
Die Stiftung als Instrument der Nachlassplanung
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Content
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- A. Problemstellung
- B. Zentrale Fragestellung und Gang der Untersuchung
- Kapitel 1: Bestandsaufnahme - Deutsches Pflichtteilsrecht de lege lata
- A. Einleitung
- B. Überblick über das deutsche Pflichtteilsrecht
- I. Der ordentliche Pflichtteilsanspruch (§ 2303 BGB)
- II. Regelungen zum Schutz des Pflichtteils
- 1. Schutz gegen letztwillige Verfügungen
- a) Zuwendung eines Vermächtnisses (§ 2307 BGB)
- b) Zuwendung eines belasteten Erbes (§ 2306 BGB)
- c) Zuwendung eines zu geringen Erbteils (§ 2305 BGB)
- 2. Schutz gegen lebzeitige Verfügungen
- a) Der außerordentliche Pflichtteilsergänzungsanspruch (§§ 2325 ff. BGB)
- aa) Anspruchsvoraussetzungen und -inhalt
- (1) Ergänzungspflicht
- (2) Begriff der Schenkung i. S. v. § 2325 Abs. 1 BGB
- (3) Die 10-Jahresfrist des § 2325 Abs. 3 BGB
- (a) Einführung
- (b) Die Anforderungen des "Leistungs"-Begriffs in § 2325 Abs. 3 S. 2 BGB
- (aa) Die "Genuss"-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
- (a) Praktische Schwierigkeiten im Umgang mit dem "Wesentlichkeits"-Kriterium bei teilweise vorbehaltenen Rechten am Schenkungsgegenstand
- (ß) Lösungsvorschläge aus der Literatur zur Konkretisierung des "Wesentlichkeits"-Kriteriums
- (bb) Stellungnahme und Zwischenergebnis
- (c) Fristlaufhemmung analog § 2325 Abs. 3 S. 3 BGB bei wesentlichem Nutzungsvorbehalt zugunsten des Ehegatten?
- bb) Kein Ausschluss durch Erbeinsetzung oder Vermächtnis (§ 2326 BGB)
- cc) Berücksichtigung von Eigengeschenken (§ 2327 Abs. 1 S. 1 BGB)
- dd) Subsidiäre Haftung des Beschenkten (§ 2329 BGB)
- ee) Keine Pflichtteilsergänzung für Pflicht- und Anstandsschenkungen (§ 2330 BGB)
- b) Exkurs: Schutz in krassen Ausnahmefällen (§§ 138, 826, 242 BGB)
- aa) Sittenwidrigkeit und vorsätzliche sittenwidrige Schädigung (§§ 138, 826 BGB)
- bb) Einwand unzulässiger Rechtsausübung (§ 242 BGB)
- III. Gesetzliche Beschränkungsmöglichkeiten und Ausnahmen vom Pflichtteilsrecht
- 1. Die Möglichkeit der Anrechnung lebzeitiger Zuwendungen nach § 2315 BGB
- 2. Die Stundungsmöglichkeit pflichtteilsrechtlicher Ansprüche nach § 2331a BGB
- 3. Pflichtteilsentziehung (§§ 2333 ff. BGB), Pflichtteilsbeschränkung (§ 2338 BGB) und Pflichtteilsunwürdigkeit (§ 2345 Abs. 2, Abs. 1 S. 1 i. V. m. § 2339 Abs. 1 BGB)
- 4. Erb- und Pflichtteilsverzicht gemäß § 2346 BGB
- C. Zusammenfassende Würdigung
- Kapitel 2: Die Stiftung bürgerlichen Rechts als Instrument der Nachlassplanung
- A. Einleitung
- I. Bedeutung der Stiftung im Rahmen der Nachlassplanung aus Sicht der Literatur
- II. Bedeutungsgewinn der Stiftung in rechtstatsächlicher Hinsicht
- III. Beispiele aus der Gestaltungspraxis
- IV. Fragestellung und Gang der weiteren Untersuchung
- B. Die Stiftung bürgerlichen Rechts i. S. d. §§ 80 ff. BGB
- I. Entstehung der Stiftung
- 1. Stiftungsgeschäft
- 2. Staatliche Anerkennung
- II. Vermögenserwerb der Stiftung
- 1. Vermögenserwerb der bereits existierenden Stiftung
- 2. Vermögenserwerb im Rahmen der Stiftungserrichtung
- a) Stiftungserrichtung unter Lebenden (§ 81 BGB)
- aa) Anerkennung der Stiftung und Vermögensübertragung zu Lebzeiten des Stifters
- bb) Tod des Stifters nach Anerkennung der Stiftung, aber vor Vermögensübertragung
- cc) Anerkennung der Stiftung nach dem Tod des Stifters
- b) Stiftungserrichtung von Todes wegen (§ 83 BGB)
- aa) Die Stiftung als Erbin
- bb) Die Stiftung als Vermächtnisnehmerin oder Auflagenbegünstigte
- III. Erscheinungsformen der Stiftung
- 1. Unternehmensverbundene Stiftung
- 2. Familienstiftung
- a) Allgemeines
- b) Die Stiftungsdestinatäre
- 3. Steuerbegünstigte Stiftung
- a) Allgemeines
- b) Gemeinnützigkeitsrechtliche Voraussetzungen und Grenzen
- aa) Die steuerbegünstigte Familienstiftung
- bb) Die steuerbegünstigte unternehmensverbundene Stiftung
- 4. Doppelstiftungsmodell
- C. Stiftungen im Kontext von Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüchen
- I. Zuwendungen an eine Stiftung
- 1. Zuwendungen an eine bereits existierende Stiftung
- a) Lebzeitige Zuwendungen
- b) Letztwillige Zuwendungen
- 2. Zuwendungen im Rahmen der Errichtung einer Stiftung
- a) Stiftungserrichtung unter Lebenden (§ 81 BGB)
- aa) § 2325 Abs. 1 BGB analog?
- (1) Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur
- (a) Die Entwicklung der Rechtsprechung
- (b) Meinungsstand in der Literatur
- (aa) Generelle analoge Anwendung
- (bb) Grundsätzlich analoge Anwendung
- (a) Vorliegen "besonderer Umstände" (Ferid/Cieslar)
- (ß) Fehlende Unentgeltlichkeit (Dieckmann, W. Flume, Aufschlager, Medicus und Jakob)
- (?) Fehlende Unentgeltlichkeit oder Entreicherung (Krempien)
- (d) Destinatärleistungen einer Familienstiftung (Fuhrmann, Lehleiter und O. Werner)
- (cc) Keine analoge Anwendung
- (2) Stellungnahme
- (a) Planwidrige Regelungslücke
- (b) Teleologische Vergleichbarkeit
- (aa) Normzweck
- (bb) Entreicherung des Stifters
- (cc) Bereicherung der Stiftung
- (dd) Unentgeltlichkeit der Vermögensausstattung
- (ee) Zwischenergebnis
- (3) Zwischenergebnis
- bb) Praktische Bedeutung mit Blick auf den Zeitpunkt des Vermögenserwerbs
- (1) Anerkennung der Stiftung und Vermögensübertragung zu Lebzeiten des Stifters
- (2) Tod des Stifters nach Anerkennung der Stiftung, aber vor Vermögensübertragung
- (a) Vermögenserwerb gemäß § 82 S. 1 BGB
- (b) Vermögenserwerb gemäß § 82 S. 2 BGB
- (3) Anerkennung der Stiftung nach dem Tod des Stifters
- (a) Vermögenserwerb gemäß § 82 S. 1 BGB
- (b) Vermögenserwerb gemäß § 82 S. 2 BGB
- cc) Die lebzeitig errichtete Stiftung als "Beschenkte" analog § 2329 BGB?
- b) Stiftungserrichtung von Todes wegen (§ 83 BGB)
- aa) Die Stiftung als Erbin
- (1) Gesetzliche Ausgangslage
- (2) Besonderheiten für Familienstiftungen?
- bb) Die Stiftung als Vermächtnisnehmerin oder Auflagenbegünstigte
- II. Destinatärleistungen als Schenkungen i. S. v. § 2325 Abs. 1 BGB?
- III. Praktische Folgefragestellungen im Rahmen von § 2325 Abs. 3 BGB (analog)
- 1. Beginn der 10-Jahresfrist des § 2325 Abs. 3 S. 2 BGB (analog)
- a) Allgemeines
- b) Vorbehaltene Nutzungen zugunsten des Stifters
- c) Destinatärstellung des Stifters
- aa) Klagbare Destinatäransprüche des Stifters
- bb) Im Ermessen des Stiftungsvorstands stehende Destinatäransprüche des Stifters
- d) Erfüllung dem Stifter obliegender Verbindlichkeiten durch die Stiftung
- e) Der Stifter als alleiniger Stiftungsvorstand
- 2. Fristlaufhemmung des § 2325 Abs. 3 S. 3 BGB (analog)
- a) Allgemeines
- b) Vorbehaltene Nutzungen zugunsten des Ehegatten des Stifters
- c) Destinatärstellung des Ehegatten des Stifters
- d) Erfüllung dem Ehegatten des Stifters obliegender Verbindlichkeiten durch die Stiftung
- IV. Lebzeitige Zuwendungen an Stiftungen als Pflicht- oder Anstandsschenkungen i. S. v. § 2330 BGB (analog)?
- 1. Zuwendungen an eine dem Allgemeinwohl verpflichtete Stiftung
- 2. Zuwendungen an eine (Familien-)Stiftung zur finanziellen Versorgung von Familienmitgliedern und nahestehenden Personen des Stifters
- V. Die pflichtteilsrechtliche Haftungssituation der Stiftung
- 1. Die Haftung der Stiftung für empfangene Zuwendungen
- a) Bereits existierende Stiftung
- aa) Lebzeitige Zuwendungen
- bb) Letztwillige Zuwendungen
- (1) Die Stiftung als Erbin
- (2) Die Stiftung als Vermächtnisnehmerin oder Auflagenbegünstigte
- b) Haftung für das Ausstattungsvermögen
- aa) Stiftungserrichtung unter Lebenden (§ 81 BGB)
- bb) Stiftungserrichtung von Todes wegen (§ 83 BGB)
- 2. Die Haftung der Stiftung für pflichtteilsrelevante Zuwendungen an Dritte
- 3. Zwischenergebnis
- D. Zusammenfassende Würdigung
- Kapitel 3: Die Destinatärstellung pflichtteilsberechtigter Personen als Mittel zur Herabsetzung von Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüchen?
- A. Einleitung
- B. Lösungsansätze
- I. Die Anrechnung von Destinatäransprüchen auf den Pflichtteilsanspruch analog § 2307 BGB (O. Werner)
- 1. Der Ansatz
- 2. Stellungnahme
- II. Die Anrechnung von Destinatäransprüchen auf den Pflichtteilsanspruch analog § 2315 BGB
- 1. Destinatäransprüche gegen eine von Todes wegen errichtete Stiftung (Deischl)
- 2. Destinatäransprüche gegen eine unter Lebenden errichtete Stiftung
- III. Die Anrechnung von Destinatäransprüchen auf den Pflichtteilsergänzungsanspruch analog § 2327 BGB
- 1. Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur
- a) Der Standpunkt des Reichsgerichts
- b) Meinungsstand in der Literatur
- aa) Modifizierung des reichsgerichtlichen Standpunkts
- (1) Rawert/Katschinski
- (2) Deischl
- (3) Fröhlich und C. Schmid
- (4) Fuhrmann und Lehleiter
- bb) Keine Anrechnung analog § 2327 BGB (J. Kohler, Engelmann, Cornelius, Horvath und Pawlytta)
- cc) Keine Anrechnung künftiger Stiftungsleistungen (Jacke und Seyboth)
- 2. Stellungnahme
- a) Planwidrige Regelungslücke
- aa) Keine unzulässige Überberücksichtigung von Stiftungszuwendungen
- bb) Keine unzulässige Einschränkung von Testier- und Stiftungsfreiheit
- b) Teleologische Vergleichbarkeit
- aa) Kein automatischer Anrechnungseffekt
- bb) Abgrenzung
- (1) Bereits empfangene Stiftungsleistungen
- (2) Künftige Stiftungsleistungen
- (3) Stiftermehrheiten
- (a) Stiftungserrichtung durch mehrere Personen
- (b) Zustiftungen
- C. Zusammenfassende Würdigung
- Kapitel 4: Überlegungen de lege ferenda
- A. Einleitung
- B. Überblick: Pflichtteilsrecht und Privatstiftungen in Österreich
- I. Allgemeines
- II. Pflichtteilsrelevanz von Vermögenswidmungen an Privatstiftungen und Ausschüttungen an pflichtteilsberechtigte Stiftungsdestinatäre
- 1. Anrechnung von Ausschüttungen (§ 780 öABGB)
- 2. Hinzu- und Anrechnung von Vermögenswidmungen sowie Ausschüttungen (§§ 781, 782 ff. öABGB)
- C. Überlegungen de lege ferenda zum deutschen Pflichtteilsrecht
- I. Gesetzgeberischer Gestaltungsspielraum
- 1. Verfassungsrechtlicher Rahmen des Pflichtteilsrechts
- a) Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 19. April 2005
- b) Schlussfolgerungen für den Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers
- c) Zulässigkeit einer Pflichtteilsdeckung durch Destinatärleistungen aus verfassungsrechtlicher Sicht
- aa) Pflichtteilsdeckung durch bereits empfangene Destinatärleistungen
- bb) Pflichtteilsdeckung durch künftige Destinatärleistungen
- 2. Rechtspolitischer Rahmen des Pflichtteilsrechts
- a) Meinungsbild
- aa) Pflichtteilsrecht als Folge der "Selbstbindung des Erblassers"
- bb) Versorgungsinstrument bedürftiger Angehöriger
- cc) Vermeidung von Vermögenskonzentrationen
- dd) Schutz vor den Gefahren eines unverantwortlichen Gebrauchs unbeschränkter Testierfreiheit
- ee) Pflicht zur Vermögensweitergabe kraft Generationenvertrags
- ff) Ausdruck eines generalisierten Solidargedankens
- b) Zulässigkeit einer Pflichtteilsdeckung durch Destinatärleistungen aus rechtspolitischer Sicht
- II. Zwischenergebnis
- Kapitel 5: Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
- Appendix
- Anhang 1: öABGB (Pflichtteilsrecht
- §§ 756-792)
- Anhang 2: öPSG (Auszug
- §§ 1-10, 33, 34)
- Anhang 3: Abbildungen
- Literaturverzeichnis
- Sachverzeichnis
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