
Heikle Gespräche
Description
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Ob am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft, der Familie oder im Freundeskreis, wir alle kommen hin und wieder in die Lage, heikle Dinge offen ansprechen zu müssen. Aber wer führt schon gern Gespräche, bei denen Meinungsverschiedenheiten, Einwände und Ärger vorprogrammiert sind? Viele Menschen schrecken davor zurück, weil sie nicht wissen, wie sie sich in solchen Situationen richtig verhalten sollen. Genau dabei hilft dieses Buch. Der Bestseller liefert praktische Tipps und Techniken und zeigt nun bereits in der zweiten, überarbeiteten Auflage, wie man schwierige Gespräche konstruktiv meistert und auch über unangenehme Themen gelassen diskutiert.
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Content
2 - Inhalt [Seite 8]
3 - Vorwort zur zweiten Auflage [Seite 10]
4 - Vorwort zur ersten Auflage [Seite 11]
5 - Vorwort [Seite 15]
6 - Danksagungen [Seite 18]
7 - Kapitel 1 Was sind heikle Gespräche ?Und wozu sollen sie gut sein? [Seite 20]
7.1 - Wie gehen wir normalerweise mit heiklen Gesprächenum? [Seite 22]
7.2 - Eine verwegene Behauptung [Seite 27]
7.3 - Zusammenfassung [Seite 35]
8 - Kapitel 2 Heikle Gespräche meistern . oder die Macht des Dialogs [Seite 36]
8.1 - Dialog [Seite 39]
8.2 - Dialogfähigkeit ist lernbar [Seite 44]
8.3 - Das ist unser Ziel [Seite 47]
9 - Kapitel 3 Hand aufs Herz Wie Sie im Auge behalten, was Sie wirklich wollen [Seite 48]
9.1 - An sich arbeiten [Seite 48]
9.2 - Sieh nicht mich an! [Seite 50]
9.3 - Hand aufs Herz [Seite 50]
9.4 - Der Augenblick der Wahrheit [Seite 51]
9.5 - Erstens: Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wirklichwollen [Seite 54]
9.6 - Zweitens: Umgehen Sie die Entweder/Oder-Falle [Seite 58]
9.7 - Funktioniert das wirklich? [Seite 61]
9.8 - Zusammenfassung - Hand aufs Herz [Seite 62]
10 - Kapitel 4 Den Blick schärfen Wie Sie merken, dass das Vertrauen gefährdet ist [Seite 63]
10.1 - Achten Sie auf die Umstände [Seite 65]
10.2 - Zusammenfassung - Den Blick schärfen [Seite 82]
11 - Kapitel 5 Vertrauen schaffen Wie Sie eine Atmosphäre schaffen, in der Sie überfast alles reden können [Seite 83]
11.1 - Inhaltliche Ebene verlassen, Vertrauen herstellen, inhalt lichen Faden wieder aufgreifen [Seite 84]
11.2 - Welche Bedingung ist in Gefahr? [Seite 86]
11.3 - Wie man es anstellt [Seite 91]
12 - Kapitel 6 Interpretationen hinterfragen Wie Sie trotz Wut, Angst oder Kränkung im Dialog bleiben [Seite 111]
12.1 - Der treibt mich in den Wahnsinn! [Seite 111]
12.2 - Gefühle sind kein Schicksal [Seite 112]
12.3 - Marias Geschichte [Seite 112]
12.4 - Interpretationen [Seite 117]
12.5 - Was Sie dafür brauchen [Seite 119]
12.6 - Marias neue Geschichte [Seite 133]
12.7 - Zusammenfassung - Interpretationen hinterfragen [Seite 136]
13 - Kapitel 7 Start in den Dialog Wie Sie überzeugen, ohne andere zu verletzen [Seite 138]
13.1 - Riskante Meinungen äußern [Seite 139]
13.2 - Vertrauen aufrechterhalten [Seite 140]
13.3 - Den eigenen Weg zeigen [Seite 142]
13.4 - Was Sie tun sollen [Seite 143]
13.5 - Wie Sie es tun sollen [Seite 150]
13.6 - Zurück zum Motel [Seite 154]
13.7 - Starke Überzeugung [Seite 155]
13.8 - Zusammenfassung - Start in den Dialog [Seite 160]
14 - Kapitel 8 Die andere Seite verstehen Wie Sie zuhören , wenn andere dicht machen oder in die Luft gehen [Seite 161]
14.1 - Die andere Seite verstehen [Seite 162]
14.2 - Wendys Pfad erkunden [Seite 172]
14.3 - Die drei Mittel der positiven Gesprächsführung [Seite 174]
15 - Kapitel 9 Die Umsetzung sicherstellen Wie Sie entscheidende Gespräche in Handlungen und Ergebnisse übertragen [Seite 180]
15.1 - Ein Dialog ist noch keine Entscheidungsfindung [Seite 181]
15.2 - Entscheiden, wer entscheidet [Seite 181]
15.3 - Welche Methode kommt wann zum Einsatz? [Seite 185]
15.4 - Aufgaben verteilen - Entscheidungen umsetzen [Seite 186]
15.5 - Dokumentieren [Seite 189]
15.6 - Zusammenfassung - Die Umsetzung sicherstellen [Seite 189]
16 - Kapitel 10 Ja, aber . Guter Rat für schwierige Fälle [Seite 191]
16.1 - Sexuelle und sonstige Belästigungen [Seite 192]
16.2 - Meine allzu sensible Gattin [Seite 193]
16.3 - Nicht eingehaltene Vereinbarungen [Seite 194]
16.4 - Unterwürfigkeit [Seite 195]
16.5 - Enttäuschtes Vertrauen [Seite 197]
16.6 - Kein vernünftiges Gespräch möglich [Seite 198]
16.7 - Undefinierbar, aber lästig [Seite 200]
16.8 - Antriebslos [Seite 201]
16.9 - Verhaltensmuster [Seite 202]
16.10 - Ich brauche Zeit, um mich abzuregen ! [Seite 204]
16.11 - Ausreden, nichts als Ausreden [Seite 205]
16.12 - Beleidigendes Verhalten [Seite 206]
16.13 - Wiedergutmachung [Seite 207]
16.14 - Sensible und sehr persönliche Themen [Seite 208]
16.15 - Wortklauberei [Seite 208]
16.16 - Ohne Vorwarnung [Seite 209]
16.17 - Wenn einer sich an keine Regel hält [Seite 210]
17 - Kapitel 11 Wie sich alles zusammenfügt Tools zur Vorbereitung und zum Lernen [Seite 212]
17.1 - Zwei Hebel [Seite 212]
17.2 - Die Vorbereitung auf ein entscheidendes Gespräch [Seite 214]
17.3 - Schluss - Es geht nicht um Kommunikation, es geht ums Ergebnis [Seite 222]
18 - Nachwort Was wir in den letzten zehn Jahren über Heikle Gespräche gelernt haben [Seite 223]
18.1 - Al [Seite 223]
18.2 - Joseph [Seite 225]
18.3 - Kerry [Seite 226]
18.4 - Ron [Seite 228]
19 - Über die Autoren [Seite 231]
20 - Über VitalSmarts [Seite 232]
21 - Register [Seite 236]
Das größte Problem mit der Kommunikation ist die Illusion, sie hätte stattgefunden.
George Bernard Shaw
Wenn man den Begriff "heikles Gespräch" zum ersten Mal hört oder liest, denkt man vermutlich an Staatspräsidenten, Herrscher und Kanzlerinnen, die an runden Tischen über Wohl und Wehe ihrer Völker entscheiden. Davon handelt dieses Buch nicht, trotzdem ist von Gesprächen mit enormer Tragweite die Rede. Unser Ziel ist ein Ratgeber für den Alltag, Hilfestellung für Jedermann und Jederfrau für alle Situationen, die über unser Leben bestimmen.
Was zeichnet ein solch entscheidendes Gespräch aus? Erstens: unterschiedliche Auffassungen. Beispiel: Sie sprechen Ihre Chefin auf die nächste Beförderung an, Ihrer Ansicht nach erfüllen Sie alle Voraussetzungen, die Vorgesetzte sieht das anders. Zweitens: Wesentlichkeit. Es steht viel auf dem Spiel. Beispiel: Sie sitzen mit vier Kollegen in einer Besprechung und suchen eine neue Marketingstrategie. Ohne zündende Idee wird die Firma das gesteckte Jahresziel verfehlen. Drittens: Emotionalität. Beispiel: Mitten in einer entspannten Unterhaltung kommt das gestrige Grillfest aufs Tapet: Sie sollen hemmungslos geflirtet haben, können sich aber an nichts Derartiges erinnern. Sie waren höflich und zuvorkommend, weiter nichts. Ihre Frau bzw. Ihr Mann rauscht fuchsteufelswild aus dem Raum.
Und wo wir schon beim Grillfest sind - da war doch dieses anfangs harmlose Gespräch mit dem fast immer schlecht gelaunten, umtriebigen Nachbarn, der irgendwann meinte: "Apropos Zaun ." und Ihnen weismachen wollte, der gehöre zehn Zentimeter weiter nach rechts. Worauf hin eine erbitterte Debatte über diese zehn Zentimeter entbrannte, er Ihnen am Ende drohte, Sie zu verklagen, und Sie ihm an den Kopf warfen, er sei wohl verrückt geworden. Ja, da schlugen die Emotionen schon verdammt hoch.
Entscheidend (und nicht bloß anstrengend, ärgerlich, beängstigend oder enervierend) sind solche Gespräche, weil sie Ihr Leben beeinträchtigen oder verbessern können. In allen genannten Beispielen kann sich Ihr Alltag dauerhaft verändern - zum Besseren, aber auch zum Schlechteren. Bei der Beförderung müssen wir das nicht lange erläutern. Auch der Unternehmenserfolg wirkt sich auf Sie und Ihre Kollegen aus. Und das Verhältnis zum Lebenspartner betrifft jede Faser Ihres Seins. Selbst der banale Streit über die Grundstücksgrenze dürfte das Verhältnis zum Nachbarn nachhaltig vergiften.
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