
Algorithmen in der Justiz
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Content
- Cover
- Einleitung
- Kapitel 1) Legal Tech: Begriffsbestimmung, Chancen und Risiken
- A. Begriffsbestimmung
- I. Determinierte Programme
- II. Autonome Systeme
- III. Thematische Abgrenzung
- B. Mögliche (rechts-)praktische Folgen des Einsatzes von Legal Tech
- I. Steigerung von Qualität und Effizienz
- II. Erwartungen der Rechtsuchenden
- III. Mehr Objektivität oder mehr Diskriminierung?
- IV. (In-)Transparenz?
- V. Aktualität, Fehler und Manipulationen
- VI. Beeinflussung der Meinungsbildung
- VII. Entkopplung von gesetzlichen Grundlagen
- VIII. Auswirkungen auf die gerichtliche Arbeitswelt
- IX. Zwischenergebnis
- Kapitel 2) Prinzipielle Grenzen technologischer Entscheidungsfindung im Recht
- A. Formalisierung des Rechts?
- I. Die Semantik natürlicher Sprache
- II. Die juristische Hermeneutik
- III. Formale Logik und Subsumtion
- IV. Formale Logik und Wertungen
- 1. Rechtsanwendung und (Wert-)Urteile
- 2. Fähigkeit zur (wertenden) Entscheidung
- V. Bedeutung der methodischen Probleme für die (zukünftige) Praxis
- B. Abhängigkeit von der Datenqualität und Problem unstrukturierter Daten
- C. Simulation von Gefühlen?
- D. Keine Lösungen außerhalb der Programmvorgaben
- E. Zwischenergebnis
- Kapitel 3) Zulässige und unzulässige Anwendungen von Legal Tech im Lichte übergeordneter Prinzipien
- A. Unabhängigkeit der Gerichte
- I. Rechtsprechende Gewalt
- 1. Materielle Reichweite der rechtsprechenden Gewalt
- 2. Natürliche Personen als Richter
- 3. Keine Differenzierung im Instanzenzug
- 4. Zwischenergebnis
- II. Gesetzesbindung
- III. Richterliche Unabhängigkeit
- 1. Unabhängigkeit von der Exekutive
- 2. Unabhängigkeit von der Legislative
- 3. Unabhängigkeit gegenüber der Judikative
- 4. Kein Schutz der Unabhängigkeit außerhalb der rechtsprechenden Tätigkeit
- 5. Unzulässigkeit des Verzichts auf richterliche Unabhängigkeit
- IV. Richterliche Unabhängigkeit aus europäischer Perspektive
- V. Unabhängigkeit vs. Nutzung von automatisierten Anwendungen
- 1. Nutzung von determinierten Programmen zur Entscheidungsfindung
- a) Zulässigkeit bei vollständiger Kenntnis des Richters vom Algorithmus
- b) Unzulässigkeit bei fehlender Kenntnis des Richters vom Algorithmus
- c) Nachvollziehbarkeit und Vorschlag eines Zertifizierungsverfahrens
- (1) Maßstab für die Nachvollziehbarkeit
- (2) Erfordernis einer Zertifizierung
- (a) Problemstellung
- (b) Vergleichbarkeit mit standardisierten Messverfahren
- (c) Prüfprogramm im Zertifizierungsverfahren
- (d) Fehlerausbesserung und Weiterentwicklung
- (e) Problematik der Überprüfung von Geschäftsgeheimnissen
- (f) Vereinbarkeit mit der Berufsfreiheit
- d) Abweichende Auffassung des Gerichts
- e) Erforderlichkeit von Auswahlmöglichkeiten?
- f) Unerkannt "fehlerhafter" Algorithmus
- (1) Problemstellung
- (2) Mögliche Fehlerursachen
- (3) Folgendifferenzierung
- (a) Verstoß gegen die richterliche Unabhängigkeit?
- (b) Möglichkeit der Urteilsberichtigung
- g) Unerkannt "fehlerhaft" gewordener Algorithmus
- 2. Nutzung von autonomen Systemen zur Entscheidungsfindung
- 3. Freiwillige und verpflichtende Nutzung
- 4. Problematik einer determinierenden Wertentscheidung
- a) Wer darf Wertentscheidungen treffen?
- b) Wie bleiben Wertentscheidungen aktuell?
- 5. Nutzung von automatisierten Anwendungen als Hilfswerkzeug
- 6. Rechtsschutz und Dienstaufsicht
- VI. Zwischenergebnis
- B. Der Anspruch auf rechtliches Gehör
- I. Anspruchsberechtigte
- II. Umfang des Anspruchs auf rechtliches Gehör und Rechtsschutz
- III. Grenzen des Anspruchs auf rechtliches Gehör
- IV. Rechtliches Gehör vs. computergenerierte Entscheidungen
- C. Das Recht auf den gesetzlichen Richter
- I. Grundsätze
- II. Konsequenzen für die Benutzung automatisierter Anwendungen
- D. Rechtsstaatlichkeit und Gleichheitsgebot
- I. Der Grundsatz der Begründungspflicht gerichtlicher Entscheidungen
- II. Automatisierte Entscheidungen und Begründungspflicht
- III. Automatisierte Entscheidungsfindung und Willkürverbot
- E. Ausrichtung des Zivilprozessrechts auf die Digitalisierung
- I. Zivilprozessuale Grundsätze
- II. Videoverhandlung
- III. Elektronische Dokumente
- IV. Elektronische Akte
- F. Datenschutzrechtliche Fragestellungen
- I. Berücksichtigung des Art. 22 DS-GVO im Zivilprozess
- II. Inhalt des Art. 22 DS-GVO
- III. Konsequenzen für den Einsatz von Legal Tech im Zivilprozess
- G. Amtshaftung und Spruchrichterprivileg
- H. Zwischenergebnis
- Kapitel 4) Ausgewählte Anwendungsfälle
- A. Organisationshilfen
- B. Berechnungshilfen
- I. Prozesskostenhilferechner
- 1. Modell eines Prozesskostenhilferechners
- 2. Mathematisch-logische Komponenten
- 3. Wertende Komponenten
- 4. Bewertung
- a) Prozesskostenhilfe und Rechtsprechung
- b) Nachvollziehbarkeit
- c) Manipulationen und Aktualität
- d) Implementierung von Wertungen
- e) Umgang mit der im Modellrechner angelegten Unvollständigkeit
- II. Schmerzensgeldrechner
- III. Weitere Berechnungshilfen
- C. Automatisierte Schlüssigkeitsprüfung
- I. Fluggastentschädigungsrechner
- 1. Modellrechner
- a) Determiniert programmierbare Komponenten
- b) Wertungen und Wertungsergebnisse
- c) Umgang mit der im Modellrechner angelegten Unvollständigkeit
- d) Differenzierung bei der Begründung
- 2. Verknüpfung mit einer Flugdatenbank?
- 3. Notwendigkeit einer (Vor-)Prüfung durch den Richter
- 4. Formulargestützte Klageeinreichung?
- II. Automatisch generierter Vergleichsvorschlag
- III. Das "Vor-Urteil"
- D. Zwischenergebnis
- Zusammenfassung in Thesen
- Literaturverzeichnis
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