
Menschenrechte im internationalen bewaffneten Konflikt
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Content
- Intro
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Kapitel Menschenrechtsabkommen und Kriegsvölkerrecht: Unterschiede und Übereinstimmungen
- A. Geschützter Personenkreis
- I. Universeller Ansatz der Menschenrechtsabkommen
- II. Nationalitäts- und gruppenbezogener Ansatz des Kriegsvölkerrechts
- 1. Bedeutung der Staatsangehörigkeit
- 2. Bedeutung der Gruppenzugehörigkeit
- B. Geschützte Rechtsgüter
- I. Überblick
- II. Unterschiedliche Bandbreite und Intensität
- 1. Geringere Bandbreite des Rechtsgüterschutzes im Kriegsvölkerrecht
- 2. Geringere Intensität des Rechtsgüterschutzes im Kriegsvölkerrecht
- III. Menschenrechtliche Abwehrrechte und kriegsvölkerrechtliches "Flickwerk"
- C. Durchsetzung
- I. Primärrechtsschutz
- 1. Menschenrechtsabkommen
- 2. Kriegsvölkerrecht
- II. Sekundärrechtsschutz
- 1. Menschenrechtsabkommen
- 2. Kriegsvölkerrecht
- D. Fazit
- 2. Kapitel Fortgeltung der Menschenrechtsabkommen
- A. Allgemeine Regeln
- I. Keine automatische Beendigung oder Suspendierung
- II. Vermutung der Fortgeltung bei Verträgen zum Schutz der Menschenrechte
- B. Fortgeltung von EMRK und IPBPR
- I. Eindeutige Regelung in den Derogationsklauseln
- 1. Art. 15 EMRK
- 2. Art. 4 IPBPR
- II. Besondere Pflichtenstruktur der Menschenrechtsabkommen
- 1. Objektiver Charakter der Verpflichtungen
- 2. Unbeachtlichkeit der Staatsangehörigkeit
- III. Praxis der Vertragsstaaten
- C. Fazit
- 3. Kapitel Geltungsbereich der Menschenrechtsabkommen
- A. EMRK
- I. Vermutung gegen die extraterritoriale Geltung
- II. Ausnahmen
- 1. Effektive Kontrolle eines Gebiets
- a) Keine allgemeingültige Definition
- b) "Espace juridique" und Art. 56 EMRK
- 2. Unmittelbare Gewalt über eine Person ("authority and control")
- III. "Ursache und Wirkung" als unzureichender Anknüpfungspunkt
- IV. Anmerkungen
- 1. "Jurisdiktion" im Lichte des allgemeinen Völkerrechts und der EMRK
- 2. Möglichkeit des "Zuschneidens" des Umfangs der Konventionsverpflichtungen
- 3. Ausübung von Jurisdiktion und Opfereigenschaft gemäß Art. 34 EMRK
- 4. Zum Vergleich mit Art. 1 GA I-IV
- 5. Bedeutung von Art. 15 Abs. 2 EMRK
- 6. Fazit
- B. IPBPR
- I. Geltung außerhalb des Staatsgebiets einer Vertragspartei
- 1. Praxis des Menschenrechtsausschusses
- 2. Praxis der Vertragsstaaten
- 3. Travaux préparatoires
- II. Ausübung von Jurisdiktion
- C. Fazit
- 4. Kapitel Verhältnis zwischen Menschenrechtsabkommen und Kriegsvölkerrecht: Das Kriegsvölkerrecht als lex specialis?
- A. Einleitung
- I. Die lex specialis-These
- II. Deutungsmöglichkeiten: Die verschiedenen Varianten des lex specialis-Satzes
- 1. "Geschlossenes Regelungssystem"
- a) Zum Begriff des "self-contained régime"
- b) Denkbare Varianten eines "geschlossenen Regelungssystems" des Kriegsvölkerrechts
- 2. Konfliktlösungs- oder Auslegungsregel
- III. Spezialität
- IV. Exkurs: Andere Harmonisierungsmechanismen
- V. Fazit
- B. Das Kriegsvölkerrecht als geschlossenes Regelungssystem?
- I. Abgrenzbarkeit vom "Nichtkriegsvölkerrecht"
- II. Geschlossenheit
- 1. Keine positive Ausschlußnorm
- 2. Artikel 72 und 75 ZP I
- 3. Martens'sche Klausel
- 4. Praxis
- a) Vertragsorgane
- aa) EMRK
- bb) IPBPR
- b) Vertragsstaaten
- aa) Vereinigte Staaten von Amerika
- bb) Vereinigtes Königreich
- cc) Israel
- (1) Besetzte Gebiete
- (2) Kampfhandlungen
- dd) Rußland
- ee) Weitere Staaten
- c) Weitere internationale Gremien
- aa) Vereinte Nationen
- bb) Europarat
- III. Fazit
- C. Verdrängung menschenrechtsvertraglicher Verpflichtungen durch das Kriegsvölkerrecht?
- I. Voraussetzungen eines Normenkonfliktes
- 1. Normenkonkurrenz
- 2. "Enge" Definition des Normenkonflikts: "Sollen" gegen "Sollen"
- 3. "Weite" Definition des Normenkonflikts: "Sollen" gegen "Erlaubt-Sein"
- 4. Kein Normenkonflikt: "Sollen" und "Negative Erlaubnis"
- 5. Fazit
- II. Zur Möglichkeit von Normenkonflikten zwischen Menschenrechtsnormen und Normen des Kriegsvölkerrechts
- 1. Kriegsvölkerrechtliche Normen, nach denen etwas gesollt ist, was nach den Menschenrechtsabkommen nicht gesollt ist?
- 2. Menschenrechtsnormen, nach denen etwas gesollt ist, was nach dem Kriegsvölkerrecht nicht gesollt ist?
- 3. Kriegsvölkerrechtliche Normen, die etwas (positiv) erlauben, was nach den Menschenrechtsabkommen nicht gesollt ist?
- a) Erlaubnisnormen im kodifizierten Kriegsvölkerrecht?
- aa) Beispiele für in Betracht kommende Regelungen
- bb) Rechtsprechung des Israelischen Obersten Gerichtshofes
- cc) Anmerkungen
- (1) Prohibitiver Charakter des Haager und Genfer Rechts
- (2) Lückenhaftigkeit in Bezug auf Erlaubnisnormen
- b) "Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt"
- aa) "Kriegerisches Schädigungsrecht"
- bb) Positive oder negative Erlaubnis?
- (1) "Schädigungsrecht" als Ausfluß der "natürlichen Handlungsfreiheit" im Kriege
- (2) "Beide sind im Recht"
- c) Fazit
- 4. Menschenrechtsnormen, die etwas erlauben, was nach dem Kriegsvölkerrecht nicht gesollt ist?
- 5. Fazit
- III. Weitere Hindernisse einer Verdrängung von Menschenrechtsnormen
- 1. Verhältnis des lex specialis-Satzes zu den Derogationsklauseln der Menschenrechtsabkommen
- 2. "Drittwirkung" des lex specialis-Satzes?
- IV. Fazit
- D. Zur Auslegung der Menschenrechte im Lichte des Kriegsvölkerrechts
- I. Grenzen der Auslegung im Lichte des Kriegsvölkerrechts im allgemeinen
- 1. Auslegung bei vergleichbaren Schutzstandards
- 2. Auslegung bei "Schweigen" des Kriegsvölkerrechts
- II. Grenzen der Auslegung im Falle ausgewählter Rechtsgüter
- 1. Recht auf Leben
- a) Art. 6 Abs. 1 IPBPR
- b) Art. 2 EMRK
- 2. Recht auf Freiheit und Sicherheit
- a) Art. 9 IPBPR
- aa) Grundsatz (Abs. 1)
- bb) Einzelne Rechte
- (1) Informationsrecht (Abs. 2)
- (2) Recht auf Vorführung vor einen Richter (Abs. 3)
- (3) Habeas corpus (Abs. 4)
- b) Art. 5 Abs. 1 EMRK
- 3. Recht auf Eigentum
- III. Fazit
- E. Harmonisierung mit Hilfe der Derogationsklauseln der Menschenrechtsabkommen?
- I. Zur Reichweite einer möglichen Harmonisierung
- II. Anforderungen an die Derogationslage
- 1. Bedrohung des "Lebens der Nation"
- a) Zwingende Derogationsvoraussetzung?
- aa) Art. 15 EMRK
- bb) Art. 4 IPBPR
- b) Voraussetzungen für eine "Bedrohung des Lebens der Nation"
- c) Auswirkungen auf die Reichweite der Derogationsklauseln bei Kriegshandlungen
- d) Zur Möglichkeit geringerer Anforderungen bei Kriegshandlungen
- e) Fazit
- 2. Amtliche Verkündung
- a) Ausgangslage
- b) Verzichtbarkeit bei Kriegshandlungen?
- III. Fazit
- Schlußbetrachtung
- Literaturverzeichnis
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