
Prinzip und Methode
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Content
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- 1. Protestantisches Schriftprinzip und historische Kritik
- 2. Methodische Hinweise und forschungsgeschichtlicher Überblick
- 1. Kapitel: Der Neuansatz in der protestantischen Schriftlehre
- 1.1. Die Voraussetzungen: Aufstieg und Fall des Schriftprinzips von der Reformation bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
- 1.1.1. Der Aufstieg des Schriftprinzips: Von Luther zur Altprotestantischen Orthodoxie
- 1.1.2. Der Fall des altprotestantischen Schriftprinzips: Aufklärung und Bibelkritik
- 1.2. Die philosophische Kritik des Schriftprinzips
- 1.2.1. Die Zufälligkeit von Geschichtswahrheiten: Gotthold Ephraim Lessing
- 1.2.2. Die Eisegese der praktischen Vernunft: Immanuel Kant
- 1.3. Theologische Aufklärungskompensation: Das Schriftprinzip zwischen Supranaturalismus und Rationalismus
- 1.3.1. Theologischer Sturm und Drang und die Emanzipation der Exegese
- 1.3.2. Historisierender Supranaturalismus: Gottlob Christian Storr
- 1.3.3. Ahistorischer Rationalismus: Julius August Ludwig Wegscheider
- 1.3.4. Historisierender Rationalismus: Karl Gottlieb Bretschneider
- 1.4. Hegels geschichtsphilosophische Kritik des Schriftprinzips
- 1.5. Schleiermachers Neuansatz in der protestantischen Schriftlehre
- 1.5.1. Die Stellung der Schriftlehre im System der Glaubenslehre
- 1.5.2. Die Schrift als erfahrungsproduktive Ausdrucksgestalt des christlichen Glaubens
- 1.5.3. Die Schrift als ursprüngliche Ausdrucksgestalt des christlichen Glaubens
- 1.5.4. Die historische Kritik und der Erfahrungsgrund des christlichen Glaubens
- 2. Kapitel: Die Transformation der Schriftlehre in der positionellen Theologie des 19. Jahrhunderts
- 2.1. Die Vermittlungstheologie
- 2.1.1. Die Schwerkraft des Supranaturalismus: August Detlev Christian Twesten
- 2.1.2. Unverfügbare geschichtliche Erfahrung: Carl Immanuel Nitzsch
- 2.1.3. Auf der Suche nach den Prinzipien des Protestantismus: Von Twesten zu Isaak August Dorner
- 2.1.3.1. Die Unterscheidung in ein Formal- und Materialprinzip
- 2.1.3.2. Der wechselseitige Verweisungszirkel der beiden Prinzipien: Isaak August Dorner
- 2.2. Von der spekulativen Theologie zur historischen Kritik
- 2.2.1. Die spekulative Aufhebung des Schriftprinzips
- 2.2.1.1. Ein Plädoyer für die spekulative Methode: Carl Daub
- 2.2.1.2. Spekulation im Gefolge Hegels: Philipp Konrad Marheineke
- 2.2.2. Die kritische Aufhebung des Schriftprinzips: David Friedrich Strauß
- 2.2.2.1. Der mythische Charakter der Schrift: Strauß' Leben Jesu
- 2.2.2.2. Die dogmengeschichtliche Dekonstruktion des Schriftprinzips: Strauß' Glaubenslehre
- 2.2.3. Methode als Prinzip: Ferdinand Christian Baur
- 2.2.3.1. Baurs Programm der historischen Kritik im Kontext seines Theologieverständnisses
- 2.2.3.2. Die Transformation des Schriftprinzips in das Prinzip der Autonomie
- 2.3. Das Schriftverständnis im Umfeld der Erweckungsbewegung
- 2.3.1. Die Erweckungstheologie: Friedrich August Gottreu Tholuck
- 2.3.2. Wegbereiter des modernen Biblizismus: Johann Tobias Beck
- 2.3.2.1. Die Schrift als Offenbarungsurkunde
- 2.3.2.2. Die geistige Wirkungskraft der Schrift
- 2.3.2.3. Pneumatische Hermeneutik
- 3. Kapitel: Schrift und religiöse Erfahrung
- 3.1. Die Diskussionslage um die Jahrhundertmitte
- 3.2. Die Schrift als Lichtbild des Erlösers: Richard Rothe
- 3.2.1. Die Schrift als Urkunde geschichtlich erfahrener Offenbarung
- 3.2.2. Die Schrift als das Bild Christi und dessen historische Rekonstruktion
- 3.2.3. Die Transformation des Schriftprinzips
- 3.3. Die Schrift als heilsgeschichtlicher Ausdruck der Heilsgewißheit: Johann Christian Konrad von Hofmann
- 3.3.1. Die heilsgeschichtliche Grundlegung
- 3.3.2. Die individuelle Gewißheitserfahrung als Wirkung der Schrift
- 3.3.3. Zwischen dogmatischer und historischer Methode
- 3.4. Die Diskussion zwischen Rothe und Hofmann
- 3.4.1. Die gemeinsame Ablehnung der Repristinationstheologie
- 3.4.2. Die Schrift und das Problem der Erfahrungsvermittlung
- 4. Kapitel: Der innerprotestantische Kulturkampf um das Schriftprinzip in der Ära des Kulturprotestantismus
- 4.1. Das kulturprotestantische Schriftprinzip: Albrecht Ritschl
- 4.1.1. Kulturprotestantische Schwierigkeiten mit dem Schriftprinzip
- 4.1.2. Die geschichtliche Grundlegung der Schriftlehre
- 4.1.3. Die wirkungsgeschichtliche Entfaltung der Schrift in der Gechichte des Christentums
- 4.2. Die subjektive Begründung des Schriftprinzips: Franz Hermann Reinhold von Frank
- 4.3. Auflösungserscheinungen in der Schriftlehre
- 4.3.1. Adolf von Harnack
- 4.3.2. Die freie Theologie
- 4.3.3. Die Religionsgeschichtliche Schule
- 4.4. Die Schrift und das religiöse Erlebnis: Wilhelm Herrmann
- 4.4.1. Die Ablehnung der altprotestantischen Schriftlehre
- 4.4.2. Christus als der geschichtliche Erfahrungsgrund des Glaubens
- 4.4.3. Die Vermittlungsleistung der Schrift
- 4.5. Die Wirkungskraft der Bibel in der Geschichte der Kirche: Martin Kähler
- 4.5.1. Das bibeltheologische Interesse an der Schrift
- 4.5.2. Die Schrift als kerygmatische Offenbarungsvergegenwärtigung
- 4.5.3. Die wirkungsgeschichtliche Transformation des Schriftprinzips
- 4.5.4. Übergeschichte statt Geschichte: Das Problem der historischen Kritik
- 4.6. Methodische Plausibilität und das Ende des >Bibeldogmas<: Ernst Troeltsch
- 4.6.1. Die historische Methode als Garant moderner Anschlußfähigkeit der Theologie
- 4.6.2. Die historische Plausibilisierung subjektiver Frömmigkeit
- 4.6.3. Die Auflösung des protestantischen Bibeldogmas
- 4.7. Die theologische Kritik der Methode: Hans Emil Weber
- 4.7.1. Reflektierter Bibelglaube
- 4.7.2. Die Kritik der historischen Kritik
- 4.7.3. Das Programm einer theologischen Geschichtsforschung
- 5. Kapitel: Prinzip statt Methode. Karl Barths Erneuerung des reformatorischen Schriftprinzips
- 5.1. Die Selbstauslegungsmacht des Wortes Gottes als antihistorische Revolution
- 5.2. Prinzip statt Methode in der Kirchlichen Dogmatik
- 5.2.1. Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes: Der theologische Stellenwert der Schriftlehre
- 5.2.2. Die offenbarungstheologische Grundlegung des Schriftprinzips
- 5.2.3. Das unverfügbare Ereignis der Inspiration
- 5.2.4. Schriftprinzip und Kirche: Die bleibende >Entgegenstellung< der Schrift
- 5.2.5. Historische Kritik und Hermeneutik: Schriftauslegung als Selbstauslegung der Schrift
- 6. Kapitel: Die Rückkehr der Methode. Positionsbestimmungen im 20. Jahrhundert
- 6.1. Hermeneutische Theologie
- 6.1.1. Glauben und Verstehen: Rudolf Bultmanns Programm der Hermeneutik
- 6.1.1.1. Bultmanns theologiegeschichtliche Positionierung
- 6.1.1.2. Die Schrift als Kerygma
- 6.1.1.3. Die hermeneutische Transformation der historischkritischen Methode
- 6.1.2. Die Mahnung der Exegese: Ernst Käsemann
- 6.1.3. Hermeneutische Grundlegung des Schriftprinzips: Gerhard Ebeling
- 6.1.3.1. Schriftprinzip als hermeneutisches Prinzip
- 6.1.3.2. Der schwankende Boden der historischen Kritik
- 6.1.3.3. Ebelings Absage an das Traditionsprinzip
- 6.2. Die lutherische Theologie
- 6.2.1. Rudolf Hermann
- 6.2.2. Paul Althaus
- 6.2.2.1. Die historische Anbindung des Kerygma
- 6.2.2.2. Die Schriftautorität und ihre historische Plausibilisierung
- 6.2.2.3. Die Freiheit zur Kritik
- 6.3. Schriftprinzip und Neuzeit
- 6.3.1. Vom Schriftprinzip zum Traditionsprinzip der Kultur des Christentums: Paul Tillich
- 6.3.1.1. Vom Schrift- zum Traditionsprinzip
- 6.3.1.2. Kritik als Prinzip
- 6.3.2. Das Schriftprinzip im Kontext des Programms von Offenbarung als Geschichte: Wolfhart Pannenberg
- 6.3.2.1. Offenbarung als Geschichte
- 6.3.2.2. Die Schrift im Prozeß der Überlieferungsgeschichte
- 6.3.2.3. Historische Kritik als der Neuzeit angemessene Schriftauslegung
- 6.3.2.4. Die Schrift als Prinzip
- 7. Kapitel: Prinzip und Methode als ökumenische Herausforderung
- 7.1. Schrift und Tradition in der Theologie des Ökumenischen Rates der Kirchen
- 7.1.1. Die Stellung der Bibel in der ökumenischen Bewegung
- 7.1.2. Montreal 1963: Schrift, Tradition und Traditionen
- 7.1.3. Auf der Suche nach einer ökumenischen Hermeneutik von Schrift und Tradition
- 7.2. Evangelisch-katholische Annäherungen in der Verhältnisbestimmung von Schrift und Tradition
- 7.2.1. Die Entwicklung der Verhältnisbestimmung von Schrift und Tradition und der Kampf um die historische Kritik im Katholizismus
- 7.2.1.1. Das Verhältsnis von Schrift und Tradition von Trient bis zum I. Vatikanischen Konzil
- 7.2.1.2. Der Kampf um die historische Kritik in der Auseinandersetzung mit dem Modernismus
- 7.2.2. Das Zweite Vatikanische Konzil
- 7.2.2.1. Die offenbarungstheologische Grundlegung des Verhältnisses von Schrift und Tradition
- 7.2.2.2. Kirchliche Schriftauslegung und historische Kritik
- 7.2.2.3. Die Schrift im Leben der Kirche
- 7.2.3. Die Interpretation der Bibel in der Kirche
- 7.2.4. Die ökumenische Rezeption
- 7.2.4.1. Kanon, Schrift und Wort Gottes
- 7.2.4.2. Die historische Kritik im Kontext kirchlicher Schriftauslegung
- 7.2.4.3. Kirchliche Schriftauslegung als Selbstauslegung der Schrift
- 7.2.4.4. Ökumenische Einigung?
- 8. Kapitel: Die Diskussion der Gegenwart
- 8.1. Grundtendenzen in der Diskussion um das Schriftprinzip
- 8.2. Zwischen der Aufhebung des Schriftprinzips und der Verabsolutierung der Selbstdurchsetzung des Gotteswortes
- 8.2.1. Die Aufhebung des Schriftprinzips: Falk Wagner
- 8.2.2. Die Verabsolutierung des Schriftprinzips
- 8.2.2.1. Die unverfügbare Selbstdurchsetzung des Gotteswortes durch die Schrift
- 8.2.2.2. Die Leiblichkeit des Gotteswortes
- 8.3. Prinzip und Methode aus Sicht der Exegese
- 8.3.1. Das Programm eine Biblischen Theologie
- 8.3.2. Die Wiederkehr der religionsgeschichtlichen Fragestellung
- 8.4. Der rezeptionsästhetische Neuansatz in der Schriftlehre
- 8.4.1. Der Akt des Lesens: Wolfgang Isers lesetheoretische Grundlegung der Rezeptionsästhetik
- 8.4.2. Die theologische Aufnahme der Rezeptionsästhetik: Edgar McKnights postmoderner Umgang mit der Bibel
- 8.4.3. Die Aufnahme der Rezeptionsästhetik in der deutschsprachigen Theologie
- 8.4.3.1. Der inspirierte Leser: Ulrich H.J. Körtner
- 8.4.3.2. Der lesende Mensch: Klaas Huizing
- Ausblick: Die Schrift als Vermittlungsmedium religiöser Erfahrung im Kontext christlicher Erinnerungskultur
- 1. Die Schrift als Ausdrucksgestalt religiöser Erfahrung
- 2. Die Schrift als Medium religiöser Erfahrungsvermittlung
- 3. Erfahrungsvermittlung und Erinnerungskultur: Die Schrift in der christlichen Überlieferungs- und Kulturgeschichte
- 3.1. Das Schriftprinzip und die Multimedialität der christlichen Erinnerungskultur
- 3.2. Schrift und Tradition
- 3.3. Prinzip und Methode
- Literaturverzeichnis
- 1. Zitierverfahren und Abkürzungen
- 2. Kirchliche und Ökumenische Dokumente
- 3. Quellen
- 4. Literatur
- Namenregister
- Sachregister
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