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Dieser Roman umspannt den Zeitraum zwischen der Weltausstellung in Chicago 1893 und den Jahren kurz nach dem Ersten Weltkrieg; er führt von Colorado über London und Göttingen, Venedig und Wien, den Balkan, Sibirien bis zum Hollywood der Stummfilmära sowie an ein, zwei Orte, die auf keiner Landkarte zu finden sind. Mit schrankenloser Phantasie und mit kauzigem Witz erzählt Thomas Pynchon von Macht, Dynamit und zügelloser Geldgier: «Vielleicht ist dies nicht die Welt, aber mit ein, zwei kleinen Änderungen könnte sie es sein.»
«Das einzige Buch dieser Jahre, das die Welt, wie sie ist, tatsächlich herausfordert.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein Meisterwerk, wie man es als Literaturkritiker vielleicht nur einmal in seinem Leben annoncieren darf . aktueller als hier hat Pynchon nie geschrieben.» (Denis Scheck)
«Sein komischster und zugleich sein zugänglichster Roman.» (The New York Book Review)
«Pynchon lesen ist wie ein Sabbatical von all dem Müll, der uns umgibt.» (Stern)
«Unvergesslich . eines der größten Abenteuer der Gegenwartsliteratur.» (Focus)
«Kaum eine der 1600 Seiten, auf der es nicht poetisch funkeln würde, die nicht von skurrilem Witz durchzogen wäre. Auf Knien möchte man den Übersetzern danken.» (Tagesspiegel)
«Das Opus magnum im bisherigen Schaffen von Thomas Pynchon.» (Neue Zürcher Zeitung)
Edition
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Place of publication
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ISBN-13
978-3-644-04641-2 (9783644046412)
Schweitzer Classification
Thomas Pynchon wurde 1937 in Long Island geboren. Sein einziger öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Er studierte Physik und Englisch an der Cornell University, später schrieb er für Boeing technische Handbücher und verschwand. Seither sind seine Bücher (u.a. "Die Enden der Parabel"; "V"; "Gegen den Tag") die einzigen öffentlichen Spuren seiner Existenz. Pynchon gilt als einer der bedeutendsten englischsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Er lebt in New York.
Nikolaus Stingl, geb. 1952 in B.-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, übersetzte u.a. Jonathan Safran Foer, Colum McCann, Thomas Pynchon, Philip Roth, T.C. Boyle und Oliver Sacks. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis.