
Mensch und Bürger
Description
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Aus der Einleitung: "Wenn wir nach dem Begriff des Bürgers und der Gestalt seiner Lebensordnung im mittelalterlichen Denken fragen, handeln wir von Dingen, die uns nicht mehr selbstverständlich sind. Und weder lassen die Quellen, die darüber Aufschluß geben könnten, eine schnelle und griffige Antwort zu, noch kann ein Blick in die moderne Sekundärliteratur das Problem befriedigend lösen. [.] Im Zentrum der Untersuchung steht der Stadtbürger und dessen Lebensform, die Stadt."
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Content
- Intro
- Vorwort
- I. Einleitung
- 1. Mensch und Bürger, Gemeinschaft und Stadt. Die Auseinanderlegung der Frage
- 2. Forschungslage im Überblick, Quellenauswahl und Methode
- II. Theologie der Stadt
- 1. Babylon. Grundmuster klerikaler und frühhumanistischer Stadtkritik
- 2. Pax urbis und civitas praeclara. "Stadt" als Metapher des vollkommenen Lebens
- 3. Die Stadt auf dem Berge: Heilige Gemeinschaft, brüderliche Ordnung und Mischverfassung im Augsburger Predigtzyklus des Albertus Magnus
- 4. Das "wahre Florenz". Strukturgleichheit von Bürger- und Himmelsstadt bei Giordano da Pisa
- 5. Rationalität und Manipulation. Leistungen und Gefahren einer "Theologie der Stadt"
- III. "Bürger" und "Stadt" in der spätmittelalterlichen politischen Philosophie
- 1. Animal civile: Mensch oder Bürger? Die Rezeption der Aristotelischen , Politik4 und die mittelalterliche Stadt
- 2. Zweierlei Bürger und das Wesen der Herrschaft. Erste Versuche der Anwendung der neuen Theorie auf die eigene Wirklichkeit
- 3. Zweierlei Teilhabe. Herrschende und andere Bürger im regimen politicum
- 4. Citoyen oder bourgeois, Reichs- oder Stadtbürger? Themen und Tendenzen in den Politikkommentaren des 14. und 15. Jahrhunderts
- 5. Grade der Bürgerschaft und Arten der Herrschaft. Versuch einer idealtypischen Modellbildung auf der Textgrundlage der Politikkommentare
- 6. Wahl und Zustimmung als Elemente konsensgestützter Herrschaft. Die Bürgerkonzeption der Politikkommentare im Kontext der spätmittelalterlichen scientia politica
- IV. Bürgerbegriff und städtische Herrschaft im gelehrten Recht des Mittelalters
- 1. Civitas und Imperium. Das Problem der rechtstheoretischen Einordnung der freien Kommunen in den Reichsverband
- 2. Unabhängige und autonome Städte. Postglossatorische Theorie der Stadt als Versuch einer subsidiären Legitimation von Herrschaft
- 3. Der ferne Kaiser. Theorie der Stadt und gesellschaftliche Wirklichkeit: Die Aufnahme der Lehre in Italien und Deutschland und die Frage nach dem cui bono
- 4. Bürger und Mensch. Der juristische cms-Begriff und das Problem philosophischer Anthropologie
- 5. Partizipation und Bürgerherrschaft. Individuelle Rechte und korporative Formen politischer Teilhabe
- 6. Rechtsgelehrte "Theorie des Bürgers und der Stadt". Typologische Rekapitulation und die Grenzen der Begriffe
- V. Schluß und Ausblick
- Quellennachweise
- Literatur
- Personenregister
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