
Partizipative Lehre
Description
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Reviews / Votes
1. Warum ein Buch zu diesem Thema? In den letzten Jahren sind im deutschsprachigen Raum Projekte und Ansätze entstanden, die unter dem Begriff >Partizipative Lehre< zusammengefasst werden können und mit teils stark unterschiedlichen Konzeptgrundlagen Verbreitung finden. Eine breit angelegte, fundierte und kritisch-reflexive Auseinandersetzung mit der Theorie und Praxis Partizipativer Lehre auf der Grundlage eines weiten Inklusionsverständnisses bleibt bisher jedoch weitgehend aus - dazu möchten wir mit dem Buch beitragen. 2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Wie der Untertitel des Buches verrät, stellen wir kritische Fragen an neue Entwicklungen im Kontext inklusiver Hochschule und haben dazu wissenschaftliche, aktivistische und erfahrungsbasierte Stimmen eingeladen, ihre Zugänge und Sichtweisen zu teilen. In der Zusammenschau ergeben sich neue und transdisziplinäre Perspektiven auf inklusive Hochschule und sie verbinden sich zu Möglichkeitsräumen, die aktuellen Hochschulentwicklungen reflexiv und kritisch zu begleiten. 3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu? Partizipation und Diversität in und an Hochschulen ist ein zentrales Themenfeld der Wissenschafts- und Hochschulforschung und wird dabei breit gedacht - in Bezug auf die Zielgruppen und in Bezug auf die Frage, wer auf welche Weise an der Wissensproduktion und -weitergabe beteiligt ist bzw. wird. Dem Thema Partizipative Lehre kommt dabei eine relevante Bedeutung zu, da es in Bezug auf das hegemoniale Verständnis von >Wissenschaftlichkeit< eine ganze Reihe an (Forschungs-)Fragen aufwirft. 4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren? Das Buch und die damit verbundenen Erkenntnisse würden wir gern auch weiterhin mit vielfältigen Akteur*innen transdisziplinär diskutieren und dabei auch konflikthafte Positionen einbeziehen - vor allem, da wir das Thema >Partizipative Lehre< prozesshaft und mit Blick auf Widersprüche und Ambivalenzen denken. Zudem halten wir eine Diskussion mit Vertreter*innen aus der Hochschulpolitik für sehr relevant, wenn es um die Umsetzung Partizipativer Lehre geht. 5. Ihr Buch in einem Satz: Der Band versammelt vielstimmige Perspektiven auf Partizipative Lehre und bietet Impulse für eine inklusive Hochschulentwicklung.More details
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Persons
Mandy Hauser, Universität Leipzig, Deutschland
Mandy Hauser lehrt und forscht im Bereich Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Partizipative Lehre und Forschung, Emotionen im Kontext inklusionsorientierter Hochschulentwicklung, reflexive Lehrer:innenbildung sowie systemische und erlebnispädagogisch orientierte Prozessbegleitung.
Anne Goldbach, Universität Leipzig, Deutschland
Anne Goldbach lehrt und forscht im Bereich Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Leipzig und der Hochschule Zittau Görlitz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Partizipative Lehre und Forschung, inklusionsorientierte Hochschulentwicklung, Leichte Sprache sowie Künstliche Intelligenz im Kontext von Bildungsgerechtigkeit.
Saskia Schuppener, Universität Leipzig, Deutschland
Saskia Schuppener lehrt und forscht im Bereich Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind inklusionsorientierte, ableismuskritische Hochschulentwicklung, Partizipative Lehre und Forschung, Diagnostik im Kontext inklusiver Schule, inklusive Schulentwicklung und Sozialraumorientierung, Bildungsgerechtigkeit, Emotionen und Inklusion, Teilhabe und Autonomie, Leichte Sprache, herausforderndes Verhalten, strukturelle Macht und Gewalt, sowie freiheitseinschränkende Maßnahmen.
Nico Leonhardt, Universität Leipzig, Deutschland
Nico Leonhardt lehrt und forscht im Bereich Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind dabei Partizipative Lehre und Forschung, inklusive und ableismuskritische Schul- und Hochschulentwicklung, Sozialraumorientierung sowie Bildungsgerechtigkeit und Künstliche Intelligenz.
Helene Hellmann, Universität Leipzig, Deutschland
Helene Hellmann arbeitet im Bereich Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Partizipative Lehre und Forschung, (aversive) Emotionen im Kontext diskriminierungssensibler Arbeit und Barrieresensibilität in partizipativen Settings, auch außerhalb von Hochschule.
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