
Der Prozess der Innovation
Description
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Christian Lüthje führt eine Bestandsaufnahme empirisch gesicherter Erkenntnisse zum Zusammenwirken von Akteuren beider Bereiche in verschiedenen Innovationskontexten durch und erhält ein alarmierendes Gesamtergebnis: Auf der einen Seite ist die Zusammenarbeit notwendige Bedingung für den Erfolg innovativer Vorhaben, auf der anderen Seite ist die Kooperation in der Realität häufig unzureichend bzw. konfliktträchtig. In einer empirischen Vorstudie untersucht Christian Lüthje daher zunächst mögliche Erklärungsfaktoren für diesen problematischen Zustand und zeigt, dass der fehlende Wille zur Zusammenarbeit durch systematische Merkmalsunterschiede zwischen Vertretern technischer und ökonomischer Funktionsbereiche erklärt werden kann.
Somit widmet er sich in der anschliessenden Hauptstudie folgenden Fragen: Welche Merkmalsunterschiede (z.B. Orientierungen, Stile, Präferenzen) bestehen zwischen Akteuren beider Bereiche und wann bilden sich diese aus? Beeinflussen die Unterschiede die Intention zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
Die umfangreichen Ergebnisse zeugen von der Existenz deutlicher Merkmalsunterschiede. Bedenklich erscheint, dass sich die Akteure beider Bereiche im Verlauf des Studiums und der beruflichen Tätigkeit zunehmend auseinanderbewegen. Weiterhin stellt Christian Lüthje eine Verbindung zwischen den untersuchten Merkmalen der Aktuere und ihrer Zusammenarbeitsintention fest.
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- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
- 1.2. Aufbau der Arbeit
- 2. Das Zusammenwirken technologischer und ökonomischer Akteure in der Unternehmensführung
- 2.1. Die Bedeutung des Ausbildungs- und Karrierehintergrundes einer Spitzenführungskraft für innovationsbezogene Entscheidungen
- 2.2. Innovations- und Erfolgswirkung der Heterogenität von Top Management Teams
- 2.2.1. Vorteile heterogen zusammengesetzter Top Management Teams
- 2.2.2. Empirische Befunde
- 2.2.2.1. Auswirkung auf die Innovativität der Unternehmen
- 2.2.2.2. Auswirkung auf den Unternehmenserfolg
- 2.2.3. Erklärung der inkonsistenten Befunde
- 2.2.3.1. Heterogenität in Top Management Teams als "zweischneidiges Schwert"
- 2.2.3.2. Moderierende Wirkung situativer Faktoren
- 2.2.3.3. Uneinheitliche Operationalisierung der Teamheterogenität
- 3. Das Zusammenwirken technologischer und ökonomischer Akteure bei der Unternehmensgründung
- 3.1. Erfolgswirkung heterogen zusammengesetzter Gründerteams
- 3.1.1. Konzeptionelle Überlegungen zur Erfolgswirkung
- 3.1.2. Empirische Befunde zur Erfolgswirkung
- 3.2. Realbild der interdisziplinären und interfunktionalen Zusammensetzung von Gründerteams
- 4. Das Zusammenwirken technologischer und ökonomischer Akteure im Innovationsprozess etablierter Unternehmen
- 4.1. Erfolgswirkung interfunktionaler Integration
- 4.1.1. Identifikation und Klassifikation der Studien
- 4.1.2. Operationalisierung der interfunktionalen Integration
- 4.1.3. Operationalisierung des Erfolges
- 4.1.4. Befunde zu den Erfolgswirkungen interfunktionaler Integration
- 4.1.5. Befunde zur Wirkung moderierender Variablen
- 4.2. Realbild interfunktionaler Integration im Innovationsprozess
- 5. Untersuchung der Determinanten individuellen Zusammenarbeitsverhaltens
- 5.1. Schlussfolgerungen und Implikationen aus der existierenden Forschung
- 5.2. Grundlagen der Untersuchung
- 5.2.1. Der Untersuchungskontext: Betriebliche Innovationsprozesse in etablierten Unternehmen
- 5.2.2. Das Untersuchungsmodell: Theory of Planned Behavior
- 5.2.3. Die Untersuchungshypothesen: Determinanten individuellen Zusammenarbeitsverhaltens
- 5.2.3.1. Einstellung zur Zusammenarbeit
- 5.2.3.2. Subjektive Norm hinsichtlich der Zusammenarbeit
- 5.2.3.3. Wahrgenommene Verhaltenskontrolle hinsichtlich der Zusammenarbeit
- 5.3. Anlage, Ergebnisse und Implikationen der Untersuchung
- 5.3.1. Auswahl des empirischen Feldes und Datenerhebung
- 5.3.2. Messkonzept für die Konstrukte des Modells
- 5.3.3. Untersuchungsergebnisse
- 5.3.4. Diskussion der Ergebnisse
- 6. Theoretische Grundlagen zur Ausbildung von Merkmalsunterschieden
- 6.1. Selbstselektion
- 6.2. Sozialisation
- 6.2.1. Ursachen der Sozialisation
- 6.2.1.1. Erklärungen für interne Sozialisationsbestrebungen
- 6.2.1.2. Erklärungen für den externen Sozialisationsdruck
- 6.2.2. Sozialisation als Ergebnis individueller Lernprozesse
- 7. Auswahl relevanter Merkmalsunterschiede zwischen Ingenieuren und Betriebswirten
- 7.1. Pilotstudie 1: Identifikation relevanter Personenmerkmale (Grobauswahl)
- 7.2. Pilotstudie 2: Bewertung der Personenmerkmale durch Interviews in Gründer- und Innovationsprojektteams (Feinauswahl)
- 7.2.1. Unterschiede in den allgemeinen, tätigkeitsbezogenen Merkmalen
- 7.2.2. Unterschiede in den innovationsbezogenen Merkmalen
- 7.2.3. Auswirkungen der Unterschiede auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit
- 7.3. Pilotstudie 3: Bewertung der Personenmerkmale durch Studenten beider Fachdisziplinen (Feinauswahl)
- 7.3.1. Konzeption und Durchführung
- 7.3.2. Ergebnisse
- 8. Herleitung der Untersuchungshypothesen
- 8.1. Unterschiede in den allgemeinen, tätigkeitsbezogenen Personenmerkmalen
- 8.1.1. Aufgaben- und Tätigkeitspräferenz
- 8.1.2. Informationsstil
- 8.1.3. Verkaufsneigung
- 8.2. Unterschiede in den innovationsbezogenen Personenmerkmalen
- 8.2.1. Zielpriorisierung bei Innovationsprojekten
- 8.2.2. Zeitorientierung bei Innovationsprojekten
- 8.2.3. Risikoneigung bei Innovationsprojekten
- 8.3. Wirkungen der Merkmalsunterschiede
- 9. Konzeption und Durchführung der Hauptuntersuchung
- 9.1. Operationalisierung des Messmodells
- 9.2. Datenerhebung
- 9.2.1. Erhebung der Studienanfänger
- 9.2.2. Erhebung der examensnahen Studenten
- 9.2.3. Erhebung der Berufstätigen
- 9.3. Reliabilitäts- und Validitätstest der Konstrukte
- 10. Empirische Befunde der Hauptuntersuchung
- 10.1. Deskriptive Befunde
- 10.1.1. Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit
- 10.1.2. Einstellung und Intention zur interdisziplinären Zusammenarbeit
- 10.2.Merkmalsunterschiede zwischen Angehörigen unterschiedlicher Disziplinen
- 10.2.1. Merkmalsunterschiede bei Studienanfängern
- 10.2.2. Merkmalsunterschiede bei examensnahen Studenten
- 10.2.3. Merkmalsunterschiede bei Berufstätigen
- 10.3. Einstellungs- und Intentionseffekte der Personenmerkmale
- 10.4. Implikationen
- 10.4.1. Implikationen für das Management von Innovationsprozessen
- 10.4.2. Implikationen für die Gestaltung der Studienprogramme in den Hochschulen
- 11. Schlussbetrachtung
- 11.1. Zusammenfassung
- 11.2. Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Namenverzeichnis
- Schlagwortverzeichnis
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