
Interaktion und Partizipation
Description
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Vertragliche Bindung basiert auf Interaktionen. Vertragliche Bindung führt zu Partizipation. Moderne Interaktions- und Partizipationssysteme stellen die vertragsrechtliche Dogmatik vor neue Herausforderungen. Diese Systeme reichen von digitalen Plattformen über das Internet der Dinge bis hin zu autonomen Agenten. Vor diesem Hintergrund präsentiert Moritz Hennemann eine wertende Gesamtschau der Entwicklungen und wagt einen Ausblick in die Zukunft des Vertragsrechts. Dabei interessiert ihn insbesondere die Frage, ob und inwieweit das geltende Vertragsrecht in der Lage ist, tragfähige, vor allem innovationsoffene und gefährdungsadäquate Instrumente und Lösungen für moderne Privatrechtsgesellschaften bereitzustellen. Damit leistet der Autor einen Beitrag zum aktuellen vertragsrechtlichen Diskurs und zur Entwicklung eines modernen Vertragsrechts für das 21. Jahrhundert. Die Studie ist vertragstheoretisch, vertragsrechtsdogmatisch und vertragsrechtspolitisch angelegt.
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Content
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Kapitel 1: Einleitung
- § 1 Untersuchungsgegenstände
- A. Dritte, Digitalisierung und Vernetzung
- B. Mehrzahl von Verträgen
- C. "Neue" Akteure
- D. Vertragliche Ökosysteme
- E. Systemische Bindung
- § 2 Untersuchungsziel
- § 3 Gang der Untersuchung
- A. Grundlagen
- B. Theoretische Fundierungen
- C. Vertragsrechtsdogmatik
- D. Fortentwicklungspotenziale
- E. Gesamtschau und Synthese
- Kapitel 2: Grundlagen
- § 4 Entwicklungstreiber
- A. Digitalisierung und Multipolarität
- B. Selbstorganisation und Legal Tech
- C. Künstliche Intelligenz
- § 5 Ausgewählte Referenzfelder
- A. Online-Plattformen und das Internet der Dinge
- B. Smart Contracts und dezentrale Kooperationen (Blockchain-basierte Anwendungen)
- C. Elektronische und autonome Agenten
- § 6 Dimensionen systemischer Bindung
- A. Hin zu einem mehrpoligen oder multipolaren Vertrag(srecht)?
- B. Dezentrale Kooperation(en) zwischen Vertrags- und Gesellschaftsrecht?
- C. Modifikationen der Rechtsgeschäftslehre bei autonomen Anwendungen?
- D. Kernelemente systemischer Bindung(en)
- I. Exkurs: Theorie des multipolaren Vertrags (Bleckmann)
- II. Annäherung I: Vom Völkervertragsrecht zum Zivilrecht
- III. Annäherung II: Die Einbindung Dritter
- 1. Faktische Abhängigkeit
- 2. Einseitige intendierte Einbindung I
- 3. Einseitig intendierte Einbindung II
- 4. Beiderseitig intendierte Einbindung I
- 5. Beiderseitig intendierte Einbindung II
- 6. Zwischenergebnis
- IV. Ein- und Abgrenzungen
- 1. Abgrenzung von bipolaren Vertragsverhältnissen
- 2. Einbindung Dritter durch eine / beide Vertragspartei(en)
- 3. Interdependenzen und Rückwirkungen
- 4. Zwischenergebnis
- V. Anwendung auf die ausgewählten Referenzfelder
- 1. Online-Plattformen und das Internet der Dinge
- 2. Smart Contracts und dezentrale Kooperationen (Blockchain-basierte Anwendungen)
- 3. Elektronische und autonome Agenten
- Kapitel 3: Rechtstheoretischer Diskurs
- § 7 Bindung(en) und Erwartung(en) im System Recht
- A. Das System Recht (Luhmann)
- I. Grundlagen
- II. Recht als autopoietisches System
- III. Operabilität und Vertrag
- 1. Rechtssubjekt
- 2. Willens-Erklärung
- B. Bindung(en)
- I. Grundlagen: Relationale Vertragstheorie
- II. Netzwerke
- III. Reziprozität
- C. Normative Erwartung(en)
- D. Zwischenergebnis
- § 8 Rückbindung(en) an willensbasierte Aktionen
- A. Ausgangspunkt und 'Richtung' vertraglicher Beziehungen
- B. Anknüpfungsformen
- I. Strenge Anknüpfung
- II. Gelockerte Anknüpfung
- III. Selbstständige Anknüpfung
- C. Zwischenergebnis
- § 9 Schutzwürdigkeit
- A. Impetus: Prozedurales Recht und deliberative Diskurstheorie
- B. Ordnung durch Verträge
- I. Selbstbindung durch Vertrag
- II. Soziale Funktion des Vertrages
- C. Privatrechtsgesellschaft (Böhm)
- I. Grundlagen
- II. Regulierung, Wettbewerb und (Austausch-)Verträge
- III. Bindung(en)
- IV. Digitale Privatrechtsgesellschaft
- D. Innovation
- I. Innovation durch Recht und innovatives Recht
- II. Innovation und Vertragsrecht
- III. Zugriff dieser Arbeit
- E. Contract Governance (Grundmann/Möslein/Riesenhuber)
- I. Grundlagen
- II. Kategorien
- 1. Governance of Contract Law
- 2. Governance of Contracts
- 3. Governance by the Means of Contract Law
- 4. Governance through Contract
- III. Dritte, Netzwerke, Organisationen
- 1. Interdisziplinärer Ansatz
- 2. Grundannahmen
- IV. Relativität der Schuldverhältnisse und Drittwirkung(en)
- 1. Grundsatz der Relativität
- 2. Drittwirkung(en)
- a) Positive Drittwirkung(en) von Verträgen
- b) Positive Drittwirkung(en) auf Verträge
- c) Negative Drittwirkung(en) von Verträgen
- d) Negative Drittwirkung(en) auf Verträge
- 3. Würdigung
- V. Zwischenergebnis
- F. Zwischenstand: Interaktion und Partizipation in der digitalen Privatrechtsgesellschaft
- I. Bipolarität und Multipolarität
- II. Zentralität und Dezentralität
- III. Erklärungen und Agenten
- Kapitel 4. Rechtsdogmatischer Diskurs
- § 10 Von der Computererklärung zur Plattformökonomie
- A. Ausgangspunkt: Der zweiseitige Vertrag
- I. Vertragsschluss
- 1. Vorab: Bindung durch faktisches Verhalten?
- 2. Willenserklärung
- a) Äußerer und innerer Tatbestand
- aa) Äußerer Tatbestand
- bb) Innerer Tatbestand
- (1) Meinungsstand
- (2) Würdigung
- b) Geltungsgrund
- II. Auslegung von Willenserklärungen
- III. Die ergänzende Vertragsauslegung
- B. Computererklärungen
- I. Grundlagen
- II. Grundsätze der Computererklärung
- 1. Abgrenzung zu elektronisch übermittelten Willenserklärungen
- 2. Voraussetzungen der Computererklärung
- a) Grundlagen
- b) Äußerer Tatbestand
- c) Innerer Tatbestand
- aa) Herrschende Meinung
- bb) Betriebsbezogene Zurechnung (Wiebe)
- 3. Anwendung auf elektronische Agenten
- C. Vertragsschluss auf Plattformen
- I. Die eBay-Rechtsprechung
- 1. Vertragsschluss auf eBay
- a) Kein Zuschlag im Sinne des § 156 BGB
- b) Allgemeine Vorschriften der §§ 145 ff. BGB
- 2. Relevanz Allgemeiner Geschäftsbedingungen
- a) Unmittelbare Einbeziehung
- aa) Stellen durch eine Partei
- bb) Gesonderter (Rahmen-)Vertrag
- b) Vertrag zugunsten Dritter
- c) Allgemeine Geschäftsbedingungen als Auslegungshilfe
- aa) Grundsätze
- bb) "Inhaltskontrolle"
- 3. Würdigung
- II. Bausteinvertrag
- 1. Erscheinungsformen
- 2. "Durchgriff" bei Bausteinverträgen
- 3. (Ergänzende) Vertragsauslegung
- 4. Würdigung
- III. Sonderfall: (Pauschal-)Reise
- 1. Novelle des Reiserechts
- 2. Vertragliche Beziehungen
- 3. (Pauschal-)Reise, Reiseveranstalter, Reisevermittler
- a) Rechtslage vor dem 3. Reiserechtsänderungsgesetz
- aa) Reise
- bb) Reiseveranstalter
- cc) Abgrenzung zum Reisevermittler
- dd) § 651a Abs. 2 BGB a. F
- b) Rechtslage nach dem 3. Reiserechtsänderungsgesetz
- aa) Pauschalreise
- bb) Reiseveranstalter und Reisevermittler
- cc) Zwischenergebnis
- 4. Einordnung der Vermittlerklausel
- a) Widersprüchliches Verhalten
- b) (Ergänzende) Vertragsauslegung
- 5. Würdigung
- IV. Allgemeine Lehren für Vermittlungsplattformen
- 1. Grundlagen
- 2. (Ergänzende Vertrags-)Auslegung der Erklärungen
- 3. AGB-rechtlicher Zugriff
- a) Individualvereinbarung, § 305b BGB
- b) Überraschende Klauseln, § 305c Abs. 1 BGB
- 4. Unionale und unionsrechtliche Impulse
- a) Mitteilung zu einer Europäischen Agenda für die kollaborative Wirtschaft
- b) Asociación Profesional Elite Taxi/Uber Systems Spain SL
- 5. Würdigung
- § 11 Von smarten Produkten zur dezentralen Kooperation
- A. Smarte Produkte und das Internet der Dinge
- I. Vertragsstrukturen
- 1. Einheitsmodell
- 2. Agenturmodell
- 3. Garantiemodell
- II. Einordnung smarter Anwendungen
- 1. Erwartung(en) betreffend die smarte Anwendung
- a) Jüngste Entwicklungen auf unionaler Ebene
- b) Immaterialgüterrecht
- 2. Insbesondere: Das Verhältnis zwischen Systemanbieter und Lizenzgeber
- 3. Anwendungsbeispiel: Der Gardena-Fall
- a) Ausgangsszenario
- b) Abwandlung: Betrieb des Servers durch Dritten
- c) Abwandlung: Betrieb der App durch Dritten
- III. Zwischenergebnis
- B. Dezentrale Kooperationsstrukturen
- I. Blockchain-Technologie zur Vertragsabwicklung
- 1. Einzelne bipolare Vertragsverhältnisse
- 2. Kooperatives Minimum
- 3. Exkurs: Mehrseitiger Vertrag
- a) Definition
- b) Vertragsschluss
- c) Funktionsweise
- 4. Insbesondere: Gesellschaftsvertrag
- a) Vertragsschluss
- b) Voraussetzungen
- c) Gesellschaft
- 5. Vertragsrechtliche Einordnung der dezentralen Kooperation
- a) Rechtsgeschäftlicher Charakter
- b) Voraussetzungen
- aa) Grundkonstellation
- bb) Exkurs: Kryptowährungen
- cc) Decentralized Autonomous Organizations
- II. Verträge "auf" der Blockchain / Smart Contracts
- 1. "Abbildung" und "Ausführung" eines Vertrags in der Blockchain
- 2. Vertragliche Bindung
- a) Vertragsschluss mittels Protokollen
- aa) Protokolle
- bb) Rechtliche Relevanz der multipolaren Struktur
- (1) Grundlagen
- (2) Mehrseitiger Vertrag
- b) "Exekution" eines Vertrags
- 3. Blockchain vs. Rechtsgeschäftslehre
- III. Würdigung
- C. Vertragsnetz(werk)e, Vertragsverbünde, Vertragssysteme
- I. Grundlinien
- II. Netzwerkbeziehungen im Zivilrecht
- 1. Grundlagen
- 2. Ausgewählte Regelungskomplexe
- a) Einwendungsdurchgriff, §§ 358 f. BGB
- b) Sachwalterhaftung, § 311 Abs. 3 BGB
- c) Allgemeine Grundsätze für Vertragsnetzwerke
- III. Vertragsnetzwerk als eigenständige dogmatische Figur
- 1. Analoge Ausgangspunkte
- 2. (Rechtliche) Grundlagen
- 3. "Entdeckung" und "Entwicklung" von Vertragsnetzwerken
- a) "Nicht-willensbasierte" Ansätze
- aa) Netzvertrag I
- bb) Relationale Verträge
- cc) Vertragsverbund I
- dd) Vertragsverbund II
- b) "Willensbasierte" Ansätze
- aa) Vertragsverbindungen
- bb) Erwartungshaltung der Parteien
- cc) Netzvertrag II
- dd) Trilaterales Synallagma
- ee) Vertragsverbund III
- ff) Untypische Gesellschaft bürgerlichen Rechts
- gg) Fortentwicklung des Rechts der Dauerschuldverhältnisse
- 4. Kritik und Reaktion
- a) Rezeption in der Rechtsprechung
- b) Ablehnung im Schrifttum
- c) Zugriffsansätze der herrschenden Lehre
- aa) Grundlagen
- (1) Denken entlang der "Kettenglieder" im Vertragsnetzwerk
- (2) Bestimmung der Vertragsinhalte
- (3) Qualifikation von Erfüllungsgehilfen
- bb) Vertrag zugunsten Dritter, §§ 328 ff. BGB
- cc) Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter
- dd) AGB-rechtliche Inhaltskontrolle, §§ 305 ff. BGB
- ee) Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGB
- (1) Netzzweck als Geschäftsgrundlage
- (2) Insbesondere: Risikozuweisung
- ff) Treu und Glauben, § 242 BGB
- IV. Würdigung
- 1. Responsiver dogmatischer Zugriff
- a) Dogmatische Fundierung
- b) Responsiver Ansatz
- 2. Wille, Erwartung, Relativität und Vertrauen in Vertragsnetzwerken
- a) Willen und Erwartung
- b) Relativität und Vertrauen
- 3. Stabilisierung von Erwartungen
- 4. Umweltsensible Auslegung
- § 12 Von elektronischen zu autonomen Agenten
- A. Vertragsschluss mit elektronischen Agenten
- B. Vertragsschluss mit autonomen Agenten
- I. (Teil-)Rechtsfähigkeit und eigene "Willenserklärung" des autonomen Agenten
- 1. Meinungsstand
- 2. Würdigung
- II. Willenserklärung der hinter dem autonomen Agenten stehenden Person
- 1. Grundsätze der Computererklärung
- 2. Grundsätze der Blanketterklärung
- 3. Alternative Formen der Zurechnung
- III. Botenschaft
- IV. Stellvertretung, §§ 164 ff. BGB
- 1. Allgemein
- 2. Analoge Anwendbarkeit der Stellvertretungsregelungen auf autonome Agenten
- a) Meinungsstand
- aa) Ablehnung einer Analogie
- bb) Befürwortung einer Analogie
- (1) Umfassende Analogie
- (2) Rekurs auf §§ 165, 179 Abs. 3 BGB analog
- b) Würdigung
- aa) Planwidrige Regelungslücke
- (1) Regelungslücke
- (2) Planwidrigkeit
- bb) Vergleichbare Interessenlage
- (1) Grundlinien der Stellvertretung
- (2) Bevollmächtigung
- (3) Schutz des anderen Teils
- (4) Rechtssubjektsqualität des Stellvertreters
- (5) Autonome Agenten als MinderjährigenÄquivalent
- cc) Zwischenergebnis
- V. "Vertragsschlussgehilfen"
- 1. Erfüllungsgehilfe, § 278 BGB
- 2. Zurechnung nach § 278 BGB analog
- a) Streitstand
- b) Würdigung
- aa) Faktische Trennung: Schuldner und technische Anwendung
- bb) Rechtliche Trennung: Schuldner und technische Anwendung
- 3. "Hilfe" beim Vertragsschluss nach § 278 BGB analog
- a) Allgemein
- b) Vergleichbare Interessenlage
- c) Planwidrige Regelungslücke
- VI. Praktische Anwendungsbeispiele
- 1. Alexa / Echo Dot (Amazon Media EU S.à.r.l.)
- a) Grundlagen
- b) Nutzungsbedingungen
- c) Rechtliche Bewertung des Vertragsschlusses
- 2. Google Assistant / Google Home (Google LLC)
- a) Grundlagen
- b) Nutzungsbedingungen von Google Assistant
- c) Rechtliche Bewertung des Vertragsschlusses
- aa) Informationsgewinnung und Zugriff
- bb) Verträge mit Shopping Action-Händlern
- cc) Einsatz des Anrufassistenten der Google Duplex-Technologie
- C. Exkurs: Willensbasierter Vertragsschluss: Eine (immer schon bestehende) Fiktion?
- I. Umschau: Grundlegende Erkenntnisse der Hirnforschung
- 1. Grundlagen
- 2. Der strafrechtliche Diskurs
- 3. Der privatrechtliche Diskurs
- a) Meinungsstand
- b) Würdigung
- II. Rückblick: Der AGB-rechtliche Diskurs
- 1. Grundlagen
- 2. Erste Reaktion(en)
- 3. Kodifizierung
- a) Schutz durch Inhaltskontrolle
- b) Einbeziehung und Rechtsgeschäftslehre
- 4. Allgemeine Geschäftsbedingungen und normative Erwartungen
- III. Status Quo: Normative Kraft des Faktischen
- IV. Ausblick: Faktische Kraft der Technik
- Kapitel 5: Rechtspolitischer Diskurs
- § 13 Vertragsbeziehung(en)
- A. (Akademische) Vorschläge zu einem Europäischen Vertrags- und Privatrecht
- I. Internationale Vorläufer und Inspirationsquellen: Völkerrecht und Soft Law-Instrumente
- II. Textstufen des Europäischen Privatrechts
- B. (Akademische) Vorschläge zur Plattformökonomie und zum Internet der Dinge
- I. Vorschlag für eine Richtlinie über Online-Vermittlungsplattformen
- 1. Zielrichtung
- 2. Trias der Vertragsbeziehungen
- 3. Haftungskonzept
- a) Definitionen, Art. 2
- b) Haftung des Plattformbetreibers
- 4. Würdigung
- II. Vorschlag zu den Vertragsbeziehungen beim Internet der Dinge
- 1. Zielrichtung
- 2. Identifizierte Optionen
- 3. Konkrete Umsetzungsvorschläge
- a) §§ 434, 475 BGB
- b) Händlergarantie
- c) Direkthaftung des Herstellers
- 4. Würdigung
- C. Entwicklungen auf unionaler Ebene
- I. Gemeinsames Europäisches Kaufrecht
- II. Richtlinie über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen
- III. Richtlinie über bestimmte vertragsrechtliche Aspekte des Warenkaufs
- IV. Mitteilung zu Online-Plattformen im digitalen Binnenmarkt
- V. Vorschlag für b2b-Plattform-Verordnung
- VI. Vorschlag für eine Ergänzung der Verbraucherrechterichtlinie
- VII. Würdigung
- § 14 Dezentrale Kooperation
- A. Allgemeine Implikationen der Blockchain-Technologie
- B. Rechtliche Implikationen
- I. Finanzmärkte als Fixpunkt der Diskussion
- II. Insbesondere: Vertragsrechtliche Implikationen
- C. Würdigung
- I. "Rechtsgültigkeit"
- II. Vertragsstruktur(en) und Vertragsverhältnisse bei dezentralen Kooperationsstrukturen
- § 15 Autonomie
- A. Strategischer Diskurs über Künstliche Intelligenz
- I. Nationale Ebene
- 1. Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung
- 2. Konkretisierender Exkurs: Novellierung des StVG
- II. Unionale Ebene
- 1. Mitteilung "Künstliche Intelligenz in Europa"
- 2. Koordinierter Plan für künstliche Intelligenz
- 3. Mitteilung "Schaffung von Vertrauen in eine auf den Menschen ausgerichtete künstliche Intelligenz"
- B. Insbesondere: Entschließung des Europäischen Parlaments zu zivilrechtlichen Regelungen im Bereich Robotik
- I. Allgemeine Implikationen
- II. Zivilrechtliche Implikationen
- 1. Allgemeines Haftungsrecht
- 2. Vertragsrecht
- III. ePerson
- C. Würdigung
- I. Grundlagen
- II. Materielle Parameter
- III. Institutionelle Parameter
- Kapitel 6: Fortentwicklungspotenziale
- § 16 Grundannahmen
- A. Gesellschaftliche Vorteile systemischer Bindung
- B. Verifikation und Akzeptanz von Black Boxes
- C. Risikoallokation
- D. Kodierung, selbstlernende Prozesse und Normsetzung
- § 17 Optionen für die Dimensionen systemischer Bindung
- A. Systemische Öffnung des Vertragsrechts
- I. Ergänzende (gesetzliche) Ansprüche
- 1. Primärleistungsansprüche
- a) Konstruktion
- b) Vorschlag zu den Vertragsbeziehungen beim Internet der Dinge
- 2. Sekundärleistungsansprüche
- a) Konstruktion
- b) Vorschlag für eine Richtlinie über Online-Vermittlungsplattformen
- c) Vorschlag zu den Vertragsbeziehungen beim Internet der Dinge
- II. Allgemeine Regelung zu Vermittlerklauseln
- III. Würdigung
- B. Systemische Strukturen des Vertragsrechts
- I. Neue (multipolare) Vertragstypen
- 1. Netzwerkvertrag
- 2. Bausteinvertrag
- 3. Verträge zur Ausgestaltung von Kooperation
- II. Leistungsfähigkeit des Vertrags- und Gesellschaftsrechts
- III. Zwischenergebnis
- C. Systemische Akteure (des Vertragsrechts)
- I. Akteur und Entscheidung
- II. Autonome Erklärungen, autonome Stellvertreter und autonome Vertragsschlussgehilfen
- 1. Autonome Erklärung
- a) Konzeption
- b) Zurechnung der autonomen Erklärung
- 2. Autonomer Stellvertreter
- a) Konzeption und Zurechnung
- b) Regulierung in Anlehnung an § 179 Abs. 3 BGB
- 3. Autonomer Vertragsschlussgehilfe
- a) Konzeption
- b) Ausweitung vertrag(srecht)licher Bindung(en)
- 4. Regelung zu Verträgen mit autonomen Agenten
- 5. Würdigung
- a) Regelung zu Verträgen mit autonomen Agenten
- b) Autonome Erklärung
- c) Autonomer Stellvertreter
- d) Autonomer Vertragsschlussgehilfe
- III. Rechtspersönlichkeit bzw. (Teil-)Rechtsfähigkeit für autonome Anwendungen
- 1. Der haftungsrechtliche Ausgangspunkt des Diskurses
- 2. Diskurs zu einer Rechtspersönlichkeit autonomer Anwendungen
- a) Begründung(en) einer Rechtspersönlichkeit
- b) Ausgestaltungsoptionen
- c) Verfassungsrechtliche Erwägungen
- 3. Würdigung
- a) Normative Erwartungen
- b) Leitende Parameter
- c) Verantwortung, Rechtsstatus und die Steuerung von Erwartungen
- § 18 Parameter für eine Regulierung im 21. Jahrhundert
- A. Digitale Privatrechtsgesellschaft
- I. Grundlagen
- II. Akteure
- III. Wille
- IV. Vertragliche Ökosysteme
- V. (System-)Verantwortungszuweisung
- VI. Zwischenergebnis
- B. Vertragssicherheit
- I. Systemische Bindung, systemische Risiken und Vertragssicherheit
- II. Dimensionen der Vertragssicherheit: Richtungs- und Wertentscheidungen am Beispiel automomer Agenten
- 1. Egoistische Agenten
- 2. Altruistische Agenten
- 3. Systemsensible Agenten
- C. Instrumente
- I. Regulierungsinstrumente
- 1. Traditionelle Formen der Regulierung
- 2. Ko-Regulierung und Selbstregulierung
- a) Standardisierung
- b) Kollaborative Instrumente
- II. Insbesondere: Zertifikate und Modifikationen für autonome Agenten
- 1. Entwicklung von Zertifikaten
- 2. Optionen zur Modifikation der vertraglichen Bindung
- 3. Optionen zur Modifikation der Haftung im Übrigen
- 4. Instrumentendesign
- III. Regulierungsebene
- Kapitel 7: Gesamtschau in Thesen und Synthese
- A. Grundlagen
- B. Rechtstheoretischer Diskurs
- C. Rechtsdogmatischer Diskurs
- I. Von der Computererklärung zur Plattformökonomie
- II. Von smarten Produkten zur dezentralen Kooperation
- III. Von elektronischen zu autonomen Agenten
- D. Rechtspolitischer Diskurs
- E. Fortentwicklungspotenziale
- Literaturverzeichnis
- Sach- und Personenregister
System requirements
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