
Opernfehden und Opernreformen
Ästhetische Kontroversen im Paris des 18. Jahrhunderts
Stefan Huth(Author)
GRIN Verlag
1st Edition
Published on 21. January 2009
40 pages
978-3-640-25094-3 (ISBN)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Musik), Veranstaltung: Hauptseminar: "Critica Musica" - Musik, Kritik und Öffentlichkeit im unruhigen 18.Jhdt., Sprache: Deutsch, Abstract: Drei Auseinandersetzungen um die französische Oper des 18. Jahrhunderts werden in dieser Arbeit näher betrachtet: die "Querelle des Lullistes et des Ramistes", die "Querelle des Buffons" und die "Querelle des Gluckistes et des Piccinistes".
Bei allen Streitigkeiten fallen Ähnlichkeiten auf; es existieren aber auch grundlegende Unterschiede.
Das Verhältnis der französischen zur italienischen Musik war immer Gegenstand der Diskussionen. Auch fand stets ein Rückbezug zu Lullys Operntradition statt, wobei vor allem die von ihm und Quinault begründete Gattung der tragédie lyrique im Zentrum stand. Ebenfalls ähnlich war die Rolle der Medien; Streitschriften und polemisierende Artikel in den Journalen und Periodika der jeweiligen Zeit waren die Grundlage der mal mehr, mal weniger sachlich-konstruktiven Debatten.
Grundsätzlich oder teilweise unterschiedlich erscheinen hingegen die Anlässe und Beweggründe der einzelnen Auseinandersetzungen.
Die Beschäftigung mit den Schriften, die im Umfeld der hier dargestellten Auseinandersetzungen verfasst und entweder als Artikel in damals populären Zeitschriften oder als eigenständige Abhandlungen veröffentlicht wurden, erlaubt einen umfassenden und lebensnahen Einblick in die historische Entwicklung des Musiktheaters im Europa des 18. Jahrhunderts. In der Überlieferung dieser Ideen und Gedanken durch das fortgeschrittene Musikschrifttum jener Zeit besteht aus heutiger Sicht die große Bedeutung für die Musikwissenschaft.
Bei allen Streitigkeiten fallen Ähnlichkeiten auf; es existieren aber auch grundlegende Unterschiede.
Das Verhältnis der französischen zur italienischen Musik war immer Gegenstand der Diskussionen. Auch fand stets ein Rückbezug zu Lullys Operntradition statt, wobei vor allem die von ihm und Quinault begründete Gattung der tragédie lyrique im Zentrum stand. Ebenfalls ähnlich war die Rolle der Medien; Streitschriften und polemisierende Artikel in den Journalen und Periodika der jeweiligen Zeit waren die Grundlage der mal mehr, mal weniger sachlich-konstruktiven Debatten.
Grundsätzlich oder teilweise unterschiedlich erscheinen hingegen die Anlässe und Beweggründe der einzelnen Auseinandersetzungen.
Die Beschäftigung mit den Schriften, die im Umfeld der hier dargestellten Auseinandersetzungen verfasst und entweder als Artikel in damals populären Zeitschriften oder als eigenständige Abhandlungen veröffentlicht wurden, erlaubt einen umfassenden und lebensnahen Einblick in die historische Entwicklung des Musiktheaters im Europa des 18. Jahrhunderts. In der Überlieferung dieser Ideen und Gedanken durch das fortgeschrittene Musikschrifttum jener Zeit besteht aus heutiger Sicht die große Bedeutung für die Musikwissenschaft.
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Edition
1. Auflage
Language
German
File size
0,22 MB
ISBN-13
978-3-640-25094-3 (9783640250943)
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Book
01/2009
2nd Edition
GRIN Verlag
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