
Körper von Wert
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Besprochen in:Gen-ethischer Informationsdienst, 210 (2012)More details
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Person
Ute Kalender, Universität Paderborn, Deutschland
Ute Kalender (PD Dr. phil.) ist für das Wintersemester 2022/23 Vertretungsprofessorin in den Medienwissenschaften der Universität Paderborn.
ISNI: 0000 0003 6271 5370
Content
- Intro
- Cover Körper von Wert
- Inhalt
- DANKSAGUNG
- A. EINLEITUNG - STAMMZELLEN UND GESCHLECHTERLEIBER
- B. BIOETHIK ALS DISPOSITIV
- B.1 Zum Selbstverständnis dominanter Bioethik
- B.2 Der foucaultsche Dispositivbegriff
- B.2.1 Der strategische Aspekt
- B.2.2 Machtverhältnisse im bioethischen Dispositiv
- B.2.3 Das Verhältnis von 'materiellen' Biotechnologien und 'diskursiver' Bioethik
- B.2.4 Zusammenfassung
- B.3 Die Rekonstruktion des Dispositivs der Bioethik
- B.3.1 Von der traditionellen Arzt- zur biomedizinischen Ethik selbstregierter Subjekte
- B.3.2 Bioethik als Subpolitik: Die Bioethik-Konvention
- B.3.3 Die neoliberale Umstrukturierung lokaler Ethikkommissionen
- B.3.4 Die Etablierung politischer Ethikkommission
- B.3.5 Die Privilegierung des Embryos als Rechtssubjekt im entstehenden Biorecht
- B.3.6 Die 'Verwissenschaftlichung' der Bioethik: Bioethik- Institute und die Institutionalisierung der Bioethik als akademische Disziplin
- B.3.7 Der Kampf im Bereich bioethischer Bildung
- B.3.8 Die Konstruktion des Embryos als Rohstoff
- B.3.9 Das Stammzellgesetz und die ZES
- B.3.10 Die Zukunft der Stammzellforschung
- B.3.11 Zusammenfassung
- C. DIE ANALYSE DER BIOETHISCHEN DISKURSE ZUR STAMMZELLFORSCHUNG
- C.1 Lebenswissenschaftliche Diskurse - Vom totipotenten Embryo zur Netzwerkzelle
- C.1.1 Der Begriff der Totipotenz: Vom Einheitsprinzip zum Teamprodukt
- C.1.2 Zusammenfassung
- C.2 Theologische Diskurse - Gottebenbildliche Eigenleiblichkeit des Embryos, sündiges weibliches Fleisch und heteronormative Lebensvielfalt
- C.2.1 Koordinaten des theologisch-ethischen Diskurses zur Stammzellenproblematik
- C.2.2 Körper- und Geschlechtermetaphern in theologischer Bioethik
- C.2.3 Zusammenfassung
- C.3 Philosophische Diskurse - Zweckrationales Leben und Personen bioethischer Entscheidungen
- C.3.1 Der philosophische Personbegriff
- C.3.2 Rationales Leben und vernünftige Körper: Philosophische Wendungen biologischer Lebensbegriffe
- C.3.3 Zusammenfassung
- C.4 Rechtsphilosophische Diskurse - Privatrechtliche Körpereigentümer, bloßes biologisches Leben und embryonale Grundrechtssubjektivität
- C.4.1 Die Zygote als Grundrechtssubjekt: Rechtsphilosophische Argumentationen gegen Stammzellforschung
- C.4.2 Leben ohne Rechtsstatus: Der Embryo als bloßes biologisches Leben
- C.4.3 Biologisches Leben und Grundrechtssubjekt: Unvereinbare Gegensätze?
- C.4.4 Unsichtbare Väter und monströse Mütter
- C.4.5 Abtreibung als selbstbestimmte Praxis von Frauen?
- C.4.6 Stammzellen aus Nabelschnurblut: Das Kind als privatrechtlicher Eigentümer seiner Stammzellen
- C.4.7 Zusammenfassung
- C.5 Das Zusammenwirken der bioethischen Diskurse
- C.5.1 Das Zusammenwirken der Lebensschützer
- C.5.2 Das Zusammenwirken der Befürworter von Stammzellforschung
- C.5.3 Zu den Gemeinsamkeiten von Gegnern und Befürwortern
- D. ZURÜCK ZUM INTEGRALEN FRAUENKÖRPER? EINE INTERDEPENDENTE PERSPEKTIVE AUF DIE INWERTSETZUNG DES REPRODUKTIVEN LEIBES
- D.1 Die Inwertsetzung des Leibes als eine Inwertsetzung des Frauenkörpers? Die Kategorie Geschlecht in feministischen Genderansätzen
- D.2 Potentiale der Entgeschlechtlichung? Queere/transgendere Perspektiven auf Neue Technologien und Körperfragmentierung
- D.3 Die Unmöglichkeit der Möglichkeit reproduktiver Subjektivierung: Reproduktion, NRTs und Körperfragmentierung aus Sicht der Disability Studies
- D.3.1 Komplexe Subjektivierungsbedingungen
- D.3.2 Stammzellforschung und neue Eugenik
- D.4 Zusammenfassende Schlussbetrachtungen: Eine interdependente Perspektive auf die Inwertsetzung des Körpers
- E. LITERATUR
- F. GLOSSAR
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