
Die Business Judgment Rule im Prozess
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Content
- Cover
- 1. Kapitel: Einleitung
- A. Problemstellung
- B. Notwendigkeit der wissenschaftlichen Untersuchung
- I. Praxisrelevanz der Organhaftung
- II. Die Bedeutung der Business Judgment Rule
- III. Bedeutung des Prozessrechts für das Organhaftungsrecht
- C. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
- D. Methodik und Gang der Darstellung
- E. Ziel der Untersuchung
- 1. Teil: Das materiellrechtliche Konzept der Business Judgment Rule
- 2. Kapitel: Grundlagen der Organhaftung
- A. Organisationsverfassung der Aktiengesellschaft
- B. Sinn und Zweck der Organhaftung
- I. Gesellschaftsinteresse
- 1. Stakeholder-Value-Ansatz
- 2. Shareholder-Value-Ansatz
- 3. Moderater Shareholder-Value-Ansatz
- 4. Stellungnahme
- II. Sinn und Zweck der Haftung
- 1. Primär nur Ausgleichsfunktion?
- 2. Präventivfunktion i.S.v. Verhaltenssteuerung
- 3. Haftung und alternative Steuerungsmöglichkeiten
- a) Das Strafrecht
- b) Gesellschaftsinterne Steuerungsmechanismen
- c) Kapitalmarktmechanismen
- 4. Wirkung der Haftung
- 5. Zwischenergebnis
- C. Ausgestaltung des Haftungskonzepts
- I. Der Haftungstatbestand
- II. Der Sorgfaltsmaßstab
- III. Das Pflichtenprogramm
- 1. Die Treuepflicht
- 2. Die Sorgfaltspflicht
- a) Legalitätspflicht
- b) Unternehmerisch sorgfältige Leitung
- IV. Die Rolle der Business Judgment Rule
- 1. Verhinderung von hindsight bias
- 2. Fehlende richterliche Expertise
- 3. Sicherung der Kompetenzverteilung
- 4. Risikoallokation und Verhaltenssteuerung
- 5. Sicherung kompetenter Führungskräfte
- 6. Verhinderung räuberischer Aktionärsklagen
- D. Zusammenfassung
- 3. Kapitel: Die U.S.-amerikanische Business Judgment Rule
- A. Rechtsquellen und Überblick über die Entstehungsgeschichte
- B. Überblick über die Tatbestandsmerkmale und den Anwendungsbereich
- I. Business Judgment und Anwendungsbereich
- II. Disinterestedness und Independence
- III. Informed Judgment
- IV. Rational belief to act in the corporation's best interest
- C. Rechtsnatur und Wirkungsweise
- I. Das Grundverständnis der Business Judgment Rule
- II. Vertiefung zur prozessualen Wirkungsweise der Business Judgment Rule
- 1. Pretrial
- a) Motion to dismiss the claim
- aa) Rule 23.1 F.R.C.P. (derivative suit)
- (1) Demand excused
- (2) Demand refused
- bb) Rule 12(b)(6) F.R.C.P.
- cc) Tools-at-hand und discovery
- (1) Inspection of books and records gemäß Sec. 220 Del.Gen.Corp.L.
- (2) Access to and confidentiality of information gemäß 6 Del.C. § 18-305
- b) Discovery
- c) Motion for summary judgment
- 2. Hauptverfahren (Trial)
- 3. Schlussfolgerungen für die Business Judgment Rule
- D. Zusammenfassung
- 4. Kapitel: Die deutsche Business Judgment Rule
- A. Überblick zur Entstehungsgeschichte
- I. Bis zum ARAG/Garmenbeck-Urteil
- II. Das ARAG/Garmenbeck-Urteil
- III. Das Gesetzgebungsverfahren - UMAG
- B. Die materiellrechtliche Konzeption der heutigen Business Judgment Rule
- I. Anwendungsbereich
- 1. Unternehmerische Entscheidung
- 2. Abgrenzung zu Legalitätspflichten im weiteren Sinne
- 3. Keine Anwendung bei Treuepflichtverstößen
- 4. Personeller Anwendungsbereich
- II. Prüfungsmaßstab der Business Judgment Rule
- 1. Vernünftigerweise annehmen durfte, (.) zum Wohle der Gesellschaft zu handeln
- a) Zum Wohle der Gesellschaft
- b) Annehmen durfte
- c) Vernünftigerweise
- aa) Keine Veränderung des Sorgfaltsmaßstabs
- bb) Inhaltliche Konkretisierung des Prüfungsmaßstabs
- (1) Plausibilitäts- bzw. Vertretbarkeitskontrolle
- (2) Weitergehende Beschränkung der gerichtlichen Nachprüfbarkeit
- (3) Bewertung
- cc) Zwischenergebnis
- 2. Handeln auf Grundlage angemessener Information
- a) Subjektive oder objektive Betrachtungsweise
- b) Konkretisierung des Prüfungsmaßstabs
- 3. Handeln ohne Interessenkonflikt
- 4. Zusammenfassung
- III. Rechtsfolgenanalyse - Unterschiede zwischen § 93 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 AktG
- 1. Verstoß gegen ein Handeln zum Wohle der Gesellschaft
- 2. Verstoß gegen ein Handeln auf angemessener Informationsgrundlage
- 3. Verstoß gegen ein Handeln ohne Interessenkonflikt
- 4. Der Prüfungsmaßstab des § 93 Abs. 1 Satz 1 (zweite Stufe)
- a) Vergleich zum U.S.-amerikanischen Recht
- b) Identische Maßstäbe für unternehmerische Entscheidungen
- c) Relevanz der zweistufigen Prüfung bzw. eigenständige Bedeutung des Merkmals "Handeln ohne Interessenkonflikt"
- 5. Zwischenergebnis
- IV. Rechtsnatur der Business Judgment Rule
- 1. Vom Sorgfaltsmaßstab losgelöster Prüfungsmaßstab, sog. safe harbor rule
- 2. Verbindliche Konkretisierung des allgemeinen Sorgfaltsmaßstabs
- 3. Bewertung der Diskussion
- C. Zusammenfassung und rechtsvergleichende Bezüge
- 2. Teil: Der Organhaftungsprozess in Deutschland
- 5. Kapitel: Grundlagen zur Darlegungs- und Beweislast
- A. Die Darlegungslast (Behauptungslast)
- B. Beweiswürdigung und Beweismaß
- C. Die Beweislast (Beweisführungs- und Feststellungslast)
- D. Beweislastregeln
- 6. Kapitel: Die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast im Organhaftungsprozess
- A. Objektive Pflichtverletzung und Verschulden
- I. Personeller bzw. institutioneller Anwendungsbereich
- II. Sachlicher Anwendungsbereich
- III. Inhaltliche Reichweite der Beweislastumkehr
- 1. Unterschiedliche Handhabung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
- 2. Herrschende Meinung seit dem Grundsatzurteil des BGH vom 04.11.2002
- B. Schaden und Kausalität
- I. Schadensnachweis
- II. Kausalität
- C. Folgen der Beweislastverteilung
- D. Beweiserleichterungen und Einsichtsrecht
- I. Sekundäre Darlegungslast der Gesellschaft
- 1. Voraussetzungen der sekundären Darlegungslast
- 2. Bewertung
- II. Das "möglicherweise" pflichtwidrige Verhalten
- 1. Entstehungsgeschichte des möglicherweise pflichtwidrigen Verhaltens
- 2. Rechtsnatur des "möglicherweise pflichtwidrigen Verhaltens"
- a) Anscheinsbeweis
- b) Einschränkung des § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
- c) Beweismaßreduzierung
- aa) Inhaltliche Präzisierung des Terminus "möglicherweise"
- bb) Systematische Bedenken gegen ein derart geringes Beweismaß
- 2. Die Rechtsprechungspraxis zum möglicherweise pflichtwidrigen Verhalten
- 3. Bewertung
- III. Einsichtsrecht
- 1. Dogmatische Grundlage
- 2. Anspruchsvoraussetzungen
- a) Urkunde i.S.v. § 810 BGB
- b) Erforderlich und maßgeblich
- c) Stand der Unterlagen
- 3. Anspruchsinhalt und Durchführung der Einsicht
- 4. Prozessuale Durchsetzung
- a) §§ 421 ff. ZPO
- b) §§ 142 ff. ZPO
- 5. Rechtsfolgen bei Nichtbefolgung
- 6. Bewertung
- E. Zusammenfassung zur Darlegungs- und Beweislast
- 7. Kapitel: Kritische Auseinandersetzung mit der Beweislastumkehr gem. § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
- A. Philologische Auslegung
- B. Historische Auslegung
- I. Entwürfe zum aktienrechtlichen Reformgesetz von 1884
- II. Aktienrechtsreform von 1937
- 1. Die Sitzungen der Akademie für Deutsches Recht
- 2. Äußerungen der Entwurfsverfasser
- 3. Kodifizierung der allgemeinen Rechtsprechungsgrundsätze
- a) Rechtsprechung des Reichsoberhandelsgerichts
- b) Rechtsprechung des Reichsgerichts
- aa) RG, Urt. v. 28.04.1885 - III 3/85, RGZ 13, 43
- bb) RG, Urt. v. 03.02.1920 - II 272/19, RGZ 98, 98
- cc) RG, Urt. v. 17.12.1929 - II 258/29, HRR 1930 Nr. 1038
- dd) RG, Urt. v. 26.09.1930 - II 520/29, JW 1931, 40
- ee) RG, Urt. v. 11.06.1934 - VI 89/34, Warneyer 1934 Nr. 159, S. 331
- ff) RG, Urt. v. 31.03.1936 - II 119/35, JW 1936, 2313
- gg) Weitere RG-Urteile nach der Aktienrechtsreform 1937
- c) Zusammenfassung der Rechtsprechungsgrundsätze
- IV. Aktienrechtsreform von 1965
- V. Bewertung der Materialien
- 1. Beweislastumkehr oder Anscheinsbeweis
- a) Heutiges Verständnis von Anscheinsbeweis und Beweislastumkehr
- b) Früheres Verständnis von Anscheinsbeweis und Beweislastumkehr
- 2. Analyse der verwendeten Wertungen der Rechtsprechung und zugleich teleologische Auslegung
- a) Die Wertungen
- b) Bewertung dieser Wertungen
- aa) Der sog. Erfüllungsnachweis
- bb) Beweislastumkehr bei positiver Vertragsverletzung
- cc) Erfolgsbezogene Schutzpflichten
- dd) Beweisnähe und Beweisnotstand
- 3. Fazit zur Entstehungsgeschichte
- VI. Zwischenergebnis
- C. Beweisnähe bzw. Beweisnotstand
- I. Beklagtenseite
- II. Klägerseite
- 1. Klage durch die Aktionäre
- 2. Klage durch den Aufsichtsrat
- 3. Klage durch den Insolvenzverwalter
- D. Doppeltrelevante Tatsache
- E. Durch die Beweislastumkehr induzierte Wertungswidersprüche
- I. Keine Erfolgshaftung
- II. Bedenkliche Kumulation von Beweiserleichterungen und Beweislastumkehr
- III. Ökonomische Erwägungen
- IV. Vergleichbare Haftungstatbestände
- F. Rechtsvergleichender Überblick zur Darlegungs- und Beweislast
- I. Darlegungs- und Beweislast bei der Gesellschaft
- II. Darlegungs- und Beweislast beim beklagten Organmitglied
- III. Bewertung
- G. Zusammenfassung und Bewertung zu § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG
- 8. Kapitel: Rechtspolitische Überlegungen zur Darlegungs- und Beweislast
- A. Teleologische Reduktion des § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder
- B. Privatautonome Regelung der Darlegungs- und Beweislast
- C. Gesetzgeberische Beschränkung des § 93 Abs. 2 Satz 2 AktG auf das Verschulden
- I. Auswirkungen auf die Business Judgment Rule
- II. Legalitätspflichtverletzungen
- D. Beweiserleichterungen zugunsten der Gesellschaft
- I. Grundsätze der Beweisvereitelung
- II. Ausweitung der Dokumentationspflichten
- III. Sonstige Beweiserleichterungen
- E. Effektives Einsichtsrecht zugunsten ausgeschiedener Organmitglieder
- I. Umfang und Inhalt des Einsichtsrechts
- II. Prozessuale Durchsetzung
- III. Schutz von Geschäftsgeheimnissen
- VI. Ergänzende Schutzmechanismen
- F. Zusammenfassung des rechtspolitischen Teils
- 9. Kapitel: Zusammenfassung in Thesen
- Literaturverzeichnis
- Rechtsprechungsverzeichnis
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