
Der eigene Körper als Symbol?
Der Körper in der Psychoanalyse
Mathias Hirsch(Editor)
Psychosozial-Verlag
2nd Edition
Published on 1. April 2021
284 pages
978-3-8379-7787-5 (ISBN)
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Description
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Der Körper hat Symbolbedeutung in verschiedenen Bereichen der Psychopathologie. Über ihn können unbewältigte psychische Konflikte und Defizite, aber auch Traumafolgen und deren Abwehr mehr oder weniger symbolisch ausgedrückt werden. Unter diesem Aspekt betrachten die Beiträger*innen Themen wie Selbstverletzung und Essstörungen, beschreiben die Besonderheiten des therapeutischen Vorgehens bei wenig symbolisierten Körpersyndromen und untersuchen die Kommunikationsfunktion des Körpers in der analytischen Psychotherapie. Nichtsymbolisierte Körpersymptome in frühester Kindheit werden ebenso bearbeitet wie die Verbindung zu zeitgenössischen Formen der Körperkultur wie Tattoo und Piercing. Mit Blick auf die Geschichte der Psychoanalyse werden die Ursprünge der Symbolbedeutung des Körpers aufgespürt und ihre Weiterentwicklung nachvollzogen.
Mit Beiträgen von Margarete Berger, Christel Böhme-Bloem, Mathias Hirsch, Gerhard Paar, Fernanda Pedrina, Reinhard Plassmann, Aglaja Stirn und Volker Trempler
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Series
Edition
2. Aufl. 2021
Language
German
Place of publication
Gießen
Germany
File size
2,19 MB
ISBN-13
978-3-8379-7787-5 (9783837977875)
DOI
10.30820/9783837977875
Schweitzer Classification
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Book
04/2021
Psychosozial-Verlag
€36.00
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Persons
Editor
Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Gruppenanalytiker. Er übt Supervisions- und Seminartätigkeiten in Berlin und Moskau aus. Seine Forschungsschwerpunkte sind sexueller Missbrauch in der Familie, psychoanalytische Traumatologie, Psychoanalyse des Körpers, Psychoanalyse und Kultur sowie Psychoanalyse und Film.
(Stand: Jan. 2020)
ISNI: 0000 0001 0858 6067
ISNI: 0000 0001 0858 6067
Contributions
ISNI: 0000 0001 1770 4168
Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Gruppenanalytiker. Er übt Supervisions- und Seminartätigkeiten in Berlin und Moskau aus. Seine Forschungsschwerpunkte sind sexueller Missbrauch in der Familie, psychoanalytische Traumatologie, Psychoanalyse des Körpers, Psychoanalyse und Kultur sowie Psychoanalyse und Film.
(Stand: Jan. 2020)
ISNI: 0000 0001 0858 6067
ISNI: 0000 0001 0858 6067
Fernanda Pedrina, Facha¨rztin fu¨r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH, Kinderanalytikerin ACP, Psychoanalytikerin (PSZ), Supervisorin mit eigener Praxis in Zu¨rich, Lehrbeauftragte an der Universita¨t Kassel (Fachgebiet Soziale Therapie)
und an der a¨rztlichen Akademie fu¨r Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e.V. (Mu¨nchen), Publikationen zur psychoanalytischen Behandlungstechnik bei Kindern und Jugendlichen, zur Entwicklung in der fru¨hen Kindheit und Eltern-Sa¨ugling-Therapie, zur Migration und interkulturellen Therapie. Herausgeberin mehrerer Bu¨cher, u.a. »Beziehung und Entwicklung in der fru¨hen Kindheit«. Letzte Buchpublikation »Mu¨tter und Babys in psychischen Krisen« (2006), Schweizer Pra¨sidentin der GAIMH (deutschsprachige Gesellschaft fu¨r seelische Gesundheit in der fru¨hen Kindheit).
ISNI: 0000 0000 3096 7803
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Reinhard Plassmann ist Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Nervenarzt, Lehr- und Kontrollanalytiker und EMDR-Therapeut. Er war langjährig in der stationären Psychotherapie tätig und zuletzt Direktor des psychotherapeutischen Zentrums Bad Mergentheim sowie bis 2014 Professor an der Universität Kassel. Seit 2014 ist er Professor an der Internationalen psychoanalytischen Universität Berlin sowie in Tübingen in eigener Praxis tätig.
Stand: November 2018
ISNI: 0000 0000 1985 236X
ISNI: 0000 0000 1985 236X
Aglaja Stirn ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin. Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I im Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
ISNI: 0000 0000 3784 9615
ISNI: 0000 0000 3784 9615
Content
Einleitung
Mathias Hirsch
Der Körper im Werk Sándor Ferenczis
Mathias Hirsch
Theorie als Metapher
Das Konversionskonzept Felix Deutschs als Objektbeziehungstheorie
Mathias Hirsch
Selbstverletzung als Selbsterhaltung
Gerhard Paar
Die Praxis der Prozessdeutung
Über die Arbeit mit Deutungen erster und zweiter Ordnung
Reinhard Plassmann
»Der Mensch ist, was er isst«
Ess-Störung als Ausdruck gestörter Identität und mangelnder Symbolbildung
Christel Böhme-Bloem
Arbeiten mit Bion:
Körpersymptome und die Umkehrung der Alpha-Funktion
Volker Trempler
Körperliche Symptome in der frühen Kindheit:
Zwischen elterlichen Phantasien und kindlicher Symbolisierungsfähigkeit
Fernanda Pedrina
Zu den Ohnmachten des Prinz Friedrich von Homburg und anderer Protagonisten in Heinrich v. Kleists Dramen
Margarete Berger
Trauma und Körper
Die Verwendung des eigenen Körpers im autobiographischen Werk Georges-Arthur Goldschmidts
Mathias Hirsch
Körpermagie, Körpernarzissmus und der Wunsch, Zeichen zu setzen:
Eine Psychologie von Tattoo und Piercing
Aglaja Stirn
Wie der Körper spricht
Zur Kommunikationsfunktion des Körpers in der analytischen Psychotherapie
Mathias Hirsch
Die Autoren
Sachregister / Stichwortverzeichnis
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