
Von Hegel zu Nietzsche
Description
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»Löwith hat als ein bedeutender Schriftsteller, der sich mit philosophischen Themen befaßte, durch dieses Buch schon mehrere Generationen von Philosophiestudenten und geistig Interessierten mit historischen Illustrationen der Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts versorgt, dazu mit glänzenden Zitaten, die verschiedene, gegeneinander ausspielbare weltanschauliche Positionen markieren. So ist es zu begrüßen, wenn das Buch nun in unveränderter Auflage wieder vorliegt.« Otto Pöggeler, Hegel-Studien 14/1979More details
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ISNI: 0000 0001 1596 3270 GND: 118574043
Content
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung: Goethe und Hegel
- 1. Goethes Anschauung der Urphänomene und Hegels Begreifen des Absoluten
- a) Die Gemeinsamkeit des Prinzips
- b) Der Unterschied in der Auslegung
- 2. Rose und Kreuz
- a) Goethes Ablehnung von Hegels Verbindung der Vernunft mit dem Kreuz
- b) Goethes Verbindung der Humanität mit dem Kreuz
- c) Der lutherische Sinn von Rose und Kreuz
- d) Hegels und Goethes Protestantismus
- e) Goethes christliches Heidentum und Hegels philosophisches Christentum
- f) Das Ende der von Goethe und Hegel vollendeten Welt
- Der Ursprung des geistigen Geschehens der Zeit aus Hegels Philosophie der Geschichte des Geistes
- I. Der endgeschichtliche Sinn von Hegels Vollendung der Geschichte der Welt und des Geistes
- 1. Die endgeschichtliche Konstruktion der Geschichte der Welt
- 2. Die endgeschichtliche Konstruktion der absoluten Formen des Geistes
- a) der Kunst und der Religion
- b) der Philosophie
- 3. Hegels Versöhnung der Philosophie mit dem Staat und der christlichen Religion
- II. Althegelianer, Junghegelianer, Neuhegelianer
- 1. Die Bewahrung der Hegelschen Philosophie durch die Althegelianer
- 2. Der Umsturz der Hegelschen Philosophie durch die Junghegelianer
- a) L. Feuerbach
- b) A. Ruge
- c) K. Marx
- d) M. Stirner
- e) B. Bauer
- f) S. Kierkegaard
- g) Schellings Verbindung mit den Junghegelianern
- 3. Die Erneuerung der Hegelschen Philosophie durch die Neuhegelianer
- III. Die Auflösung von Hegels Vermittlungen durch die Entscheidungen von Marx und Kierkegaard
- 1. Die allgemeine Kritik an Hegels Begriff von der Wirklichkeit
- 2. Die kritischen Unterscheidungen von Marx und Kierkegaard
- a) Marx
- b) Kierkegaard
- 3. Die Kritik der kapitalistischen Welt und der verweltlichten Christenheit
- a) Marx
- b) Kierkegaard
- 4. Der Ursprung von Hegels Versöhnung aus der Entzweiung
- Der Umschlag der Philosophie der geschichtlichen Zeit in das Verlangen nach Ewigkeit
- IV. Nietzsche als Philosoph unserer Zeit und der Ewigkeit
- 1. Nietzsches Beurteilung von Goethe und Hegel
- 2. Nietzsches Beziehung zum Hegelianismus der 40er Jahre
- 3. Nietzsches Versuch einer Überwindung des Nihilismus
- V. Der Geist der Zeit und die Frage nach der Ewigkeit
- 1. Die Wandlung des Geistes der Zeiten zum Zeitgeist
- 2. Zeit und Geschichte bei Hegel und Goethe
- a) Die Gegenwart als Ewigkeit
- b) Hegels Philosophie der Geschichte und Goethes Anschauung des Geschehens der Welt
- I. Das Problem der bürgerlichen Gesellschaft
- 1. Rousseau: Bourgeois und Citoyen
- 2. Hegel: Bürgerliche Gesellschaft und absoluter Staat
- 3. Marx: Bourgeoisie und Proletariat
- 4. Stirner: Das einzige Ich als Indifferenzpunkt des bürgerlichen und proletarischen Menschen
- 5. Kierkegaard: Das bürgerlich-christliche Selbst
- 6. Donoso Cortes und Proudhon: Die christliche Diktatur von oben und die atheistische Neuordnung der Gesellschaft von unten
- 7. A. von Tocqueville: Die Entwicklung der bürgerlichen Demokratie zur demokratischen Despotie
- 8. G. Sorel: Die unbürgerliche Demokratie der Arbeiterschaft
- 9. Nietzsche: Der Herdenmensch und das Führertier
- II. Das Problem der Arbeit
- 1. Hegel: Die Arbeit als Entäußerung seiner selbst im Formieren der Welt
- 2. C. Rößler und A. Ruge: Die Arbeit als Aneignung der Welt und Befreiung des Menschen
- 3. Marx: Die Arbeit als Selbstentfremdung des Menschen in einer ihm nicht zu eigenen Welt
- a) Die Kritik des abstrakten Arbeitsbegriffs der klassischen Nationalökonomie
- b) Die Kritik des abstrakten Arbeitsbegriffs der Hegelschen Philosophie
- 4. Kierkegaard: Die Bedeutung der Arbeit für das Selbstwerden
- 5. Nietzsche: Die Arbeit als Auflösung der Andacht und Kontemplation
- III. Das Problem der Bildung
- 1. Hegels politischer Humanismus
- 2. Die Junghegelianer
- a) Ruges Politisierung der ästhetischen Bildung
- b) Stirners Reduktion der humanistischen und realistischen Bildung auf die Selbstoffenbarung des Einzelnen
- c) B. Bauers Kritik der Teilnahme an der Phrase des Allgemeinen
- 3. J. Burckhardt über das Jahrhundert der Bildung und G. Flaubert über die Widersprüche des Wissens
- 4. Nietzsches Kritik der ehemaligen und gegenwärtigen Bildung
- IV. Das Problem der Humanität
- 1. Hegel: Der absolute Geist als das allgemeine Wesen des Menschen
- 2. Feuerbach: Der leibhaftige Mensch als das höchste Wesen des Menschen
- 3. Marx: Das Proletariat als die Möglichkeit des Gattungsmenschen
- 4. Stirner: Das einzige Ich als der Eigner des Menschen
- 5. Kierkegaard: Das einzelne Selbst als die absolute Humanität
- 6. Nietzsche: Der Übermensch als die Überwindung des Menschen
- V. Das Problem der Christlichkeit
- 1. Hegels Aufhebung der Religion in die Philosophie
- 2. Strauß' Zurückführung des Christentums auf den Mythus
- 3. Feuerbachs Reduktion der christlichen Religion auf das natürliche Wesen des Menschen
- 4. Ruges Ersatz des Christentums durch Humanität
- 5. Bauers Destruktion der Theologie und des Christentums
- 6. Marx' Erklärung des Christentums als einer verkehrten Welt
- 7. Stirners systematische Destruktion des Göttlichen und des Menschlichen
- 8. Kierkegaards paradoxer Glaubensbegriff und sein Angriff auf die bestehende Christenheit
- 9. Nietzsches Kritik der christlichen Moral und Kultur
- 10. Lagardes politische Kritik des kirchlichen Christentums
- 11. Overbecks historische Analyse des ursprünglichen und vergehenden Christentums
- Schriftennachweis
- Zeittafel
- Anmerkungen
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