
Ambivalenz und Glaube
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Content
- Deckblatt
- Titelseite
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung: Glaube - Zweifel - Ambivalenz
- 1. »Es wackelt alles« (Ernst Troeltsch)
- 2. Glaube als Vertrauen und fraglose Gewissheit?
- 3. Zweifel/Anfechtung im Glauben
- 4. Glaubensambivalenz: »Zum Amen gehört das Aber«
- 5. Zielsetzung des Buches
- Teil I: Psycho-soziale Perspektiven
- 1. Das Ende der Eindeutigkeit
- 1.1 Ambivalenz als Signatur der Postmoderne
- 1.1.1 Der Konstruktivismus: Wirklichkeit als menschliche Konstruktion
- 1.1.2 Ein Blick auf die Hirnforschung: Wir konstruieren unsere Welt im Gehirn
- 1.1.3 Rezeptionsästhetik: Die Vielschichtigkeit des Verstehens
- 1.1.4 Identitätstheorie: Wer bin ich und wenn ja wie viele?
- 1.1.5 Die Begriffe: Ambiguität und Ambivalenz
- 1.2 Fundamentalismus als Gegenbewegung
- 1.3 Das Ende der Eindeutigkeit auch im Glauben?!
- 2. Ambivalenz und Ambivalenztoleranz: psychologische Aspekte
- 2.1 Zur Vorgeschichte in Mythologie und Literatur
- 2.2 Eugen Bleuler (1857-1939)
- 2.3 Carl Gustav Jung (1875-1961)
- 2.4 Sigmund Freud (1856-1939)
- 2.4.1 Psychoanalyse als Hermeneutik und ihre Ambivalenzen
- 2.4.2 Ambivalenz als Ausdruck eines innerpsychischen Konflikts
- 2.5 Psychoanalytische Entwicklungspsychologie
- 2.6 Else Frenkel-Brunswik und die Ambivalenztoleranz
- 2.7 Kommunikation und Ambivalenz
- 2.8 Schluss: Ambivalenztoleranz als Autonomiegewinn und Quelle von Resilienz
- 3. Soziologische Aspekte der Ambivalenz
- 3.1 Individualisierung als Voraussetzung von Ambivalenzwahrnehmung
- 3.2 Soziale Strukturen generieren Ambivalenz
- 3.2.1 Rolle und Ambivalenz
- 3.2.2 Ambivalenz in Generationenbeziehungen
- 3.2.3 Patchwork-Identität und Ambivalenz
- 3.3 Ambivalenz als Oszillieren
- 3.4 Gesellschaftliche Abwehr von Ambivalenz
- 3.5 Thesen: Ambivalenz gestalten
- 3.6 Exkurs: Zum Umgang mit strukturell bedingter Ambivalenz am Beispiel der Krankenhausseelsorge
- 4. Der Mensch im Widerspruch: Anthropologische Grundlagen von Ambiguität und Ambivalenz
- 4.1 Der Mensch als Leib und Seele
- 4.2 männlich - weiblich - transgender
- 4.3 Der Mensch als Individuum in der Gesellschaft
- 4.3.1 Die »Gemeinschaft der Heiligen« (Kirche) und Individualität
- 4.4 Der Mensch zwischen Abhängigkeit und Streben nach Autonomie
- 4.5 Der Mensch als dialogisches Wesen
- 4.6 Der Mensch als Konfliktwesen
- 4.6.1 Intrapersonale Konflikte
- 4.6.2 Interpersonale Konflikte
- 4.6.3 Rollenkonflikte
- 4.6.4 Strukturelle Konflikte
- 4.7 Der Mensch zwischen Sein und Sollen
- 4.8 Die vieldeutige Sprache des Menschen
- 4.9 Schluss
- Teil II: Theologische Perspektiven
- 5. Die Dynamik des Glaubens - aus entwicklungspsychologischer Sicht
- 5.1 Glaube und »die Modernisierung der Seele«
- 5.2 Glaube und die Einsichten der Entwicklungspsychologie
- 5.2.1 Die Anfänge: Eriksons epigenetische Theorie und der Glaube
- 5.2.2 Der psychologische Ursprung Gottes im Menschen nach Ana-Maria Rizzuto
- 5.2.3 Stufen, Stile und Domänen des Glaubens (James Fowler, Heinz Streib)
- 5.2.4 Die Glaubenslebenslaufimaginationen nach Konstanze Kemnitzer
- 5.3 Zusammenfassung
- 6. Theologische Hermeneutik: Ambiguitäten und Ambivalenzen in Auslegungsvollzügen
- 6.1 Glaube als deutende Antwort auf Erfahrung
- 6.2 Überlieferung und Auslegung
- 6.3 Die Ambivalenz des Hörens auf die Worte der Schrift
- 6.4 Die Notwendigkeit der Auslegung
- 6.5 Die Wertschätzung der Vieldeutigkeit: Rabbinische Schriftauslegung
- 6.6 Die Tendenz zur Eindeutigkeit: Christliche Textauslegung
- 6.7 Verlust und Wiedergewinn der Glaubensambivalenz
- 7. »Ich glaube, dass ich glaube« - Ambiguitäten und Ambivalenzen im Vollzug des Glaubens (fides qua creditur)
- 7.1 Glaube: Überzeugungen/Deutungen/Annahmen über die Wirklichkeit
- 7.1.1 Ein entwicklungspsychologisches Erklärungsmodell
- 7.1.2 Ein religiöses Erklärungsmodell
- 7.2 Glaube und Religion
- 7.3 Glaube und (Symbol-)Sprache
- 7.4 Glaube und Erfahrung
- 7.5 Glaube und Denken/Wissen/Lernen
- 7.6 Glaube und Meinen/Annehmen/Vermuten/Für-wahr-halten
- 7.7 Glaube und Vertrauen
- 7.8 Glaube und Gefühl
- 7.9 Glaube und Angst
- 7.10 Glaube - Liebe - Hoffnung
- 7.11 Glaube und Gewissheit/Sicherheit
- 7.12 Glaube und Gehorsam/Sich Ergeben
- 7.13 Glaube und Entscheidung
- 7.14 Glaube und Bekenntnis
- 7.15 Glaube und Gebet
- 7.16 Glaube und Zweifel/Anfechtung
- 7.17 Glaube und Handeln
- 7.18 Fazit: »Ich glaube, dass ich glaube« (Gianni Vattimo) oder die Poesie des Glaubens
- 8. Woran/was glaube ich eigentlich? Ambiguitäten und Ambivalenzen der Glaubensinhalte (fides quae creditur)
- 8.1 Menschen glauben an Gott - und können »IHN« prinzipiell nicht erkennen
- 8.2 Die Vielzahl der Gottesbilder und das Bilderverbot
- 8.3 Der verborgene und der offenbare Gott
- 8.4 Der zornige und der liebende Gott
- 8.5 Der dreieine Gott
- 8.6 Der historische Jesus und der geglaubte Christus
- 8.7 Der Geist weht, wo er will
- 8.8 Sichtbare und unsichtbare Kirche
- 8.9 Eschatologie: Hoffnung auf Erlösung von allen Ambivalenzen?
- 8.10 Der Mensch als Sünder und Gerechtfertigter zugleich
- 8.11 Fazit: Die Notwendigkeit offener, ambiguitärer Konstrukte von Gott und vom Menschen
- Teil III: Ambivalenz im Glaubensleben
- 9. Ein Lob der Ambivalenz: für einen lebendigen, widersprüchlichen und konfliktfreudigen Glauben in Theologie und Kirche. Oder: Vom »entweder - oder« zum »sowohl - als auch«
- 9.1 Produktive Glaubens-Ambivalenz
- 9.2 Religiöse Identität im Zeitalter des Chamäleons
- 9.3 Ambivalenzen des Glaubens - noch einmal anders
- 9.3.1 Ambivalente Auswirkungen von Religion und Glaube
- 9.3.2 Hermeneutik der Gewissheit und des Verdachts
- 9.3.3 Glaube als negative capability
- 9.3.4 Ungewissheitsmanagement im Glauben
- 9.3.5 Glaube ist kein dauerhafter Regressionsraum
- 9.4 Ambivalenz in Gotteserfahrungen - Zuspitzungen aus der Theologiegeschichte
- 9.5 Glaubensambivalenz in der Praxis der Kirche
- 9.5.1 Ambivalenz in der Predigt
- 9.5.2 Ambivalenz in der Seelsorge
- 9.5.3 Ambivalenz in der Liturgie
- 9.5.4 Ambivalenz in Kasualien
- 9.5.5 Ambivalenz im Religionsunterricht
- 9.6 Glaubensambivalenz individuell wahrnehmen und gestalten
- 9.7 Schluss: Die »Mystik« der Ambivalenz
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