
Kontinuität und Innovation
Die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg
Helmut Remschmidt(Author)
V&R unipress
2nd Edition
Published on 7. October 2019
815 pages
978-3-8470-1058-6 (ISBN)
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Description
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Obwohl schon seit 1920 Kinder und Jugendliche als psychiatrische Patienten in der Universitätsnervenklinik Marburg aufgenommen wurden, beginnt die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Philipps-Universität Marburg im Jahr 1946, als Werner Villinger nach Marburg berufen wurde und seinen Mitarbeiter Hermann Stutte mitbrachte, der später der erste Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland werden sollte. Nicht unerwähnt lässt der Autor die lnvolvierung der beiden Gründungsväter Villinger und Stutte im Nationalsozialismus während ihrer Tübinger Zeit. Nach dem Krieg gelang es ihnen, wieder Kontakt zur europäischen und internationalen Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzunehmen und die Entwicklung des jungen medizinischen Faches in diesem Kontext bedeutsam mitzugestalten. Die weitere Entwicklung der Marburger Kinder- und Jugendpsychiatrie zeichnet Remschmidt bis in das Jahr 2017 nach, insbesondere, was neue Initiativen in der Versorgung, der Psychotherapie, der Forschung, der Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlern und der Pflege internationaler Beziehungen betrifft. Although children have been admitted as psychiatric patients to the Universitätsnervenklinik Marburg (University Hospital for Psychiatry Marburg) in 1920, the history of the child and adolescent psychiatry of the Philipps-Universität Marburg began in the year 1946, when Werner Villinger was appointed to Marburg and brought his fellow Hermann Stutte along, who later became the first professor ordinarius for child and adolescent psychiatry in Germany. The author also considers the fact that the two founders Villinger and Stutte were involved in the national socialism during their time in Tübingen. After the war they were able to re-establish contact with the European and international child and adolescent psychiatry and to influence the young medical subject significantly. Remschmidt describes the development of the child and adolescent psychiatry in Marburg until the year 2017, especially regarding new programmes in care, psychotherapy, research, qualification of young scientists and the maintenance of international relations.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h. c. Helmut Remschmidt ist emeritierter Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Marburg sowie ehemaliger Präsident der deutschen, der europäischen und der internationalen Gesellschaft für Kinder-und Jugendpsychiatrie.
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h. c. Helmut Remschmidt ist emeritierter Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Marburg sowie ehemaliger Präsident der deutschen, der europäischen und der internationalen Gesellschaft für Kinder-und Jugendpsychiatrie.
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Edition
2., korrigierte und erweiterte Auflage
Language
German
Place of publication
Göttingen
Germany
Illustrations
mit 57 Abbildungen
File size
14,48 MB
ISBN-13
978-3-8470-1058-6 (9783847010586)
Schweitzer Classification
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Helmut Remschmidt
Kontinuität und Innovation
Die Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg
Book
10/2019
2nd Edition
Brill Deutschland
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Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. h. c. Helmut Remschmidt ist emeritierter Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Marburg sowie ehemaliger Präsident der deutschen, der europäischen und der internationalen Gesellschaft für Kinder-und Jugendpsychiatrie.
Content
- Intro
- Title Page
- Copyright
- Table of Contents
- Body
- Vorwort
- 1. Historische Entwicklung der Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 1.1 Einleitung
- 1.2 Die deutschsprachige Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 1.3 Die europäische Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 1.4 Die internationale Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 1.5 Wechselbeziehungen zwischen der deutschen (DGKJP), der europäischen (ESCAP) und der internationalen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (IACAPAP)
- 1.6 Anmerkungen zur Gründung der ersten kinder- und jugendpsychiatrischen Institutionen
- 1.7 Ausblick
- 1.8 Forschung
- 1.9 Organisatorische und berufspolitische Perspektiven
- 1.10 Zusammenfassung
- 2. Anfänge der Kinderpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg
- 2.1 Kinder- und jugendpsychiatrische Patienten in der Erwachsenenpsychiatrie (1920-1945)
- 2.2 Gründung einer eigenen Kinderstation in der Nervenklinik 1947
- 2.3 Die Gründungsväter der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marburg
- 2.4 Entwicklung der Lehre von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis 1979
- 2.5 Zusammenfassung
- 3. Institut für ärztlich-pädagogische Jugendhilfe und Erziehungsberatungsstelle
- 3.1 Gründungsgeschichte der Erziehungsberatungsstelle (1950-1959)
- 3.2 Ausbau und Weiterentwicklung der Erziehungsberatungsstelle (1960-1979)
- 3.3. Neue Aufgaben und Herausforderungen (1980-2000)
- 3.4 Leitung der Erziehungsberatungsstelle und Wechsel in der Zusammensetzung des Vorstands
- 3.5 Zusammenfassung
- 4. Einrichtung des Lehrstuhls und Bau einer eigenständigen Klinik
- 4.1 Einrichtung eines Extraordinariates für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg
- 4.2 Fertigstellung des Klinikneubaus (1958)
- 4.3 Zusammenfassung
- 5. Die Klinikschule: Von den Sonderschulklassen zur Schule für Kranke am Klinikum
- 5.1 Die Gründungsphase
- 5.2 Die Ausgestaltungsphase
- 5.3 Entwicklung der Schülerzahlen
- 5.4 Lehrkräfte der Schule
- 5.5 Die Schulleiter
- 5.6 Zusammenfassung
- 6. Gründung der Lebenshilfe und des Kerstin-Heims
- 6.1 Gründung der Lebenshilfe
- 6.2 Kerstin-Heim
- 6.3 Zusammenfassung
- 7. Die Marburger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kooperationsnetzwerk mit anderen Institutionen
- 7.1 Kooperationen innerhalb der Universität
- 7.2 Kooperationen mit Einrichtungen außerhalb der Universität
- 7.3 Zusammenfassung
- 8. Etablierung der Kinder- und Jugendpsychiatrie als eigenständige Facharztdisziplin und ihre Folgen
- 8.1 Die Einrichtung eigener Kinderabteilungen an psychiatrischen Kliniken und Kinderkliniken
- 8.2 Ablösung von der Pädagogik und Heilpädagogik und Hinwendung zur Medizin
- 8.3 Herauslösung aus der Psychiatrie und Pädiatrie
- 8.4 Der Einfluss von Lehrbüchern
- 8.5 Wie es weiterging
- 8.6 Zusammenfassung
- 9. Unruhige Jahre (1968-1980)
- 9.1 Die 1968-er Bewegung und ihre Folgen
- 9.2 Die Hochschulreformen in Hessen
- 9.3 Die Politisierung der Philipps-Universität Marburg
- 9.4 Zusammenfassung
- 10. Wechsel der Klinikleitung und neue Initiativen (1980)
- 10.1 Die Berufung von Helmut Remschmidt zum Nachfolger von Hermann Stutte
- 10.2 Veränderung und Erweiterung der Kliniksstruktur
- 10.3 Neue Initiativen
- 10.4 Zusammenfassung
- 11. Entwicklung der Krankenversorgung im Zeitraum von 1980-2006
- 11.1 Wesentliche Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Krankenversorgung
- 11.2 Entwicklung eines umfassenden Versorgungsmodells für psychisch kranke Kinder und Jugendliche
- 11.3 Statistische Übersichten zur Entwicklung der Krankenversorgung im Zeitraum von 1983-2006
- 11.4 Zusammenfassung
- 12. Entwicklungen in der Forschung
- 12.1 Konzeption und Struktur der Forschungseinheit
- 12.2 Forschungsschwerpunkte und Projekte
- 12.3 Mitarbeiter in der Forschung
- 12.4 Ausgewählte Forschungsergebnisse
- 12.5 Drittmittelförderung der Forschung
- 12.6 Zusammenfassung
- 13. Entwicklungen in der Lehre, der Aus-, Weiter- und Fortbildung
- 13.1 Unterricht für Studierende verschiedener Fachrichtungen
- 13.2 Unterricht für Angehörige von Krankenpflegeberufen und pädagogische Mitarbeiter
- 13.3 Unterricht für Logopäden
- 13.4 Facharztweiterbildung
- 13.5 Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in der Psychotherapie
- 13.6 Das Forensische Seminar
- 13.7 Zusammenfassung
- 14. Weiterentwicklung der Klinik im Zeitraum von 2006 bis 2017
- 14.1 Änderungen im personellen und administrativen Bereich
- 14.2 Entwicklung in der Forschung und Lehre
- 14.3 Zusammenfassung
- 15. Persönliche Erlebnisse und Erfahrungen
- 15.1 Empfang in der Klinik und im Zentrum für Nervenheilkunde
- 15.2 Der eigene Arbeitskreis
- 15.3 Gremienarbeit vor Ort
- 15.4 Tätigkeiten in wissenschaftlichen Fachgesellschaften
- 15.5 Besondere Projektinitiativen
- 15.6 Querelen und Affären
- 15.7 Atmosphärisches oder die Marburger Subkultur
- 15.8 Zusammenfassung
- 16. Die Bedeutung der Marburger Kinder- und Jugendpsychiatrie für die Entwicklung des Faches in Deutschland, Europa und im internationalen Bereich
- 16.1 Tätigkeit in wissenschaftlichen Organisationen
- 16.2 Gründungsinitiativen und Redaktionstätigkeiten
- 16.3 Initiativen in der Krankenversorgung
- 16.4 Initiativen in der Forschung
- 16.5 Ausbildung-, Weiter- und Fortbildung, national und international
- 16.6 Zusammenfassung
- 17. Persönlichkeiten
- 18. Kinder- und jugendpsychiatrische Kolloquien und Nachmittage
- 19. Literatur
- 20. Genutzte Archivalien
- 21. Tabellenverzeichnis
- 22. Abbildungsverzeichnis
- 23. Abkürzungsverzeichnis
- 24. Danksagung
- 25. Anhang
- A1. Bildanhang
- A2. Schriftenverzeichnis von Werner Villinger
- A3. Schriftenverzeichnis von Hermann Stutte
- A4. Sozialpsychiatrisch orientierte Arbeiten von Hermann Stutte
- A5. Tabellarische Übersicht über Daten und Ereignisse zur Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg
- A6. Tabellarische Übersicht zur Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie
- A7. Interview mit Professor Detlev Cabanis am 07.08.2008
- A8. Interview mit Professor Peter Strunk am 17.03.2017
- A9. Bericht über die 18. wissenschaftliche Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie vom 9.-11. Mai 1983 in Marburg
- A10. Bericht über den 11. Internationalen Kongreß der European Society for Child and Adolescent Psychiatry (ESCAP) in Hamburg, 15.-19. September 1999
- A11. Bericht über den 16. Weltkongress der International Association for Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP) in Berlin, 22.-26. August 2004
- Personenregister
- Sachregister
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