
Die Matrix des Datenschutzes
Description
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Kai von Lewinski zerlegt den Begriff "Datenschutz" in seine einzelnen Aspekte und breitet sie in ihrer Vielfalt geordnet in Form einer Matrix vor dem Betrachter aus. So werden die Struktur der einzelnen Teile, ihre Unterschiede und Ähnlichkeiten sowie ihr Zusammenhang untereinander deutlich. Dies dient der dogmatischen Einordnung des Datenschutzrechts in das umfassendere weite Feld des Informationsrechts. Vor allem kann dies dem Datenschutzrechtsvergleich in Europa und über den Atlantik hinweg ein Mittel an die Hand geben, sich trotz der Unschärfe des Begriffs besser zu verständigen.
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Content
- Cover
- Titel
- Geleitwort
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungs- und Gesetzesverzeichnis
- Einleitung
- A. Unscharfes Begriffsfeld
- I. Schutz von oder vor Daten?
- II. Daten oder Information?
- III. »Datenschutz« als Arbeitsbegriff
- B. De-Konstruktion und Auffächerung des Begriffsfelds
- I. Begriffsdimensionen
- II. Vierdimensionales Begriffsfeld
- C. Schutzrichtungen
- I. Individuum - Organisation
- 1. Individuum - Staat
- 2. Individuum - Unternehmen
- II. Individuum - Individuum
- III. Organisation - Organisation
- 1. Unternehmen - Unternehmen
- 2. Unternehmen - Staat
- 3. Staat - Unternehmen
- 4. Staat - Staat
- IV. Staat - Individuum und Unternehmen - Individuum
- V. Verdichtung des vierdimensionalen Begriffsfelds auf zweidimensionale Matrix
- D. Schutzgüter
- I. Eigenwert des Menschen
- 1. Verfassungsrechtliche Verortung bei Menschenwürde und Persönlichkeitsrecht
- a) Menschenwürde
- b) (Allgemeines) Persönlichkeitsrecht
- c) Autonomie
- d) Zwischenergebnis
- 2. Psychologische Verortung bei der Scham
- a) Universelle Geltung und kulturelle Bedingtheit
- b) Rechtliche Anerkennung
- c) Zwischenergebnis
- 3. Ehre
- 4. Rechtliche Unschärfe des Eigenwerts als Ausgangspunkt
- II. Schutz physischer, logischer und sozialer Räume
- 1. Physische Räume
- 2. Geheimsphäre
- 3. Informationstechnische Systeme als logische Räume
- 4. Soziale Sphärenmodelle
- a) Intim-, Privat- und Sozialsphäre
- b) Privatheit und Privacy
- c) Rollenmodelle und Anonymität
- d) Sphäre als typisierter Schutzraum
- 5. Sphärenmodell und Datenschutz
- III. Informationelle Fremdbeschränkung
- 1. Konzept und rechtliche Anerkennung
- a) Bildlicher Abbildschutz
- b) Recht am eigenen Wort
- c) Verschwiegenheit
- d) »Informationelle Selbstbestimmung«
- e) Bildung von Persönlichkeitsprofilen
- f) Anti-Diskriminierung
- 2. Geltendes Datenschutzrecht als Recht der informationellen Fremdbestimmung
- a) Verbotsprinzip und Erlaubnismöglichkeit
- b) Zweckbegrenzung
- c) Löschungsansprüche, das »Recht auf Vergessen« und Datenportabilität
- 3. »Informationelle Selbstbestimmung« als informationelle Fremdbestimmung
- IV. Informationelle Gestaltung und Verfügung
- 1. Konzepte außerhalb und innerhalb des Datenschutzrechts
- a) Verfassungsrechtlich anerkannte und geschützte Selbstdarstellung
- b) Datenschutzrechtliche Einwilligung
- c) Datenschutzrechtliche Transparenzvorgaben
- 2. (Rechtliche) Verfügungsmacht über Daten
- a) Mehrdimensionalität von Dateneigentum
- b) Schaffung von Immaterialgütern und einer Immaterialgüterverkehrsordnung
- 3. Kommerzialisierung der Persönlichkeit
- 4. Datenverkehrsrecht als Ermöglichung informationeller Selbstbestimmtheit
- V. Gesellschaftliches Informationsgleichgewicht
- 1. Herkömmlicher Datenschutz als Individualschutz
- 2. Konzepte für die Begrenzung von Datenmacht
- a) Definieren äußerster Grenzen
- aa) Beschränkung totaler Datenverarbeitung
- ab) Datensparsamkeit
- ac) Verwendungsbeschränkung von Indizien
- ad) Verwendungsbeschränkung von statistischen Erkenntnissen
- b) Schaffen informationeller Gegengewichte
- ba) Transparenz
- bb) Publikation von Verarbeitungsumständen und Datenbeständen
- bc) Informationelle Gewaltenteilung
- c) Nivellierung informationeller Machtgefälle
- ca) Staatsbeschränkung
- cb) Datenkartellrecht
- 3. Ergebnis
- VI. Datenschutz als Teil der Informationsordnung
- E. Schutzkonzepte
- I. Tatsächliche Begrenzungen
- II. Selbstdatenschutz
- 1. Verhaltensanpassung beim Betroffenen
- 2. Geheimhaltung
- 3. Informationelle Willensbetätigung
- 4. Technischer Selbstdatenschutz
- III. Normative Konzepte
- 1. Sozialer Datenschutz
- 2. Technische Normen
- 3. Rechtliche Normen
- a) Rechtliche Anerkennung von Schutzgütern
- b) Verfahrensvorschriften
- c) Technikrecht
- d) Gesetzliche Erlaubnis- und Verbotstatbestände
- e) Anerkennung als (subjektives) (Abwehr-)Recht
- f) Schaffung eines Vermögens- und Verfügungsrechts
- 4. Selbstregulierung der Verarbeiter. Kodizes
- IV. Institutioneller Datenschutz
- 1. Selbstermächtigung der Betroffenen
- a) Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung
- b) Auditierung und Zertifizierung
- 2. Effektivierung des Rechtsschutzes
- 3. Datenschutzinstitutionen
- 4. Begrenzung von Datenmacht
- V. Vorfeldschutz
- 1. Konzepte von Vorfeldschutz
- 2. Datenschutz als Vorfeldschutz
- a) Vorfeldschutz als Konzept
- b) Vorfeldschutz-Kaskade im Datenschutz
- 3. Problem ebenenübergreifender Schutzkonzepte
- a) Überschießender Schutz
- b) Schutzlücken
- c) Dysfunktionalitäten
- VI. Kategorisierung der Schutzkonzepte
- F. Datenschutz als Begriffsfeld und Matrix
- I. Darstellerische Beschränkungen und Defizite
- II. Nutzen der Matrix
- 1. Strukturierung der Debatte(n)
- 2. Erleichterung des Rechtsvergleichs
- 3. Vorhersage
- Leseempfehlungen und weiterführendes Schrifttum
- Sachverzeichnis
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