
»Könige der Alpen«
Description
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Besprochen in:Schweizer Monat, 4 (2013), Markus RottmannH-Soz-u-Kult, 24.06.2013, Daniel Dietschi Neue Zürcher Zeitung, 19.07.2013, Caroline FinkMore details
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Person
Andrea Hungerbühler, Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB Zollikofen, Schweiz
Andrea Hungerbühler (Dr. rer. soc.) studierte Soziologie, Ethnologie und Staatsrecht an der Universität Bern. Sie ist Studiengangsleiterin am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB (Zollikofen/Schweiz). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Geschlechtersoziologie und Berufssoziologie.
ISNI: 0000 0000 7141 8325
Content
- Cover »Könige der Alpen«
- Inhalt
- 1 Einleitung
- 1.1 Erkenntnisinteresse und Fragestellung
- 1.2 Methodisches Vorgehen
- 1.3 Gliederung der Arbeit
- 1.4 Alpinismus und Bergführer in der wissenschaftlichen Literatur
- 1.5 Theoretische Einbettung
- 1.5.1 Berufssoziologie
- 1.5.2 Professionssoziologie und Professionalisierungstheorie
- 1.5.3 Geschlechtliche Segregation und Geschlechterkonstruktion
- 1.5.4 Männlichkeitsforschung
- Teil I: Historische Darlegungen
- 2 Alpen, Alpinismus und die Schweiz
- 2.1 Alpen als Baustein einer »imagologischen Bastelei«
- 2.2 Die »grosse Erzählung« der Geschichte des Alpinismus
- 2.3 Alpinismus und Nation
- 2.3.1 Symbolische Eroberungen
- 2.3.2 Der SAC und die militärische und Geistige Landesverteidigung
- 2.4 Alpinismus und die bürgerliche Gesellschaftsordnung
- 2.4.1 Flucht vor den Niederungen
- 2.4.2 Wider den Klassenkampf
- 2.5 Alpinismus und die Geschlechterordnung
- 3 Geschichte, Struktur und Organisation des Bergführerwesens
- 3.1 Rechtliche Regelungen
- 3.1.1 Die ersten Bergführerreglemente
- 3.1.2 Heutige Rechtslage
- 3.1.3 Diszplinierung und Erziehung zur Gastfreundschaft
- 3.2 Das Verbandswesen
- 3.2.1 Erste lokale und kantonale berufsständische Organisationen
- 3.2.2 Die »Flachlandführer« organisieren sich
- 3.2.3 Der lange Weg zu einem schweizerischen Berufsverband
- 3.2.4 Eine internationale »Familie«
- 3.2.5 Föderalistische Strukturen und internationale Gemeinschaft
- 3.3 Bergführerausbildung
- 3.3.1 Von den ersten Kursen zur eidgenössisch anerkannten Berufsausbildung
- 3.3.2 Dauer, Zulassungsbedingungen und Inhalte
- 3.3.3 Aktuelle Bergführerausbildung
- 3.4 Pickel anstatt Suppenkelle
- 3.5 »Vom Bergler zum Unternehmer«
- 3.5.1 Klassische Hochtouren
- 3.5.2 Krisen und Gegenstrategien
- 3.5.3 Neue Beschäftigungsformen
- 3.5.4 Der Bergführer als Retter
- 3.6 Der SAC und die Bergführer - Eine ambivalente Beziehung
- 3.7 Schweizer Bergführer als >Entwicklungshelfer<
- 3.7.1 »Swiss Guides« in Kanada
- 3.7.2 Ausbildung von Sherpas und peruanischen Bergführern
- 3.7.3 Der Bergführer als Integrationsfigur
- 4 Der Schweizer Bergführer in der alpinen Literatur
- 4.1 Textkorpus
- 4.2 Vom Hirtenbub zum Bergführer: Biografische Eckdaten
- 4.3 Tourenberichte - »Kern der Alpinliteratur«
- 4.4 Dem Himmel nah
- 4.4.1 Schauderhaft schön
- 4.4.2 Der Blick vom Gipfel
- 4.4.3 »Inmitten der erhabensten Natur«
- 4.4.4 Anthropomorphisierung und Feminisierung des Berges
- 4.5 Arbeit und Kampf am Berg
- 4.5.1 Arbeit und Leistung
- 4.5.2 Sport versus Idealismus
- 4.5.3 Kampf um den Sieg
- 4.5.4 Bergsteigen als maskulin codierte kulturelle Praxis
- 4.6 >Herren< und ihre Führer - Führer und ihre >Herren<
- 4.6.1 Konterkarierte Hierarchie
- 4.6.2 Wer verdient den »Lorbeer des Siegers«?
- 4.6.3 Beschworene Harmonie
- 4.6.4 Gehen oder nicht gehen?
- 4.7 Ängstliche Mütter und verliebte Damen
- 4.7.1 »Das Geld kann mir die Angst nicht nehmen«
- 4.7.2 »Stadtfräuleins« und andere Verführerinnen
- 4.8 Idealisierte Bergführer
- 4.8.1 Jammernde Feiglinge und ein stinkender Lötschentaler
- 4.8.2 »Hart und echt wie der Fels«
- 4.8.3 »Vornehmste Charaktere, treueste Seelen, beste Freunde«
- 4.8.4 Gerufen und berufen
- 4.8.5 Kameradschaft und Konkurrenz
- 4.9 Nationale Vereinnahmung und Charismatisierung
- 4.9.1 Der Schweizer Mann
- 4.9.2 Doppelte Charismatisierung
- Teil II: Ergebnisse der Fallanalysen
- 5 Zwei kontrastierende Fallanalysen
- 5.1 Gondoliere der Viertausender: Alphons Beer
- 5.1.1 Ausweg aus der Prekarität
- 5.1.2 Liebe zum Schicksal
- 5.1.3 Bescheidenheit und Stolz
- 5.1.4 Inmitten der Viertausender
- 5.1.5 Ohne »Leim« und »Kleber«
- 5.1.6 Der Führer und sein Gast
- 5.1.7 Das weiche Geschlecht
- 5.1.8 Zusammenfassung: Das touristische Aushängeschild
- 5.2 Mit gutem Beispiel voran: Lukas Jacobi
- 5.2.1 »In einer spielerischen und gefährlichen Art«
- 5.2.2 Vom Autodidakten zum erfahrenen Bergsteiger
- 5.2.3 Etwas Gutes tun
- 5.2.4 Bergsteigerethos
- 5.2.5 Ausbildner und Vorbild
- 5.2.6 Willkommene Frauen - latente Maskulinität
- 5.2.7 Zusammenfassung: Vertreter einer Lebensphilosophie
- 5.3 Zwischenfazit
- 6 Bergführer von Beruf
- 6.1 Sozialisation in den Alpinismus
- 6.1.1 Sozialisationsinstanzen
- 6.1.2 Vom Virus befallen - der Sucht verfallen
- 6.1.3 Die Bewegung, der Berg und die Gemeinschaft
- 6.1.4 Ein Traum
- 6.2 Motivlagen für die Berufswahl
- 6.2.1 Mehr als ein Gelderwerb
- 6.2.2 Vom Hobby zum Beruf
- 6.2.3 Das Bergführerdiplom als Konsekration
- 6.2.4 Zum Bergführer bestimmt
- 6.3 Exkurs: Ober- versus Unterländer
- 6.4 Die Beziehung zum Gast
- 6.4.1 Gewinnen von Gästen
- 6.4.2 Der einheimische Führer
- 6.4.3 Das Vorbild mit therapeutischem Potential
- 6.4.4 Der Trainer und seine Mannschaft
- 6.4.5 Die Dienstleistungserbringerin und ihre Kunden
- 6.4.6 Professionalisierungstheoretische Überlegungen
- 6.5 Gefahr als berufliches Konstitutivum
- 6.5.1 Zugespitzte Krisenhaftigkeit
- 6.5.2 Risiko als Herausforderung
- 6.5.3 Begleiter Bergtod
- 6.5.4 Bedeutung von Religiosität
- 6.6 Präsenz und Absenz von Nation
- 6.6.1 Abwesender Patriotismus und Armeekritik
- 6.6.2 Internationalität - Nationalität - Lokalität
- 6.6.3 Befreiende Höhe
- 6.6.4 Vorbild gegen innen - Aushängeschild gegen aussen
- 7 Geschlecht am Berg
- 7.1 Herstellung von Maskulinität im homosozialen Raum
- 7.1.1 »Bis es tschäderet« - Aneignung eines »männlichen Habitus«
- 7.1.2 Seilschaften
- 7.1.3 Feminitätszuschreibungen
- 7.2 Frauen - Störfaktor oder Bereicherung?
- 7.3 Grenzüberschreitungen
- 7.3.1 Beschränkte Partizipation an den »ernsten Spielen des Wettbewerbs«
- 7.3.2 Selbstzweifel und Hartnäckigkeit
- 7.3.3 Mentoren
- 7.3.4 Kompensation des >falschen< Geschlechts
- 7.4 Erfahrungen des Ausschlusses
- 7.4.1 Tabuisierte Diskriminierung
- 7.4.2 Die Leiden einer »violetten Kuh«
- 7.4.3 Formen der Ablehnung
- 7.4.4 Exponiertheit und beschränkte Inklusion
- 7.5 Strategien der Bewährung
- 7.5.1 Flucht nach vorn
- 7.5.2 Gratwanderung
- 7.5.3 Entmystifizierende Distanznahme
- 7.5.4 Kampf um Anerkennung
- 7.5.5 Symbolische Positionierung über den »Pin«
- 7.6 Exklusion und Inklusion über Konstruktionen von Geschlecht
- 7.7 Stärken und Schwächen eines hegemonialen Konzepts
- 8 Schlussbetrachtung
- Dank
- Abkürzungsverzeichnis
- Allgemeine Abkürzungen
- Abkürzungen von Dokumenten, Gesetzen und Periodika
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- Literatur
- Vereins- und Verbandszeitschriften
- Archivalien des Schweizer Bergführerverbands
- Rechtsquellen
- Filme
- Telefongespräche und E-Mails
- Anhang: Transkriptionsregeln
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