
Rechtsharmonisierung
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Content
- Cover
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- A. Harmonisierung und Integration
- B. Entstehung eines supranationalen Rechtsraums
- C. Ziele der Untersuchung
- D. Grenzkontroll-, Ausländer- und Asylrecht als Referenzbereich
- E. Überblick über den Forschungsstand
- F. Gang der Untersuchung
- 1. Teil: Methodische Grundlagen
- A. Allgemeines
- B. Systematisierung des Prozesses der Rechtsharmonisierung
- I. Der Begriff der Rechtsharmonisierung
- 1. Terminologische Einordnung
- 2. Dogmatische Zusammenhänge
- 3. Abgrenzungen
- II. Die fünf Stufen der Rechtsharmonisierung
- 1. Die erste Stufe: Parallelisierung
- a) Allgemeine Merkmale
- b) "Gentlemen's Agreements"
- c) Divergierender Rechtsschutz
- d) Harmonsierungseignung
- 2. Die zweite Stufe: Koordinierung
- a) Terminologische Einordnung
- b) Völkerrechtliche Vorgaben
- c) Lois uniformes
- d) Umsetzungserfordernisse
- e) Lediglich theoretische Rechtskontrolle
- f) Verwendung als Pilotphase
- g) Harmonisierungseignung
- 3. Die dritte Stufe: Transformation
- a) Terminologische Einordnung
- b) Zwischenstufen-Charakter
- c) Eingeschränkte Rechtskontrolle
- d) Harmonisierungseignung
- 4. Die vierte Stufe: Rechtsangleichung
- a) Allgemeine Merkmale
- b) Rechtssetzung durch Beschlussverfahren
- c) Verordnungen und Richtlinien
- d) Vorrang des Unionsrechts
- e) Umfassende Rechtskontrolle
- f) Harmonisierungseignung
- 5. Die fünfte Stufe: Rechtseinheit
- C. Rechtsharmonisierung und Europäische Integration
- I. Europäische Integration und ihre theoretische Erfassung
- 1. Empirische Bewertungen
- 2. Föderale und föderative Ansätze
- 3. Funktionale und neofunktionale Ansätze
- 4. Intergouvernementale Ansätze
- 5. Annäherung an die Europäische Integration
- II. Das Recht im Prozess der Integration
- 1. Prozedural-institutionelle Betrachtung
- 2. "Integration Through Law"-Bewegung
- 3. Verfassungsdebatte
- III. Zuordnung der Rechtsharmonisierung
- 1. Im Spiegel theoretischer Deutungsansätze
- 2. Rangfolge der Unionsziele
- 3. Ein "Europäischer Rechtsraum"
- 2. Teil: Historische Ausgangspositionen und der Beginn der Europäischen Integration
- A. Vorläufer aus der Zwischenkriegszeit (1918-1939)
- B. Rechtsharmonisierung durch Einheitsrecht
- I. Die Schaffung von internationalem Einheitsrecht
- II. Wechsel- und Scheckrechts-Abkommen (1930/1931)
- III. Defizite des internationalen Einheitsrechts
- 1. Fehlen eines gemeinsamen höchsten Spruchkörpers
- 2. Mangelnde Entwicklungsflexibilität
- IV. Harmonisierungsvorbereitung durch UNIDROIT
- V. Harmonisierungswirkung
- C. Beginn der Europäischen Integration nach 1945
- I. Brüsseler Vertrag (1948)
- 1. Politische Hintergründe und Aufgaben
- 2. Institutionelle und organisatorische Grundlagen
- 3. Harmonisierungswirkung
- II. OEEC
- 1. Politische Hintergründe und Aufgaben
- 2. Institutionelle, organisatorische und prozedurale Grundlagen
- 3. Harmonisierungswirkung
- III. Europarat (1949)
- 1. Politische Hintergründe und Aufgaben
- 2. Institutionelle, organisatorische und prozedurale Grundlagen
- 3. Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK)
- a) Grundlagen
- b) Kontroll- und Durchsetzungsinstrumentarium
- c) Grundrechtliche Doppelung
- 4. Harmonisierungswirkung
- IV. Genfer Flüchtlingskonvention (1951)
- 1. Politische Hintergründe und Aufgaben
- 2. Institutionelle, organisatorische und prozedurale Grundlagen
- 3. Gewährleistungseinschränkungen und "beschränkte Vorbehalte"
- 4. Harmonisierungswirkung
- V. Harmonisierungswirkung völkerrechtlicher Gestaltungsmittel
- D. Supranationale Integration
- I. EGKS-Vertrag (1951)
- 1. "Kohle und Stahl" als Pilotbereich
- 2. Grundlegung einer institutionellen Architektur
- a) "Hohe Behörde" als Symbol der Supranationalität
- b) Institutionelles Gleichgewicht
- c) Legitimitätssteigerung durch Repräsentation
- d) Präjudizwirkung des EGKS-Gerichtshofs
- 3. Prozedurale Bestimmungen
- 4. Übergangsregelungen
- a) Separate Regelungen und "normatives Fernhalten"
- b) Zeitliche Abstufungen und ihre Folgen
- c) Psychologische Auswirkungen
- 5. Ideelle Beeinflussung
- 6. Harmonisierungswirkung
- II. EWG-Vertrag (1957)
- 1. Umfassender Integrationsansatz
- 2. Übernahme der institutionellen Architektur
- a) Einflussminderung der Europäischen Kommission
- b) Institutionelles Gleichgewicht und Kompetenzzuwachs
- c) Fortwirkung des judikativen Präjudiz'
- 3. Übergangsregelungen
- a) Übergangszeitraum mit Flexibilisierungs-Mechanismen
- b) Protokolle mit Sonderregelungen
- c) Harmonisierungswirkung
- 4. Zeitlich bedingte Mehrheitsabschwächungen
- 5. Materiell-rechtliche Angleichungsvorschriften
- a) Partielle Rechtsharmonisierung durch Grundfreiheiten
- b) Spezielle Rechtsangleichungsvorschriften
- c) Allgemeine Rechtsangleichungsvorschriften
- 6. Harmonisierungswirkung
- 3. Teil: Grenzkontrolle und Schengen-Prozess
- A. Völkerrechtliche Abkommen zum Grenzkontroll- und Ausländerrecht
- I. Schengener Übereinkommen (Schengen I, 1985)
- 1. Bezugnahmen auf den Prozess der Europäischen Integration
- a) Präambel
- b) Beschlüsse des Rates von Fontainebleau (1984)
- c) Gemeinsame EG-Initiativen
- d) Einbindung der EG-Kommission
- e) Harmonisierungswirkung
- 2. Sogwirkung des "übergreifenden Anwendungsbereichs"
- 3. "Vorvertragliche Bindungen" zwischen den Vertragsparteien
- 4. Zeitlich abgestufte Maßnahmenkataloge
- 5. Geringe Harmonisierungsintensität der ersten Schritte
- a) Einfache Sichtkontrollen (Art. 2 SÜ)
- b) Privilegierte Durchfahrt mit "grüner Scheibe" (Art. 3 SÜ)
- c) Wegfall "systematischer Kontrollen" (Art. 4 SÜ)
- d) Sonstige Harmonisierungsschritte
- e) Harmonisierungswirkung
- 6. Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 7. In-Aussicht-Stellen weiterer Harmonisierungsschritte
- a) Zukünftige Schritte zum Abbau der Binnengrenzkontrollen
- b) Maßnahmen im Bereich der Sichtvermerkspolitik
- c) Pläne in "bestimmten Teilbereichen des Ausländerrechts"
- d) Harmonisierungswirkung
- 8. Konsultationsmechanismen
- a) Vollzugskonsultationen
- b) Entwicklungskonsultationen
- c) Abgrenzungskonsultation
- 9. Innerstaatliche Umsetzung
- a) Völkerrechtliche Grundlagen
- b) Umsetzung nach Art. 59 Abs. 2 GG
- c) Völkerrechtliche Umsetzung des Schengener Übereinkommens
- d) Harmonisierungswirkung
- 10. Erstes Schengener Übereinkommen und Rechtsharmonisierung
- a) Harmonisierungslegitimität
- b) Geringe Harmonisierungsintensität
- c) Zukunfts- und Entwicklungsperspektive
- d) Ausgleich denkbarer Nachteile
- e) Das Schengener Übereinkommen als völkerrechtliche Koordinierung
- II. Schengener Durchführungsübereinkommen (Schengen II, 1990)
- 1. Bezugnahme auf den Prozess der Europäischen Integration
- a) Unmittelbare Bezugnahmen auf Gemeinschaftsrecht
- b) "Subsidiaritätsklausel" des Art. 134 SDÜ
- c) "Anpassungsregel" des Art. 142 SDÜ
- d) Paralleles Völkervertragsrecht
- e) Gemeinsame EG-Initiativen
- f) Harmonisierungswirkung
- 2. Erweiterbarkeit des SDÜ
- a) Beitrittsklausel im Völkerrecht
- b) Beitrittsklausel des Art. 140 SDÜ
- c) Harmonisierungswirkung
- 3. Schengen I als "vorvertragliche Bindung"
- 4. Konkrete Maßnahmen anstelle eines Maßnahmenkatalogs
- a) Sichtvermerkspolitik
- b) Polizeiliche Zusammenarbeit
- (1) Allgemeines
- (2) Grenzüberschreitende Observation und Nacheile
- c) Betäubungsmittel sowie Waffen- und Sprengstoffverkehr
- d) Schengener Informationssystem (SIS)
- e) Harmonisierungswirkung
- 5. Umfassende inhaltliche Regelungen
- 6. Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 7. In-Aussicht-Stellen weiterer Harmonisierungsschritte
- a) Exekutivausschuss (Art. 131 ff. SDÜ)
- b) Einzelbefugnisse des Exekutivausschusses
- c) Prozedurale Abläufe im Exekutivausschuss
- d) Sonstige Harmonisierungsaufträge
- e) Harmonisierungswirkung
- 8. Konsultationsmechanismen
- a) Abgrenzungskonsultation
- b) Entwicklungskonsultation
- 9. Innerstaatliche Umsetzung
- a) Umsetzungsanforderungen des SDÜ
- b) Umsetzung des SDÜ in Deutschland
- c) Harmonisierungswirkung
- 10. Einlegen von Vorbehalten
- a) Völkerrechtliche Grundlagen
- b) Harmonisierungswirkung des Art. 137 SDÜ
- 11. SDÜ und Rechtsharmonisierung
- a) Harmonisierungslegitimität
- b) Hohe Harmonisierungsintensität
- c) Faktischer Ausschluss von Vorbehalten
- d) Zukunfts- und Entwicklungsperspektive
- e) Ausgleich denkbarer Nachteile
- f) SDÜ als völkerrechtliche Koordinierung
- B. Intergouvernementale Regelungen (1992-1997)
- I. Der Vertrag von Maastricht (1992)
- 1. Verbindungen zum Gemeinschaftsrecht
- a) Institutionelle und normative Verknüpfungen
- b) Normative Aufspaltung zwischen 1. und 3. Säule
- c) Beteiligung von Organen
- d) Gemeinsame Initiativen außerhalb der Europäischen Union
- e) Der Sonderfall der "Passerelle"
- f) Harmonisierungswirkung
- 2. Erweiterbarkeit der EU
- a) Geschriebene Tatbestandsvoraussetzungen
- b) Ungeschriebene Tatbestandsvoraussetzungen
- c) Prozedurale Anforderungen
- d) Harmonisierungswirkung
- 3. "Vorvertragliche Bindungen" zwischen den Vertragsparteien
- a) Die Vorbehaltsklausel des Art. K. 7 EUV a. F
- b) Inhaltliche Parallelen
- c) Menschenrechtliche Vorbehalte
- 4. Begrenzte Harmonisierungsintensität
- a) Begriffliche Beschränkungen und enumerierte Handlungsbereiche
- b) Schaffung neuer Handlungsformen
- c) Stark eingeschränkte Justiziabilität
- 5. Abgestufte Mehrheitsanforderungen
- a) Abstufung als traditionelles Harmonisierungsinstrument
- b) Grundregel der Einstimmigkeit (Art. K. 4 Abs. 3 EUV a. F. )
- c) Mehrheitsprinzip und Einstimmigkeit
- d) Automatische Ablösung des Einstimmigkeitsgrundsatzes
- e) Harmonisierungswirkung
- 6. Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 7. Zukünftige Harmonisierungsmaßnahmen
- 8. Konsultationsmechanismen (Art. K. 3 ff. EUV a. F. )
- a) Wechselseitige Konsultation im Rat (Art. K. 3 Abs. 1 S. 1)
- b) Zusammenarbeit von Verwaltungsstellen (Art. K. 3 Abs. 1 S. 2)
- c) Gemeinsames internationales Auftreten (Art. K. 5 EUV a. F. )
- d) Institutionalisierte Konsultation im K. 4-Ausschuss
- e) Harmonisierungswirkung
- 9. Innerstaatliche Umsetzung
- 10. Maastrichter Vertrag und Rechtsharmonisierung
- a) Institutionelle Harmonisierung
- b) Qualitativer Fortschritt und geringfügige Harmonisierungsintensität
- c) Vorbehaltsklauseln
- d) "Normative Brückenköpfe"
- e) Zukunfts- und Entwicklungsperspektive
- f) Mehrheitsanforderungen
- g) Bildung eines einheitlichen Regelungsbereichs
- h) Maastrichter Vertrag als intergouvernementale Transformation
- II. Harmonisierungswirkung
- C. Vertiefung der intergouvernementalen Transformation und Beginn der supranationalen Rechtsangleichung (seit 1997)
- I. Der Vertrag von Amsterdam (1997)
- II. Vertiefung der intergouvernementalen Transformation
- 1. Allgemeines
- 2. Regelungen des Titels VI EU-Vertrag a. F
- 3. Schaffung neuer Handlungsformen
- a) Verbindlicher Regelungsbereich
- b) Begrenzte Angleichung der Handlungsinstrumente
- (1) Gemeinsame Standpunkte (lit. a)
- (2) Rahmenbeschlüsse (lit. b)
- (3) Sonstige Beschlüsse (lit. c)
- (4) Völkerrechtliche Übereinkommen (lit. d)
- (5) Rangordnung und Harmonisierungseignung
- 4. Ausweitung organschaftlicher Befugnisse
- a) Rat als Konsultations- und Beschlussgremium
- b) Verwaltungskooperation (Art. 34 Abs. 1 S. 2 EU)
- c) Konkurrierendes Initiativrecht der Kommission
- d) Erweiterte Befugnisse des EP (Art. 39 EU)
- e) Beibehaltung der "Passerelle" (Art. 42 EU a. F. )
- 5. Erweiterte Justiziabilität (Art. 35 EU a. F. )
- a) Vorabentscheidungsverfahren (Abs. 1 bis Abs. 4)
- b) Anreizfunktion (Abs. 4)
- c) Nichtigkeitsklage (Abs. 6)
- d) Streitbeilegungsverfahren (Abs. 7)
- e) Inhaltliche Ausschlüsse (Abs. 5)
- f) Harmonisierungswirkung
- 6. "Judikative Vergemeinschaftung" durch den EuGH
- a) Rs. Gözütok u. Brügge (2003)
- b) Zeitliche Anwendbarkeit des Schengen-Rechts
- c) Rs. Pupino (2005)
- d) Rs. Gestoras Pro Amnistía u. a. (2007)
- e) Harmonisierungswirkung
- 7. Abgestufte Mehrheitsanforderungen
- a) Allgemeines
- b) Außerachtlassen von Stimmenthaltungen
- c) Annäherungen an das Mehrheitsprinzip
- d) Harmonisierungswirkung
- 8. Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 9. Konsultationsmechanismen
- a) Kontinuität der Konsultationsformen
- b) Harmonisierungswirkung
- 10. Ordre public-Ausnahme (Art. 33 EU a. F. )
- 11. Innerstaatliche Umsetzung
- 12. Amsterdamer Vertrag und intergouvernementale Vertiefung
- a) Organschaftliche Befugnisse und Handlungsinstrumente
- b) Zusätzliche Ausweitung judikativer Rechtskontrolle
- c) EuGH als Harmonisierungsinstrument
- d) Qualitativer Fortschritt mit substantieller Harmonisierungsintensität
- e) Abschwächung von Mehrheitsanforderungen
- f) Souveränitätsvorbehalt
- g) Zukunfts- und Entwicklungsperspektiven
- h) Amsterdamer Vertrag als intergouvernementale Transformation
- III. Beginn der supranationalen Rechtsangleichung
- 1. Die "Vergemeinschaftung"
- a) Allgemeines
- b) Die rechtstechnische Umsetzung
- c) Harmonisierungswirkung
- 2. Protokoll Nr. 2 (Schengen-Protokoll)
- a) Präambel
- b) Verstärkte Zusammenarbeit
- c) "Institutionelle Vergemeinschaftung"
- d) Rechtsprechungsmacht des EuGH
- 3. Ausnahme- und Sondervorschriften für EU-Mitgliedstaaten
- a) Aufgabe der Rechtseinheitlichkeit
- b) Sonderrolle Dänemarks
- (1) Allgemeines
- (2) Regelungen nach Art. 3 Schengen-Protokoll
- (3) Regelungen nach dem Protokoll Nr. 5
- (a) Generelles Opt-out und seine Folgen
- (b) Partielle Teilnahme an der "Vergemeinschaftung" (Art. 4)
- (c) Übernahme-Option (Art. 5)
- (d) Verzichtserklärung (Art. 7)
- (4) Harmonisierungswirkung
- (a) Vertragsprotokoll als Ausnahmefall
- (b) Institutionelle Vorkehrungen
- (c) "Partielle Vergemeinschaftung" und Übernahme-Optionen
- (d) Rechtsprobleme lediglich völkerrechtlicher Bindungen
- c) Sonderrolle des Vereinigten Königreichs und Irlands
- (1) Allgemeines
- (2) Regelungen nach Art. 4 und 5 Schengen-Protokoll
- (3) Regelungen nach dem Protokoll Nr. 4
- (a) Generelles Opt-out und seine Folgen
- (b) Freiwillige Beteiligung mit Opt-in-Möglichkeit (Art. 3)
- (c) Nachträgliches Opt-in (Art. 4)
- (d) Verzichtserklärung Irlands (Art. 8)
- (e) Bindungsfolgen (Art. 6)
- (4) Harmonisierungswirkung
- (a) Vertragsprotokoll als Ausnahmefall
- (b) Kontrollierte "Vergemeinschaftung" des Schengen Rechts
- (c) Stufenweise "Vergemeinschaftung" von Titel IV (Protokoll Nr. 4)
- (d) Verzichtserklärung
- (e) Affirmative Sonderinstrumente
- (f) Harmonisierungsrückschritt beim Visumsrecht
- 4. Sondervorschriften für Nicht-EU-Mitgliedstaaten
- a) Hintergrund des Art. 140 SDÜ
- b) Sondervorschriften für Island und Norwegen
- (1) Ausgangssituation des Schengen-Protokolls
- (2) Wahrung der Anwendungskontinuität
- (3) Schengen-Assoziationsübereinkommen mit Island und Norwegen
- (4) Harmonisierungswirkung
- (a) Schaffung einer Anschlussstelle
- (b) Nachvollzug oder Suspendierung
- (c) Rolle der Gerichtsbarkeit
- (d) "Entweder-oder-Ansatz"
- (e) Asymmetrie und Vertragssuspendierung
- 5. Verbindendes Grundkonzept
- 6. Prioritäts- und Pilotbereiche (Art. 62, 63 EG a. F. )
- 7. Prozedurale Bestimmungen
- a) Abgestufte Mehrheitsanforderungen
- b) Harmonisierungswirkung
- c) Beteiligung von Kommission und EP
- 8. Umfassende Justiziabilität mit Restriktionen
- a) Annähernd gleichrangiger Rechtsschutz
- b) Letztinstanzliche Vorabentscheidung
- c) Tatbestandliche Einschränkungen auf Rechtsakte
- d) Bestehen einer Vorlagepflicht
- e) Partieller Ausschluss gerichtlicher Überprüfbarkeit
- f) Begrenzung der Bindungswirkung (Art. 68 Abs. 3 S. 2 EG a. F. )
- g) Revisionsklausel nach Art. 67 Abs. 2 EG a. F
- 9. Rechtsprechungstätigkeit des EuGH
- 10. Amsterdamer Vertrag und supranationale Rechtsharmonisierung
- a) Der Vorgang der "Vergemeinschaftung"
- b) Ausnahme- und Sonderbestimmungen
- c) Bildung von Prioritäts- und Pilotbereichen
- d) Mehrheitsanforderungen
- e) Institutionelle Annäherung
- f) Ausweitung judikativer Rechtskontrolle
- g) "Entweder-oder-Mechanismus" des Assoziationsrechts
- h) Amsterdamer Vertrag als supranationale Rechtsangleichung
- IV. Konzeptionelle und programmatische Harmonisierung
- 1. Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
- 2. Der Wiener Aktionsplan (1998)
- a) Komplementarität und Ausgewogenheit
- b) Gemeinsames Rechtsbewusstsein und "Raum des Rechts"
- c) Überschießende inhaltliche Festlegungen
- d) Prioritätsbereiche und Kontinuitätswahrung
- e) Stärkung von EuGH und EP
- f) Verstärkung der internationalen Repräsentation
- 3. Der Gipfel von Tampere (1999)
- a) Komplementarität und Ausgewogenheit
- b) Der "echte Europäische Rechtsraum"
- c) Prioritätsbereiche und Kontinuitätswahrung
- d) Rechtsschutz und parlamentarische Einbindung
- e) Verstärkung der internationalen Repräsentation
- 4. Der Gipfel von Laeken (2001)
- a) Geringe Fortschritte und neue Impulse
- b) Praktische Auswirkungen prozeduraler Hemmnisse
- c) Neues Konzept auf alter Grundlage
- d) Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 5. Die Europäische Grundrechte-Charta
- 6. Das Haager Programm (2004)
- a) Zukunftsausrichtung und Kontinuität
- b) Evaluierung und Kontrolle
- c) Prozedurale und institutionelle Hemmnisse
- d) Harmonisierungsziel "Europäischer Rechtsraum"
- (1) Normative Grundlagen
- (2) Harmonisierungswirkung
- e) Inhaltliche Prioritäten künftiger Maßnahmen
- f) Harmonisierungswirkung
- 7. Das Stockholmer Programm (2009)
- a) Komplementarität und Ausgewogenheit
- b) "Europa als Raum des Rechts und der Justiz"
- c) Migrations- und Asylfragen
- d) Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen
- 8. Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung
- a) Mittelbarer Mechanismus
- b) Harmonisierungseignung
- c) Konzeptionelle und programmatische Entwicklung
- 9. Harmonisierungswirkung
- V. Sekundärrechtliche Maßnahmen
- 1. Sekundärrecht im Harmonisierungsprozess
- 2. Der Bestand sekundärrechtlicher Vorschriften
- 3. Judikative Gewährleistung
- 4. Harmonisierungswirkung
- D. Zwischen Rechtsangleichung und Rechtseinheit (seit 2009)
- I. Der Vertrag von Lissabon (2007/2009)
- 1. Einheitliche Supranationalisierung
- 2. Kompetenzausweitung
- 3. Durchgängige Mehrheitsentscheidung
- 4. Aufschließen zur supranationalen Rechtskontrolle
- 5. Harmonisierungswirkung
- II. Fortentwicklung des Sekundärrechtsbestands
- 4. Teil: Entstehung eines harmonisierten Asylrechts
- A. Vom Schengen-Regime zum Dublin-System
- I. Asylrecht und SDÜ
- 1. Einbettung ins Schengen-Recht
- 2. Strukturvergleich
- a) Völkerrechtliche Grundlagen
- b) Flüchtlingsrechtliche Rückanbindung
- c) Formelle Regelungen als Pilotbereich
- d) Definitorische Harmonisierung
- e) Beginn gegenseitiger Anerkennung
- f) Individuelle Abweichungsmöglichkeiten
- g) Unterrichtungspflichten
- h) Territoriale Restriktion
- 3. Harmonisierungswirkung
- II. Das Dublin-System
- 1. Das Dubliner Übereinkommen (1990)
- 2. Strukturvergleich
- a) Überwindung territorialer Restriktion
- b) Völkerrechtliche Handlungsform
- c) Harmonisierungsmechanismen
- (1) Übereinstimmungen
- (2) Modifikationen
- (3) Neuartige Formen
- d) Harmonisierungswirkung
- III. Asylrechtsharmonisierung und Völkerrecht
- B. Maastrichter Vertrag und intergouvernementales Recht
- I. Erreichen der primärrechtlichen Ebene
- II. Intergouvernementale Transformation
- III. Harmonisierungswirkung
- C. Amsterdamer Vertrag und supranationales Recht
- I. Schaffung supranationaler Kompetenzgrundlagen
- II. Zeitlicher Rahmen und unverbindliche Vorarbeiten
- III. Ausnahme- und Sonderrechtsbestimmungen
- IV. Vereinfachte Überführung
- V. Sekundärrechtliche Harmonisierung des Asylrechts
- 1. Dublin-System und Asyl-Acquis
- 2. Das "Mindestnormen"-Konzept
- VI. Harmonisierungswirkung
- D. Der Vertrag von Lissabon und das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)
- I. Asylrechtsharmonisierung und konzeptionelle Harmonisierung
- II. Der Vertrag von Lissabon (2007/2009)
- 1. Das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)
- 2. Völkerrechtliche Rückanbindung
- 3. Institutionelle Flankierung
- 4. Mehrheitsentscheidungen, Mitwirkungsrecht und Rechtskontrolle
- 5. Sekundärrechtlicher Asyl-Acquis (seit 2009)
- 6. Harmonisierungswirkung
- E. Asylrechtsharmonisierung und Rechtseinheit
- 5. Teil: Grenzen der Rechtsharmonisierung
- A. Allgemeines
- B. Völkerrechtliche Grenzen
- C. Supranationale Grenzen
- I. Unionsrechtliche Grenzen für paralleles Völkervertragsrecht
- II. Ausdrückliche Harmonisierungsverbote
- III. Zielbestimmungen der Europäischen Union (Art. 3 EUV)
- IV. Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung (Art. 5 Abs. 2 EUV)
- V. Subsidiaritätsprinzip (Art. 5 Abs. 3 EUV)
- VI. Verhältnismäßigkeit (Art. 5 Abs. 4 EUV)
- VII. Loyale Zusammenarbeit (Art. 4 Abs. 3 EUV)
- VIII. Demokratieprinzip und parlamentarische Repräsentation
- D. Nationale Rechtsordnungen
- I. Normative Gegebenheiten
- II. Abweichende Rechtswirklichkeit in den einzelnen Mitgliedstaaten
- E. Bewertung
- 6. Teil: Rechtsharmonisierung und Finalität
- A. Historische Zusammenhänge
- I. Rechtsharmonisierung und Staatlichkeit
- 1. Code Civil (1804) und die Kodifikationsbewegung
- 2. Reichsgründung und die Schaffung des BGB (1871)
- 3. Schober-Curtius-Plan (1931)
- 4. Zollverein (1834) und Zollunion (1957)
- II. Beginn der Europäischen Integration (1950er Jahre)
- 1. Neubeginn in Europa
- 2. Finalitäten-Schema
- 3. Verwendung offener Begriffe
- III. Einzelne Komponenten der Finalität
- 1. Territoriale Reichweite
- 2. Inhaltliche Reichweite
- B. Unausgesprochenes Dauerthema
- I. Normative Wende der Einheitlichen Europäischen Akte (1986)
- II. Negation europäischer Staatlichkeit (1990er Jahre)
- C. Europäischer Verfassungsprozess und seine Ziele
- I. Der Ausgangspunkt der Debatte
- II. Abkehr von der europäischen Verfassungsstaatlichkeit
- D. Europäische Finalität nach Lissabon
- I. Allgemeine Folgerungen
- II. Ableitung aus dem Faktischen
- III. Möglichkeit einer europäischen Staatlichkeit?
- 1. Nicht-normative Anforderungen
- 2. Materielle Anforderungen
- IV. Integration ohne formale Staatlichkeit
- V. Integration als selbständige Finalität
- Schlussbetrachtung
- I. In Summa
- II. Merkmale und Instrumente
- III. Harmonisierung als rechtlicher Prozess
- IV. "Rule of law" und "Europäischer Rechtsraum"
- V. Entwicklungsparallelen
- Literaturverzeichnis
- Personen- und Sachregister
System requirements
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