
Orientierungslosigkeit von Jugendlichen und Adoleszenten
Description
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Orientierungslosigkeit von Heranwachsenden ist in der postmodernen westlichen Welt, zwischen unendlichen Möglichkeiten, individualistischen Ansprüchen und fehlenden strukturierenden Rahmenbedingungen, ein häufiges Problem. Orientierungslose Jugendlichen erleben die Schule als erheblich belastender/stressiger als orientierte. Orientierungslose jugendliche Patienten haben einen schlechteren Therapieverlauf. Diagnosebezogene Behandlungen reichen oft nicht aus, um jugendliche Patienten fit für ein gesundes Leben zu machen. Hintergründe, Daten und ein exemplarischer therapeutisch-präventiver Ansatz werden vorgestellt.
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Persons
Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert , Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt an der Schön Klinik Roseneck, forscht u. a. zu den Wechselwirkungen zwischen beruflichen Belastungen und psychischen Erkrankungen.
Dr. Carolin Ulrike Göhre , Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Chefärztin der Klinik Chiemseewinkel, ist spezialisiert auf die psychosomatische Gesundheit von jungen Erwachsenen und forscht zum Thema Orientierungslosigkeit und deren Auswirkung auf die psychische Gesundheit.
Sophia Hillert ist Psychologin (M.Sc.) promoviert an der FAU Erlangen-Nürnberg. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen gesellschaftlicher und digitaler Entwicklungen auf die Gesundheit von Jugendlichen.
Content
Orientierungslosigkeit: was ist das und gab es das nicht schon immer?.- Historische, soziale und ideologische Rahmenbedingungen .- Orientierungslosigkeit bei Jugendlichen und Adoleszenten heute: empirische Befunde.- Wie therapiert man Orientierungslosigkeit? Konzepte und erste Ergebnisse.- Konzeptuelle und praktische Konsequenzen des Orientierungslosigkeit-Paradigmas.
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