
Brief Dynamic Interpersonal Therapy (DIT)
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ISNI: 0000 0000 3737 5544 GND: 1248238095
Content
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Vorwort zur zweiten Auflage
- Vorwort zur deutschen Ausgabe
- Danksagungen
- Für die englische Ausgabe
- Für die deutsche Ausgabe
- Inhalt
- Kapitel 1: Weshalb eine Dynamische Interpersonelle Therapie für affektive Störungen?
- 1.1 Der Grundgedanke der DIT
- 1.2 Psychodynamische Ansätze und diagnostische Klassifizierung
- 1.3 Affektive Störungen: Depression und Angst
- 1.4 Einschätzung der Eignung für die DIT
- 1.4.1 Die Reaktion der Patient:innen auf einen explorativen Ansatz
- 1.4.2 Das Interesse der Patient:innen an der Arbeit mit interpersonellen und affektiven Themen
- 1.4.3 Die Fähigkeit der Patient:innen, die therapeutische Beziehung zu reflektieren
- 1.4.4 Die Neugier der Patient:innen auf die eigene Rolle bei ihren Schwierigkeiten
- 1.4.5 Externe Ressourcen, die Patient:innen während der DIT unterstützen könnten
- 1.4.6 Erfahrungen der Therapeut:innen mit den Patient:innen in der Sitzung
- 1.5 Diese zweite Ausgabe
- 1.6 Literatur
- Kapitel 2: Wichtige analytische Modelle und psychoanalytische Konzepte für die Dynamische Interpersonelle Therapie
- 2.1 Der theoretische Rahmen der DIT
- 2.1.1 Objektbeziehungstheorie
- 2.1.2 Ich-Funktionen und Bindungstheorien
- 2.1.3 Interpersonelle Psychoanalyse: Harry Stack Sullivans Beitrag
- 2.1.4 Mentalisieren
- 2.2 Wichtige Konzepte psychoanalytischer Techniken, die der DIT zugrunde liegen
- 2.2.1 Die Fähigkeit, den Rahmen und die Grenzen der Therapie festzulegen und zu steuern
- 2.2.2 Die Fähigkeit, mit unbewusster Kommunikation zu arbeiten
- 2.2.3 Die Fähigkeit, Abwehrmechanismen zu erkennen und mit ihnen zu arbeiten
- 2.2.4 Eine bindungsorientierte Perspektive auf Abwehrmechanismen
- 2.2.5 Die Fähigkeit, in der Übertragung zu arbeiten
- 2.2.6 Die Fähigkeit, mit der Gegenübertragung zu arbeiten
- 2.2.7 Die Fähigkeit zur dynamischen Deutung
- 2.3 Schlussfolgerungen
- 2.4 Literatur
- Kapitel 3: Hauptmerkmale und Strategien
- 3.1 Ziele
- 3.2 Ablauf der Therapie
- 3.2.1 Die Anfangsphase (Sitzungen 1-4)
- 3.2.2 Die Mittelphase (Sitzungen 5-12)
- 3.2.3 Die Abschlussphase (Sitzungen 13-16)
- 3.3 Die DIT-Foki
- 3.3.1 Der interpersonell-affektive Fokus
- 3.3.2 Hier-und-Jetzt-Fokus
- Fokus auf den Affekt
- Fokus auf die Erforschung aktueller Schwierigkeiten
- Fokus auf die therapeutische Beziehung
- 3.3.3 Fokus auf die Psyche der Patient:innen
- 3.4 Therapeutische Haltung
- 3.5 Literatur
- Kapitel 4: Die Anfangsphase
- 4.1 Engagement
- 4.2 Ausschau halten nach »Cautionary Tale«
- 4.2.1 Fallbeispiele zu »Cautionary Tale«
- 4.3 Was müssen wir wissen, um einen dynamischen Fokus für die Intervention zu formulieren?
- 4.3.1 Beziehungstests auf der Basis der »Control Mastery«-Theorie (CMT) und -Therapie (Sylke Andreas)
- 4.3.2 Anamneseerhebung versus Geschichtsschreibung
- 4.3.3 Anamnese des vorliegenden Problems: Das Symptom/Problem aus der Sichtweise der Patient:innen
- 4.3.4 Familienanamnese
- 4.3.5 Medizinische Anamnese und das Körperliche Selbst der Patient:innen
- 4.3.6 Erfassung der interpersonellen Situation
- Die innere Welt der Objektbeziehungen der Patient:innen
- Die äußere Realität des interpersonellen Kontextes der Patient:innen berücksichtigen
- Verwendung des Beziehungsfragebogens (Relationship Questionnaire)
- Der kulturelle Hintergrund der Patient:innen
- 4.4 Wie viele Beziehungen müssen exploriert werden, bis wir unsere Formulierung mit den Patient:innen teilen können?
- 4.5 Aushandeln der therapeutischen Inhalte und Ziele der Therapie
- 4.6 Wie viel Informationen brauchen die Patient:innen über die DIT, um mitzumachen?
- 4.7 Umgang mit Risiken und Selbstverletzung
- 4.8 Umgang mit Rahmen und Setting
- 4.9 Die Verwendung von Ergebnismessung und Video-/Audioaufzeichnungen von Sitzungen
- 4.10 Literatur
- Kapitel 5: Der interpersonell-affektive Fokus
- 5.1 Was ist eine psychodynamische Formulierung?
- 5.2 Der interpersonell-affektive Fokus: Eine Übersicht
- 5.3 Die Erfahrungen der Patient:innen mit dem IPAF
- 5.4 Konstruktion einer Formulierung: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung
- 5.4.1 Schritt 1: Beschreiben Sie das Problem
- 5.4.2 Schritt 2: Beschreiben Sie die Kosten des Problems
- 5.4.3 Schritt 3: Kontextualisieren Sie das Problem
- 5.4.4 Schritt 4: Beschreiben Sie die wiederauftretende Objektbeziehung, die bedeutsam mit dem Auftreten und Aufrechterhalten der Symptome zusammenhängt, und den Affekt, der mit der Aktivierung dieses Musters zusammenhängt
- 5.4.5 Schritt 5: Identifizieren Sie die Abwehrfunktion des wiederauftretenden Musters
- 5.5 Die vorläufige Deutung: Hinarbeiten zur gemeinsamen Besprechung des IPAF
- 5.6 Die Sprache und Metaphern des Patienten verwenden
- 5.7 Verwendung der Übertragung und Gegenübertragung, um die Formulierung zu verdeutlichen
- 5.8 Wie man einen Fokus wählt
- 5.9 Den IPAF mit den Patient:innen teilen
- 5.10 Literatur
- Kapitel 6: Die Mittelphase
- 6.1 Ziele
- 6.2 Reihenfolge in der Mittelphase
- 6.3 Den IPAF verfolgen: Interpersonelle Erzählungen zur Veranschaulichung der Aktivierung des IPAF
- 6.4 Fokussiert bleiben
- 6.5 Arbeit in der Übertragung
- 6.6 Arbeiten mit der Abwehr
- 6.7 Unterstützung bei der Erprobung neuer Verhaltensweisen in Beziehungen
- 6.8 Literatur
- Kapitel 7: Techniken
- 7.1 Zuhören mit einem analytischen Ohr
- 7.2 Entstehungsprozess versus Struktur in den Sitzungen
- 7.3 Expressive/explorative Techniken
- 7.3.1 Konfrontation
- 7.3.2 Klärung
- 7.3.3 Deutung
- 7.3.4 Merkmale hilfreicher Deutungen
- 7.3.5 Fokus auf dem Affekt
- 7.3.6 Unterstützende Techniken
- 7.4 Mentalisierende Interventionen
- 7.4.1 Wie man Fehler im Mentalisieren erkennt
- 7.4.2 Wie man mentalisierende Interventionen nutzt
- 7.4.3 Kommunikationsanalyse
- 7.5 Direktive Interventionen
- 7.6 Literatur
- Kapitel 8: Arbeiten in der Übertragung
- 8.1 Verwendung der Übertragung zur Erkundung des IPAF
- 8.2 Formulieren einer Übertragungsdeutung
- 8.3 Kriterien für die Deutung der Übertragung in der DIT
- 8.4 Die Brücke zur Veränderung
- 8.5 Literatur
- Kapitel 9: Die Abschlussphase
- 9.1 Die Reaktion der Patient:innen auf das Ende der Therapie
- 9.2 Vorbereitung auf den Therapieabschluss
- 9.3 Deutung der unbewussten Bedeutung von Beendigungen
- 9.3.1 Paranoide und manische Fantasien
- 9.3.2 Neurotische Fantasien
- 9.4 Vorzeitige und verzögerte Beendigungen
- 9.5 Die Perspektive von Therapeut:innen auf das Ende
- 9.6 Der Verabschiedungsbrief
- 9.6.1 Der Verabschiedungsbrief in der Praxis
- 9.6.2 Beispiele guter Verabschiedungsbriefe
- 9.7 Überarbeitung der Bindungsbeschreibungen
- 9.8 Arbeiten mit Widerständen in der Abschlussphase
- 9.9 Therapeutische Haltung in der Abschlussphase
- 9.10 Literatur
- Kapitel 10: Wenn etwas schiefgeht
- 10.1 Umgang mit Schwierigkeiten in der therapeutischen Beziehung
- 10.1.1 Reflektiertes Handeln: Beobachtung der Gegenübertragung
- 10.1.2 Therapeutische Haltung im Umgang mit Missverständnissen und Unstimmigkeiten in der therapeutischen Beziehung
- 10.2 Formen des Widerstands
- 10.2.1 Einholen von Informationen über die DIT
- 10.2.2 Persönliche Fragen zum Therapeuten/zur Therapeutin
- 10.2.3 Ersuchen um Anweisungen oder Ratschläge
- 10.2.4 Die Grenzen der therapeutischen Beziehung infrage stellen
- 10.2.5 Der IPAF als intellektuelle Abwehr von Gefühlen
- 10.2.6 Gefügige Patient:innen
- 10.2.7 Die Schwierigkeit, Patient:in zu sein
- 10.2.8 Idealisierung des Therapeuten/der Therapeutin
- 10.2.9 Sexualisiertes Verhalten
- 10.2.10 Der Widerstand von Therapeut:innen gegen eine zeitlich begrenzte Arbeit
- 10.3 Arbeit mit Widerstand
- 10.4 Wenn für DIT-Therapeut:innen beim Lernen dieses Modells etwas schiefgeht
- 10.4.1 Schwierigkeiten in der Anfangsphase
- 10.4.2 Schwierigkeiten in der Mittelphase
- 10.4.3 Schwierigkeiten in der Abschlussphase
- 10.5 Zusammenfassung
- 10.6 Literatur
- Kapitel 11: Häufig gestellte Fragen
- 11.1 Wie unterscheidet sich die DIT von der Interpersonellen Psychotherapie?
- 11.2 Was unterscheidet die DIT von anderen psychodynamischen Kurzzeittherapie?
- 11.3 Ist die DIT eine supportive Psychotherapie?
- 11.4 Ist die DIT eine Adaption der mentalisierungsbasierten Behandlung affektiver Störungen?
- 11.5 Wie zentral ist in der DIT die Arbeit in der Übertragung?
- 11.6 Welche Ausbildung brauche ich, um die DIT durchzuführen?
- 11.7 Arbeiten DIT-Therapeut:innen mit Träumen und unbewussten Fantasien?
- 11.8 Nutzen DIT-Therapeut:innen die Gegenübertragung als Grundlage für Interventionen?
- 11.9 Konzentriert sich die DIT auf die Vergangenheit der Patient:innen?
- 11.10 Was habe ich zu erwarten, wenn ich mich für eine Fortbildung in der DIT entscheide?
- 11.11 Literatur
- Kapitel 12: Forschung in der Dynamischen Interpersonellen Therapie zu Psychotherapieergebnissen, Therapieadhärenz und Veränderungsmechanismen
- 12.1 Die meta-analytische Evidenzbasis der psychodynamischen Therapie der Depression
- 12.2 Die evidenzbasierte Grundlage der DIT
- 12.3 Forschungsarbeiten zur Einhaltung psychodynamischer Prinzipien in der DIT
- 12.3.1 Therapietreue als Prädiktor des Behandlungserfolgs
- 12.3.2 Entwicklung einer Kompetenzskala
- 12.3.3 Therapeutische Implikationen
- 12.4 Wirkmechanismen der DIT
- 12.5 Schlussfolgerungen
- 12.6 Literatur
- Kapitel 13: Die Dynamische Interpersonelle Therapie für komplexe Behandlung (DITCC)
- 13.1 An wen richtet sich die DITCC?
- 13.2 Der komplexe Fall: Das Versagen des Mentalisierens bei Depression
- 13.3 DITCC und DIT: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- 13.4 DIE DITCC in der Praxis
- 13.4.1 Die Struktur der DITCC
- 13.4.2 Das Modell im Detail
- Phase 1: Vorbereitungs- und Engagementphase (Sitzungen 1-6)
- Phase 2: Die Phase der Einsicht (Sitzungen 7-20)
- Die Durcharbeitungs- und Abschlussphase (Sitzungen 20-26)
- Abschluss in der DITCC
- 13.4.3 Techniken in der DITCC
- Die Arbeit mit RIBs und Abwehrmechanismen
- Mentalisierungstechniken
- 1) Festlegung des Interventionsverlaufs bei schlechtem Mentalisieren
- 2) Mentalisierung der Beziehung zum Therapeuten
- 13.5 Zusammenfassung
- 13.6 Literatur
- Kapitel 14: Dynamische Interpersonelle Therapie für Patient:innen mit funktionellen somatischen Störungen
- 14.1 Der DIT-Ansatz zum Verständnis von Patient:innen mit funktionellen somatischen Störungen
- 14.1.1 Einleitung
- 14.1.2 Ein aktueller psychodynamischer Ansatz für FSS
- Bindungsprobleme und der IPAF
- Die Rolle des (verkörperten) Mentalisierens
- Epistemisches Misstrauen
- 14.2 DIT-FSS
- 14.2.1 Hintergrund und Grundprinzipien des DIT-FSS
- 14.2.2 Die Anfangsphase (Sitzungen 1-4): Engagement und Fallformulierung
- 14.2.3 Die Mittelphase (Sitzungen 5-12): Förderung des verkörperten Mentalisierens und Durcharbeiten
- Emotionen erkennen
- Emotionen verstärken
- Emotionen differenzieren
- Verknüpfung von Emotionen mit prototypischen Beziehungsweisen zu sich selbst und zu anderen und deren Verbindung zu den aktuellen Symptomen
- Aufzeigen der emotionalen Kosten von Problemen mit (verkörpertem) Mentalisieren
- 14.2.4 Abschlussphase (Sitzungen 13-16): Empowerment und Weiterentwicklung
- 14.3 Schlussfolgerungen
- 14.4 Literatur
- Kapitel 15: Internetgestützte Dynamische Interpersonelle Therapie (i-DIT) bei Depression und Angst
- 15.1 Struktur der kombinierten i-DIT
- 15.2 Spezifische Kompetenzen für die Durchführung der kombinierten i-DIT
- 15.2.1 Beurteilung der Eignung
- 15.2.2 Motivierung von Patient:innen zur Online-Arbeit
- 15.2.3 Widerstand gegen die Online-Arbeit erkennen und damit umgehen
- 15.2.4 Formulierung des IPAF
- 15.2.5 Balance zwischen Inhalts- und Prozessfokus
- 15.2.6 Gestaltung der Abschlussphase
- 15.3 Schlussfolgerungen
- 15.4 Literatur
- Kapitel 16: Dynamische Interpersonelle Therapie in der Zukunft
- 16.1 Ausweitung des Anwendungsbereichs der DIT
- 16.2 Fortbildung in der DIT
- 16.3 Schlussfolgerungen
- 16.4 Literatur
- Anhang 1: Informationsbroschüre für Patient:innen: Dynamische Interpersonelle Therapie (DIT) für Depression und Angst
- Was ist die DIT?
- Was beinhaltet eine Therapie?
- Anfang
- Sich ein Bild davon machen, was Sie brauchen (»Assessment«)
- Erklärung, wie die DIT Ihnen helfen kann
- Gemeinsam darüber nachdenken, was Sie erreichen wollen
- Dauer und Häufigkeit der Therapie
- Was können Sie von Ihrem/Ihrer Therapeut:in erwarten?
- Beendigung der Therapie
- Einige wichtige Merkmale der Psychodynamischen Therapie
- Anhang 2: DIT-Checkliste
- Anhang 3: DIT-Kompetenzbeurteilungsskala
- Anhang 4: Subskala Patientenkomplexität
- Anhang 5: Schulungs- und Supervisionsmodell für die DIT
- Voraussetzungen für die Fortbildung zu DIT-Therapeut:innen
- 1. Abschluss eines mindestens einjährigen Kurses in psychodynamischer/analytischer Theorie
- 2. Nachweis von mindestens 100 Stunden supervidierter psychodynamischer Psychotherapie oder psychodynamischer Beratung mit erwachsenen Patienten
- Grundlegende psychodynamische Kompetenzen
- Spezifische psychodynamische Kompetenzen
- 3. Nachweis einer mindestens einjährigen persönlichen Therapie bei einem Psychoanalytiker, psychodynamischen Psychotherapeuten oder psychodynamischen Berater
- 4. Mindestens zwei Jahre einschlägige klinische Berufserfahrung
- Vorbereitung auf den Kurs
- Ethos der Fortbildung
- Aufbau der Fortbildung
- Theoretischer Hintergrund der DIT
- Fallbeispiel einer DIT-Behandlung
- Die Anfangsphase
- Die Mittelphase
- Die Abschlussphase
- Eignung für die DIT
- Zertifizierung
- Abschluss-Rollenspiel
- Praxis unter Supervision und Fallstudien
- Kontinuierliche berufliche Weiterbildung (CPD) und Supervision nach der DIT-Qualifikation
- Erweitertes zwanzigtägiges DIT-Weiterbildungsmodell
- Ausbildungsmethoden der zwanzigtägigen DIT-Weiterbildung
- Fernunterricht während der Covid-19-Pandemie und darüber hinaus
- Literatur
- Die Autor:innen
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