
Heidegger und Leibniz
Günther Neumann(Author)
Hans-Christian Günther(Editor)
Traugott Bautz (Publisher)
Published on 30. November 2020
105 pages
978-3-95948-781-8 (ISBN)
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Günther Neumann, der in Mathematik und Philosophie promoviert ist, hat sich sowohl als Heidegger-Forscher und -Herausgeber als auch durch seine Studien zu Leibniz ein internationales Ansehen erworben. Professor Neumann forschte und lehrte auf verschiedenen Gebieten der Physik und Philosophie sowie zur Grundlegung der Wissenschaften. Er gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Heidegger-Jahrbuchs und der Heidegger Studies an.
Der thematische Bereich dieses Beitrags ist das denkende Gespräch Heideggers auf seinem von immanenten Wandlungen bestimmten Weg mit Leibniz. Entsprechend Heideggers Denkweg werden drei Hauptphasen seiner Leibniz-Rezeption unterschieden: 1. die Rezeption im Umkreis der Fundamentalontologie von Sein und Zeit (1927), 2. die Rezeption im Übergang zum Ereignis-Denken in den 1930er Jahren und 3. die Rezeption auf der Grundlage der entfalteten Seinsgeschichte.
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Language
German
Place of publication
Nordhausen
Germany
ISBN-13
978-3-95948-781-8 (9783959487818)
Schweitzer Classification
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Günther Neumann | Hans-Christian Günther
Heidegger und Leibniz
Book
11/2020
Traugott Bautz
€26.00
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Content
- Cover
- Titelei
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- § 1 Einleitung
- a) Der Leitfaden von Heideggers Leibniz-Auslegung
- b) Die drei Hauptphasen von Heideggers Leibniz-Rezeption
- I Die erste Hauptphase der Leibniz-Rezeption im Umkreis der Fundamentalontologie von Sein und Zeit
- § 2 Die Leibniz-Rezeption vor Sein und Zeit
- a) Die Phänomene des Hanges und des Dranges nach der Prolegomena-Vorlesung vom Sommersemester 1925
- b) Leibniz und Husserl als Ausgangspunkt der Kritik am Psychologismus in der Logik-Vorlesung vom Wintersemester 1925/26
- c) Die Hauptzüge der Leibniz'schen Philosophie entsprechend der Vorlesung zur Geschichte der Philosophie vom Wintersemester 1926/27
- § 3 Die Leibniz-Rezeption in Sein und Zeit (1927)
- a) Das Fehlen der Leibniz-Rezeption im veröffentlichten Teil von Sein und Zeit
- b) Die Repräsentation der Monaden entsprechend der Vorlesung / Die Grundprobleme der Phänomenologie vom Sommersemester 1927: Der mehr geschichtliche Weg der Ausarbeitungdes dritten Abschnitts von Sein und Zeit
- § 4 Die Leibniz-Rezeption nach dem Erscheinen von Sein und Zeit
- a) Die Destruktion der Leibniz'schen Urteilslehre und die ontologische Wesensbestimmung der Monade als Drangin der Vorlesung Metaphysische Anfangsgründe der Logik vom Sommersemester 1928
- b) Die Interpretation der Fensterlosigkeit der Monaden in der Vorlesung Einleitung in die Philosophie vom Wintersemester 1928/29
- II Die zweite Hauptphase der Leibniz-Rezeption im Übergang zum Ereignis-Denken
- § 5 Die Gesamtinterpretation der ,Monadologie' im Leibniz-Seminar vom Wintersemester 1935/36
- a) Die Gliederung der ,Monadologie'
- b) Die substanziale Zeit und die ursprüngliche Einheit der Monaden
- c) Zusammenfassung zur Grundstellung der Leibniz'schen Monadenlehre
- d) Der Seins- und Möglichkeitsbegriff von Leibniz
- e) Der Gottesbeweis a priori in der ,Monadologie'
- § 6 Die Spiegelung der Monaden als Wink in das Er-eignis nach Heideggers eigenen Aufzeichnungen für das Leibniz-Seminar vom Wintersemester 1935/36
- III Die dritte Hauptphase der Leibniz-Rezeption auf der Grundlage des Ereignis-Denkens
- § 7 Die Einreihung des Leibniz'schen Denkens innerhalb der Geschichte der Metaphysik und ihrer Leitfrage nach der Seiendheit des Seiendenin den Beiträgen zur Philosophie (Vom Ereignis) (1936-1938)
- § 8 Leibniz' Philosophie als der eigentliche und volle Beginn der neuzeitlichen Metaphysik in der Abhandlung Besinnung (1938-1939)
- § 9 Das Doppelgesicht der metaphysischen Grundstellung von Leibniz als die Zweideutigkeit der re-praesentatio nach den Übungen vom Wintersemester 1937/38
- § 10 Leibniz als Wegbereitung des Willenscharakters des Seinsin der Nietzsche-Vorlesung vom Wintersemester 1936/37
- § 11 Die Leibniz'sche Prägung des Existenzbegriffes als Verlangendsein (exigentia) im Rahmen des Vortrags ,Zur Geschichte des Existenzbegriffes' (1941)
- § 12 Die Haupttendenz der Metaphysik des modernen Zeitalters bei Leibnizin der Vorlesung, Der Satz vom Grund vom Wintersemester 1955/56a) , Die seinsgeschichtliche Bestimmung des Wesens der neuzeitlichenNaturwissenschaft und der modernen Technik als das "Ge-stell"
- a) Die seinsgeschichtliche Bestimmung des Wesens der neuzeitlichen Naturwissenschaft und der modernen Technik als das "Ge-stell"
- b) Heidegger versus Robinet: Atomzeitalter oder Informatikzeitalter?
- c) Der Grundsatz des zuzustellenden Grundes (principium reddendae rationis) bei Leibniz
- d) Die Incubationszeit des Satzes vom Grund
- e) Die Verfestigung des Prinzips des zureichenden Grundesin der mechanistischen Physik der Neuzeit
- Bibliographie
- Namensregister
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