
Doing Culture
Description
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»Ausgangspunkt des aus der gleichnamigen Tagung an der Universität Aachen hervorgegangenen Sammelbandes 'doing culture' ist [...] nicht der Fernsehkonsum an sich, sondern seine Vermittlung ins soziale Leben. Man könnte sagen: in den Alltag. 'doing culture' zeigt aber auch, wie soziale Praxis auf die Kultur zurückwirkt. Auf unterschiedlichen Ebenen wird der Prozess der 'Kulturhaftigkeit' bis hin zu Alltagspraktiken wie dem Konsumieren von 'daily soaps' oder Comedy-Serien untersucht. Sämtliche Autoren erweitern die Theorie des 'doing culture'. Aus unterschiedlichen Disziplinen kommend, unter anderem der Medizinsoziologie, Gender Studies, Ethnomethodologie, Post-Colonial Studies und Medien- und Kommunikationswissenschaften, untersuchen die Autoren und Autorinnen in ihrer Wissenschaft und anhand sozialer Theorien von Luhmann bis Bourdieu den Zusammenhang zwischen Kultur und sozialer Praxis. Soll der Ansatz des 'doing culture' neue Erkenntnisse aufzeigen, muss das Verhältnis von Kultur und Praxis genauer untersucht werden und steht somit im Mittelpunkt dieser Theorie.«More details
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Persons
Karl H. Hörning, RWTH Aachen, Deutschland
Karl H. Hörning ist Professor für Soziologie an der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Soziologische Theorien, Kultursoziologie, Techniksoziologie.
ISNI: 0000 0000 8406 7608
Julia Reuter, Universität zu Köln, Deutschland
Julia Reuter (Dr. phil.) ist Professorin für Erziehungs- und Kultursoziologie an der Universität zu Köln.
ISNI: 0000 0000 3941 4519
Content
2 - Doing Culture: Kultur als Praxis [Seite 9]
3 - Theorie sozialer Praktiken [Seite 17]
3.1 - Soziale Praxis zwischen Beharrung und Neuschöpfung. Ein Erkenntnis- und Theorieproblem [Seite 19]
3.2 - Die Reproduktion und die Subversion sozialer Praktiken. Zugleich ein Kommentar zu Pierre Bourdieu und Judith Butler [Seite 40]
3.3 - Bourdieus Theorie der Praxis - eine >Theorie sozialer Praktiken<? [Seite 55]
4 - Materialität sozialer Praktiken [Seite 71]
4.1 - Praktiken und ihre Körper. Über materielle Partizipanden des Tuns [Seite 73]
4.2 - Inmitten der Dinge. Zum Verhältnis von sozialen Praktiken und Artefakten [Seite 92]
4.3 - Regelmäßigkeit und Regelhaftigkeit. Die Abschirmung des technischen Kerns als Leistung der Praxis [Seite 108]
5 - Macht sozialer Praktiken [Seite 127]
5.1 - Praxeologie und Faschismus. Gewalt und Gemeinschaft als Elemente eines praxeologischen Faschismusbegriffs [Seite 129]
5.2 - Subversive Praktiken? Cultural Studies und die >Macht< der Globalisierung [Seite 154]
6 - Medialität sozialer Praktiken [Seite 167]
6.1 - Kreativität in der Medienrezeption? Zur Praxis der Medienaneignung zwischen Routine und Widerstand [Seite 169]
6.2 - Overdoing Culture. Sketch-Komik, Typenstilisierung und Identitätskonstruktion bei Kaya Yanar [Seite 184]
6.3 - Medienaneignung als blinder Fleck der Systemtheorie [Seite 201]
7 - Hybridität sozialer Praktiken [Seite 219]
7.1 - Hybridität und ihre deutschsprachige Rezeption. Zur diskursiven Einverleibung des >Anderen< [Seite 221]
7.2 - Postkoloniales Doing Culture. Oder: Kultur als translokale Praxis [Seite 239]
8 - Anhang [Seite 257]
9 - Autorinnen und Autoren [Seite 259]
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