
Angst verstehen
Description
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Dieses Buch möchte dazu beitragen, Angst als Phänomen in ihrem Geworden-Sein und Hintergrund besser zu verstehen und zu überwinden. Das Buch folgt dem Faden menschlicher Bewusstseinsentwicklung, denn von dort aus ist erklärbar, wann und wodurch Angst ausgelöst, wie sie weiterverarbeitet und überwunden wird. Das Buch bleibt aber nicht bei der frühen individuellen Entwicklung stehen, sondern wagt stets auch den Blick in ein kollektives Werden. Schließlich hält es auch Ausschau nach Wegen der Auflösung und Erlösung. Mit Klangreisen und einer Filmdokumentation über Monika Renz auf DVD.
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ISNI: 0000 0001 1878 5801 GND: 136368905
Content
- Intro
- Impressum
- Inhalt
- Einleitung
- 1 Der Mensch - Bürger zweier Welten (These)
- 1.1 Die Brisanz liegt im Menschenbild
- 1.2 Non-duale Seinsweise: Teilhabe am Ganzen
- 1.3 Ichbezogene Daseinsweise: Als Eigener im Gegenüber zur Umwelt leben
- 1.4 . und dazwischen ein prägender Übergang
- 1.5 Grenzbereich und Grenzerfahrungen
- 1.6 Der Mensch ist ein Wesen der Sehnsucht - ein Denken in Seelenschichten
- 1.7 Musik und Musiktherapie als Zugang zu tiefsten Seelenschichten
- 1.8 Mirjam: »Ich will nicht leben - ich will nicht sterben - ich will im Paradies sein«
- 1.9 »Teilhabe am Ganzen« und Modell menschlicher Bewusstwerdung (Übersicht I)
- 2 Menschliche Ausgangslage: Einheitswirklichkeit im Non-Dualen (die ganz andere Seinsweise)
- 2.1 »In deinem Kern gab es dich seit eh und je«
- 2.2 Alles ist drin und vorbehaltlos angenommen
- 2.3 Ganzheit im Ursprung: Urordnung statt Urchaos
- 3 An der Schwelle (Stufe A der Bewusstseinsentwicklung im Übergang)
- 3.1 Stunde »Null«: Eine runde Dynamik wird ausgelöst
- 3.2 Das entschwindende Non-Duale
- 3.3 Herr Fehr: Ich sah über die Schwelle - seither sind viele Ängste weg
- 3.4 Seelenbilder und Symbole zum Non-Dualen, dessen Entschwinden und zur runden Dynamik
- 3.5 Gottesbilder zum Non-Dualen und zur runden Dynamik
- 3.6 Musikerfahrungen an der Schwelle: Jenseits von Zeit und Individuum
- 3.7 Urvertrauen, Urahnungen des Glücks
- 3.8 Die Gaben der Ganzheit werden dem Menschen in die Wiege gelegt. Patengeschenke?
- 3.9 Bettina I: Durchbruch ins Vertrauen
- 3.10 Der Abschied vom Non-Dualen gelingt nicht immer
- 4 Bekömmliches Drin-Sein (Stufe B der Bewusstseinsentwicklung im Übergang)
- 4.1 Hin- und Herpendeln zwischen beiden Seinsweisen
- 4.2 Urgeborgenheit: Wo noch keine Abhängigkeit von der Umwelt empfunden wird
- 4.3 Umwelt als Schwingungsumgebung - Musikerfahrungen des bekömmlichen Drin-Seins
- 4.4 Ganzheit als nährend mütterliche Umfangung - älter als alle Machtprobleme
- 4.5 Das Männliche im Weiblichen drin - eine bildhafte Analogie
- 4.6 Die friedliche »Paar-Einheit«: Göttin und Sohn, Großmutter und unverteufelter Teufel
- 4.7 Gottesbilder, die vom behüteten Drin-Sein künden
- 4.8 Urvertrauen, Frühform des Geliebtseins und Seelenbilder/Symbole
- 4.9 Stirb und Werde sowie Erlösung vom Bösen geschehen durch Rückkehr ins gute Mütterliche
- 4.10 Bettina II: »Ich liege auf der Liebe einer Großen Mutter«
- 4.11 »Ins Leben gerufen«
- 5 Das ambivalente Drin-Sein (Stufe C der Bewusstseinsentwicklung im Übergang)
- 5.1 Unangenehmes hebt sich von Angenehmem ab
- 5.2 Wie alt ist Angst?
- 5.3 Der »Fall in die Ungeborgenheit« und erstes Bedrohtsein - die beiden Gesichter von Urangst
- 5.4 Erwachen im Zeichen von Neugierde oder von Angst?
- 5.5 Ganzheit als ambivalente Macht: Das verschattete Weibliche
- 5.6 Das gefährdete Eigene und Männliche - bedrohter Selbstwert
- 5.7 Angstauslösender Faktor ist Atmosphäre und »Musik«
- 5.8 Musikerfahrungen: Klangfülle, Klangleere, Chaos
- 5.9 Wie fühlt sich früheste Not an?
- 5.10 Das Phänomen Urangst verstehen
- 5.11 Seelenbilder und Symbole zu Urangst
- 5.12 Auch später wiederholt sich Urangst: Gewalterfahrung und Gewaltopfer
- 5.13 Das realistisch Ambivalente versus das verinnerlichte Böse
- 5.14 Die Faszination von Macht und Gewalt und ihr Gegenteil: Scham
- 5.15 Primäres Schuldgefühl und das Bewältigungsmuster »Schuld«
- 5.16 Gottesbilder - Urangst vor Gott als kulturspezifische Prägung
- 5.17 Vom Paradies zum Sündenfall: Ein Mythos oder doch mehr?
- 5.18 Erste Spaltungen: Seelenbilder
- 5.19 Bettina III: Das Feuer im Schlund des Drachens und seine eindrucksvollen Augen
- 6 Ankunft im Ich - Urvertrauen und Urangst treten in den Hintergrund (Stufe D der Bewusstseinsentwicklung im Übergang)
- 6.1 Das Ich tritt hervor - vom Ganzen zum Konkreten
- 6.2 Ich-Werdung zwischen Loslösung und Wiederannäherung
- 6.3 Musikerfahrungen der Ankunft im Ich: Rhythmus und Melodie
- 6.4 Kindheit zwischen zwei Welten
- 6.5 Kindheit zwischen zwei Ängsten
- 6.6 Die Geburt der Kultur
- 6.7 Vertrauen oder Angst - Bewältigungsmuster werden schon früh angebahnt
- 6.8 Seelenbilder zur Ankunft im Ich, Symbole zur Urkraft des Hervortretens
- 6.9 Das Schlangensymbol
- 6.10 Hexe und Teufel als Seelenbild für hintergründig verwünschte Urkräfte
- 6.11 Gottesbilder aus der Zeit der Ankunft im Ich, oder: Diesseits des beängstigend Numinosen
- 6.12 Der Einzelne bleibt mit dem Ganzen schicksalhaft verbunden: Fragen darüber hinaus
- 6.13 Abraham: Ich-Werdung auf lebensbejahendem Hintergrund
- 7 Nach dem Übergang: Das Ich und das Unbewusste in der dualen Welt
- 7.1 Ich und zugleich Not-Ich: Weltbild, Musik, Symbole
- 7.2 Sein eigener Herr und Meister - Entfremdung
- 7.3 Angstformen
- 7.4 Progressive und regressive Kräfte
- 7.5 Bewältigungsmuster werden zum Normalen
- 7.6 Ganzheit als zur Eigenverantwortung führender bis toter Gott - Gottesbilder
- 7.7 Das atmosphärisch Verschattete
- 7.8 Zur Topografie des Unbewussten - Seelenschichten
- 7.9 Für Therapeuten, Seelsorger, Ärzte, Pflegende: Wie lässt sich mit diesem Modell arbeiten?
- 7.10 Sackgasse Bewältigungsmuster
- 7.11 Hinter allen Tabus ein zentrales Tabu: Ganzheit in ihrer Unmittelbarkeit
- 8 Von der Ich-Werdung zur Ganzwerdung (punktuelle Integration des ganz Anderen in die hiesige Welt)
- 8.1 Das vom Leiden heimgesuchte Ich wendet sich dem Ganzen neu zu
- 8.2 Urangst wird relativiert - die neue Verbindung zum Ganzen
- 8.3 Bewusstwerdung als Prozess: Vom Wortlosen über Musik, Symptom und Symbol zum Wort
- 8.4 Gottesbilder im Leiden: Der vermisste, heimsuchende und entgegenkommende Gott
- 8.5 Die Jungfrau als Symbol des aufs Ganze hin offenen Menschen
- 8.6 Künder des Künftigen im Symbol
- 8.7 Musik-Erleben im Zeichen der Integration
- 8.8 Neuer Geist in alter Realität: Im Nachgang einer Nahtod-, Krankheits- oder Grenzerfahrung
- 8.9 Sinnfrage: Gibt es eine Entwicklung in der Ganzheit?
- 9 Die Frage nach dem Ziel
- 9.1 Zukunft - jenseits der Angst
- 9.2 Der non-duale und personale Gott: Eine neue Spiritualität
- 9.3 Bund und Bezogensein - Symbole
- 9.4 Endzeitträume
- Literatur
- Sachwortverzeichnis
- Anmerkungen
- Über die Autorin
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