
RaumErleben
Zur Wahrnehmung des Raumes in Wissenschaft und Praxis
Heike Herrmann(Editor)
Verlag Barbara Budrich
1st Edition
Published on 18. August 2010
226 pages
978-3-8474-0936-6 (ISBN)
System requirements
for PDF without DRM
E-Book Single Licence
You are acquiring a single user licence for this eBook, which you might not transfer. [L]
Available for download
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Die Beiträge in diesem Band vermitteln unterschiedliche Perspektiven auf den urbanen Raum und lassen damit Rückschlüsse darauf zu, was der "Raum" innerhalb der wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung und der Sozialraumforschung sein kann. Ziel ist es zu verdeutlichen, dass die Berücksichtigung des Raumes als prägende Kraft des sozialen Lebens von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist und dass es jeweils nach Erkenntnisinteresse einen spezifischen Raumbegriff zu entwickeln gilt. Aus dem Inhalt: Raumbegriffe und Forschungen zum Raum. Raum in der sozialökologischen Tradition RaumMacht erleben Lebensräume Räume in Wissenschaft und Praxis - eine Synthese
More details
Series
Language
German
Place of publication
Leverkusen-Opladen
Germany
Target group
College/higher education
Professional and scholarly
WissenschaftlerInnen, Studierende und PraktikerInnen aus den Bereichen der Stadt- und Raumsoziologie, Stadtforschung und -planung, Sozialen Arbeit, Geographie und anderen "Raumwissenschaften"
File size
1,16 MB
ISBN-13
978-3-8474-0936-6 (9783847409366)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Book
08/2010
1st Edition
Verlag Barbara Budrich
€29.90
No shipping information available
Persons
Prof. Dr. Heike Herrmann, Hochschule Fulda
Content
- Cover
- RaumErleben. Zur Wahrnehmung des Raumes in Wissenschaft und Praxis
- Inhaltsverzeichnis
- Raumbegriffe und Forschungen zum Raum - eine Einleitung
- 1. Theoretische Grundlagen der Analyse des Raumerlebens
- 1.1 Der als natürlich erlebte "Behälterraum"
- 1.2 Der Raum als Ordnungsrelation
- 1.3 Der erlebte Raum der Sozialgeographie
- 2. RaumErleben als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung
- 3. Zu den Beiträgen des Bandes
- Zur Dynamik von sozialer Desintegration, Segregation und Relation von Bevölkerungsgruppen
- 1. Das Analysekonzept: Der DSR-Ansatz
- 2. Die Einzelprozesse
- 2.1 Desintegration: Ihre Verbreitung und die Beförderung von Gewalt
- 2.2 Segregation: Verdichtung der Problemlagen und die Verstärkung der Gewalt
- 2.3 Relation der Bevölkerungsgruppen: Verschiebung der Gruppenkonstellationen und Vergrößerung des Potentials von kollektiven Konflikten
- 3. Wie könnte das Zusammenwirken der Prozesse ausgehen?
- Der öffentliche Raum als Beunruhigung
- 1. Problemstellung
- 2. Forschungsstand
- 3. Das sogenannte Kriminalitätsfurchtparadox undVersuche, es aufzulösen
- 3.1 Incivility
- 3.2 Verletzbarkeit
- 3.3 Der Fremde
- 3.4 Dunkelheit und Alleinsein
- 4. Zusammenfassung
- 5. Ein Projektvorschlag
- 5.1 Bevölkerungsbefragung
- 5.2 Tiefeninterviews
- 5.3 Befragung mit Bildern
- 5.3.1 Strukturierung des Forschungsfeldes
- 5.3.2 Methode der Befragung
- 6. Schlusswort
- Unsicherheit in Kleinstädten
- 1. Kriminalitätsfurcht
- 1.1 Zusammenhang zwischen Kriminalitätsfurcht und gemessener Kriminalität
- 2. Begriff der (Un-)Sicherheit
- 3. 'Broken windows' und 'signs of disorder'
- 3.1 'Broken Windows'-These
- 3.2 Signs of social and physical disorder
- 3.3 Wirkung der Umgebung auf das Un-Sicherheitsgefühl
- 3.4 Reflexives Verhältnis zwischen Umfeld und Bewohnern
- 3.5 Unsicherheit als mehrdimensionales und reflexives Konstrukt
- 4. Raum und Unsicherheit
- 4.1 Relationaler Raumbegriff
- 4.2 Unsicherheitsräume
- 5. Zum Untersuchungsgegenstand
- 5.1 Anmerkungen zur Methodologie
- 5.2 Auswertung
- 5.2.1 (Un-)Sicherheitsempfinden und (Un-)Sicherheitsräume
- 5.2.2 Beobachtung der 'signs of disorder'
- 6. Schlussfolgerungen
- Die Räume urbaner Intergruppenbeziehungen im Lichte von Konflikt- und Ausweichinteraktionen
- 1. Grundsätzliches Vorweg
- 2. Von der Blasiertheit der Individuen zur Indifferenz der Gruppen
- 3. Konflikt als Kontra-Indikator urbaner Indifferenz
- 4. Ausweichinteraktion als Kontra-Indikator urbaner Indifferenz
- 5. Raum und Indifferenz im Lichte von Platzierungspraktiken
- Etablierte und Außenseiter - (räumliche) Potentiale eines figurationssoziologischen Modells zur Analyse sozialer Exklusionen
- 1. Ausgrenzungsprozesse in figurations- und prozesssoziologischer Perspektive
- 2. Das Geschlechterverhältnis - eine 'paradoxe' Etablierten-Außenseiter-Figuration
- 3. Zum notwendigen Einbezug des Raumes in die Analyse sozialer Exklusionsprozesse
- 4. Die Trennung öffentlicher und privater Räume als konstitutives Element der Etablierten-Außenseiter-Beziehung im Geschlechterverhältnis: Frauen als Außenseiterinnen im öffentlichen Raum
- Etablierte und Außenseiter - Zum Kampf um Anerkennung junger Spätaussiedler im öffentlichen Raum
- 1. Das Erkenntnisinteresse - zur Bedeutung und Funktion von Gewalthandlungen im (öffentlichen) Raum
- 2. Gewalt im (öffentlichen) Raum als Element des Integrationsprozesses?
- 3. Etablierten-Außenseiter-Figuration
- 4. Der relationale und der erlebte Raum
- 4.1 Zum relationalen Raum
- 4.2 Zum erlebten Raum
- 4.3 Synopse von erlebtem und relationalem Raum
- 4.4 Raum und Macht
- 6. Die Außenseiter: Eine Forschung zu jungen, männlichen Spätaussiedlern
- 6.1 Die Ankunft
- 6.2 Die Schule
- 6.3 Die Bedeutung der Gruppe und der Gewalthandlungen der Befragten
- 7. Die Bedeutung und Funktion der Gewalthandlungen im öffentlichen Raum - eine Zusammenfassung
- 8. Was folgt für die Soziale Arbeit?
- Raumliebe und Esskultur: Das Kulinarische als Entwicklungsressource alltagstauglicher Lebensräume
- 1. Vorbemerkung
- 2. Zur Entstehung der Esskultur
- 3. Akteure, Praktiken und räumliche Kontexte zeitgenössischer Esskultur
- 4. Esskultur als Entwicklungsimpuls gesellschaftlicher Räume
- Die gelebte Stadt. Phänomenologische Lesarten
- 1. "War es gestern oder war's im vierten Stock?"
- 2. Phänomenologische Lesarten
- 2.1 Der gelebte Raum als Mitsein von Subjekt und Objekt: Karlfried Graf Dürckheim
- 2.2 Die Atmosphäre als Relation von Subjekt und Objekt: Gernot Böhme
- 3. Die Weihnachtsbeleuchtung der Zürcher Bahnhofstrasse: Statt Goldregen hängende Science-Fiction-Schwerter
- 3.1 Form und Begrenzung
- 3.2 Bewegung
- 3.3 Bedeutung
- 4. Atmosphäre und gelebter Raum
- Das Wohnquartier aus institutioneller und lebensweltlicher Perspektive - zur Raumwahrnehmung von Müttern
- 1. Einleitung
- 2. Raum: Erleben und Wahrnehmen - Eingrenzung und Bestimmung des Raum-Begriffs
- 3. Das "Wohnquartier Baunsberg"
- 4. Das Untersuchungsdesign
- 4.1 Eine qualitative Befragung von Experten sozialer Einrichtungen
- 4.2 Die qualitative Befragung und Gruppendiskussionen mit Müttern des Quartiers
- 5. Die Ergebnisse der Untersuchung
- 5.1 Das institutionell-professionelle Raumerleben
- 5.2 Die lebensweltliche Perspektive - das Raumerleben der Mütter
- 6. Differente Raumwahrnehmungen und die hieraus zuziehenden Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit
- 7. Ausblick
- Angaben zu den Autorinnen und Autoren
System requirements
File format: PDF
Copy protection: without DRM (Digital Rights Management)
System requirements:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Use the free software Adobe Reader, Adobe Digital Editions, or any other PDF viewer of your choice (see eBook Help).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or another reading app for eBooks, e.g., PocketBook (see eBook Help).
- E-reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino and many more (only limited: Kindle).
The file format PDF always displays a book page identically on any hardware. This makes PDF suitable for complex layouts such as those used in textbooks and reference books (images, tables, columns, footnotes). Unfortunately, on the small screens of e-readers or smartphones, PDFs are rather annoying, requiring too much scrolling.
This eBook does not use copy protection or Digital Rights Management.
For more information, see our eBook Help page.