
Humanismus und Renaissance in Augsburg
Description
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Die Bedeutung Augsburgs für die Rezeption von Humanismus und Renaissance nördlich der Alpen ist breit dokumentiert. Indes mangelt es an Überblicksdarstellungen, die die Ergebnisse der Spezialforschung zu einem Panorama Augsburger Kultur im 15. und 16. Jh. bündeln. Diesem Anliegen folgen die 19 Beiträge des Bandes: Unter Rückgriff auf neuere kulturwissenschaftliche Ansätze und einen Humanismusbegriff, der stärker als früher die kommunikative Interaktion von dessen Akteuren im Blick hat, stecken sie aus historischer, kunsthistorischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive relevante Felder humanistischer Aktivität und rinascimentaler Kunstproduktion in Augsburg ab. Dabei deuten sie die Existenz einer untereinander vernetzten Kommunikationsgemeinschaft an, über die die verschiedenen hier vorgestellten humanistischen Aktivitäten in Beziehung zueinander stehen und die diese mit vergleichbaren Zielsetzungen betreibt. Auf diese Weise eröffnet der Band Perspektiven einer weiteren Erschließung humanistischer und rinascimentaler Kultur Augsburgs, die deren spezifische Signatur nicht allein in einem Set typischer Themen und Interessengebiete, sondern insbesondere in diesen gemeinsamen Funktionen und Wirkabsichten suchen sollte.
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"Der anspruchsvolle Sammelband wendet sich an den Fachwissenschaftler. Auch für diesen erweist sich die Einleitung des Herausgebers als instruktiver Wegweiser."Volker Dotterweich in: Das Historisch-Politische Buch 59. Jahrgang, 2011, Heft 4More details
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Person
Content
2 - Einleitung [Seite 10]
3 - Höflinge der Bürgerschaft - Bürger des Hofes [Seite 40]
4 - Zwischen Irenik und Kontroverstheologie [Seite 70]
5 - Humanismus und reichsstädtische Politik [Seite 96]
6 - Botanisches Wissen, ökonomischer Nutzen und sozialer Aufstieg im 16. Jahrhundert [Seite 110]
7 - Der Kaiser und die Poeten [Seite 128]
8 - Die Kontakte des polnischen Humanisten Johann Dantiscus mit der Firma Welser (1527-1537) [Seite 152]
9 - Der Humanist Lucas Geizkofler zwischen Innsbruck und Augsburg [Seite 166]
10 - Protestantisches Schultheater und reichsstädtische Politik [Seite 196]
11 - Schultheater jenseits von St. Anna [Seite 226]
12 - "Quod non sit honor Augustensibus si dicantur a Teucris ducere originem" [Seite 246]
13 - Konrad Peutinger und die Inschriften des römischen Augsburg [Seite 284]
14 - Von Augsburg nach Paris, von Oporin zu Cramoisy [Seite 302]
15 - "Als ob ich den ganzen Martial kommentiert hätte" [Seite 318]
16 - Historisches Interesse und Chronistik in St. Ulrich und Afra in Augsburg im Umfeld von monastischer Reform und städtischem Humanismus [Seite 338]
17 - Der Beitrag der Mönche zum Humanismus im spätmittelalterlichen Augsburg [Seite 398]
18 - "Cives vestros sine controversia habeo pro Germaniae cultissimis" [Seite 418]
19 - Die Korrespondenz zwischen P. Matthäus Rader SJ und Marcus Welser [Seite 430]
20 - "Auf welsche art, der zeit gar new erfunden" [Seite 454]
21 - Klöster und ihre Nachbarn - Konkurrenz im Blick? [Seite 500]
22 - Register (erstellt von Mischa Grab) [Seite 536]
23 - Bildnachweis [Seite 550]
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