
Systemkritik!
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Besprochen in:gmk-Newsletter, 8 (2023)www.stadtkultur-hh.de, 11.09.2023More details
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Persons
Svenja Reiner, Insert Female Artist-Festival, Deutschland
Svenja Reiner ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Insert Female Artist-Literaturfestivals und Initiatorin des Literarischen Forums für feministische Stimmen (2022-2024). Sie lehrt und forscht in den Bereichen Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft, Kulturpolitik und Kulturmanagement.
Simon Sievers, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (Bonn), Deutschland
Simon Sievers ist Projektmitarbeiter am Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft. Seine Themenschwerpunkte im Bereich der Kulturpolitikforschung sind ländliche Räume, Digitalität und Nachhaltigkeit in der Kulturpolitik.
Henning Mohr, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (Bonn), Deutschland
Henning Mohr (Dr.) leitet das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. (Bonn). Der Kultur- und Innovationsmanager arbeitete u.a. für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Zukunftsakademie NRW.
ISNI: 0000 0005 1558 8449
Content
- Cover
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung
- Institutionelles Eigenleben
- Interdisziplinäre Perspektiven
- Beiträge im Band
- Literatur
- Reaktionen auf die Krise(n): Neustart in der Kulturpolitik
- Zeit für Transformation(en)
- Neustart Kulturpolitik 2.0!
- Gießkannenprinzip und Ökonomisierung fordern ihren Tribut .
- Notwendige Konkretisierung der Ziele und Aufgaben öffentlicherKulturförderung .
- Wie könnte eine gestalterische Kulturpolitik 2.0 aussehen?
- Status quo ante oder transformierte Kulturförderung?
- Ungelöste Förderarithmetik
- Normallfall Projektförderung
- Dynamische Fördersysteme
- Elemente einer verteilungsgerechteren Kulturförderung
- Willkommen in der Neuen Deutschen Welt
- Handschlag mit der Realität
- These 1: Die Professionalisierung von Ein-/Ausschlussverfahren istkonstitutiv für den Kulturbetrieb.
- These 2: Arbeitsrealitäten von Mikrostrukturen handeln außerhalb der Förderlogik.
- These 3: Entscheidungen sollten auf Dissens und Heterogenitätbasieren.
- Eine Krise der Konzepte
- Krise des Denkens und Sprechens
- Grenzziehungen
- The Business of Culture is also Business
- Wege aus der Krise der Begriffe
- Wie Kulturpolitik antirassistisch(er) handeln kann!
- Wie hat sich die Kunst- und Kulturpraxis in Deutschland entwickelt?
- Koloniale Herrschaft funktionierte auch über die Separierung marginalisierter Gruppen
- Es gibt nicht DIE Kulturpolitik
- Echte Teilhabe ermöglichen
- Unterschiedliche Formen von Wissens- und Kunstproduktionanerkennen
- Differenziert auf Arbeitsbedingungen schauen
- Den eigenen Handlungsspielraum nutzen
- Eigene Privilegien reflektieren
- Dekoloniale Praktiken entwickeln
- Also: Wie kann Kulturpolitik antirassistischer handeln?
- Transformieren statt transformiert werden
- Bessere soziale Absicherung der kulturellen und kreativen Berufe
- Nachhaltige Prozesse statt kurzlebige Produkte fördern
- Raum schaffen für Transdisziplinarität und neue Sprachen
- Das Publikum findet seine Kultur nicht nur dort, wo die Kultur ihrPublikum sucht
- Die Grenze des Digitalen beginnt bei der Realität des Körpers
- Nachhaltigkeit als Problem
- Gespür für gesellschaftliche Veränderungen
- Fehlender Handlungsdruck zur Nachhaltigkeit
- Scheinaktivitäten am Rande der Systeme
- Innovationsorientierung im Kulturbetrieb
- New Culture Deal
- Anmerkungen für eine neue Kulturpraxis indenDarstellendenKünsten
- Die Krise als Chance!
- 1) Darstellende Künstler*innen müssen besser über Rechte fortgebildet werden!
- Das neue New York ist die hybride Interessenorganisation
- 2) Etablierte Kulturorganisationen brauchen Unterstützung durchKnow-how und finanzielle Mittel zur Modernisierung ihrerBetriebs- und Arbeitsstrukturen!
- Transformationsbedarfe in den Kulturorganisationen
- 3) Die Gesetzgebung muss die Arbeitsrealitäten der darstellenden Künstler*innen widerspiegeln!
- Hybride Was?
- Es braucht neue Modelle und einen NEW CULTURE DEAL
- Nahhalt und Nachhaltigkeit
- Warum wir uns gerade in der Krise mit Nachhaltigkeit beschäftigenmüssen
- In Grenzsituationen öffnen sich unsere Seelen
- Kunst und Kultur im Nahbereich
- Wandel im Nötigen - Anknüpfung an Bewährtes
- (R)Evolution statt Repetition!
- Die Rolle der Ausbildung - »business as usual«?
- Fragen, auf die es Antworten braucht
- Utopien denken lernen
- Warum eigentlich Relevanz? Kultur(en) gesellschaftlicher Verantwortung
- In welchem System relevant?
- Für welches System relevant?
- Relevanz über das System hinaus
- Eine machtkritische Kulturpolitik
- Relevante neue Systeme
- Über den eigenen Status hinaus
- Die Reichweite der Relevanz-Rhetoriken
- Man wird nicht dümmer ohne Theater
- Überparteiliche Finanzkritik
- Mangelnde Transformationsbereitschaft
- Funktionale Spaltung des Kulturbetriebs
- Künstlerischer Aktivismus als politische Bildung
- Kunst, Demokratie, Aktivismus - ein geladenes Trio
- Radikale Töchter - Legal Stress machen!
- Radikale Töchter als Künstler*innenkollektiv fürradikalereDemokratie
- Ausblick: Für mutigere Kunst und künstlerische Demokratie
- The Artist Is Broke
- Nicht einfach zurück zum Alten
- The Artist is jung, flexibel, ungebunden
- The Artist is exzellent
- The Artist is einsam
- Was mache ich eigentlich hier?
- Ich denke an den Satz von Guy Debord: »Paris war eine so schöne Stadt, daß viele [Künstler*innen] lieber hier arm sein wollten als anderswo reich.«
- Wer sollte wo lernen? Ich habe keine Antwort, aber ein paar Gedanken.
- Ich weiß: Diversität als Marketingtool ist zu verachten, weil es die reelle Struktur nicht verändert, sondern kosmetische Veränderung ist.
- Du schreibst, was du schreiben musst. Es ist zu viel Arbeit, um Kompromisse einzugehen.
- Eine neue Sprache
- Der normative Kulturbegriff ist innerhalb dieses Diskurses scheinbar immer noch Teil des Selbstverständnisses.
- Doch wie ist dem beizukommen?
- Das alles wurde aber schon oft formuliert.
- Ich hoffe - oder bestehe auf meine Utopie, denn:
- Relevante Kunst entsteht da, wo Menschen Dinge verarbeiten, den Schmerz, die Wut, die Liebe mit Inbrunst zu etwas formen. An den Gefühlen und Erfahrungen herummeißeln.
- Warum queere Geschichte*n uns alle betreffen
- »Können«?
- »Einzelfall! Subjektive Erfahrung! Nabelschau!«
- Beginnen wir beim Begriff »natürlich«.
- Selbst Publikumsverlage wagen der existenziell bedrohlichen Zukunft wegen nur ein Minimum an Risiko.
- Gegen die Ignoranz der Dominanzgesellschaft Queerness und uns queeren Menschen gegenüber.
- Mir geht es aber längst nicht nur um (Selbst-)Ermächtigung.
- Kunst kann Barrieren versetzen
- Eine gerechte und inklusive Stadt durch Kulturpolitik
- Kultur ermöglicht Begegnungen
- Stadtentwicklung mit der Kultur
- Neue Relevanz für die Kulturpolitik in der Stadt
- Info-Proletarier*innen of the world, unite!
- Mythos Big Tech
- Irgendwas mit Digitalität
- Informationsarbeiter*innen of the world
- Kulturpolitik ole, Kulturpolitik ade
- »Zurück in die Zukunft IV«
- Was liegt jenseits von Big Tech?
- Doch warum dieser Exkurs ins tiefe 20. Jahrhundert, wenn es umheutige digitale Transformationen geht?
- Die Geschichtlichkeit digitaler Medien
- Jenseits von Big Tech
- Eine Frage von Macht?! Arbeitsprozesse auf Augenhöhe
- Kollaboration als Arbeitsweise
- Agilität durch Kollaboration
- Neue Erkenntnisse durch Querverbindungen
- Von der Theorie in die Praxis - und zurück
- Qualifizierte Coachingansätze und Modellarbeit
- Do-it-ourselves
- Mehr als Symbolpolitik?
- Ein Beispiel: Schauspielhaus Zürich
- Fazit
- »There is a crack in everything - that's how the light gets in« (Leonard Cohen)
- Kultur der Konkurrenz
- Kernproblem: Das eigene Haus
- Kollaborationen der Zukunft
- Nur die Bretter, die die Welt bedeuten
- Die systematische Abschaffung
- Theaterassistent*innen - die faulende Basis
- Die Ausbeutung durch Nicht-Ausbildung
- Das Weiße Theater für alle
- Diversität in Bezug auf die Ethnie
- Systemrelevanz und Neue Medien
- Die Heilung der Basis
- Stufe 1: Die Anpassung der Gagen
- Stufe 2: Generieren von Zeit
- Stufe 3: Förderung und Ausbildung
- Stufe 4: Ermächtigung: Das assistierenden-netzwerk
- Stufe 5: Die Vision
- Das Theater des 21. Jahrhunderts
- Wer wirklichen Wandel will, braucht einen langen Atem!
- Wandel als Evolutionsprozess
- Innovation als sozialer Prozess
- Transformationsforderungen an die Kulturpolitik von Kulturschaffenden mit Behinderungen
- Best Practice auf Organisationsebene
- Ableismus im Kultursektor
- Inklusion in politischen und künstlerischen Entscheidungsprozessen
- Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Ausschließlich barrierefreie Zugänge
- Mit Datenerhebung Veränderungen anstoßen
- Welche Maßnahmen können ergriffen werden?
- Antidiskriminierung und Gleichstellung. Welche Daten braucht es?
- Cross-Innovation, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Ko-Kreation
- Innovation durch Kunst und Technologie
- Tradierte Vorgehensweise vs. Künstlerische Experimente
- Über die eigene Branche hinaus
- Kreative Kollaborationen
- Warum auf die Not warten, um erfinderisch zu werden?
- Künstliche Verknappung
- Geld ist Macht
- Ein langes Gespräch
- Im Zweifel für die Quote
- Im Zweifel für die Frauenquote
- Im Zweifel für diverse Quoten
- Im Zweifel für die Qualität
- Treffen sich Digitalisierung und Gamification in einer Bar
- Autor*innenverzeichnis
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