
Baustatik
Description
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Die ganz besondere Qualität dieses Werkes als Lehrbuch besteht in der didaktischen Aufbereitung: Die klare Sprache und der Formelapparat bilden einen Textfluss, der mit hervorragenden Abbildungen erläutert wird. Zahlreiche durchgearbeitete Beispiele zum vertieften Studium dienen der Vorbereitung auf die Praxis im Ingenieurbüro und bilden ein Netz für den Berufseinstieg. Die einzelnen Kapitel werden durch Zusammenfassungen abgeschlossen, welche die wichtigsten Lehrinhalte in prägnanter Form hervorheben. Dem schließen sich Aufgaben zur Überprüfung und Vertiefung des Erlernten an. Die verwendeten Fachausdrücke sind in einem Anhang definiert.
Als Nachschlagewerk enthält das Buch ein umfassendes Stichwortverzeichnis. Die Gliederung des Inhalts und Hervorhebungen im Text erleichtern die Übersicht. Bezeichnungen, Werkstoff- und Querschnittswerte sowie Abrisse der Matrizenalgebra, der Tensorrechnung und der Variationsrechnung sind in Anhängen zusammengefasst.
Insgesamt richtet sich das Buch als Grundlagenwerk an Studierende und Lehrende ebenso wie an Bauingenieure in der Praxis. Es bezweckt, seine Leser zu einer sinnvollen Modellierung und Behandlung von Tragwerken zu befähigen und sie bei den unter ihrer Verantwortung vorgenommenen Projektierungs- und Überprüfungsarbeiten von Tragwerken zu unterstützen. Die übersichtliche und ansprechende Gestaltung des Buches unterstützt in idealer Weise das Anliegen des Verfassers.
Die 1. Auflage von "Baustatik" fand eine derart erfreuliche Aufnahme, dass schon nach kurzer Zeit die Bereitstellung einer 2. Auflage erforderlich wurde. Diese ist unverändert, lediglich die in der Zwischenzeit bekannt gewordenen Satzfehler wurden korrigiert.
Reviews / Votes
Um an dieser Stelle nicht in allgemeines Lamentieren über eine ständig abnehmende Berufsqualifizierung abzugleiten, möchte ich auf ein sehr wirksames, wenn nicht heilsames Gegenmittel gegen eine möglicherweise tatsächlich grassierende Verkümmerung der lebenswichtigen Kenntnisse im Grundlagenfach Statik hinweisen. Es ist das kürzlich im Verlag Ernst & Sohn erschienene Buch "Baustatik. Grundlagen, Stabtragwerke, Flächentragwerke." von Professor Dr. sc. techn. Peter Marti. (...) Es steht zumindest für mich außer Frage, dass dieses Buch Pflichtlektüre für jeden angehenden Jungkollegen sein sollte, wobei ich aufgrund einer z. T. schon verstörenden Erfahrung in der jüngeren Vergangenheit fast schon geneigt bin, mir dieses Buch als Pflichtlektüre für alle mit dem Konstruktiven Ingenieurbau befassten Kollegen, unabhängig von den Jahren an Berufserfahrung, zu wünschen. Denjenigen, welchen bei der Lektüre keine ganz großen neuen Offenbarungen zuteil werden, bleibt eine kurzweilige Fachlektüre, die ganz sicher nicht dümmer macht und vielleicht den Blick auf das Wesentliche schärft. Und allen anderen wird es unschätzbare Dienste erweisen, zumindest einmal dem Kollegen, der kürzlich versucht hat mir zu erklären, dass Verformungen im Feld eines Einfeldträgers entgegen der Wirkungsrichtung der einwirkenden äußeren Last richtig sein müssten, da es schließlich sein Programm so ausgeben würde.Dr.-Ing. Bertram Kühn in STAHLBAU 5/2012
Darin findet sich auch ein Zitat von Robert Maillart (1938): "Eine ganz einfache Berechnungsweise ist also einzig möglich und genügend", was heute bedeutet, dass neben der Computerstatik Handrechnungen mit vereinfachten Modellen zur Kontrolle oder auch Formfindung sinnvoll, wenn nicht sogar notwendig sind. - Dies aber erfordert neben dem Blick für das Wesentliche vor allem auch solide Grundlagenkenntnisse. Das vorliegende Werk wird diesem Anspruch in hohem Maße gerecht. Es behandelt auf nahezu 700 Seiten in umfassender Form einerseits das ganze Spektrum der mechanischen Grundlagen, andererseits aber auch die ganze Vielfalt der baustatischen Verfahren, bis hin zu den ("altmodischen") Iterationsverfahren von Cross und Kani, wo das Gleichgewicht schrittweise, und damit anschaulich nachvollziehbar, hergestellt wird. In allen Fällen ist der Praxisbezug durch Beispiele aus der Ingenieurpraxis gewährleistet. Darüber hinaus wird aber auch eine Einführung in die Computerstatik gegeben - bei Stabwerken durch matrizielle Darstellungen und im Fall der Finite-Elemente-Methode durch entsprechende Ansatzfunktionen für die Verschiebungen. Das Buch kann Studierenden, Lehrenden ebenso wie praktisch tätigen Ingenieuren wärmstens empfohlen werden. Es ist als Lehrbuch und als Nachschlagewerk zu verwenden, da meist ein unmittelbarer Einstieg in die einzelnen Kapitel möglich ist.
Prof. Dr. Helmut Rubin in BAUTECHNIK 5/2012
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Person
Content
Aufgabe der Baustatik
Geschichtlicher Hintergrund
II GRUNDLAGEN
Projektierung von Tragwerken
Tragwerksanalyse und Bemessung
Statische Beziehungen
Kinematische Beziehungen
Werkstoffbeziehungen
Energieverfahren
III STATISCH BESTIMMTE STABTRAGWERKE
Aufbau von Stabtragwerken
Kraftgrößenermittlung
Schnittgrößen und Zustandslinien
Einflusslinien
IV VERFORMUNGEN VON STABTRAGWERKEN
Elementare Verformungen
Einzelverformungen
Verformungslinien
V STATISCH UNBESTIMMTE STABTRAGWERKE
Kraftmethode
Verformungsmethode
Kontinua
Diskontinua
VI NICHTLINIEARE STATIK DER STABTRAGWERKE
Elastisch-plastische Systeme
Traglastverfahren
Stabilitätsprobleme
VII FLÄCHENTRAGWERKE
Scheiben
Platten
Faltwerke
Schalen
ANHANG
A1 Fachausdrücke
A2 Bezeichnungen
A3 Werkstoffkennwerte
A4 Querschnittswerte
A5 Matrizenalgebra
A6 Tensorrechnung
A7 Variationsrechnung
LITERATUR
SACHVERZEICHNIS
BEISPIELSAMMLUNG
Beispiel 3.1 Nutzungsvereinbarung für das Industriegebäude XY in Z Beispiel 3.2 Projektbasis für das Industriegebäude XY in Z Beispiel 5.1 Winkelstützmauer Beispiel 5.2 Standfläche Beispiel 5.3 Stahlplatte Beispiel 5.4 Spannungstensor Beispiel 5.5 Kesselformel Beispiel 5.6 Stützlinie Beispiel 5.7 Dreigelenkbogen Beispiel 5.8 Kreisringträger Beispiel 6.1 Messnetz Beispiel 7.1 Zeitunabhängige Zwängung Beispiel 7.2 Zeitabhängige Zwängung Beispiel 7.3 Vorspannung Beispiel 7.4 Spannkraftverlust Beispiel 7.5 Ermüdung von Betonstahl Beispiel 8.1 Ermittlung innerer Kraftgrössen Beispiel 8.2 Ermittlung äusserer Verformungsgrössen Beispiel 8.3 Geometrisch und stofflich nichtlineares Verhalten Beispiel 8.4 Zugstab Beispiel 8.5 Einfach statisch unbestimmter Balken Beispiel 8.6 Geometrisch nichtlineares Verhalten Beispiel 8.7 Kragarm Beispiel 8.8 Kragarm Beispiel 8.9 Prüfring Beispiel 8.10 Einfacher Balken Beispiel 8.11 Einfacher Balken Beispiel 8.12 Zugstab Beispiel 8.13 Kragarm Beispiel 8.14 Knickstab Beispiel 8.15 Querbelastete Kragstütze Beispiel 8.16 Querbelasteter Druckstab Beispiel 10.1 Ebenes Fachwerk Beispiel 10.2 Ebener Rahmen Beispiel 10.3 Ebenes Fachwerk Beispiel 10.4 Ebener Rahmen Beispiel 10.5 Dreigelenkbogen Beispiel 10.6 Ebener Rahmen Beispiel 11.1 GERBERträger Beispiel 11.2 Dreigelenkrahmen mit Zugband Beispiel 11.3 Ebenes Fachwerk Beispiel 11.4 Ebenes Fachwerk Beispiel 11.5 Ebenes Fachwerk Beispiel 11.6 Ebenes Fachwerk Beispiel 12.1 GERBERträger Beispiel 12.2 Dreigelenkbogen Beispiel 12.3 Ebenes Fachwerk Beispiel 13.1 Winkelprofil Beispiel 13.2 Rechteckquerschnitt – Kern Beispiel 13.3 Stahlbetonplatte – Biegung Beispiel 13.4 Stahlbetonplatte – Schwinden Beispiel 13.5 Rechteckquerschnitt – Schubspannungsverteilung Beispiel 13.6 Breitflanschträger Beispiel 13.7 Winkelprofil Beispiel 13.8 Stab mit elliptischem Querschnitt Beispiel 13.9 Schmaler Rechteckquerschnitt Beispiel 13.10 Stahlbeton-Hohlkasten Beispiel 13.11 Zweizelliger Hohlkasten Beispiel 13.12 Tordierter I – Träger – konzentrierte Belastung Beispiel 13.13 Tordierter I – Träger – verteilte Belastung Beispiel 13.14 Stahlbetonträger Beispiel 14.1 SIMPSONregel Beispiel 14.2 Einfach statisch unbestimmter Balken Beispiel 14.3 GERBERträger Beispiel 14.4 Kragarm Beispiel 14.5 Abgewinkelter Kragarm Beispiel 14.6 Ebenes Fachwerk Beispiel 14.7 Rechteckquerschnitt – Schubreduktionsfaktor Beispiel 14.8 Dünnwandiger Hohlquerschnitt Beispiel 15.1 Einfacher Balken Beispiel 15.2 Beidseitig eingespannter Balken Beispiel 15.3 Einfach statisch unbestimmter Balken Beispiel 15.4 Federnd gehaltener Balken Beispiel 15.5 Kragarm Beispiel 15.6 Einfach statisch unbestimmter Balken Beispiel 15.7 GERBERträger Beispiel 16.1 Ebener Rahmen Beispiel 16.2 Beidseitig eingespannter Stab Beispiel 16.3 Einfach statisch unbestimmter Balken Beispiel 16.4 Durchlaufträger Beispiel 16.5 Beidseitig eingespannter Balken Beispiel 16.6 Unendlich langer Durchlaufträger Beispiel 16.7 Durchlaufträger – Auflagersenkung Beispiel 16.8 Beidseitig eingespannter Bogen Beispiel 16.9 Schief gelagerter Träger Beispiel 16.10 Kreisringträger Beispiel 16.11 Betrachtung von Teilsystemen Beispiel 17.1 Schubstarrer Kragarm Beispiel 17.2 Schubstarrer Kragarm Beispiel 17.3 Ebener Rahmen Beispiel 17.4 Unverschieblicher Rahmen Beispiel 17.5 Tribünenrahmen Beispiel 17.6 Verschieblicher Stockwerkrahmen Beispiel 17.7 Unverschieblicher Stockwerkrahmen Beispiel 17.8 Unverschieblicher Rahmen – Stützensenkung Beispiel 17.9 Unverschieblicher Rahmen – gleichmässige Erwärmung Beispiel 17.10 Unverschieblicher Rahmen – Temperaturdifferenz Beispiel 17.11 Verschieblicher Rahmen – gleichmässige Erwärmung Beispiel 17.12 Dreifeldrahmen Beispiel 17.13 Durchlaufträger Beispiel 18.1 Beidseitig...System requirements
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