
Gender Studies und Systemtheorie
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»Nicht, wie man vermuten könnte, zur soziologischen Geschlechterforschung, sondern zu den von Kunst- und LiteraturwissenschaftlerInnen betriebenen Gender Studies sehen die HerausgeberInnen eine besondere Affinität der Systemtheorie, da sich in Literatur und bildender Kunst, so die Begründung der HerausgeberInnen, Geschlechterkonstruktionen >manifestieren<. Zudem verfügten die entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen über ein >reiches Instrumentarium<, historische Semantiken zu analysieren.«More details
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Persons
Sabine Kampmann, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
Sabine Kampmann (Dr. phil.) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Sie war Gastwissenschaftlerin der Forschungsinitiative »Alter(n) als kulturelle Konzeption und Praxis« an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, zuvor Vertretungsprofessorin an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und lehrte als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Habilitationsschrift widmet sich dem Thema »Die neue Sichtbarkeit des Alters. Greise Körper in Kunst und visueller Kultur (2016)«. In ihrer Dissertation (»Künstler sein«) setzte sie sich Disziplinen übergreifend mit dem Thema Autorschaft in der Gegenwartskunst auseinander.
ISNI: 0000 0000 7250 8170
Alexandra Karentzos, Technische Universität Darmstadt, Deutschland
Alexandra Karentzos (Prof. Dr.) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Mode und Ästhetik an der Technischen Universität Darmstadt. In Forschung und Lehre befasst sie sich insbesondere mit Mode, Kunst und Globalisierung in einer postkolonialen, transkulturellen Perspektive.
Thomas Küpper, Universität Duisburg-Essen, Deutschland
Thomas Küpper (PD Dr. phil.) ist Literatur- und Medienwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen. Für das Herbstsemester 2022 ist er als Max-Kade-Gastprofessor an die University of Cincinnati eingeladen. Zuvor vertrat er die Professur für Medienästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie die Professur für Kulturwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
ISNI: 0000 0001 1938 1219
Content
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Einleitung: Gender Studies und Systemtheorie [Seite 9]
4 - 1988- und was nun? Eine Zwischenbilanz zum Verhältnis von Systemtheorie und Gender Studies [Seite 17]
5 - Systemtheorie und Gender: Geschlechtliche Ungleichheit in der funktional differenzierten Gesellschaft [Seite 47]
6 - Die Biologie der Medium/Form-Unterscheidung [Seite 77]
7 - Gender als Strategie der Dauer. Eine Lektüre von Baudelaires »Une Charogne« [Seite 93]
8 - Der Tanz ums Triviale. Geschlechterdifferenz und literarische Wertung in der russischen Kultur um 1900 [Seite 117]
9 - »Ist es wahre Liebe.?« Kitsch und Camp aus evolutionstheoretischer Sicht [Seite 141]
10 - Manifest für Ironiker/innen. Zur Kunst der Beobachtung [Seite 159]
11 - Was heißt eigentlich Post-Feminismus? ». eine möglichst trittsichere und graziöse Flucht nach vorn« (Pipilotti Rist) [Seite 179]
12 - Zu den Autorinnen und Autoren [Seite 207]
13 - Zu den Abbildungen [Seite 210]
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