weise auch zu einer migrationssensiblen Organisationsentwicklung beitragen.
Im ersten Teil des Buches werden die Ergebnisse einer Studie zur Umsetzung des RUCKSACK-Programms in Köln vorgestellt. Die Befragung von Elternbegleiterinnen, Eltern und Kindern zeigt eine hohe Akzeptanz für ein Programm, das die Familiensprache als konstitutiven Bestandteil der sprachlichen Bildungsarbeit berücksichtigt. Die Perspektiven der Akteurinnen und Akteure werden im Einzelnen dargestellt und in den Zusammenhang des Programms eingeordnet. Im zweiten Teil des Buches werden ausgewählte Ergebnisse der Studie aufgegriffen, theoretisch systematisiert und auf ihre Anschlussfähigkeit an andere fachliche Kontexte diskutiert. Auf diese Weise wird ein Beitrag zur Konzeptualisierung des in der Praxis etablierten Programms RUCKSACK geleistet. Neben Anregungen zur Weiterentwicklung bietet der Band einen spannenden Einblick in den Übergangsraum zwischen institutioneller und informeller Bildung.
Im ersten Teil des Buches werden die Ergebnisse einer Studie zur Umsetzung des RUCKSACK-Programms in Köln vorgestellt. Die Befragung von Elternbegleiterinnen, Eltern und Kindern zeigt eine hohe Akzeptanz für ein Programm, das die Familiensprache als konstitutiven Bestandteil der sprachlichen Bildungsarbeit berücksichtigt. Die Perspektiven der Akteurinnen und Akteure werden im Einzelnen dargestellt und in den Zusammenhang des Programms eingeordnet. Im zweiten Teil des Buches werden ausgewählte Ergebnisse der Studie aufgegriffen, theoretisch systematisiert und auf ihre Anschlussfähigkeit an andere fachliche Kontexte diskutiert. Auf diese Weise wird ein Beitrag zur Konzeptualisierung des in der Praxis etablierten Programms RUCKSACK geleistet. Neben Anregungen zur Weiterentwicklung bietet der Band einen spannenden Einblick in den Übergangsraum zwischen institutioneller und informeller Bildung.
More details
Language
German
File size
2,33 MB
ISBN-13
978-3-8309-8305-7 (9783830983057)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Hans-Joachim Roth | Henrike Terhart
RUCKSACK
Empirische Befunde und theoretische Einordnungen zu einem Elternbildungsprogramm für mehrsprachige Familien
Book
10/2015
1st Edition
Waxmann
€36.90
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Content
1 - Buchtitel [Seite 1]
2 - Inhalt [Seite 5]
3 - Einführung: Was ist eigentlich Rucksack? (Hans-Joachim Roth) [Seite 9]
3.1 - 1. Historischer Hintergrund [Seite 9]
3.2 - 2. Fünf Charakteristika von Rucksack [Seite 10]
3.3 - 3. Einführung in den Band [Seite 13]
4 - Die Kölner Rucksack-Studie (Hans-Joachim Roth, Henrike Terhart, Christoph Gantefort, Indra Röglin, Christina Winter, Charis Anastasopoulos) [Seite 29]
4.1 - Das Rucksack-Programm in Köln - Aufbau und konzeptionelle Ziele [Seite 29]
4.2 - Zur Untersuchung [Seite 31]
4.3 - Zur Darstellung der Studienergebnisse [Seite 33]
4.4 - 1. Die Elternbegleiterinnen [Seite 35]
4.4.1 - 1.1 Zur didaktischen Organisation der Rucksack-Treffenaus Sicht der Elternbegleiterinnen [Seite 35]
4.4.1.1 - 1.1.1 Konzeptionelle Vorgaben [Seite 35]
4.4.1.2 - 1.1.2 Struktur der Rucksack-Treffen [Seite 37]
4.4.1.3 - 1.1.3 Vorbereitung [Seite 38]
4.4.1.4 - 1.1.4 Didaktische Prinzipien [Seite 39]
4.4.2 - 1.2 Zur Beziehungsgestaltung zwischen Elternbegleiterinnen und Müttern [Seite 49]
4.4.2.1 - 1.2.1 Gruppendynamik [Seite 49]
4.4.2.2 - 1.2.2 Hierarchiefreie und reziproke Beziehungen [Seite 50]
4.4.2.3 - 1.2.3 Atmosphäre [Seite 52]
4.4.2.4 - 1.2.4 Integrationsbereitschaft der Gruppen [Seite 52]
4.4.2.5 - 1.2.5 Beziehungsmuster [Seite 53]
4.4.2.6 - 1.2.6 Engagement für die Bildung [Seite 54]
4.4.2.7 - 1.2.7 Hinführung zu Autonomie und Unabhängigkeit [Seite 55]
4.4.2.8 - 1.2.8 Spaß [Seite 57]
4.4.3 - 1.3 Unterstützung [Seite 58]
4.4.3.1 - 1.3.1 Schwierigkeiten des Einstiegs [Seite 58]
4.4.3.2 - 1.3.2 "Also es ist super" - die institutionelle Begleitung [Seite 61]
4.4.3.3 - 1.3.3 Fachkompetenz als Motivation [Seite 63]
4.4.3.4 - 1.3.4 "Nachbarschaft" - selbstorganisierte Unterstützung [Seite 64]
4.4.3.5 - 1.3.5 "Zwickmühle" - Unterstützung in Rollenkonflikten [Seite 64]
4.4.3.6 - 1.3.6 "Man lernt immer dazu" - eigene Lernprozesse als Bereicherung [Seite 65]
4.4.3.7 - 1.3.7 Institutionelle Unterstützung [Seite 66]
4.4.4 - 1.4 Zusammenarbeit mit Kita und Schule [Seite 67]
4.4.5 - 1.5 Bezug zu Programmzielen [Seite 69]
4.4.5.1 - 1.5.1 Empowerment [Seite 69]
4.4.5.2 - 1.5.2 Sprachliche Bildung [Seite 73]
4.4.6 - 1.6 Rucksack als Mission [Seite 83]
4.5 - 2. Die Mütter [Seite 86]
4.5.1 - 2.1 Interviews [Seite 86]
4.5.1.1 - 2.1.1 Sprachgebrauch und Literacy in der Familie [Seite 86]
4.5.1.1.1 - 2.1.1.1 Organisation der Zweisprachigkeit [Seite 86]
4.5.1.1.2 - 2.1.1.2 Das Ziel: Aktive Mehrsprachigkeit - Zur Beurteilung der Sprachkompetenzen des Kindes und der eigenen Sprachfähigkeiten [Seite 89]
4.5.1.2 - 2.1.2 Zugang zum und Gründe für die Teilnahme am Rucksack-Programm [Seite 93]
4.5.1.3 - 2.1.3 Arbeit als Spiel - der Rucksack-Alltag aus Sicht der Mütter [Seite 95]
4.5.1.3.1 - 2.1.3.1 Durchführung der Rucksack-Aufgaben in der Familie [Seite 95]
4.5.1.3.2 - 2.1.3.2 Teilnahme an den Rucksack-Treffen [Seite 98]
4.5.1.4 - 2.1.4 Positive Effekte durch die Teilnahme am Rucksack-Programm aus Sicht der Mütter [Seite 98]
4.5.1.4.1 - 2.1.4.1 Erziehungsaufgaben bewusster wahrnehmen und Anregungen für die Unterstützung der allgemeinen Entwicklung des Kindes nutzen [Seite 99]
4.5.1.4.2 - 2.1.4.2 Mehr Zeit aktiv mit den Kindern verbringen [Seite 101]
4.5.1.4.3 - 2.1.4.3 Möglichkeit zum Austausch [Seite 103]
4.5.1.4.4 - 2.1.4.4 Die Beziehung zur Elternbegleiterin [Seite 105]
4.5.1.4.5 - 2.1.4.5 Stärkung des Selbstwertgefühls [Seite 107]
4.5.1.4.6 - 2.1.4.6 Förderung der Zweisprachigkeit [Seite 110]
4.5.1.5 - 2.1.5 Mission Rucksack - "also es ist schon eine Herzgeschichte dieses Rucksackprojekt" [Seite 110]
4.5.1.6 - 2.1.6 Der Rucksack-Alltag und die konzeptionellen Ziele des Programms im Vergleich - eine Zusammenfassung [Seite 113]
4.5.2 - 2.2 Befragung der Mütter mit einem standardisierten Fragebogen [Seite 114]
4.5.2.1 - 2.2.1 Ziel und Design der Befragung [Seite 114]
4.5.2.2 - 2.2.2 Beschreibung der Stichprobe [Seite 115]
4.5.2.3 - 2.2.3 Analysen zur Wirksamkeit des Rucksack-Programms [Seite 122]
4.5.2.3.1 - 2.2.3.1 Akzeptanz der Maßnahme durch die Mütter und Kinder [Seite 123]
4.5.2.3.2 - 2.2.3.2 Veränderungen der familiären Lernumwelt während der Beteiligung am Rucksack-Programm [Seite 123]
4.5.2.3.3 - 2.2.3.3 Veränderung der Zufriedenheit mit den sprachlichen Leistungen der Kinder im Deutschen und in der Herkunftssprache [Seite 131]
4.5.2.3.4 - 2.2.3.4 Qualitative Veränderungen der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit [Seite 136]
4.5.2.3.5 - 2.2.3.5 Veränderungen in den Bereichen 'Erziehung', 'Zusammenarbeit mit den Bildungsinstitutionen' und 'Vernetzung' [Seite 139]
4.5.2.4 - 2.2.4 Resümee [Seite 141]
4.6 - 3. Die Kinder [Seite 143]
4.6.1 - 3.1 Die Interviews [Seite 143]
4.6.1.1 - 3.1.1 Sprachgebrauch der Kinder [Seite 143]
4.6.1.1.1 - 3.1.1.1 Sprachgebrauch in der Familie [Seite 143]
4.6.1.1.2 - 3.1.1.2 Sprachgebrauch außerhalb der Familie [Seite 145]
4.6.1.2 - 3.1.2 Sprachliche Bildung [Seite 148]
4.6.1.2.1 - 3.1.2.1 Bewusstheit für sprachliche Vielfalt [Seite 148]
4.6.1.2.2 - 3.1.2.2 Entwicklung der Zweisprachigkeit [Seite 151]
4.6.1.2.3 - 3.1.2.3 Sprach- und Leseförderung [Seite 152]
4.6.1.2.4 - 3.1.2.4 Medien(gebrauch) der Kinder [Seite 153]
4.6.1.2.5 - 3.1.2.5 Literacy in der Familie [Seite 154]
4.6.1.3 - 3.1.3 Der Rucksack-Alltag aus Sicht der Kinder [Seite 156]
4.6.1.3.1 - 3.1.3.1 Partizipation der Mütter in Kita und Schule [Seite 156]
4.6.1.3.2 - 3.1.3.2 Zum Umgang mit den Rucksack-Aufgaben [Seite 157]
4.6.1.3.3 - 3.1.3.3 Beliebtheit der Rucksack-Aufgaben [Seite 158]
4.6.1.3.4 - 3.1.3.4 Rucksack-Aufgaben im Vergleich mit Schulaufgaben [Seite 160]
4.6.1.3.5 - 3.1.3.5 Kritik und Verbesserungsvorschläge [Seite 161]
4.6.2 - 3.2 Sprachstandsanalysen [Seite 164]
4.6.2.1 - 3.2.1 Theoretische Grundlagen [Seite 164]
4.6.2.2 - 3.2.2 Methodisches Vorgehen [Seite 164]
4.6.2.3 - 3.2.3 Darstellung der Ergebnisse [Seite 166]
4.6.2.3.1 - 3.2.3.1 Zur Bewältigung der Gesprächssituation durch die Kinder [Seite 166]
4.6.2.3.2 - 3.2.3.2 Verbgrammatik und Syntax [Seite 168]
4.6.2.3.3 - 3.2.3.3 Konjunktionen [Seite 170]
4.6.2.3.4 - 3.2.3.4 Kasus und Genus [Seite 172]
4.6.2.3.5 - 3.2.3.5 Wortschatz [Seite 173]
4.6.2.3.6 - 3.2.3.6 Bildungssprachliche Mittel [Seite 174]
4.6.2.3.7 - 3.2.3.7 Mittlere Äußerungslänge [Seite 179]
4.6.2.3.8 - 3.2.3.8 Zusammenfassung der Sprachdaten mit Blick auf sprachliche Förderung [Seite 181]
4.7 - 4. Gesamtresümee [Seite 186]
4.7.1 - 4.1 Sprachliche Bildung [Seite 186]
4.7.2 - 4.2 Empowerment [Seite 190]
4.7.3 - 4.3 Conclusio: Mission Rucksack [Seite 192]
5 - Empowernde Effekte (Charis Anastasopoulos) [Seite 197]
5.1 - 1. Die Basis des Stigma-Managements [Seite 197]
5.2 - 2. Die Herkunft des Empowerments [Seite 200]
5.3 - 3. Empowerment und die Abwendung von der Defizitorientierung [Seite 201]
5.4 - 4. Empowernde Effekte durch Rucksack [Seite 205]
6 - Beziehungsgestaltung und pädagogische Professionalität(en). Der Multiplikatorenansatz nach dem Peer-Education-Prinzip im Elternbildungsprogramm Rucksack (Henrike Terhart) [Seite 211]
6.1 - 1. Zur Beziehungsgestaltung in pädagogischen Kontexten - eine Einordung aus interaktionstheoretischer Perspektive [Seite 213]
6.2 - 2. Der Multiplikatorenansatz nach dem Peer-Education-Prinzip [Seite 215]
6.3 - 3. Potenziale und Grenzen der Gestaltung von Beziehungen im Rucksack-Programm - eine theoretische Einordnung [Seite 218]
6.4 - 4. Fazit [Seite 221]
7 - Die Vita activa und das Rucksack-Programm. Gedanken zu einer Synthese von Theorie und Praxis des Öffentlichen Handelns (Tim Wolfgarten) [Seite 223]
7.1 - 1. Vita activa oder Vom tätigen Leben [Seite 224]
7.1.1 - 1.1 Der Bereich des Privaten [Seite 224]
7.1.2 - 1.2 Der Bereich des Öffentlichen [Seite 225]
7.1.3 - 1.3 Das Politische: ein Resümee unter Bezug auf die Struktur der Rucksack-Treffen [Seite 227]
7.2 - 2. Die Vita activa in der Neuzeit [Seite 229]
7.2.1 - 2.1 Der zeitlich beschriebene Wandel [Seite 229]
7.2.2 - 2.2 Möglichkeiten eines Umgangs mit der veränderten Welt [Seite 232]
7.2.3 - 2.3 Das Politische: ein zweites Resümee zu Rucksack als Programm [Seite 234]
8 - Familiäre Lernumwelt, Literacy und sprachliche Bildung (Christoph Gantefort) [Seite 237]
8.1 - 1. Familiäre Lernumwelt [Seite 237]
8.2 - 2. Vorläuferformen schriftsprachlicher Fähigkeiten [Seite 239]
8.3 - 3. Empirische Studien zum Einfluss der familiären Lernumwelt auf den Erwerb sprachlicher Fähigkeiten [Seite 244]
8.4 - 4. Resümee [Seite 249]
9 - Balancierte Zweisprachigkeit? Eine Betrachtung der sprachlichen Fähigkeiten deutsch-türkisch aufwachsender Kinder im Rucksack-Programm (Christina Winter) [Seite 251]
9.1 - 1. Einleitung [Seite 251]
9.2 - 2. Stichwort: Balancierter Bilingualismus [Seite 253]
9.3 - 3. Spracherwerb im Kontext von Zweisprachigkeit [Seite 254]
9.4 - 4. Falldarstellungen zu heterogenen Zweisprachigkeitsprofilen [Seite 256]
9.4.1 - 4.1. Gül [Seite 257]
9.4.2 - 4.2 Can [Seite 261]
9.4.3 - 4.3 Ali [Seite 268]
9.5 - 5. Fazit [Seite 273]
10 - Parallelisierung - das Rucksack-Konzept zur zweisprachigen Erziehung (Hans H. Reich) [Seite 275]
10.1 - 1. Eine vielfältige Praxis mit einem beständigen Kern [Seite 275]
10.2 - 2. Vorgaben des Rucksack-Programms zur Umsetzung der zweisprachigen Erziehung [Seite 277]
10.3 - 3. Rekonstruktion einer zugrundeliegenden Spracherwerbstheorie [Seite 280]
10.4 - 4. Ausblick [Seite 284]
11 - Anhang [Seite 286]
11.1 - Abbildungs- und Tabellenverzeichnis [Seite 286]
11.2 - Literatur [Seite 289]
11.3 - Autorinnen- und Autorenverzeichnis [Seite 301]
2 - Inhalt [Seite 5]
3 - Einführung: Was ist eigentlich Rucksack? (Hans-Joachim Roth) [Seite 9]
3.1 - 1. Historischer Hintergrund [Seite 9]
3.2 - 2. Fünf Charakteristika von Rucksack [Seite 10]
3.3 - 3. Einführung in den Band [Seite 13]
4 - Die Kölner Rucksack-Studie (Hans-Joachim Roth, Henrike Terhart, Christoph Gantefort, Indra Röglin, Christina Winter, Charis Anastasopoulos) [Seite 29]
4.1 - Das Rucksack-Programm in Köln - Aufbau und konzeptionelle Ziele [Seite 29]
4.2 - Zur Untersuchung [Seite 31]
4.3 - Zur Darstellung der Studienergebnisse [Seite 33]
4.4 - 1. Die Elternbegleiterinnen [Seite 35]
4.4.1 - 1.1 Zur didaktischen Organisation der Rucksack-Treffenaus Sicht der Elternbegleiterinnen [Seite 35]
4.4.1.1 - 1.1.1 Konzeptionelle Vorgaben [Seite 35]
4.4.1.2 - 1.1.2 Struktur der Rucksack-Treffen [Seite 37]
4.4.1.3 - 1.1.3 Vorbereitung [Seite 38]
4.4.1.4 - 1.1.4 Didaktische Prinzipien [Seite 39]
4.4.2 - 1.2 Zur Beziehungsgestaltung zwischen Elternbegleiterinnen und Müttern [Seite 49]
4.4.2.1 - 1.2.1 Gruppendynamik [Seite 49]
4.4.2.2 - 1.2.2 Hierarchiefreie und reziproke Beziehungen [Seite 50]
4.4.2.3 - 1.2.3 Atmosphäre [Seite 52]
4.4.2.4 - 1.2.4 Integrationsbereitschaft der Gruppen [Seite 52]
4.4.2.5 - 1.2.5 Beziehungsmuster [Seite 53]
4.4.2.6 - 1.2.6 Engagement für die Bildung [Seite 54]
4.4.2.7 - 1.2.7 Hinführung zu Autonomie und Unabhängigkeit [Seite 55]
4.4.2.8 - 1.2.8 Spaß [Seite 57]
4.4.3 - 1.3 Unterstützung [Seite 58]
4.4.3.1 - 1.3.1 Schwierigkeiten des Einstiegs [Seite 58]
4.4.3.2 - 1.3.2 "Also es ist super" - die institutionelle Begleitung [Seite 61]
4.4.3.3 - 1.3.3 Fachkompetenz als Motivation [Seite 63]
4.4.3.4 - 1.3.4 "Nachbarschaft" - selbstorganisierte Unterstützung [Seite 64]
4.4.3.5 - 1.3.5 "Zwickmühle" - Unterstützung in Rollenkonflikten [Seite 64]
4.4.3.6 - 1.3.6 "Man lernt immer dazu" - eigene Lernprozesse als Bereicherung [Seite 65]
4.4.3.7 - 1.3.7 Institutionelle Unterstützung [Seite 66]
4.4.4 - 1.4 Zusammenarbeit mit Kita und Schule [Seite 67]
4.4.5 - 1.5 Bezug zu Programmzielen [Seite 69]
4.4.5.1 - 1.5.1 Empowerment [Seite 69]
4.4.5.2 - 1.5.2 Sprachliche Bildung [Seite 73]
4.4.6 - 1.6 Rucksack als Mission [Seite 83]
4.5 - 2. Die Mütter [Seite 86]
4.5.1 - 2.1 Interviews [Seite 86]
4.5.1.1 - 2.1.1 Sprachgebrauch und Literacy in der Familie [Seite 86]
4.5.1.1.1 - 2.1.1.1 Organisation der Zweisprachigkeit [Seite 86]
4.5.1.1.2 - 2.1.1.2 Das Ziel: Aktive Mehrsprachigkeit - Zur Beurteilung der Sprachkompetenzen des Kindes und der eigenen Sprachfähigkeiten [Seite 89]
4.5.1.2 - 2.1.2 Zugang zum und Gründe für die Teilnahme am Rucksack-Programm [Seite 93]
4.5.1.3 - 2.1.3 Arbeit als Spiel - der Rucksack-Alltag aus Sicht der Mütter [Seite 95]
4.5.1.3.1 - 2.1.3.1 Durchführung der Rucksack-Aufgaben in der Familie [Seite 95]
4.5.1.3.2 - 2.1.3.2 Teilnahme an den Rucksack-Treffen [Seite 98]
4.5.1.4 - 2.1.4 Positive Effekte durch die Teilnahme am Rucksack-Programm aus Sicht der Mütter [Seite 98]
4.5.1.4.1 - 2.1.4.1 Erziehungsaufgaben bewusster wahrnehmen und Anregungen für die Unterstützung der allgemeinen Entwicklung des Kindes nutzen [Seite 99]
4.5.1.4.2 - 2.1.4.2 Mehr Zeit aktiv mit den Kindern verbringen [Seite 101]
4.5.1.4.3 - 2.1.4.3 Möglichkeit zum Austausch [Seite 103]
4.5.1.4.4 - 2.1.4.4 Die Beziehung zur Elternbegleiterin [Seite 105]
4.5.1.4.5 - 2.1.4.5 Stärkung des Selbstwertgefühls [Seite 107]
4.5.1.4.6 - 2.1.4.6 Förderung der Zweisprachigkeit [Seite 110]
4.5.1.5 - 2.1.5 Mission Rucksack - "also es ist schon eine Herzgeschichte dieses Rucksackprojekt" [Seite 110]
4.5.1.6 - 2.1.6 Der Rucksack-Alltag und die konzeptionellen Ziele des Programms im Vergleich - eine Zusammenfassung [Seite 113]
4.5.2 - 2.2 Befragung der Mütter mit einem standardisierten Fragebogen [Seite 114]
4.5.2.1 - 2.2.1 Ziel und Design der Befragung [Seite 114]
4.5.2.2 - 2.2.2 Beschreibung der Stichprobe [Seite 115]
4.5.2.3 - 2.2.3 Analysen zur Wirksamkeit des Rucksack-Programms [Seite 122]
4.5.2.3.1 - 2.2.3.1 Akzeptanz der Maßnahme durch die Mütter und Kinder [Seite 123]
4.5.2.3.2 - 2.2.3.2 Veränderungen der familiären Lernumwelt während der Beteiligung am Rucksack-Programm [Seite 123]
4.5.2.3.3 - 2.2.3.3 Veränderung der Zufriedenheit mit den sprachlichen Leistungen der Kinder im Deutschen und in der Herkunftssprache [Seite 131]
4.5.2.3.4 - 2.2.3.4 Qualitative Veränderungen der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit [Seite 136]
4.5.2.3.5 - 2.2.3.5 Veränderungen in den Bereichen 'Erziehung', 'Zusammenarbeit mit den Bildungsinstitutionen' und 'Vernetzung' [Seite 139]
4.5.2.4 - 2.2.4 Resümee [Seite 141]
4.6 - 3. Die Kinder [Seite 143]
4.6.1 - 3.1 Die Interviews [Seite 143]
4.6.1.1 - 3.1.1 Sprachgebrauch der Kinder [Seite 143]
4.6.1.1.1 - 3.1.1.1 Sprachgebrauch in der Familie [Seite 143]
4.6.1.1.2 - 3.1.1.2 Sprachgebrauch außerhalb der Familie [Seite 145]
4.6.1.2 - 3.1.2 Sprachliche Bildung [Seite 148]
4.6.1.2.1 - 3.1.2.1 Bewusstheit für sprachliche Vielfalt [Seite 148]
4.6.1.2.2 - 3.1.2.2 Entwicklung der Zweisprachigkeit [Seite 151]
4.6.1.2.3 - 3.1.2.3 Sprach- und Leseförderung [Seite 152]
4.6.1.2.4 - 3.1.2.4 Medien(gebrauch) der Kinder [Seite 153]
4.6.1.2.5 - 3.1.2.5 Literacy in der Familie [Seite 154]
4.6.1.3 - 3.1.3 Der Rucksack-Alltag aus Sicht der Kinder [Seite 156]
4.6.1.3.1 - 3.1.3.1 Partizipation der Mütter in Kita und Schule [Seite 156]
4.6.1.3.2 - 3.1.3.2 Zum Umgang mit den Rucksack-Aufgaben [Seite 157]
4.6.1.3.3 - 3.1.3.3 Beliebtheit der Rucksack-Aufgaben [Seite 158]
4.6.1.3.4 - 3.1.3.4 Rucksack-Aufgaben im Vergleich mit Schulaufgaben [Seite 160]
4.6.1.3.5 - 3.1.3.5 Kritik und Verbesserungsvorschläge [Seite 161]
4.6.2 - 3.2 Sprachstandsanalysen [Seite 164]
4.6.2.1 - 3.2.1 Theoretische Grundlagen [Seite 164]
4.6.2.2 - 3.2.2 Methodisches Vorgehen [Seite 164]
4.6.2.3 - 3.2.3 Darstellung der Ergebnisse [Seite 166]
4.6.2.3.1 - 3.2.3.1 Zur Bewältigung der Gesprächssituation durch die Kinder [Seite 166]
4.6.2.3.2 - 3.2.3.2 Verbgrammatik und Syntax [Seite 168]
4.6.2.3.3 - 3.2.3.3 Konjunktionen [Seite 170]
4.6.2.3.4 - 3.2.3.4 Kasus und Genus [Seite 172]
4.6.2.3.5 - 3.2.3.5 Wortschatz [Seite 173]
4.6.2.3.6 - 3.2.3.6 Bildungssprachliche Mittel [Seite 174]
4.6.2.3.7 - 3.2.3.7 Mittlere Äußerungslänge [Seite 179]
4.6.2.3.8 - 3.2.3.8 Zusammenfassung der Sprachdaten mit Blick auf sprachliche Förderung [Seite 181]
4.7 - 4. Gesamtresümee [Seite 186]
4.7.1 - 4.1 Sprachliche Bildung [Seite 186]
4.7.2 - 4.2 Empowerment [Seite 190]
4.7.3 - 4.3 Conclusio: Mission Rucksack [Seite 192]
5 - Empowernde Effekte (Charis Anastasopoulos) [Seite 197]
5.1 - 1. Die Basis des Stigma-Managements [Seite 197]
5.2 - 2. Die Herkunft des Empowerments [Seite 200]
5.3 - 3. Empowerment und die Abwendung von der Defizitorientierung [Seite 201]
5.4 - 4. Empowernde Effekte durch Rucksack [Seite 205]
6 - Beziehungsgestaltung und pädagogische Professionalität(en). Der Multiplikatorenansatz nach dem Peer-Education-Prinzip im Elternbildungsprogramm Rucksack (Henrike Terhart) [Seite 211]
6.1 - 1. Zur Beziehungsgestaltung in pädagogischen Kontexten - eine Einordung aus interaktionstheoretischer Perspektive [Seite 213]
6.2 - 2. Der Multiplikatorenansatz nach dem Peer-Education-Prinzip [Seite 215]
6.3 - 3. Potenziale und Grenzen der Gestaltung von Beziehungen im Rucksack-Programm - eine theoretische Einordnung [Seite 218]
6.4 - 4. Fazit [Seite 221]
7 - Die Vita activa und das Rucksack-Programm. Gedanken zu einer Synthese von Theorie und Praxis des Öffentlichen Handelns (Tim Wolfgarten) [Seite 223]
7.1 - 1. Vita activa oder Vom tätigen Leben [Seite 224]
7.1.1 - 1.1 Der Bereich des Privaten [Seite 224]
7.1.2 - 1.2 Der Bereich des Öffentlichen [Seite 225]
7.1.3 - 1.3 Das Politische: ein Resümee unter Bezug auf die Struktur der Rucksack-Treffen [Seite 227]
7.2 - 2. Die Vita activa in der Neuzeit [Seite 229]
7.2.1 - 2.1 Der zeitlich beschriebene Wandel [Seite 229]
7.2.2 - 2.2 Möglichkeiten eines Umgangs mit der veränderten Welt [Seite 232]
7.2.3 - 2.3 Das Politische: ein zweites Resümee zu Rucksack als Programm [Seite 234]
8 - Familiäre Lernumwelt, Literacy und sprachliche Bildung (Christoph Gantefort) [Seite 237]
8.1 - 1. Familiäre Lernumwelt [Seite 237]
8.2 - 2. Vorläuferformen schriftsprachlicher Fähigkeiten [Seite 239]
8.3 - 3. Empirische Studien zum Einfluss der familiären Lernumwelt auf den Erwerb sprachlicher Fähigkeiten [Seite 244]
8.4 - 4. Resümee [Seite 249]
9 - Balancierte Zweisprachigkeit? Eine Betrachtung der sprachlichen Fähigkeiten deutsch-türkisch aufwachsender Kinder im Rucksack-Programm (Christina Winter) [Seite 251]
9.1 - 1. Einleitung [Seite 251]
9.2 - 2. Stichwort: Balancierter Bilingualismus [Seite 253]
9.3 - 3. Spracherwerb im Kontext von Zweisprachigkeit [Seite 254]
9.4 - 4. Falldarstellungen zu heterogenen Zweisprachigkeitsprofilen [Seite 256]
9.4.1 - 4.1. Gül [Seite 257]
9.4.2 - 4.2 Can [Seite 261]
9.4.3 - 4.3 Ali [Seite 268]
9.5 - 5. Fazit [Seite 273]
10 - Parallelisierung - das Rucksack-Konzept zur zweisprachigen Erziehung (Hans H. Reich) [Seite 275]
10.1 - 1. Eine vielfältige Praxis mit einem beständigen Kern [Seite 275]
10.2 - 2. Vorgaben des Rucksack-Programms zur Umsetzung der zweisprachigen Erziehung [Seite 277]
10.3 - 3. Rekonstruktion einer zugrundeliegenden Spracherwerbstheorie [Seite 280]
10.4 - 4. Ausblick [Seite 284]
11 - Anhang [Seite 286]
11.1 - Abbildungs- und Tabellenverzeichnis [Seite 286]
11.2 - Literatur [Seite 289]
11.3 - Autorinnen- und Autorenverzeichnis [Seite 301]
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