
Der bunte Roman
Description
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Die Rekonstruktion der Antike im kulturellen Gedächtnis der europäischen Moderne erfährt in den zeitgenössischen Medien eine starke Präsenz. Ein wichtiger Aspekt dieser Repräsentation ist das Element Farbe. Beate Klein beleuchtet Farbe und ihren Gebrauch im antiken Roman. Der Übersicht über den Forschungsstand folgen methodische Überlegungen und die eingehende Beschreibung des Farbgebrauchs in drei lateinischen Romanen: den Satyrica Petrons, den Metamorphosen des Apuleius und den pseudoklementinischen Rekognitionen. Klein vergleicht die Interpretationen und Ergebnisse ihrer Untersuchungen mit dem Farbgebrauch in griechischen Romanen und Beispielen aus der Epik und arbeitet Parallelen und Differenzen heraus. Weiterhin zeigt sie literarische Anspielungen auf und interpretiert diese. Das Element Farbe sieht sie als ein Mittel der narrativen Strategie und stellt es in seiner Funktionalität dar. Die Nutzung von Farbe als Leitmotiv und mnemotechnisches Element ist ein Stilmittel und trägt dazu bei, ein kohäsives Narrativ zu kreieren und den Rezipienten in den Bann des Geschehens einzubinden.
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Content
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Die methodische Ausrichtung der Arbeit
- 2.1 Forschungsüberblick
- 2.2 Methodische Überlegungen
- 2.2.1 Die Bezeichnung der Farbe im Lateinischen
- 2.2.2 Die Auswahl und Darstellung der Farbwörter
- 3 Der Farbgebrauch in den Satyrica Petrons
- 3.1 Einleitung
- 3.2 Die Beschreibung des Farbgebrauchs in den Satyrica Petrons
- 3.2.1 Die Beschreibung des Farbgebrauchs in der Cena Trimalchionis
- 3.2.2 Die Beschreibung des Farbgebrauchs in den Verseinlagen
- 3.3 Interpretation des Farbgebrauchs in den Satyrica Petrons
- 3.3.1 Überblick
- 3.3.2 Die Interpretation des Farbgebrauchs in der Cena Trimalchionis
- 3.3.3 Die Entwicklung des Farbgebrauchs in den Satyrica
- 3.4 Zusammenfassung
- 4 Der Farbgebrauchin den Metamorphosen des Apuleius
- 4.1 Einleitung
- 4.2 Die Beschreibung des Farbgebrauchs in den Metamorphosen
- 4.2.1 Zum Buchtitel Asinus Aureus
- 4.2.2 Buch 1
- 4.2.3 Buch 2
- 4.2.4 Buch 3
- 4.2.5 Buch 4
- 4.2.6 Buch 5
- 4.2.7 Buch 6
- 4.2.8 Buch 7
- 4.2.9 Buch 8
- 4.2.10 Buch 9
- 4.2.11 Buch 10
- 4.2.12 Buch 11
- 4.3 Interpretation des Farbgebrauchs in den Metamorphosen des Apuleius
- 4.3.1 Der Farbgebrauch in Apuleius' Metamorphosen im Überblick
- 4.3.2 Apuleius als Meister der Anspielung
- 4.4 Apuleius und der Onos
- 4.5 Der Farbgebrauch in Apuleius' Metamorphosen im Vergleich zu den rhetorischen und philosophischen Schriften
- 4.6 Zusammenfassung
- 5 Der Farbgebrauch in den pseudoklementinischen Rekognitionen
- 5.1 Einleitung
- 5.2 Die Beschreibung des Farbgebrauchs in den pseudoklementinischen Rekognitionen
- 5.2.1 Beschreibung von Hell und Dunkel
- 5.2.2 Beschreibung von Reichtum und Pracht
- 5.2.3 Farbthema ignis, flamma
- 5.2.4 Farbthema sanguis
- 5.2.5 Ausdruck von Emotionen
- 5.2.6 Herba und das grüne Farbspektrum
- 5.2.7 Sonstige
- 5.3 Die Interpretation des Farbgebrauchs in den pseudoklementinischen Rekognitionen
- 5.3.1 Überblick
- 5.3.2 Das Bildkonzept in den pseudoklementinischen Rekognitionen oder an der Grenze der Bildlichkeit
- 6 Der Farbgebrauch im griechischen Roman
- 7 Der Farbgebrauch im komisch-realistischen Roman und im christlichen Roman
- 7.1 Der Farbgebrauch als narrative Strategie
- 7.2 Zusammenfassung: Et in se rursum mutuo nexu refectas ut mireris
- 8 Literaturverzeichnis
- 8.1 Bemerkungen zu Abkürzungen und Zitierweise
- 8.2 Editionen, Kommentare und Übersetzungen
- 8.3 Hilfsmittel
- 8.4 Sekundärliteratur
- Anhang
- 1. Übersicht zum Farbgebrauch in Petrons Satyrica
- 2. Übersicht zum Farbgebrauch in den Metamorphosen des Apuleius
- 3. Übersicht zum Farbgebrauch in den pseudoklementinischen Rekognitionen
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