Aus der 'Schwarzen Möwe' wird 'Elisabeth'
Entstehung und Inszenierungsgeschichte des Musicals über die Kaiserin von Österreich
Birgit Rommel(Author)
Diplomica Verlag
1st Edition
Published on 4. September 2007
213 pages
978-3-8366-0417-8 (ISBN)
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Description
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Das Buch befasst sich mit drei für Wien typischen Phänomenen: der österreichischen Kaiserin Elisabeth, dem Musical und dem Tod - in Text und Bild.
Dass Elisabeth weit mehr ist als die Kitschfigur aus den Sissi-Filmen mit Romy Scheider und Karlheinz Böhm erfährt jeder, der sich in Wien mit der historischen Persönlichkeit beschäftigt - und man begegnet ihr in der österreichischen Hauptstadt auf Schritt und Tritt.
Das Musical von Michael Kunze (Buch und Libretto) und Sylvester Levay (Musik) geht dem Mythos Elisabeth nach und stellt die Figur in Beziehung zum Tod, der als personifizierte, begehrenswerte Gestalt auftritt.
"Elisabeth" hatte am 3. September 1992 im Theater an der Wien Uraufführung (Regie Harry Kupfer) und machte von dort aus seinen Weg in die Welt. Für ein Musical zu der Zeit, als Andrew Lloyd Webber die Szene beherrschte, ein ungewöhnliches Unterfangen. Das deutsch-ungarische Autorenduo Kunze und Levay gab die Rechte an dem Stück frei, ließ sehr unterschiedliche Inszenierungen zu, schrieb sogar neue Lieder, je nach Aufführungsort.
Das Buch befasst sich zum ersten mit dem Genre Musical an sich, von seiner Zeit am New Yorker Broadway über das Londoner Westend bis nach Deutschland und Österreich. Die Enstehungsgeschichte, wie es dazu kam, dass das Stück in Wien - und nicht wie ursprünglich geplant am Theater Heilbronn (der Geburtsstadt der Autorin) - seine Weltpremiere feiern konnte, leitet den Hauptblock ein. Dieser beinhaltet einen Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto - Michael Kunze hält sich dabei eng an die Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann sowie an Aufzeichnungen von Elisabeths griechischem Vorleser Constantin Christomanos. Außerdem werden die einzelnen Rollen, Musik, Kostüme und Bühnenbild (mit vielen Fotos aus den Produktionen) analysiert.
Anhand der einzelnen Inszenierungen (Wien, Japan, Ungarn, Schweden, Niederlande, Deutschland) wird die Entwicklung gezeigt, die das Stück innerhalb von gut zehn Jahren durchgemacht hat. Jede Inszenierung ist auch im Zusammenhang mit dem Ort zu sehen, mit dem Land, dem Theater, der Mentalität der Zuschauer.
So gibt es ein Extra-Kapitel zum japanischen Takarazuka-Theater, das nur aus Frauen besteht und wodurch die androgyne Tod-Rolle eine besondere Note erhalten hat.
Ein Exkurs beschäftigt sich mit dem Genre Musiktheater speziell in Wien. Von den Ausstattungsstücken Emanuel Schikaneders über "Cats" bis "Jekyll & Hyde" sowie den Kampf ums Theater an der Wien und seine Rückführung zur Opernbühne.
Dass Elisabeth weit mehr ist als die Kitschfigur aus den Sissi-Filmen mit Romy Scheider und Karlheinz Böhm erfährt jeder, der sich in Wien mit der historischen Persönlichkeit beschäftigt - und man begegnet ihr in der österreichischen Hauptstadt auf Schritt und Tritt.
Das Musical von Michael Kunze (Buch und Libretto) und Sylvester Levay (Musik) geht dem Mythos Elisabeth nach und stellt die Figur in Beziehung zum Tod, der als personifizierte, begehrenswerte Gestalt auftritt.
"Elisabeth" hatte am 3. September 1992 im Theater an der Wien Uraufführung (Regie Harry Kupfer) und machte von dort aus seinen Weg in die Welt. Für ein Musical zu der Zeit, als Andrew Lloyd Webber die Szene beherrschte, ein ungewöhnliches Unterfangen. Das deutsch-ungarische Autorenduo Kunze und Levay gab die Rechte an dem Stück frei, ließ sehr unterschiedliche Inszenierungen zu, schrieb sogar neue Lieder, je nach Aufführungsort.
Das Buch befasst sich zum ersten mit dem Genre Musical an sich, von seiner Zeit am New Yorker Broadway über das Londoner Westend bis nach Deutschland und Österreich. Die Enstehungsgeschichte, wie es dazu kam, dass das Stück in Wien - und nicht wie ursprünglich geplant am Theater Heilbronn (der Geburtsstadt der Autorin) - seine Weltpremiere feiern konnte, leitet den Hauptblock ein. Dieser beinhaltet einen Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto - Michael Kunze hält sich dabei eng an die Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann sowie an Aufzeichnungen von Elisabeths griechischem Vorleser Constantin Christomanos. Außerdem werden die einzelnen Rollen, Musik, Kostüme und Bühnenbild (mit vielen Fotos aus den Produktionen) analysiert.
Anhand der einzelnen Inszenierungen (Wien, Japan, Ungarn, Schweden, Niederlande, Deutschland) wird die Entwicklung gezeigt, die das Stück innerhalb von gut zehn Jahren durchgemacht hat. Jede Inszenierung ist auch im Zusammenhang mit dem Ort zu sehen, mit dem Land, dem Theater, der Mentalität der Zuschauer.
So gibt es ein Extra-Kapitel zum japanischen Takarazuka-Theater, das nur aus Frauen besteht und wodurch die androgyne Tod-Rolle eine besondere Note erhalten hat.
Ein Exkurs beschäftigt sich mit dem Genre Musiktheater speziell in Wien. Von den Ausstattungsstücken Emanuel Schikaneders über "Cats" bis "Jekyll & Hyde" sowie den Kampf ums Theater an der Wien und seine Rückführung zur Opernbühne.
More details
Series
Thesis
Diploma degree thesis
2003
Universität Wien
Edition
1., Aufl.
Language
German
Place of publication
Hamburg
Germany
Illustrations
46
46 s/w Abbildungen
File size
2,97 MB
ISBN-13
978-3-8366-0417-8 (9783836604178)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Birgit Rommel
Aus der 'Schwarzen Möwe' wird 'Elisabeth'
Entstehung und Inszenierungsgeschichte des Musicals über die Kaiserin von Österreich
Book
01/2008
1st Edition
Diplomica Verlag
€48.00
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Person
Birgit Rommel, 1968 geboren ich Heilbronn, Schriftsetzer-Lehre, Zeitungsredaktions-Volontariat, Requisiteurin bei diversen Musical-Großproduktionen, Magister-Studium Theaterwissenschaft an der Universität Wien, Abschluss Diplom-Theaterwissenschaftlerin.
Derzeit tätig als Redakteurin bei einer Tageszeitung in Koblenz.
Derzeit tätig als Redakteurin bei einer Tageszeitung in Koblenz.
Content
1 - Aus der "Schwarzen Möwe" wird "Elisabeth" [Seite 1]
2 - Danksagung [Seite 7]
3 - Vorwort [Seite 8]
4 - 1 Einführung [Seite 10]
4.1 - 1.1 Von der Musical Comedy zum Drama Musical [Seite 10]
4.2 - 1.2 Das Musical - ungeliebtes Stiefkind der Theaterfamilie [Seite 20]
5 - 2 Aus der "Schwarzen Möwe" wird "Elisabeth" [Seite 27]
5.1 - 2.1 Der Autor Michael Kunze [Seite 27]
5.2 - 2.2 Der Komponist Sylvester Levay [Seite 28]
5.3 - 2.3 Die Zusammenarbeit Michael Kunzes mit dem Theater Heilbronn [Seite 30]
5.4 - 2.4 Die literarischen Vorlagen [Seite 37]
5.4.1 - 2.4.1 Biografie "Elisabeth - Kaiserin wider Willen" von Brigitte Hamann [Seite 39]
5.4.2 - 2.4.2 Die Tagebuchblätter von Constantin Christomanos [Seite 40]
5.5 - 2.5 Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto [Seite 44]
5.6 - 2.6 Grundstimmung der Inszenierung und Persönlichkeitszeichnung der historischen Personen [Seite 70]
5.6.1 - 2.6.1 Kaiserin Elisabeth - die gefesselte Seele [Seite 73]
5.6.2 - 2.6.2 Luigi Lucheni - ein Mensch des 20. Jahrhunderts [Seite 77]
5.6.3 - 2.6.3 Der Tod - ein Sensenmann als Popstar [Seite 78]
5.6.4 - 2.6.4 Kaiser Franz Joseph - ein emotionaler Schwächling [Seite 83]
5.6.5 - 2.6.5 Erzherzogin Sophie - die eiskalte Schwiegermutter [Seite 85]
5.6.6 - 2.6.6 Kronprinz Rudolf - der verhinderte Revolutionär [Seite 85]
6 - 3 Welturaufführung im Theater an der Wien [Seite 87]
6.1 - 3.1 Regisseur Harry Kupfer [Seite 88]
6.2 - 3.2 Bühnenbildner Hans Schavernoch [Seite 90]
6.3 - 3.3 Kostümbildner Reinhard Heinrich [Seite 94]
6.4 - 3.4 Choreograph Dennis Callahan [Seite 95]
6.5 - 3.5 "Elisabeth" im Spiegel der Medien [Seite 101]
6.5.1 - 3.5.1 "Elisabeth"-Parodien [Seite 104]
6.6 - 3.6 Exkurs: Ein Musical macht einen Star: Uwe Kröger [Seite 107]
6.6.1 - 3.6.1 Fankult: Wien contra Deutschland [Seite 107]
6.6.2 - 3.6.2 Werdegang Uwe Kröger [Seite 110]
7 - 4 "Elisabeth" auf den Bühnen in aller Welt [Seite 113]
7.1 - 4.1 Vergabepraxis der Rechte vor und nach "Elisabeth" [Seite 114]
7.2 - 4.2 Japan - zwei unterschiedliche Sichtweisen [Seite 117]
7.2.1 - 4.2.1 Takarazuka - Eine besondere Theaterform mit Tradition [Seite 119]
7.2.2 - 4.2.2 Toho - ein neues Lied für Elisabeth [Seite 156]
7.3 - 4.3 Ungarn - drei Orte, eine Inszenierung [Seite 162]
7.3.1 - 4.3.1 Szeged - ein Kaiserreich entsteht auf der Freilichtbühne vor dem Dom [Seite 162]
7.3.2 - 4.3.2 Budapest - lange Laufzeit im Operett Színház [Seite 167]
7.3.3 - 4.3.3 Miskolc - erfolgreiches Gastspiel im Nationaltheater [Seite 168]
7.4 - 4.4 Schweden - ein Kammermusical im Musikteatern i Värmland Karlstad [Seite 171]
7.5 - 4.5 Niederlande - zurück zur Kitsch-Version im Circustheater Scheveningen [Seite 174]
7.6 - 4.6 Deutschland - ein neues Duett für Elisabeth und den Tod im Colosseum-Theater Essen [Seite 179]
8 - 5 Exkurs: Der Kampf ums Theater an der Wien [Seite 185]
8.1 - 5.1 Die Ausstattungsorgien des Emanuel Schikaneder und seiner Nachfolger [Seite 187]
8.2 - 5.2 Vorstadttheater, Goldene und Silberne Operettenära [Seite 189]
8.3 - 5.3 Eine seit 37 Jahren andauernde Erfolgsgeschichte: Musicals im Theater an der Wien [Seite 191]
9 - 6 Resümee: Die Bedeutung von "Elisabeth" für die Musicalbranche Ende des 20. Jahrhunderts [Seite 197]
10 - 7 Nachwort [Seite 201]
11 - Quellenverzeichnis [Seite 202]
12 - Abbildungsverzeichnis [Seite 209]
13 - Anhang [Seite 211]
2 - Danksagung [Seite 7]
3 - Vorwort [Seite 8]
4 - 1 Einführung [Seite 10]
4.1 - 1.1 Von der Musical Comedy zum Drama Musical [Seite 10]
4.2 - 1.2 Das Musical - ungeliebtes Stiefkind der Theaterfamilie [Seite 20]
5 - 2 Aus der "Schwarzen Möwe" wird "Elisabeth" [Seite 27]
5.1 - 2.1 Der Autor Michael Kunze [Seite 27]
5.2 - 2.2 Der Komponist Sylvester Levay [Seite 28]
5.3 - 2.3 Die Zusammenarbeit Michael Kunzes mit dem Theater Heilbronn [Seite 30]
5.4 - 2.4 Die literarischen Vorlagen [Seite 37]
5.4.1 - 2.4.1 Biografie "Elisabeth - Kaiserin wider Willen" von Brigitte Hamann [Seite 39]
5.4.2 - 2.4.2 Die Tagebuchblätter von Constantin Christomanos [Seite 40]
5.5 - 2.5 Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto [Seite 44]
5.6 - 2.6 Grundstimmung der Inszenierung und Persönlichkeitszeichnung der historischen Personen [Seite 70]
5.6.1 - 2.6.1 Kaiserin Elisabeth - die gefesselte Seele [Seite 73]
5.6.2 - 2.6.2 Luigi Lucheni - ein Mensch des 20. Jahrhunderts [Seite 77]
5.6.3 - 2.6.3 Der Tod - ein Sensenmann als Popstar [Seite 78]
5.6.4 - 2.6.4 Kaiser Franz Joseph - ein emotionaler Schwächling [Seite 83]
5.6.5 - 2.6.5 Erzherzogin Sophie - die eiskalte Schwiegermutter [Seite 85]
5.6.6 - 2.6.6 Kronprinz Rudolf - der verhinderte Revolutionär [Seite 85]
6 - 3 Welturaufführung im Theater an der Wien [Seite 87]
6.1 - 3.1 Regisseur Harry Kupfer [Seite 88]
6.2 - 3.2 Bühnenbildner Hans Schavernoch [Seite 90]
6.3 - 3.3 Kostümbildner Reinhard Heinrich [Seite 94]
6.4 - 3.4 Choreograph Dennis Callahan [Seite 95]
6.5 - 3.5 "Elisabeth" im Spiegel der Medien [Seite 101]
6.5.1 - 3.5.1 "Elisabeth"-Parodien [Seite 104]
6.6 - 3.6 Exkurs: Ein Musical macht einen Star: Uwe Kröger [Seite 107]
6.6.1 - 3.6.1 Fankult: Wien contra Deutschland [Seite 107]
6.6.2 - 3.6.2 Werdegang Uwe Kröger [Seite 110]
7 - 4 "Elisabeth" auf den Bühnen in aller Welt [Seite 113]
7.1 - 4.1 Vergabepraxis der Rechte vor und nach "Elisabeth" [Seite 114]
7.2 - 4.2 Japan - zwei unterschiedliche Sichtweisen [Seite 117]
7.2.1 - 4.2.1 Takarazuka - Eine besondere Theaterform mit Tradition [Seite 119]
7.2.2 - 4.2.2 Toho - ein neues Lied für Elisabeth [Seite 156]
7.3 - 4.3 Ungarn - drei Orte, eine Inszenierung [Seite 162]
7.3.1 - 4.3.1 Szeged - ein Kaiserreich entsteht auf der Freilichtbühne vor dem Dom [Seite 162]
7.3.2 - 4.3.2 Budapest - lange Laufzeit im Operett Színház [Seite 167]
7.3.3 - 4.3.3 Miskolc - erfolgreiches Gastspiel im Nationaltheater [Seite 168]
7.4 - 4.4 Schweden - ein Kammermusical im Musikteatern i Värmland Karlstad [Seite 171]
7.5 - 4.5 Niederlande - zurück zur Kitsch-Version im Circustheater Scheveningen [Seite 174]
7.6 - 4.6 Deutschland - ein neues Duett für Elisabeth und den Tod im Colosseum-Theater Essen [Seite 179]
8 - 5 Exkurs: Der Kampf ums Theater an der Wien [Seite 185]
8.1 - 5.1 Die Ausstattungsorgien des Emanuel Schikaneder und seiner Nachfolger [Seite 187]
8.2 - 5.2 Vorstadttheater, Goldene und Silberne Operettenära [Seite 189]
8.3 - 5.3 Eine seit 37 Jahren andauernde Erfolgsgeschichte: Musicals im Theater an der Wien [Seite 191]
9 - 6 Resümee: Die Bedeutung von "Elisabeth" für die Musicalbranche Ende des 20. Jahrhunderts [Seite 197]
10 - 7 Nachwort [Seite 201]
11 - Quellenverzeichnis [Seite 202]
12 - Abbildungsverzeichnis [Seite 209]
13 - Anhang [Seite 211]
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